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PSG's Neymar, left, celebrates with Kylian Mbappe after teammate Eric Maxim Choupo-Moting scored his team's second goal during the Champions League quarterfinal match between Atalanta and PSG at Luz stadium, Lisbon, Portugal, Wednesday, Aug. 12, 2020. (David Ramos/Pool Photo via AP)

Neymar (links) und Kylian Mbappé haben zusammen über 360 Millionen Euro gekostet. Bild: keystone

Bayern gegen PSG – oder viel Geld gegen noch mehr Geld

Paris Saint-Germain ist nahe am Ziel seiner Träume. Noch ein Sieg am Sonntag in Lissabon gegen Bayern München und der Klub ist dank Geld aus Katar endlich Champions-League-Sieger. Doch auch wenn der Sieger am Ende Bayern heisst: Der Erfolg hat viel Geld gekostet.

Stefan Wyss / Keystone-SDA



Bayern München und Paris Saint-Germain. Die beiden Finalisten der Champions League kommen auf den ersten Blick aus zwei verschiedenen Schichten der Fussball-Gesellschaft. Hier der deutsche Rekordmeister, gegründet vor 120 Jahren, der in seinem elften Final nach dem sechsten Titel greift im besten Klub-Wettbewerb der Welt.

Dort der französische Verein, gegründet erst 1970, der noch nie in einem Endspiel der Champions League stand und erst in den letzten etwas mehr als neun Jahren und dank viel Geld aus Katar zu einer internationalen Spitzenmannschaft wurde. Es ist am Sonntag in Lissabon das Duell zwischen den Aristokraten aus München und den Emporkömmlingen aus Paris, wie die französische Agentur AFP schrieb.

Paris, 30.05.2015, Fussball Coupe de France, Final, Auxerre - Paris Saint Germain. 
Nasser Al Khelaifi ( President PSG) (Anthony Bibard/Panoramic/EQ Images) SWITZERLAND ONLY

Nasser Al Khelaifi hat mit seinen investierten Millionen aus PSG ein Spitzenteam gemacht. Bild: Panoramic

PSGs Investitionen zahlen sich aus

Im achten Versuch seit 2012/13 hat es Paris Saint-Germain endlich geschafft, in diesen Final der Champions League einzuziehen - als erster Klub aus der Ligue 1 seit Monaco vor 16 Jahren. Zuvor war es kein einziges Mal gelungen, auch nur bis in die Halbfinals vorzurücken.

Erfolg ist nun also doch käuflich, werden die Puristen sagen, welche den Werdegang von Paris Saint-Germain in den letzten Jahren kritisch verfolgt haben. Die Spieler, welche im Halbfinal am Dienstag gegen Leipzig in der Startformation standen, haben den PSG rund 650 Millionen Euro Ablöse gekostet.

epa08599978 Paris Saint Germain's Neymar reacts during the UEFA Champions League quarter final match between Atalanta and Paris Saint-Germain in Lisbon, Portugal 12 August 2020.  EPA/David Ramos / POOL

Superstar Neymar war mehr als doppelt so teuer wie Bayerns gesamte Halbfinal-Startelf. Bild: keystone

Wie anders sieht es da bei den Bayern aus! Nur rund 95 Millionen Euro haben die Deutschen für die elf Spieler bezahlt, welche den Halbfinal am Mittwoch gegen Olympique Lyon (3:0) begannen. Für diese Summe bekam der PSG gerade mal einen halben Kylian Mbappé. Und während die Franzosen in den letzten vier Jahren fast 700 Mio. Euro für Transfers ausgaben, brauchte Bayern mit rund 340 Mio. Euro nicht einmal halb so viel Geld, um den Final der Champions League zu erreichen.

Nur 8 Millionen Euro für 31 Tore

Deutlich ist diese Diskrepanz beim Vergleich der beiden Sturmreihen. Für Neymar, Mbappé und Angel Di Maria langten die katarischen Klubbesitzer tief in die Schatulle - 465 Millionen Euro. Und die Bayern? Sie bezahlten für Thomas Müller, Robert Lewandowski, Serge Gnabry und Ivan Perisic lediglich 8 Millionen Euro! Ein Betrag aus der Portokasse für ein Quartett, das in dieser Champions-League-Kampagne schon 31 Tore erzielt hat.

epaselect epa08613554 Robert Lewandowski (L) of Bayern Munich  celebrates scoring the 3-0 lead during the UEFA Champions League semi final match between Olympique Lyon and Bayern Munich in Lisbon, Portugal, 19 August 2020.  EPA/Franck Fife / POOL

