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Le milieu valaisan Pajtim Kasami celebre son but lors de la rencontre de football de Super League entre le FC Sion et le Neuchatel Xamax FCS ce dimanche 5 aout 2018 au stade de Tourbillon a Sion. (KEYSTONE/Valentin Flauraud)

Im Tourbillon war es weit über 30 Grad heiss: Kasami traf dennoch doppelt. Bild: KEYSTONE

Sions Kasami kritisiert Liga: «Brutal und gefährlich in dieser Hitze»

Pajtim Kasami schiesst beim 3:0-Sieg des FC Sion gegen Xamax die ersten beiden Tore. Doch in die Freude darüber mischt sich beim Mittelfeldspieler auch Ärger.



Es war heiss in Sion, wie überall in der Schweiz, wie seit Tagen. Rund 35 Grad zeigte das Thermometer im Tourbillon an.

Trotzdem wurde das Super-League-Spiel gegen Aufsteiger Neuchâtel Xamax wie geplant um 16 Uhr angepfiffen. Ein Entscheid, den Sions zwölffacher Nationalspieler Pajtim Kasami nicht nachvollziehen konnte. Schweissgebadet und mit rotem Kopf kritisierte er zur Pause:

«Es ist brutal und auch gefährlich. Der Verband muss sich überlegen, ob er künftig bei diesen Temperaturen spielen lassen will.»

Kasamis Teamkollege Anto Grgic, Torschütze des dritten Treffers der Walliser, sprach im SRF von einem «brutal harten» Match. «Es war schwieriger als üblich, zu rennen.»

Spiele am Abend sind aus ärztlicher Sicht besser

In den drei Nachmittagsspielen der Super League unterbrachen die Schiedsrichter die Partie jeweils zur Mitte einer Halbzeit, um den Akteuren eine zusätzliche Trinkpause zu verschaffen.

Der Thuner Stefan Glarner, im Fussball Super League Spiel zwischen dem FC St. Gallen und dem FC Thun, im Kybunpark, am Sonntag, 5. August 2018, in St. Gallen. (KEYSTONE/Benjamin Manser)

Auch in St.Gallen war's heiss: Thuns Stefan Glarner versucht, sich abzukühlen. Bild: KEYSTONE

«Für Sportler besteht die Gefahr eines hitzebedingten Kreislaufkollaps oder im Extremfall eines Sonnenstichs und Hitzschlags», sagte dieser Tage Prof. Dr. Tim Meyer, Sportmediziner der deutschen Nationalmannschaft. Und weiter: «Wenn es möglich ist, sollten Spiele in die Abendstunden verlegt werden, damit man der direkten Sonneneinstrahlung aus dem Weg geht.»

42 Grad in Bern

Auf dem Kunstrasen im Stade de Suisse in Bern wurden beim 4:0-Sieg von Meister YB gegen den FC Zürich 42 Grad gemessen. Christian Fassnacht, einer der Torschützen, sagte im SRF, dass besonders die ersten zehn Minuten schwierig gewesen seien:

«Wir kamen uns beim Betreten des Platzes vor, als würden wir in einen Backofen laufen.»

Nach der Anfangsphase würde man sich an die hohen Temperaturen gewöhnen, so Fassnacht. «Irgendwann überwindet man es im Kopf, dann ist man im Spiel und es läuft von alleine.»

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