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Francesco Margiotta, Luzern, rechts, im Zweikampf mit Samir Ramizi, Xamax, links, im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Luzern und dem Neuchatel Xamax FCS, am Donnerstag, 26. September 2019 in Luzern. (KEYSTONE/Patrick Straub)

Der Super-League-Abend war eine ehe zähe Angelegenheit. Bild: KEYSTONE

Eleke schiesst Luzern zum Sieg gegen Xamax – Servette und Lugano trennen sich torlos



Luzern – Xamax

Luzern fährt in der 8. Runde der Super League seinen zweiten Sieg ein. Die Zentralschweizer dominieren das Schlusslicht Xamax klar, erzielen aber erst 20 Minuten vor Schluss den Treffer zum 1:0.

Matchwinner im einseitigen und doch umkämpften Duell in Luzern war mit Blessing Eleke ein Joker. Der 23-jährige Nigerianer, letzte Saison mit 13 Toren Luzerns steter Brandherd, benötigte nach seiner Einwechslung zwölf Minuten, ehe er in der 69. Minute eine von Laurent Walthert abgelenkte Hereingabe von Pascal Schürpf ins Tor spedierte. Für das harmlose und über weite Strecken mit Abwehrarbeit beschäftigte Xamax vergab der ebenfalls eingewechselte Gaëtan Karlen in der 83. Minute die einzige nennenswerte Chance.

Lange agierten die Luzerner zwar dominant und sichtlich bemüht, aber auch fehlerhaft. Sie hatten deutlich mehr Ballbesitz, wiesen ein Plus in den Zweikämpfen auf und erarbeiteten sich eine Vielzahl an Abschlüssen. Grosse Chancen blieben aber Mangelware. Zweimal verfehlte Francesco Margiotta, als Mittelstürmer einer der besten Luzerner, in der ersten Halbzeit das Tor, einmal war Xamax' Verteidiger Arbenit Xhemajli nach einem Schuss von Pascal Schürpf beim Abpraller zur Stelle, dazu scheiterten Ibrahima Ndiaye und Shkelqim Demhasaj mit Kopfbällen aus schwierigen Positionen.

Blessing Elke, Luzern, links, jubelt ueber das 1:0 im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Luzern und dem Neuchatel Xamax FCS, am Donnerstag, 26. September 2019 in Luzern. (KEYSTONE/Patrick Straub)

Matchwinner Blessing Eleke freut sich über sein 1:0. Bild: KEYSTONE

Servette – Lugano

Servette und Lugano trennten sich in der 8. Runde der Super League torlos. Gegen chaotische Genfer besass Lugano eine Vielzahl an Chancen, für Servette war es deshalb ein gewonnener Punkt.

11:1 lautete das Verhältnis an Schüssen auf das Tor zugunsten der Gäste aus dem Tessin. Zum Torerfolg führte keiner Abschlüsse - unter anderem weil Jérémy Frick mit Anbruch der Schlussviertelstunde zweimal glänzend parierte, aber auch weil Lugano seine Verunsicherung im Abschluss nach sechs sieglosen Partien nicht verbergen konnte. Und vielleicht auch deshalb, weil Lugano nach einer halben Stunde mit Carlinhos seinen Kreativspieler in der Offensive verletzungsbedingt verlor.

Just in jener Phase, als sich Carlinhos Auswechslung abzeichnete, waren die Luganesi am gefährlichsten. Innert zehn Minuten scheiterten Akos Kecskes und Jonathan Sabbatini jeweils zweimal knapp - Sabbatini mit zwei Kopfbällen, Kecskes mit einem Kopfball und einem Fallrückzieher. Eine weitere Tessiner Druckphase mit einem gefährlichen Schlenzer von Kecskes und einem Abschluss von Carlinhos' Stellvertreter Nicola Dalmonte zwischen der 75. und der 77. Minute blieb dank Fricks Paraden ohne Folgen.

