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Super League, 26. Runde

FC Zürich – FC Luzern 0:1 (0:0)

FC Thun – FC St.Gallen 4:1 (2:0)

FC Basel – FC Aarau 6:0 (5:0)

Trotz starkem Brecher-Debüt: Luzern entführt drei Punkte aus Zürich – Basel verprügelt Pontes Aarau



FC Basel – FC Aarau

– Was GC kann, kann Basel schon lange: Während die Zürcher gestern 37 Minuten bis zum 5:0 gegen Sion brauchten, schiesst der FCB schon in 36 Minuten die fünf Treffer.

– Aaraus neuer Trainer Raimondo Ponte versuchte die Flucht nach vorne und stellte sein Team offensiv auf. Der Plan ging in die Hosen: Matias Delgado konnte schon nach sechs Minuten einen Elfmeter zum 1:0 verwerten.

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Das schönste Tor des Abends: Shkelzen Gashi trifft zum 6:0. gif: Srf

– In der Folge sorgen Streller (16.), Shkelzen Gashi (22.), Streller (32.) und nochmals Delgado (36.) für klare Verhältnisse. Das schönste Tor der Partie fällt nach dem Seitenwechsel: Gashi springt der Ball nach der Kopfballabwehr Joel Malls ausserhalb des Strafraums vor die Füsse und der trifft aus gut 30 Metern. Fabian Schär leistet sich in den Schlussminuten gar noch den Luxus einen weiteren Elfmeter zu verschiessen.

– Basel führt damit weiterhin sieben Punkte vor YB: Aarau dagegen weist schon sechs Punkte Rückstand auf das rettende Ufer aus.

04.04.2015; Basel; Fussball Super League - FC Basel - FC Aarau; Trainer Raimondo Ponte (Aarau)
(Claudia Minder/freshfocus)

Vielleicht hätte Raimondo Ponte seinen schönen Pullover von der Vorstellung anziehen sollen. So wurde das Debüt ein Desaster. Bild: Claudia Minder/freshfocus

FC Zürich – FC Luzern 0:1: FCZ verliert nach Da-Costa-Degradierung

>>> Den Liveticker zum Nachlesen gibt's ganz unten!

– Nach einer turbulenten Woche verliert der FC Zürich gegen den Zweitletzten Luzern 0:1. Schütze des goldenen Tores ist acht Minuten vor Schluss Verteidiger Tomislav Puljic. 

Die Choreographie der Zuercher Fans, aufgenommen im Fussballspiel der Super League zwischen dem FC Zuerich und dem FC Luzern, am Samstag, 4. April 2015, im Stadion Letzigrund in Zuerich. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Die Meinung der FCZ-Fans über Da Costas Degradierung ist klar. Bild: KEYSTONE

– Der FCZ hatte diese Woche mit der Degradierung von Stammgoalie und Vize-Captain Diego Da Costa für unschöne Schlagzeilen gesorgt. Auf dem Rasen gelang dem Team von Trainer Urs Meier keine Beruhigung der Situation. Seit dem 5. Oktober 2014 haben die Zürcher kein Heimspiel mehr gewonnen – gegen Luzern änderte sich dies nicht. In der 82. Minute schoss Tomislav Puljic aus dem Getümmel heraus das einzige Tor der Partie. 

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Eine der guten Paraden von Debütant Brecher beim FCZ. Gif: SRf

– Der FCZ hat damit im Letzigrund in vier Spielen hintereinander kein Tor geschossen, ist seit sieben Partien ohne Heimsieg. Am neuen Torhüter Yanick Brecher lag die Niederlage allerdings nicht. Der 19-Jährige wehrte mehrere Male stark ab.

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Yanick Brecher spielt gut, ist beim 0:1 aber machtlos. Bild: Andreas Meier/freshfocus

Canepas Interpretation des Da-Costa-Entscheids 

Unmittelbar vor dem Heimspiel gegen Luzern und 24 Stunden nach Trainer Urs Meier hat sich nun auch der FCZ-Präsident Ancillo Canepa zur Degradierung von David Da Costa geäussert. Gegenüber dem TV-Sender «Teleclub» bestätigte der Klubchef, dass er den Entscheid gegen den langjährigen Stammkeeper mit dem Coach abgesprochen habe: «Wir sind im ständigen Dialog.» Er erweiterte Meiers Rechtfertigung der überraschenden Massnahme. Es komme darauf an, wie man den Begriff «sportliche Gründe» interpretiere. «Dazu gehört auch, wie man sich von Montag bis Samstag verhält», meldete Canepa und dozierte über eine angeblich heilige Regel des Fussballs: «Interna bleibt intern.» Deshalb wolle er die Spekulationen über einen schon länger schwelenden Machtkampf innerhalb der Equipe nicht kommentieren. Und der FCZ-Besitzer stellte klar, «dass Da Costa nicht dispensiert ist». (si)

FC Thun – FC St.Gallen 4:1: Thun mit Blitzstart

– Der FC Thun gewinnt in der 26. Runde der Super League problemlos 4:1 gegen den FC St.Gallen. Matchwinner ist der Venezolaner Alexander Gonzalez mit einem Tor und einem Assist. 

– Im Kampf um Platz 4 und die Qualifikation für die Europa League verpatzten die Ostschweizer zweimal den Start in die Halbzeit. Nach nur acht Minuten führte der FC Thun durch Tore von Gianluca Frontino und Andreas Wittwer vorentscheidend 2:0. Und wenige Sekunde nach der Pause erhöhte Alexander Gonzalez auf 3:0. Auf das 3:1 von Cavusevic reagierten die Berner Oberländer postwendend durch Hediger. 

Thuns Nicola Sutter, Alexander Gonzalez, Berat Sadik, Gianluca Frontino und Marco Rojas, von links, feiern den Treffer zum 1:0, im Fussball  Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Thun und dem FC St. Gallen, am Karsamstag, 4. April 2015, in der Stockhorn Arena in Thun. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Thun bekundet mit dem FC St.Gallen keine Probleme. Bild: KEYSTONE

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