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epa06231137 Paris Saint-Germain strikers Edinson Cavani (L) and Neymar react during the UEFA Champions League Group B soccer match against the Bayern Munich at the Parc des Princes Stadium, in Paris, France, 27 September 2017.  EPA/IAN LANGSDON

Gute Freunde werden Edinson Cavani und Neymar kaum mehr werden. Bild: EPA/EPA

Cavani bestätigt Penalty-Krach: «Neymar und ich hatten ein Problem»



Die Presse nannte es «Le Clash» – beim 2:0-Heimsieg von Paris St-Germain gegen Olympique Lyon im letzten Herbst gerieten sich Neymar und Edinson Cavani wegen eines Penaltys in die Haare. Beide wollten schiessen, doch Cavani musste Neymar erst vertreiben, bevor er antreten konnte – und dann verschoss.

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Cavani schickt Neymar vom Penalty-Punkt weg. Video: streamable

In der Garderobe kam es nach dem Spiel beinahe zum Eklat. Als Cavani Neymar klar machte, dass er dessen Auftreten nicht goutiere, musste Captain Thiago Silva schlichtend eingreifen. Sonst wären sich die beiden Streithähne wohl an die Gurgel gegangen.

«Team muss an erster Stelle stehen»

Während im Herbst beide Parteien versuchten, die Affäre totzuschweigen, hat Cavani nun bestätigt, dass es zwischen ihm und Neymar Unstimmigkeiten gegeben habe. «Es stimmt, dass es zu der Zeit ein Problem mit Neymar gab», verriet der Uruguayer in einem Interview mit RMC Sport.

«Wir haben darüber gesprochen und ich habe ihm gesagt, dass ich der Erste bin, der möchte, dass er individuelle Titel gewinnt. Aber an erste Stelle müsse er die Ziele des Teams stellen», so Cavani weiter. Der PSG-Toptorjäger spielte damit auf die hohen Bonus-Zahlungen an, die Neymar für individuelle Auszeichnungen von seinem Klub erhalten soll.

Cavani bestreitet, dass ihm die eigene Torquote beim Elfmeterstreit ebenfalls wichtig war. «Ich bin ein Fussball-Arbeiter, ich bin kein Star. Wenn ich Mitspieler habe, die persönliche Titel gewinnen können, gebe ich mein Bestes, aber der Erfolg der Mannschaft steht über allem.»

Die PSG-Bosse hatten «Le Clash» damals zur Chefsache erklärt und ein Machtwort gesprochen: Neymar schoss fortan die Elfmeter. «Es wurde eine Entscheidung getroffen, die ich respektiere», sagte Cavani dazu. Gemunkelt wurde, dass Neymars Sturmkollege eine Million Euro «Schmerzensgeld» erhalten habe, wenn er in Zukunft auf seinen Penalty-Anspruch verzichten würde. Das wollte Cavani so allerdings nicht bestätigen.

Mittlerweile soll der Zoff aber ohnehin aus der Welt geschafft sein. Vielleicht auch, weil sich Neymar seit Ende Februar schwer am Knöchel verletzte und wieder Cavani die Elfmeter treten darf. (pre)

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    Alle Leser-Kommentare
  • w'ever 03.05.2018 21:25
    Highlight Highlight dj shadows song heisst "why hip hop sucks". kann man also auch auf den fussball anwenden. it's the money
  • Holy Crèpe 03.05.2018 17:20
    Highlight Highlight Schön, mal wieder was von Neymar zu lesen. Kanns kaum erwarten, wenn Stephan im Startspiel wegen diesem Starallürinho nach 32 Minuten mit gelb-rot vom Feld muss 🤔
  • Bruno S.1988 03.05.2018 17:04
    Highlight Highlight Ein Präsident der Sprichwörtlich jedes Problem mit Geld aus der Welt räumt...ich fand PSG damals noch zu Ronaldinho und Pauleta Zeiten sympathisch, heute nicht mehr...
  • TurnOver87 03.05.2018 17:00
    Highlight Highlight Kindergarten...
  • Zaungast 03.05.2018 16:56
    Highlight Highlight Elender Kindergarten.

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