Goalgetter Lewandowski kam einst ablösefrei nach München. Bild: keystone

Also, doch: Gekaufter Erfolg trifft auf nachhaltig aufgebauten Erfolg. Oder: Emporkömmling duelliert sich mit einem Vertreter der Aristokratie. Doch diese Vereinfachungen greifen vor dem Final im Estadio da Luz zu kurz. Robert Lewandowski etwa kam zwar 2014 zum Nulltarif von Borussia Dortmund nach München, weil sein Vertrag beim BVB ausgelaufen war. Was die Bayern dadurch an Transfergeld sparten, investierten sie aber zu guten Teilen in den Lohn des polnischen Stürmers. Von einem Jahresgehalt von knapp 16 Mio. Euro ist die Rede.

Über eine Viertel Milliarde für die Bank

Ausserdem haben die Bayern im letzten Sommer mehr Geld für Transfers ausgegeben als Paris Saint-Germain. Nur haben ihre Königstransfers, die Franzosen Lucas Hernandez (80 Mio. Euro) und Benjamin Pavard (35 Mio. Euro), in den letzten Wochen bestenfalls eine Nebenrolle gespielt. Neben den beiden Weltmeistern sassen gegen Lyon neun weitere Spieler auf der Ersatzbank, deren Verpflichtung sich der FC Bayern fast 150 Mio. Euro hat kosten lassen.

Bayern München gegen Paris Saint-Germain ist also dank beiden Kontrahenten eine Affiche, die sich für den Final des Milliardenbrands Champions League bestens eignet. Es ist das Duell zweier finanziell ganz mächtiger Schwergewichte, mit Mannschaften, deren Marktwerte an der Grenze zu einer Milliarde kratzen. Wer auch immer am späten Sonntagabend den Pokal mit den grossen Henkeln in Händen halten wird. Er hat sich den Erfolg im Wortsinn sehr teuer erkauft. (dab/sda)

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53Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sir Albert 23.08.2020 19:44
    Highlight Highlight Eher Katar 1 gegen Katar 2. Geld gehört - leider - nun mal zum Fussball. Das Problem ist eher die kriminelle Herkunft aus dem Unrechtsstaat, nicht das Geld an sich.
  • Alpstein7 23.08.2020 19:22
    Highlight Highlight Die Bayern haben sich die Spielerkäufe selber erarbeitet, PSG wurden diese Käufe durch Zweckentfremdung und Entwendung von kanarischem Volksvermögen geschenkt.
  • Bobobobo 23.08.2020 18:49
    Highlight Highlight Ich bin für die Schiedsrichter :)
  • Victor Paulsen 23.08.2020 18:01
    Highlight Highlight Ich finde den Titel nicht ganz richtig.
    Viel Geld gegen kriminell passt eher. Ich möchte NICHT sagen, dass Bayern krimineller als andere Vereine ist, aber sie sind einer der einzigen, die einen für knapp 2 Jahre inhaftierten als Präsident haben
    • Frank Grimes 23.08.2020 18:14
      Highlight Highlight 1. Hoeness ist nicht mehr Bayern-Präsi und war dies auch während seiner Haftstrafe nicht

      2. Was hat das mit Bayern zu tun?
    • Sir Albert 23.08.2020 19:40
      Highlight Highlight Was ein ehemaliger Bayern-Präsi und aktueller Bayern-Ehrenpräsi mit Bayern zu tun haben könnte? Schwierige Frage, also ich komm wirklich nicht drauf.
    • Victor Paulsen 23.08.2020 20:32
      Highlight Highlight @Frank Grimes
      1.Ja, er ist nicht mehr. Doch er hat auch nach seiner Haft diese Aufgabe noch gemacht, dazu ist er immer noch ein hohes Tier im Verein.

