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YBs Guillaume Hoarau posiert mit dem Pokal nach dem Super League Spiel zwischen dem BSC Young Boys Bern und dem FC St. Gallen, am Montag, 3. August 2020 im Stadion Wankdorf in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Ein Küsschen für den Pokal: Guillaume Hoarau wurde mit YB drei Mal Schweizer Meister. Bild: keystone

Das Ende einer grossen Liebe

Guillaume Hoaraus Vertrag bei Meister YB wird nicht mehr verlängert. In sechs Jahren mauserte sich der Franzose zum Publikumsliebling. Er spielte, feierte und sang sich in die Herzen der Fans.



«Hätten wir nur auf das Herz gehört, hätten wir den Vertrag mit Guillaume Hoarau verlängern müssen.»

YB-Sportchef Christoph Spycher

Doch im Fussball kann eben nicht immer das Herz entscheiden. Nach sechs Jahren als Publikumsliebling in Gelb-Schwarz ist die Zeit von Guillaume Hoarau in Bern doch noch abgelaufen. Die Berner Young Boys verlängern den auslaufenden Vertrag mit Guillaume Hoarau nicht mehr. Nach dem Cupfinal steht der Abschied bevor.

ARCHIVBILD ZUM KEYSTONE-SDA ARTIKEL ZUR TRENNUNG VON GAUILLAUME HOARAU - YB headcoach Gerry Seoane, left, and injured Guillaume Hoarau celebrate after the conclusion of the Super League soccer match between FC Sion and BSC Young Boys, at the Stade de Tourbillon stadium, in Sion, Switzerland, Friday, July 31, 2020. With the result of today's match, YB is secured to defend it's title as Swiss champion. All Super League soccer matches of Swiss Championship are played to behind the semi closed doors (only 1000 persons can be present in the stadium) due to preventive measure against a second wave of the coronavirus COVID-19. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Dritter Meistertitel in Folge: Hoarau herzt Trainer Gerardo Seoane. Bild: keystone

«Gui» hat die Herzen der YB-Fans im Sturm erobert und ist in nur wenigen Jahren zur absoluten Klublegende geworden. Wir schauen zurück, wie er das geschafft hat.

«Es ist hart, aber das ist Fussball. Ich werde euch allen später noch danken und mit euch reden. Doch davor konzentrieren wir uns auf den Cupfinal. Lasst uns einen wunderschönen letzten Tanz haben.»

Guillaume Hoarau über seinen Abschied bei YB.

Vorschusslorbeeren und erfüllte Erwartungen

Als Guillaume Hoarau im Sommer 2014 von Bordeaux zu YB wechselte, waren die Erwartungen gross. Da kam einer, der schon bei PSG und in China spielte. Nicht nur wegen der 99 auf seinem Rücken, auch sonst war der Stürmer eine grosse Nummer.

Und bei einem seiner ersten Auftritte in Gelb-Schwarz wärmte er sich dann auch auf, als wäre er ein Weltstar. «Lockeres Footing und ein wenig Stretchen, während sich alle anderen riesige Mühe gaben mit dem Konditionstrainer», erinnert sich YB-Fan und watson-Journalist Nico Franzoni. «Man dachte schon, was denn das für ein arroganter Typ sei. Und dann hat er angefangen, die Dinger regelmässig reinzumachen.»

ARCHIVBILD ZUM KEYSTONE-SDA ARTIKEL ZUR TRENNUNG VON GAUILLAUME HOARAU - YBs Guillaume Hoarau verlaesst enttaeuscht den Platz im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen den Berner Young Boys und dem FC Thun, am Mittwoch, 8. Juli 2020, im Stadion Wankdorf in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Vereinzelt gab es für Hoarau bei YB auch Enttäuschungen: Am 8. Juli wurde der Franzose verletzt ausgewechselt. Es war sein bisher letztes Spiel für die Berner. Bild: keystone

Hoarau wurde den Vorschusslorbeeren gerecht. In seiner ersten Saison in Bern erzielte er in 28 Spielen 17 Tore und lieferte fünf Vorlagen. Sechs Jahre später ist er bei 118 Toren in 187 Spielen angelangt. Das reicht in der ewigen Torschützenliste der Young Boys für Platz zwei hinter Eugen Meier.

Winnermentalität und wichtige Tore

In Bern ist man sich einig: Ohne Guillaume Hoarau hätte es kaum drei YB-Titel in Serie gegeben. Der Routinier brachte mit seiner Ruhe und Gelassenheit, aber auch mit seinem Selbstvertrauen wichtige Attribute mit, die diese Erfolge erst möglich gemacht haben. «Gui hat so viel Flair und Power in dieses Team gebracht, mit ihm hast du praktisch jedes wichtige Spiel gewonnen», sagt Franzoni.