Weil Servettes Ersatzcaptain Steve Rouiller - er trug die Binde anstelle des an diversen Ecken fehlenden Anthony Sauthier - in der 49. Minute den ersten Genfer Torschuss nicht an Novem Baumann vorbei brachte und wenig später Rouillers Kopfball nach einer Freistossflanke von Miroslav Stevanovic von der Latte zurückprallte, wurde Lugano für seinen engagierten Auftritt zumindest nicht mit einer Niederlage abgestraft.

Le joueur de Lugano Akos Kecskes, droite, lutte pour le ballon contre le joueur de Servette Sebastien Wuethrich, gauche, lors de la rencontre de football de Super League entre le Servette FC et le FC Lugano, ce jeudi 26 septembre 2019 au stade de Geneve. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Glanzloser Kampf in Genf: Servette und Lugano bieten keine Fussball-Feinkost. Bild: KEYSTONE

Die Tabelle

Die Telegramme

Servette - Lugano 0:0
4212 Zuschauer. - SR Hänni.
Servette: Frick; Rouiller, Routis, Sasso, Gonçalves; Stevanovic, Wüthrich (62. Imeri), Cespedes (80. Souici), Ondoua; Schalk, Kyei (59. Koné).
Lugano: Baumann; Yao, Maric, Kecskes, Lavanchy, Obexer (52. Aratore); Custodio (71. Lovric), Sabbatini, Vecsei; Holender, Carlinhos (37. Dalmonte).
Bemerkungen: Servette ohne Sauthier, Busset, Cognat, Iapichino (alle verletzt), Lang und Chagas (beide nicht im Aufgebot), Lugano ohne Daprelà, Bottani, Covilo, Crnigoj, Rodriguez, Macek und Sulmoni (alle verletzt). 56. Kopfball an die Latte von Rouiller. Verwarnungen: 28. Wüthrich (Foul). 85. Lavanchy (Reklamieren).

Luzern - Neuchâtel Xamax 1:0 (0:0)
7294 Zuschauer. - SR Jaccottet. -
Tor: 69. Eleke 1:0.
Luzern: Müller; Kakabadse, Knezevic, Lucas, Sidler; Voca (85. Cirkovic), Schulz; Demhasaj (57. Eleke), Ndiaye, Schürpf; Margiotta (92. Males).
Neuchâtel Xamax: Walthert; Neitzke, Oss, Xhemajli; Gomes (82. Seydoux), Ramizi, Doudin, Kamber; Haile-Selassie (77. Mulaj), Nuzzolo, Seferi (70. Karlen).
Bemerkungen: Luzern ohne Arnold, Grether und Ndenge (alle verletzt), Xamax ohne Djuric (gesperrt), Di Nardo, Dugourd, Mveng und Farine (alle verletzt). Verwarnungen: 12. Ramizi (Foul). 28. Voca (Foul). 34. Doudin (Foul). 71. Margiotta (Foul). 77. Kamber (Foul). 92. Knezevic (Foul). (sda)

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • niklausb 26.09.2019 23:26
    Highlight Highlight Das neue Layout funktioniert noch nicht so recht
    • Adrian Buergler 27.09.2019 06:16
      Highlight Highlight @niklausb: Kannst du uns Details geben, was genau nicht funktioniert? Dann können wir es hoffentlich verbessern :)
    • niklausb 27.09.2019 08:21
      Highlight Highlight Hier ei screenshot einer partie wo ich zum Bericht angeklickt habe. Das Fenster ist ca 1,5cm gross und lässt sich kaum scrollen. Bzw. sogar nur in eine Richtung.
      Benutzer Bild
    • Adrian Buergler 27.09.2019 09:05
      Highlight Highlight @niklausb: Alles klar, danke! Das Problem hatten wir schon einmal und haben es schon gemeldet. Die Lösung folgt hoffentlich bald.

Kommentar

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