      2. Es hat nichts mit der Mannschaft an sich zu tun, aber es sagt einiges über den Verein
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clank 23.08.2020 17:04
    Highlight Highlight Danke! sich allein auf Transfersausgaben zu beschränken ist zu kurz gegriffen. Entscheidend ob ein Spieler kommt und bleibt sind schlussendlich die Löhne. Von Transfersummen profitieren vor allem die Agenten und Clubs.
    Bayern und PSG sind sich doch sehr ähnlich. Seit Jahren dominieren sie konkurrenzlos ihre nationale Liga. Trotzdem bzw genau deswegen reicht es aber international nicht gegen die Grossen. Diese Saison ist aber anders dank Corona. Die Ligue 1 und Buli Teams hatten eine Pause und wirken durchaus frischer als die anderen Teams.
    Heute gibt es ein Triple/Quadruple.
  • Gopfidam 23.08.2020 15:57
    Highlight Highlight Einfach krank
  • butei 23.08.2020 15:31
    Highlight Highlight Die interessantere Thema wäre, wo das ganze Geld herkommt. Nämlich vom Katarischen Staatsoberhaupt. Das ist das wirklich bedenkliche am Final, nicht das Geld per se. Siehe:
    https://www.n-tv.de/sport/fussball/Das-schmutzigste-CL-Finale-der-Geschichte-article21988883.html
    • butei 23.08.2020 16:10
      Highlight Highlight * Thematik (upsi)
  • alingher 23.08.2020 15:23
    Highlight Highlight Für mich gibt es zwei Arten diese Entwicklung anzusehen:

    1. Dank solcher Krösus Teams gibt es Weltklassemannschaften. In einem CL-Final wird so bestmöglicher Fussball geboten, weil die weltbesten Spieler gleichzeit auf dem Platz stehen. Hat ja was für sich.

    2. Man kann es aber auch anders sehen. Man könnte das Bosmann-Urteil rückgängig machen, indem analog zu Nationalmannschaften, die Teams Stadt/Region-Auswahlen sein müssen. Das wären dann EU-konforme Anforderungen. Z.B. min. 8 Jahre Wohnsitz in der Region oder Geburtsort. Komplett anderes System, aber m.E. höchstinteressant.
    • bokl 23.08.2020 15:40
      Highlight Highlight Wie bringst du Wohnsitzpflicht und Personenfreizügigkeit in Einklang?
    • alingher 23.08.2020 16:04
      Highlight Highlight @bokl: nach Bosmann Urteil sind ja Ausländerbeschränkungen in Mannschaften für EU-Bürger rechtswidrig. Wenn man aber Mannschaften analog zur Nationalmannschaft als Auwahlen der Region sieht, dann ist es nicht diskriminiereind, wenn die Spieler aus der Region kommen müssen. Im Gegenteil: wie bei Nationalmannschaften geht es um die Auswahl aus dem Gebiet.
      Wie gesagt, ein komplett anderes System.
    • bokl 23.08.2020 16:35
      Highlight Highlight Bei Bosman ging es nicht um Ausländerbeschränkung, sondern um freie Wahl des Arbeitgebers. Funktioniert mit deinem Ansatz nicht. Nationalmannschaft ist etwas anderes, da nicht Hauptarbeitgeber.
  • demian 23.08.2020 14:37
    Highlight Highlight Vielleicht sollte erwähnt werden, weshalb PSG letzten Sommer fast kein Geld ausgegeben hat...
  • whatsthemaeder 23.08.2020 14:35
    Highlight Highlight ... und beide kassieren millionen aus katar. die einen ein bisschen mehr, die anderen ein bisschen weniger. trotzdem beides sehr verwerflich.
    • Jason84 23.08.2020 16:13
      Highlight Highlight Das Verhältnis ist etwa Bayern 8-10 Mio pro Jahr bei über 750 Mio Umsatz.
      PSG etwa 200-300 Mio pro Jahr bei 630 Mio Umsatz.