«I hoffe dr Wuschu git am Gui e Loge dert obe – dasr jewils wie dr Maradona zu üs cha abewinke.»

Nico Franzoni

Doch Hoarau hatte natürlich bei vielen YB-Erfolgen auch ganz konkret den Fuss im Spiel. 2017/18 trug er zum ersten Berner Meistertitel seit 32 Jahren 15 Tore bei. Im entscheidenden Spiel gegen Luzern traf er einmal selbst, bereitete das entscheidende 2:1 vor und stürzte die ganze Stadt Bern so in kollektive Ekstase.

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Hoarau mitten drin: YB feiert 2018 den ersten Meistertitel seit 32 Jahren. Video: YouTube/wankdorf1898

Im Sommer darauf folgte der nächste Meilenstein: Die Young Boys qualifizierten sich für die Champions League, dank eines 2:1-Sieges auswärts bei Dinamo Zagreb. Und wer war für die beiden Tore verantwortlich? Natürlich Guillaume Hoarau.

Doppelpack Hoarau! Der Franzose schoss YB in die Champions League. Video: SRF

Das setzte sich fort. Obwohl er immer mehr mit Verletzungen zu kämpfen hatte, wurde Hoarau 2019 Ligatopskorer und schoss YB erneut zum Titel. Erst dieses Jahr folgte ein Einbruch: Der Franzose war immer wieder verletzt und absolvierte nur noch 17 Spiele für die Young Boys.

Rockstar und «Eine vo üs»

Meier, Häberli, Doumbia, Chapuisat – gute Stürmer hatten die Young Boys schon einige. Doch nur wenige erreichten einen ähnlichen Legendenstatus wie Guillaume Hoarau. Seine Beliebtheit in Bern lässt sich auch mit seinem Auftreten neben dem Platz erklären. Hoarau war ruhig und bodenständig und für die Fans immer sehr nahbar.

«Man hat mir immer gesagt, die Berner seien sehr ruhig, langsam und cool. Genau so sind wir auf La Réunion auch.»

Guillaume Hoarau

Der Franzose hat seine neue Heimat sogleich ins Herz geschlossen und den Fans ging es umgekehrt genauso. Hoarau betonte immer wieder, dass er sich in Bern so wohl fühle, weil es ihn an seine Heimat, das französische Überseegebiet La Réunion, erinnere: «Man hat mir immer gesagt, die Berner seien sehr ruhig, langsam und cool. Genau so sind wir auf La Réunion auch. Es stimmt, ich habe Gemeinsamkeiten gefunden», erzählte Hoarau einst in einem SRF-Porträt.

Für die YB-Fans war so bald klar: Guillaume Hoarau, «ds isch eine vo üs.» Auch weil sich der Stürmer und Musiker aus Leidenschaft regelmässig und gerne mit der hiesigen Kultur auseinandersetzte. Hoarau gab Konzerte im Bierhübeli und in der Mühle Hunziken.

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Hoarau singt an der Meisterfeier 2018. Video: YouTube/Blue Cloud

Fast noch legendärer waren aber seine musikalischen Auftritte, die mit den Young Boys verbunden waren. Bereits 2016 veröffentlichte er gemeinsam mit der Berner Band Open Season den Song «Stand Together (Tous Ensemble)», den er dann an der Meisterfeier 2018 auch zum Besten gab.

2019 ging er noch einen Schritt weiter und sang auf Schweizerdeutsch. Erneut an der Meisterfeier trat er mit einer Fan-Variante des Patent-Ochsner-Klassikers «Scharlachrot» auf: «I bouä mir mini tröim, uf rund um di u malä sä gäub u schwarz ah.»

Hoarau spielte, feierte und sang sich in die Herzen der YB-Fans.

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39
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39Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • klugundweise 19.08.2020 19:10
    Highlight Highlight Är het ä guete Job gmacht, isch ä coole Typ und het defür au ä rächte Batze abzüglet. Auso grad heilig spräche muess mer da Mano jetz nid!
  • Knety 19.08.2020 12:17
    Highlight Highlight 😢
  • anehx 19.08.2020 07:53
    Highlight Highlight Gui, wir werden dich vermissen, jedoch niemals vergessen! Merci für alles 💛🖤
  • jinglejanglee 19.08.2020 06:05
    Highlight Highlight Die Liebe bleibt
  • Der_Andere 18.08.2020 22:52
    Highlight Highlight Als Hoarau vor Jahren gesagt hat, er werde Bern nicht ohne Titel verlassen, war es erstens natürlich ein Freudentag, da klar war, dass er uns noch lange erhalten bleiben wird. Damals dachte ich allerdings auch noch in sehr pessimistischer Weise, dass ihn diese Worte noch lange eher negativ verfolgen werden.

