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GC Trainer Joao Carlos Pereira spricht mit Ming-Yang Yang in seinem ersten Training fuer die Saisonvorbereitung der Saison 2020/2021 vom Grasshopper Club Zuerich, aufgenommen am Montag, 17. August 2020 auf dem GC Campus in Niederhasli. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Zwei Neue in Niederhasli: Der portugiesische GC-Trainer João Carlos Pereira und Ming-Yang Yang, der zuletzt Wolverhampton gehörte. Bild: keystone

«Nichts mit den Wolves zu tun» – und hier die Auflistung der neu verpflichteten GC-Spieler



Etwas mehr als ein Jahr nach dem Abstieg in die Challenge League läuft beim tief gefallenen Rekordmeister GC zum zweiten Mal die Mission «Wiederaufstieg». In der ersten Saison nach dem Debakel wurde dieser verpasst und es blieb kein Stein auf dem anderen, als im Frühling neue Besitzer den Grasshopper Club übernahmen.

Die neuen Besitzer

Nicht alles ist transparent. Aber klar ist: Der Klub gehört jetzt Chinesen. Die mit grosser Wahrscheinlichkeit mit dem einflussreichen Spieleragenten Jorge Mendes verbandelt sind. Der Portugiese vertritt unter anderem die Interessen von Cristiano Ronaldo oder jene von Startrainer José Mourinho, zwei Landsleuten.

Besitzerin von GC ist Jenny Wang, ihrem schwerreichen Gatten Guo Guangchang gehört der Premier-League-Klub Wolverhampton Wanderers. Wang installierte als Präsident der Hoppers Sky Sun, der zuvor im Management der «Wolves» war. Woher auch der neue GC-Sportchef Bernard Schuiteman kam. Und wo der Einfluss von Berater Mendes nicht zu übersehen ist. Trainer Nuno Espirito Santo ist ebenso einer seiner Klienten in Wolverhampton wie es Goalie Rui Patricio ist oder andere Portugiesen wie João Moutinho, Diogo Jota, Pedro Neto oder Daniel Podence.

«GC hat nichts mit den Wolves zu tun.»

Bernard Schuiteman, Sportchef

Doch bei GC wehren sie sich gegen die Feststellung, nur noch ein Rädchen in einer grossen Fussballmaschine zu sein. «GC ist und bleibt ein eigenständiger Verein und hat nichts mit den Wolves zu tun», betonte Sportchef Schuiteman. Und in einem anderen Interview sagte Präsident Sun: «Die Grasshoppers haben nicht mehr oder weniger Beziehungen zu Wolverhampton als zu anderen Klubs im europäischen Fussball.» Ach ja, dann schauen wir doch, woher die bislang 10 (!) neu verplichteten GC-Spieler für die neue Saison kommen und welchen sportlichen Hintergrund sie haben ...

Die neuen Spieler

Renat Dadashov 🇦🇿
21, Sturm
Ausgeliehen von Wolverhampton Wanderers

Connor Ronan 🇮🇪
22, Mittelfeld
Ausgeliehen von Wolverhampton Wanderers

Ming-Yang Yang 🇨🇭
25, Zentrales Mittelfeld
Kommt von Wolverhampton Wanderers

Eliseu Mendja Nadjack 🇬🇼
26, Abwehr rechts
Kommt von Rio Ave (Portugal)
Berater: Jorge Mendes

André Santos 🇵🇹
31, Defensives Mittelfeld
Kommt von Belenenses (Portugal)

Nuno Pina Nunes 🇵🇹
21, Defensives Mittelfeld
Ausgeliehen von Chievo Verona (Italien)
Portugiese, der im Wallis aufgewachsen ist

Cristian Ponde 🇵🇹
25, Sturm
Zuletzt seit Januar 2020 vereinslos

Shkelqim Demhasaj 🇽🇰
24, Sturm
Kommt vom FC Luzern

Dominik Schmid 🇨🇭
22, Abwehr links
Kommt von Wil, gehörte dem FC Basel

Oscar Correia 🇨🇭
22, Mittelfeld
Kommt von Etoile Carouge

João Carlos Pereira 🇵🇹
55, Trainer
Kam mit vier portugiesischen Assistenztrainern

abspielen

Der neue Trainer stellt sich vor. Video: YouTube/Grasshopper Club Zürich

Die neue Challenge-League-Saison beginnt in zweieinhalb Wochen am 18. September. Der Spielplan ist noch nicht veröffentlicht worden.

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16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jekyll & Hyde 01.09.2020 15:27
    Highlight Highlight Ich denke diese Abwehrhaltung "Nix mit den Wanderers zu tun" kam daher, das dier ersten Vergleiche mit RedBull Salzburg/RasenBall Leipzig gezogen wurde.

    Die neuen Eigentümer wollten den Klub aber nicht "umdesignen" und die Geschichte unterdrücken, sondern als eigenständiger Klub mit gutem Netzwerk zu den Wanderers / Mendes positionieren. Klappt bis jetzt.
  • mrgoku 01.09.2020 11:18
    Highlight Highlight Nun wenn der Erfolg annähernd so ist wie von den Wolves, kann man sich nicht beklagen.