    • whatsthemaeder 23.08.2020 17:10
      Highlight Highlight geht nicht per se um die menge, sondern ums land.
  • Jason84 23.08.2020 14:29
    Highlight Highlight Ein seltsamer Bericht. Am Ende wird auf das Gehalt von Lewa verwiesen. Dieser spielt seit Jahren auf einem sehr hohen Niveau.
    Wie hoch die Gehälter von Neymar und Mbappe sind wird jedoch aussen vor gelassen. Bayern erarbeitet sich jeden Euro den sie ausgeben. Sie geben auch nie mehr aus als sie haben. PSG bekommt soviel Geld aus Katar wie es nur geht. Bayern achtet bei jedem Transfer auf die Wirtschaftlichkeit. PSG zahlt jede Summe.
  • Doppelpass 23.08.2020 14:10
    Highlight Highlight Die ganzen Summen sind doch einfach absurd. Wer braucht so viel Geld? So krank die Weltwirtschaft, so krank der Sport, so krank der Mensch mit seiner unendlichen Gier und seinem Materialismus...
    Verdirbt sogar den Spass am Sport. Wann bildet sich die erste Weltklassemannschaft aus Spielern die sich aufgrund des Clubs, des Trainers oder der Mitspieler finden?
  • Tropennütteler 23.08.2020 13:25
    Highlight Highlight Neymar ist auch mindestens so gut wie die halbe 11 von Bayern ;)
  • trichie 23.08.2020 12:40
    Highlight Highlight ... aber nach wie vor ist Bayern der wirtschaftlich nachhaltigste europäische Topverein: sie sind weder hoch verschuldet (wie z.B. Barca) noch haben sie einen Scheich oder anderen Super-sponsor im Rücken (wie z.B. PSG)
    • Tropennütteler 23.08.2020 13:23
      Highlight Highlight Wie z.B. Barca.... Real Madrid hat die meisten Schulden...soooo nebenbei ;)
    • Sir Albert 23.08.2020 14:16
      Highlight Highlight @ trichie
      Soweit die selbst gestrickte Legende. Ich sag nur bayrische amigo-Wirtschaft/Justiz und Katar.
    • Pümpernüssler 23.08.2020 14:36
      Highlight Highlight @Tropensotschi Real ist seit einigen Jahren schuldenfrei dank Perez. Aber recherchieren müsste man halt schon ordentlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Steineland 23.08.2020 12:29
    Highlight Highlight Kann man das Spiel irgendwo im Free-TV verfolgen?
    • Bulwark 23.08.2020 13:40
      Highlight Highlight 3+ zeigt das Spiel ☺️
    • McStem 23.08.2020 13:43
      Highlight Highlight 3+ oder Zdf
  • Therealmonti 23.08.2020 12:21
    Highlight Highlight Bin hin und her gerissen. Mag keinem von beiden den Titel gönnen
    • Shikoba 23.08.2020 13:58
      Highlight Highlight Geht mir auch so, hätte lieber Lyon im Final gehabt 😕
  • Tooto 23.08.2020 12:11
    Highlight Highlight Der jetzige Turniermodus ist bestimmt auch ein Faktor und darf nicht vergessen werden.
    • Tropennütteler 23.08.2020 14:45
      Highlight Highlight Ja, viel besser. Hoffe das wird in Zukunft auch so sein...ab dem Achtelfinale.
    • Tooto 23.08.2020 16:50
      Highlight Highlight Ich bin gespalten.
      Ich finde halt Fussballfeste i den eigenen Stadien geiler.
      Ausserdem ist es toll zum Beispiel mal Man City in Basel spielen zu sehen.
      Für die Fans ist der normale Modus meiner Meinung nach deutlich besser.
      Wenn der Modus so beibehalten wird, haben wir in ein paar Jahren die Finalturniere nur noch in Katar, Saudi-Arabien etc. ;)
  • Stambuoch 23.08.2020 11:58
    Highlight Highlight "Bayern gegen PSG – oder viel Geld gegen noch mehr Geld"

