Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Einsam verlaesst ein sichtlich enttaeuschter Sami Hyypiae das Trainingscenter des FC Zuerich bei der Zuercher Saalsporthalle am Donnerstag, 12. Mai 2016. Nach dem Fiasko gegen Lugano muss der erfolglose finnische Trainer gehen. Der FC Zuerich trennt sich per sofort von Trainer Sami Hyypiae. Der Entscheid fiel nach einer mehrstuendigen Krisensitzung. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Seine Zeit in Zürich ist vorbei: Niedergeschlagen verlässt Hyypiä das Trainingsgelände.
Bild: KEYSTONE

Die Mannschaft warf ihn raus: Sami Hyypiä ist nicht mehr Trainer des Schlusslichts FC Zürich

Sami Hyypiä ist nicht mehr Trainer des FC Zürich. Der Finne stellte der Mannschaft die Vertrauensfrage. Das Team kam zum Schluss, dass durch einen Trainerwechsel neue Impulse gesetzt werden könnten.



Sami Hyypiä ist ab sofort nicht mehr Trainer des FC Zürich. Nach einer 0:4-Heimniederlage gegen den FC Lugano waren die Zürcher gestern auf den letzten Platz der Super League abgerutscht. Noch drei Spiele bleiben, um den Abstieg zu verhindern.

Die Bilanz Hyypiäs beim FCZ liest sich katastrophal: Von 26 Meisterschaftsspielen unter der Führung des Finnen gewann der FCZ nur deren fünf.

Ein sichtlich enttaeuschter Sami Hyypiae beim Verlassen des FC Zuerich Trainingscenters bei der Zuercher Saalsporthalle am Donnerstag, 12. Mai 2016. Nach dem Fiasko gegen Lugano muss der erfolglose finnische Trainer gehen. Der FC Zuerich trennt sich per sofort von Trainer Sami Hyypiae. Der Entscheid fiel nach einer mehrstuendigen Krisensitzung.(KEYSTONE/Walter Bieri)

Sinnbild am Tag nach der Blamage: Hyypiä im Regen.
Bild: KEYSTONE

Steigt der FC Zürich aus der Super League ab?

Die Mitteilung des FC Zürich:

«Sami Hyypiä hat heute Morgen den Mannschaftsrat gebeten, innerhalb des Teams die Vertrauensfrage zu stellen. Der Mannschaftsrat hat den Präsidenten über das Ergebnis der Besprechung informiert. Die Mannschaft ist sich bewusst, dass primär sie für die aktuelle Situation verantwortlich ist. Trotzdem ist sie zum Schluss gekommen, dass durch einen Trainerwechsel neue Impulse gesetzt werden könnten. Aufgrund dieser Ausgangslage wurde gemeinsam vereinbart, dass es für den Verein das Beste ist, wenn Sami Hyypiä seine Arbeit beim FCZ beendet.

Wir bedauern diese Entwicklung, zumal sich Sami Hyypiä mit grossem Einsatz und hoher Professionalität für den FCZ engagiert hat. Die Frage der Nachfolge wird jetzt sofort in die Hand genommen.»

Hey, Mourinho hätte Zeit!

Erfolg nur im Cup

Die Zürcher sind seit sieben Spielen ohne Sieg und liegen drei Runden vor Schluss auf dem Abstiegsplatz. Der Rückstand auf Vaduz beträgt zwei, derjenige auf Lugano einen Punkt. Das nächste Spiel bestreiten die Zürcher am Montag auswärts gegen den FC St.Gallen.

Hyypiä hatte das Amt am 31. August und als Nachfolger von Urs Meier übernommen. Dem ehemaligen Verteidiger gelang es aber nicht, die Zürcher aus dem Tabellenkeller zu führen. Immerhin schaffte Hyypiä mit den Zürchern den Einzug in den Cupfinal.

Der FCZ war die vierte Trainerstation des einstigen Champions-League-Siegers mit Liverpool (2005). Der 105-fache Internationale Hyypiä hatte zuvor unter anderem bei Bayer Leverkusen in der Bundesliga und bei Brighton & Hove Albion in Englands zweithöchster Liga gearbeitet. (ram/sda)

Ohne Worte: Der Absturz des FC Zürich auf den letzten Platz

Ein Carlos Varela in Höchstform: «Heb de Schlitte, du huere Schissdrägg»

Link zum Artikel

Die «Nacht von Sheffield» – Köbi Kuhn sorgt für den grössten Skandal der Nati-Geschichte

Link zum Artikel

Beni Thurnheers fataler Irrtum – es gibt eben doch einen Zweiten wie Bregy

Link zum Artikel

Jörg Stiel stoppt den Ball an der EM mit Köpfchen – weil er es kann

Link zum Artikel

Elf kleine Schweizer liegen 0:2 zurück und sorgen dann für Begeisterung in der Heimat

Link zum Artikel

Im Heysel-Stadion werden 39 Menschen zu Tode getrampelt

Link zum Artikel

Filipescu macht den FC Zürich in Basel in der 93. Minute zum Meister

Link zum Artikel

Cabanas fordert Respekt, denn «das isch GC! Rekordmeister! Än Institution, hey!»

Link zum Artikel

Märchenprinz Volker Eckel legt GC mit 300-Millionen-Versprechen aufs Kreuz

Link zum Artikel

Der «entführte» Raffael wird zum Fall für die Polizei – und muss ein Nachtessen blechen

Link zum Artikel

Johann Vogel droht Köbi Kuhn, in den Flieger zu steigen, um ihm «eins zu tätschen»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Akanjis Revier

Mein Körper ist mein Kapital – was ich alles mache, um fit zu bleiben

Als Fussballer macht mir nichts so viel Spass wie das Spiel mit dem Ball. Doch es gehört noch vieles mehr dazu, damit ich die Robustheit, das Tempo und die Form habe, meine beste Leistung abzurufen.

Mit 25 Jahren gehöre ich zwar noch lange nicht zum alten Eisen. Mir geht es zum Glück wirklich gut. Trotzdem spiele ich schon viele Jahre Fussball und ich spüre, dass in meinem Körper nicht mehr alles so ist, wie es einmal war. Deshalb arbeite ich mit Spezialisten zusammen, damit ich auf dem Platz weiterhin meine Leistung bringen kann.

Man ist sich als Spieler zwar schon früh bewusst, dass der eigene Körper das Arbeitsinstrument ist. Wie sehr man tatsächlich von einem gesunden Körper …

Artikel lesen
Link zum Artikel