    Zudem gibt es schlimmeres als viele PT Spieler im Kader zu haben. Da gibt es jede Menge top talentierte Spieler die noch viel Schotter in die Kassen spühlen können.
    • Super8 01.09.2020 14:02
      Highlight Highlight Dann wird es ja wie früher: Viel Kohle und keine Fans.
    • Jekyll & Hyde 01.09.2020 15:20
      Highlight Highlight .....und alle "hassen" die scheiss Millionäre....
  • bokl 01.09.2020 09:28
    Highlight Highlight Ich wäre für eine Umbenennung in "Porto Zürich" inklusive der Post als neuen Hauptsponsor 🤣
  • Johnny Geil 01.09.2020 09:12
    Highlight Highlight GC ist tot.
    • Neunauge 01.09.2020 10:19
      Highlight Highlight Das Herz liegt wohl auf der Brache begraben. Der ganze Rest fault in Niederhasli vor sich hin.
    • Göönk 01.09.2020 13:14
      Highlight Highlight Hart, aber wahr.
  • Mätse 01.09.2020 08:27
    Highlight Highlight Es ist schon merkwürdig, dass praktisch jeden Tag eine Neuverpflichtung von einem Spieler aus irgendeinem Land mit Bezug zu Hintermännern vermeldet wird.
    GC wird gerade auseinandernommen und ein paar Tage vor Meisterschaftsstart komplett neu zusammengewürfelt.
    Passen diese Spieler zusammen? Was hat man für eine Strategie (eigener Nachwuchs oder lokale Spieler scheint es jedenfalls nicht zu sein)? Ob das gutgeht?
    Und woher hat man auf einmal so viel Geld?

    Da schwelgen wir besser noch ein bisschen in der guten alten Zeit. Danke für den "unvergessen" Artikel zum Abschied auf dem Hardturm.
    • Tom Garret 01.09.2020 09:29
      Highlight Highlight Also "merkwürdige" ist das eigentlich nicht. Mehr logisch das man das Netzwerk auch anzapft welches vorhanden ist. Merkwürdig finde ich eher, das man sich so äusserte als ob da kein Netzwerk wäre...
      GC wird nicht auseinandergenommen. Die talentiertesten Eigengewächse sind noch immer dabei und werden weiter gefördert. Es waren schon immer Ausländer auf dem Feld bei GC. Ob die nun aus Portugal, Frankreich, Deutschland, Italeine oder Uruguay kommen spielt ja eigenltich nicht so eine Rolle. Habe mehr angst vor Grüpchenbildung. Immer die Gefahr bei vielen Spielern/Trainer der selben Nationalität
    • TanookiStormtrooper 01.09.2020 13:50
      Highlight Highlight Spieler, die für die Wolves oder Portugal nicht reichen, werden zu GC heruntergereicht. Wenn sie sich dort beweisen, können sie Aufsteigen (also in einen besseren Verein). Mendes platziert seine Schützlinge einfach je nach Talent, wobei sie alle wohl in etwa die selbe Art zu spielen eingeimpft bekommen. Darum kann man auch locker mal zusammenwürfeln, wenns bei GC nicht klappt, dann können sie es weiter oben dann auch nicht. GC ist nichts weiter als ein Farmteam für die besseren Mannschaften.
    • Tom Garret 01.09.2020 15:19
      Highlight Highlight Ich denke das ist zu kurz gedacht. Für das brauchst du keinen Verein in der Schweiz. Ich glaube die Chinesen haben da schon grössere Pläne und dabei sollte GC sicherlich erfolgreicher sein als es aktuell ist. Nimm Red Bull als beispiel. Erst wenn Teams International spielen lässt sich auch wirklich Geld machen mit den Transfers. Und in der Schweiz ist es noch relativ einfach an die Spitze zu kommen (hat zB Servette gerade bewiesen...)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Konrad Konterbier 01.09.2020 08:06
    Highlight Highlight Könnte natürlich daran liegen, dass es als NLB Verein nicht wirklich einfach ist neue Spieler zu bekommen. Und spielt es denn wirklich eine Rolle ob die neuen Spieler nun Portugiesen sind oder Albaner, Türken, Spanier, was auch immer? Haben die Spieler anderer schweizer Vereine mehr Bezug zu ihrem Team? Der Bezug zum Verein bleibt gleich klein.
    • Schreiberling 01.09.2020 08:23
      Highlight Highlight Nein, spielt keine Rolle. Aber warum muss man dann vorher noch betonen, dass man nichts mit Wolverhampton zu tun hätte?
    • Brettspiel 01.09.2020 09:54
      Highlight Highlight Es ist einfach etwas problematisch, wenn die hälfte des Teams und der gesamte Trainerstaff aus Portugal kommt.. da gibts halt ziemlich schnell Grüppchen welche für den Teamgeist nicht gerade förderlich sind..

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