    Oder: Ein ganz normaler CL-Final.

    Die CL wird immer mehr zum geschlossenen Club für die Top 5-Ligen. Daher wird sie immer uninteressanter für mich. Schon alleine wie neu die Clubkoeffizienten ausgerechnet werden ist eine Alibiübung: "Vergangene Erfolge" zählen auch. Sprich ein Milan oder Ajax haben dann den besseren Koeffizienten als eine Mannschaft, welche nie einen Titel gewann aber regelmässig dabei ist. Lächerlich.
  • niklausb 23.08.2020 11:33
    Highlight Highlight Und zu Sagen ist auch das es bei Bayern nicht "fremde" Millionen sind sondern alles aus der eigenen Tasche kommt.
    • thomy81 23.08.2020 14:01
      Highlight Highlight Klar, Bayern hat ja keine Sponsoren. Unglaublich wie Blind manche Fans sind.
      Die ganzen Scheichs und Investmentgroups machen es genauso. Sie haben Firmen und die Sponsern den Club, anders wärs wegen FFP gar nicht mehr möglich. Was meinst Du zahlen die Bayern-Sponsoren? Da reden wir von mittleren 2-stelligen Millionenbeträgen jedes Jahr.
      Das Bayern sehr gut gearbeitet hat in den letzten beiden Jahrzehnten und keine Schulden hat ist sicher positiv, trotzdem sollte man nicht alles glauben was Rummenige und Hoeness so rauslassen.
    • niklausb 23.08.2020 14:28
      Highlight Highlight Sponsoren hat jeder Verein. Ich bin kein Fan von Bayern aber die Bayern wirtschaften gut und sind nicht das Hobby eines Neureichen, Scheichs, Oligarchen der seine Wunschspieler aus dem eigenen Portemonnaie bezahlt um zum schnellen Erfolg zu kommen (der dann oft eben doch nicht kommt). Hoeness kann raus lassen was er will er ist nicht mehr Präsi.
      Und durch ihren über lange Jahre anhaltenden Erfolg können sich die Bayern Sponsoren aussuchen und ihnen auch entsprechende Beiträge abverlangen da sie ja dann die entsprechende Marke gut präsentieren.
    • butei 23.08.2020 15:28
      Highlight Highlight Bayern wird ebenso von de Katars unterstützt, nicht im gleichen Ausmass wie P$G, aber trotzdem.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tomtom64 23.08.2020 11:31
    Highlight Highlight Bemerkenwerter finde ich, dass aus der hochgelobten Premier League kein Club mehr dabei ist und beide Trainer aus Deuttschland kommen.
    • johnhenry 23.08.2020 11:54
      Highlight Highlight Da alle Halbfinalisten aus der Buli und Ligue 1 kamen, kann ich mir auch vorstellen, dass die längere Pause im vergleich zu den anderen Ligen nicht schadete.
    • Mia_san_mia 23.08.2020 15:15
      Highlight Highlight Ja das ändert sich halt immer wieder. Dafür waren letzte Saison beide europäischen Finals in Englischer Hand.
  • Ärdbeergonfi 23.08.2020 11:24
    Highlight Highlight Klar muss der FC Bayern auch hohe Investitionen vornehmen, um europäisch an der Spitze mitspielen zu können. Hauptunterschied für mich ist jedoch schon, dass die finanzielle Kraft selbst erwirtschaftet ist und nicht von einem Scheich abhängig ist. Dafür gebürt den Bayern Respekt, unabhängig der persönlichen Sympathien.
    • thomy81 23.08.2020 14:06
      Highlight Highlight Selber erwirtschaftet ist im Fussballbusiness definitiv das falsche Wort. Der Grossteil macht beim FCB weiterhin die Sponsoren aus und das haben Sie gemeinsam mit allen Topklubs in Europa. Würde es nur um Eintritte, Fanartikel usw. gehen, wären einige andere Klubs in Europa viel weiter vorne als jetzt. Nur weil da ein Scheich ist und Millionen reinbuttert über seine Firmen ist das nichts anderes als bei Bayern mit seinen Hauptsponsoren, auch die zahlen mehrere 100 Millionen alle 10 Jahre und haben Ihre Leute im Bayern Verwaltungsrat. Siehe Trikotsponsorenverträge, Ausrüster usw.
  • Ehrenmann 23.08.2020 11:17
    Highlight Highlight Naja... Bayern ja mit der Startelf ja nicht?!?
    Und was man vergisst, dass ja etliche andere Teams mit viel mehr Ausgaben (Man City z.B) das eben nicht geschafft haben!
  • Gäry 23.08.2020 11:13
    Highlight Highlight Einziger Unterschied: Bayern hat das Geld erwirtschaftet und keine Schulden. PSG hingegen hat das Geld erhalten von Katar. Ein riesiger Unterschied
  • Geff Joldblum 23.08.2020 11:05
    Highlight Highlight Klar, beide haben viel Geld und haben auch viel von diesem investiert.
    Der Unterschied liegt einfach darin, dass die Bayern das meiste davon einfach selbst erarbeitet haben. Und das ist in der heutigen Fussballwelt (zumindest unter den Topvereinen) äusserst selten und zu bewundern.
    • TanookiStormtrooper 23.08.2020 14:36
      Highlight Highlight Bayern zeigt aber auch exemplarisch, was am Fussball falsch läuft. Wer Titel gewinnt hat mehr Geld, kann sich bessere Spieler leisten, gewinnt mit diesen wieder Titel und das Rad dreht sich weiter. So hat man in den Ligen immer jeweils den gleichen Meister, nämlich den Verein mit der dicksten Brieftasche. Bayern wird auch nächstes Jahr zu 95% deutscher Meister, in Frankreich wird PSG und bei uns wurde Basel vor kurzem durch YB ersetzt, weil der Umbruch am Rheinknie ordentlich in die Hose ging. Jahrzehnte zuvor hat sich immer GC den Titel "gekauft".

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