Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Europa League, Halbfinal-Rückspiel

Chelsea – Frankfurt 4:3nP (1:0); Hinspiel 1:1

Valencia – Arsenal 2:4 (1:1); Hinspiel 1:3

epa07559569 Chelsea's Cesar Azpilicueta (3-L) reacts during the penalty shoot out of the UEFA Europa League semi final second leg match between Chelsea FC and Eintracht Frankfurt, at Stamford Bridge in London, Britain, 09 May 2019.  EPA/WILL OLIVER

Nach dem Penaltyschiessen darf Chelsea doch noch jubeln. Bild: EPA/EPA

Frankfurts Europa-Märchen endet! Chelsea und Arsenal im Europa-League-Final

Liverpool und Tottenham Hotspur sind in den Final der Champions League vorgestossen, und am Donnerstag besetzten englische Klubs - Chelsea und Arsenal - auch die Plätze im Final der Europa League.



Chelsea – Frankfurt 4:3nP

Chelsea besiegte mit höchster Mühe Eintracht Frankfurt. Die Entscheidung in London fiel nach einem 1:1 nach Verlängerung erst im Penaltyschiessen, in dem Frankfurt sogar noch in Führung ging. Arsenal gewann in Valencia mit 4:2 auch das Rückspiel, nachdem es in London 3:1 gewonnen hatte.

Die Frankfurter, bei denen Gelson Fernandes auf der Bank blieb, liessen sich vor der Pause dominieren. Aber danach erarbeiteten sie sich gegen den Dritten der Premier League immer mehr gute Chancen. Millionenstürmer Luka Jovic benötigte nur eine gute Möglichkeit, um Chelseas Führungstor von Ruben Loftus-Cheek (28.) auszugleichen. Mitspieler Ante Rebic jubelte, als Rebic mit dem Ball gegen das Tor zog.

Im ersten Teil Verlängerung stand die Eintracht zweimal seht nahe an der Führung, aber beide Versuche des eingewechselten, zuletzt angeschlagen gewesenen Sébastien Haller wurden von Verteidigern für den geschlagenen Goalie Kepa Arrizabalaga abgeblockt.

Die Tore:

abspielen

Das 1:0 für Chelsea durch Loftus-Cheek. Video: streamja

abspielen

Das 1:1 für Frankfurt durch Jovic. Video: streamja

abspielen

Das Penaltyschiessen in voller Länge. Video: streamable

Chelsea - Eintracht Frankfurt 1:1 n.V.; 4:3 i.P.
40'853 Zuschauer. - SR Hategan (ROU).
Tore: 28. Loftus-Cheek 1:0. 49. Jovic 1:1.
Penaltyschiessen: Haller 0:1, Barkley 1:1; Jovic 1:2, Azpilicueta (gehalten); De Guzman 1:3, Jorginho 2:3; Hinteregger (gehalten), David Luiz 3:3; Paciencia (gehalten), Hazard 4:3.
Chelsea: Kepa Arrizabalaga; Azpilicueta, David Luiz, Christensen (74. Zappacosta), Emerson; Kovacic, Jorginho, Loftus-Cheek (86. Barkley); Willian (62. Pedro), Giroud (96. Higuain), Hazard.
Eintracht Frankfurt: Trapp; Da Costa, Abraham, Hinteregger, Falette; Hasebe, Rode (70. De Guzman); Rebic (90. Haller), Gacinovic (118. Paciencia), Kostic; Jovic.
Bemerkungen: Chelsea ohne Kanté, Rüdiger, Hudson-Odoi, Van Ginkel und Ampadu (alle verletzt). Frankfurt ohne Fernandes (Ersatz), Stendera und Tawatha (beide verletzt).

Valencia – Arsenal 2:4

Nach dem Führungstor des Franzosen Kevin Gameiro durfte Valencia hoffen, gegen Arsenal das 1:3 aus dem Hinspiel wettzumachen. Aber Arsenals ausgezeichnetes Sturmduo sorgte alsbald für Ernüchterung. Pierre-Emerick Aubameyang und Alexandre Lacazette, die in der Premier-League-Saison zusammen 33 Mal getroffen haben, wendeten das Blatt mit je einem Tor nach schönen Einzelleistungen. Dazwischen scheiterte der Franzose am Pfosten.

Valencia, als Dritter der Champions-League-Gruppe mit YB in die Europa League gelangt, hätte jetzt schon vier Tore erzielen müssen. Es reichte noch zum zeitweiligen Ausgleich zum 2:2, den erneut Gameiro erzielte. Aber elf Minuten später beseitigte Aubameyang die letzten Zweifel - bevor der Gabuner noch zum dritten Mal traf.

Arsenal, bei dem Granit Xhaka die ganze Partie bestritt, hat wird nun die Chancen auf den dritten europäischen Titel seiner Geschichte. Die Londoner gewannen 1970 den UEFA-Cup (damals Messestädte-Cup) und 1994 den Cupsieger-Cup.

Die Tore:

abspielen

Das 1:0 für Valencia durch Gameiro. Video: streamja

abspielen

Das 1:1 für Arsenal durch Aubameyang. Video: streamja

abspielen

Das 1:2 für Arsenal durch Lacazette.. Video: streamja

abspielen

Das 2:2 für Valencia durch Gameiro. Video: streamja

abspielen

Das 2:3 für Arsenal durch Aubameyang. Video: streamja

abspielen

Das 2:4 für Arsenal durch Aubameyang. Video: streamja

Valencia - Arsenal 2:4 (1:1)
SR Makkelie (NED).
Tore: 11. Gameiro 1:0. 17. Aubameyang 1:1. 50. Lacazette 1:2. 58. Gameiro 2:2. 69. Aubameyang 2:3. 88. Aubameyang 2:4.
Valencia: Neto; Piccini (56. Soler), Garay, Gabriel, Gaya; Wass, Parejo, Coquelin, Guedes (72. Torres); Rodrigo (72. Mina), Gameiro.
Arsenal: Cech; Monreal, Sokratis, Koscielny; Maitland-Niles, Torreira (80. Guendouzi), Xhaka, Kolasinac (71. Mustafi); Özil (62. Mchitarjan); Lacazette, Aubameyang.
Bemerkungen: Valencia ohne Tscheryschew und Kondogbia (beide verletzt). Arsenal ohne Lichtsteiner (nicht im Aufgebot), Ramsey, Welbeck, Holding, Suarez und Bellerin (alle verletzt). 40. Pfostenschuss Lacazette. (abu/sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Die grössten Champions-League-Aufholjagden seit 1993

YB-Topskorer Guillaume Hoarau singt «Bärndütsch»

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Zum Tod von Diego Maradona: Wie die «Hand Gottes» zur Legende wurde

Diego Armando Maradona stirbt im Alter von 60 Jahren. Kein anderer Spieler hat je eine WM so dominiert wie Diego Maradona 1986. Die beiden Treffer gegen England haben ihn nicht nur in Argentinien zum Fussballgott gemacht.

Diego Maradonas Augen waren noch glasig, sagen diejenigen, die ihn an diesem 22. Juni 1986 in der Kabine haben sitzen sehen. Sein Lächeln sei steinern gewesen. Er war sich bewusst, dass er mit seinem Tor zum 2:0 gegen England einen Akt sublimer Kunst vollbracht hatte. Sublime Kunst bedeutet, etwas Grosses, Überwältigendes, das nur mit dem Gespür für das Aussergewöhnliche überhaupt verstanden und nicht wiederholt werden kann.

Das war sein sublimes Kunststück: Er startete in der eigenen …

Artikel lesen
Link zum Artikel