Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07946700 Lazio fans are escorted by the police prior to the UEFA Europa League match between Celtic Glasgow and SS Lazio in Glasgow, Britain, 24 October 2019.  EPA/ROBERT PERRY

Die Lazio-Fans wurden von einer grossen Polizei-Eskorte ins Stadion begleitet. Bild: EPA

Lazio-Anhänger laufen mit Hitlergruss durch Glasgow – Celtic-Fans reagieren auf ihre Weise



Eine Gruppe von Anhängern von Lazio Rom hat beim Auswärtsspiel in Glasgow für einen weiteren Skandal gesorgt. Beim Marsch durch die Innenstadt haben mehrere «Fans» den «saluto romano», den römischen Gruss, gezeigt. Er ist das italienische Pendant zum Hitlergruss.

Die Anhänger von Lazio Rom sind bereits in der Vergangenheit immer wieder mit rechtsextremen oder rassistischen Aktionen auffällig geworden.

Die Celtic-Fans reagierten im Stadion mit einer Choreografie zur «Brigate Verde», einer katholischen, antifaschistischen Widerstandsbewegung im zweiten Weltkrieg. Dazu hielten sie ein Sprechband «Lazio Vaffanculo», sowie ein Plakat mit dem aufgehängten Benito Mussolini und dem Hinweis «Follow Your Leader» – «Folge deinem Anführer».

Am Ende durften sich die Celtic-Fans gar über eine Wende im Spiel freuen. Nachdem Lazio mit 1:0 in Führung ging, glich erst Ryan Christie aus und in der 89. Minute traf Christopher Jullien zum Sieg.

abspielen

Der Siegtreffer durch Jullien. Video: streamja

(zap)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Konzerte gegen Rassismus in Chemnitz

Stürmer verlässt aus Protest gegen Rassismus das Spielfeld

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Zum Tod von Diego Maradona: Wie die «Hand Gottes» zur Legende wurde

Diego Armando Maradona stirbt im Alter von 60 Jahren. Kein anderer Spieler hat je eine WM so dominiert wie Diego Maradona 1986. Die beiden Treffer gegen England haben ihn nicht nur in Argentinien zum Fussballgott gemacht.

Diego Maradonas Augen waren noch glasig, sagen diejenigen, die ihn an diesem 22. Juni 1986 in der Kabine haben sitzen sehen. Sein Lächeln sei steinern gewesen. Er war sich bewusst, dass er mit seinem Tor zum 2:0 gegen England einen Akt sublimer Kunst vollbracht hatte. Sublime Kunst bedeutet, etwas Grosses, Überwältigendes, das nur mit dem Gespür für das Aussergewöhnliche überhaupt verstanden und nicht wiederholt werden kann.

Das war sein sublimes Kunststück: Er startete in der eigenen …

Artikel lesen
Link zum Artikel