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Basel's Valentin Stocker, right, celebrates with his teammate his goal against Osijek during the Europa League second qualifying round soccer match between Osijek and Basel at the Gradski Vrt stadium in Osijek, Croatia, Thursday, Sept. 17, 2020. (AP Photo/Darko Bandic)

Am Ende kann der FC Basel doch jubeln. Bild: keystone

Der FCB zittert, gewinnt aber gegen Osijek – Servette scheitert an Reims



Osijek – Basel 1:2

Dank einer tollen Darbietung in der ersten Halbzeit hat der FC Basel mit einem 2:1-Sieg in Kroatien gegen Osijek die 3. Runde der Qualifikation zur Europa League erreicht. Basels nächster Gegner ist Anorthosis Famagusta aus Zypern. Die Basler werden diesmal im St.-Jakob-Park spielen können.

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Die Basler Führung durch Cabral. Video: streamable

Eine Leistung, wie sie die Basler in den ersten 45 Minuten ablieferten, hätte man sich aus der Gesamtoptik des Schweizer Fussballs am Mittwoch von YB gewünscht. Dann wäre die Super League weiterhin im Rennen um einen Platz in der Champions League.

Die Basler festigten im östlichen Kroatien bereits im ersten Wettbewerbsspiel unter Trainer Ciriaco Sforza ihren Ruf als Schweizer Mannschaft mit der grössten Wirkung in den Europacup-Wettbewerben.

«Es waren zwei verschiedene Halbzeiten. Zuerst waren wir sehr stark, sehr konzentriert, sehr ballsicher. Mit der zweiten Halbzeit kann ich nicht zufrieden sein. Da hatten wir einen guten Goalie und auch etwas Glück.»

Ciriaco Sforza, Trainer FC Basel

Aus der Mannschaft, die lange Zeit homogen auftrat, darf man Valentin Stocker herausheben. Zwei Tage nach der Vertragsverlängerung beim FCB zeigte der Luzerner hervorragende Aktionen. Mit einem hohen Chip-Pass aus dem Stand ermöglichte er Arthur Cabral das 1:0, das der Brasilianer mit einem Kopfball aus kurzer Distanz gegen die Laufrichtung des Torhüters erzielte. Das 2:0 bewerkstelligte Stocker kurz vor der Pause mit einem trockenen Schuss in die nahe Ecke selbst.

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Der zweite Basler Treffer durch Stocker. Video: streamja

Aber ähnlich wie die Young Boys, die am Vorabend in Dänemark nach einer guten ersten Halbzeit eingebrochen waren, bekamen auch die Basler nach der Pause ihre liebe Mühe. Osijek wurde mit zunehmender Dauer so überlegen, dass die Basler um den Schlusspfiff froh waren. Kurz vor dem Anschlusstor nach 85 Minuten rettete Goalie Djordje Nikolic, indem er einen Weitschuss mit letztem Einsatz an den Pfosten lenkte. Auch bei zwei weiteren sehr guten Möglichkeiten der Kroaten benötigten die Basler Glück.

Osijek - Basel 1:2 (0:2)
Keine Zuschauer. - SR Munuera Montero (ESP).
Tore: 18. Cabral (Stocker) 0:1. 44. Stocker (Pululu) 0:2. 85. Majstorovic 1:2.
Osijek: Ivusic; Igor Silva, Skoric, Majstorovic, Talys; Jugovic, Zaper, Kleinheisler (76. Pilj); Bockaj, Erceg, Grezda (64. Mierez).
Basel: Nikolic; Widmer, Cömert, Alderete, Padula; Stocker, Campo (85. Van der Werff), Frei, Pululu; Van Wolfswinkel (71. Von Moos), Cabral (63. Ademi).
Bemerkungen: Basel ohne Xhaka, Petretta, Zuffi, Marchand und Isufi (alle verletzt). 79. Nikolic lenkt Weitschuss von Mierez an den Pfosten.
Verwarnungen: 39. Widmer (Foul), 49. Cabral (Reklamieren), 68. Zaper (Foul), 76. Igor Silva (Foul), 86. Padula (Foul), 91. Stocker (Spielverzögerung).

Servette – Reims 0:1

Servette wurde eine Aktion ganz zu Beginn des Matches zum Verhängnis. In der 4. Minute entwischte Dereck Kutesa, der frühere Genfer Junior in Diensten der Franzosen, und spielte im Strafraum ideal Valon Berisha an. Der kosovarische Internationale musste nur noch einschieben.

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Berisha erzielt bereits nach vier Minuten den einzigen Treffer der Partie. Video: streamja

Danach ging es im leeren Stade de Genève fast nur noch in eine Richtung. Servette fuhr Angriff um Angriff und zeigte spielerisch deutlich mehr als der zweifache Meistercup-Finalist aus der Champagne, der erstmals seit 57 Jahren wieder im Europacup steht. Aber die Mannschaft von Alain Geiger erspielte sich nur wenige Torchancen. Für die grösste Gefahr sorgten Kastriot Imeri mit einem Weitschuss und Grejohn Kyei mit einem Abschluss im Strafraum in der zweiten Halbzeit.

Für Servette war es ärgerlich, dass nicht mehr heraussprang aus dem vielen Ballbesitz. Fast ohne Widerstand durften die Genfer ihre Angriffe aufbauen. Gegen die dicht gestaffelte, aber nicht immer souverän agierende Abwehr von Reims fehlte dann aber das Überraschende oder die Präzision. In den letzten Metern vor dem Tor misslang immer wieder der letzte Pass oder der Abschluss.

Servette Genf - Reims 0:1 (0:1)
SR Attwell (ENG).
Tor: 4. Berisha 0:1.
Servette: Frick; Sauthier, Rouiller, Sasso, Mendy (85. Diallo); Ondoua, Cognat; Stevanovic, Imeri (74. Schalk), Tasar (46. Kone); Kyei.
Reims: Rajkovic; Foket, Munetsi, Faes, Konan; Berisha, Cassama (81. Cafaro), Chavalerin; Dia (92. Zeneli), Toure, Kutesa (65. Sierhuis).
Bemerkungen: Servette komplett. Reims ohne Doumbia, (verletzt) und Abdelhamid (krank). Spiel fand ohne Zuschauer statt. 94. Pfostenschuss von Sierhuis.
Verwarnungen: 43. Chavalerin (Foul). 45. Cassama (Foul). 67. Faes (Foul). 82. Toure (Foul). (abu/sda)

Der FCB-Ticker zum Nachlesen:

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