    Wie sich die Zeiten geändert haben.

    Ich hoffe jetzt doch noch auf eine Beschäftigung im YB Staff. Aber dafür müsste er die Fussballschuhe halt ganz an den Nagel hängen.
  • Globidobi 18.08.2020 19:54
    Highlight Highlight Wir werden unseren Enkelkinder von Gui erzählen, wie uns von Schorsch Bregy und Co. vorgeschwärmt wurde.
  • d10 18.08.2020 19:53
    Highlight Highlight Legende forever, ähnlich wie damals Geni Meier aber noch viel symphatischer ❤️
  • Carl Gustav 18.08.2020 19:47
    Highlight Highlight Lieber Guy
    Ich hätte Dir einen guten Tipp.
    Hänge noch zwei,drei Saisons bei Xamax an.
    Wenn Du uns Xamax zurück ins A bringst, arbeitest Du weiter an Deinem Legendenstatus, mit 4 km pro Spiel kannst Du im B auch noch Torschützenkönig werden und die Leute in Neuch sind auch seeehhrr leger😉
  • nine 18.08.2020 19:06
    Highlight Highlight 💛🖤 mir wärdä di vermisse Gui!
  • Triple A 18.08.2020 18:28
    Highlight Highlight Überall wird Gui gelobt. Zu Recht! Aber wenn‘s ums Geld bzw. um eine Vertragsverlängerung geht, ist fertig lustig. Wie heisst es so schön: An ihren Taten sollst du sie messen! Sind also alle Heuchler? Nein, aber keiner traut sich zu sagen, dass man Gui für das Geleistete dankt, ihm aber nicht mehr zutraut, YB künftig stärker zu machen. Die Konsequenz?: Kein Vertrag.
    • Der_Andere 18.08.2020 22:55
      Highlight Highlight Da wäre ich vorsichtig mit solchen Spekulationen.

      Das YB generell kein Angebot mehr gemacht hat, kann ich mir nicht vorstellen. Aber wir wissen weder was Gui für Lohnerwartungen hatte, noch was Spycher angeboten hat.

      Und wer jetzt in solchen Situationen "falsch" liegt, liegt im Auge des Betrachters. Kommt halt darauf an welchen Wert man Guis Arbeit bei YB zumisst.
  • monospace 18.08.2020 18:09
    Highlight Highlight Alle zollen einem Sportler Respekt, unabhängig der Teamfarben.
    Respekt und Dank euch allen!
  • Player13579 18.08.2020 18:05
    Highlight Highlight Hoarau lässt Chiellini stehen und trifft zum 2:1 Siegestreffer gegen ein Juventus mit Ronaldo, Dybala und co.....
    Hach wie wir dich vermissen werden Gui, Danke!
    • konsterniert 19.08.2020 10:25
      Highlight Highlight Am Rande: War Bonucci :-)
  • Mr. Nice 18.08.2020 17:48
    Highlight Highlight Ebenfalls noch erwähnenswert (und was in zu einer noch etwas grösseren Legende macht): Im Sommer 2017 sagte er in einem Interview: "Ich gehe hier nicht ohne Pokal weg." Drei Jahre später hat er Bern deren drei geschenkt, und wer weiss, vielleicht kommt ja sogar noch ein vierter dazu. Ein ganz feiner Spieler, und ein ganz, ganz feiner Mensch.
  • Basti Spiesser 18.08.2020 17:37
    Highlight Highlight Die ganze Fussball-Schweiz wird ihn vermissen!
    • ursus3000 18.08.2020 18:08
      Highlight Highlight Nein , die ganze Welt , wenn nicht sogar das Universum
    • SoullessStone 18.08.2020 18:52
      Highlight Highlight Dem passt es in der Schweiz, vielleicht hängt er eine Saison hier an?
    • Donny Drumpf 18.08.2020 20:35
      Highlight Highlight Ich hab grade den ersten Basti Spiesser Kommentsr geliked. Was für ein Tag. Danke Gui.
  • Mattho 18.08.2020 17:33
    Highlight Highlight Die Fortsetzung der Liebe folgt, hinter den Kulissen von YB, ig gloube dra!
    ... und dann noch ein wenig Veteranenfussball beim FC Köniz😉
  • c_meier 18.08.2020 17:30
    Highlight Highlight merci Gui 💛🖤
    übrigens: Die Verpflichtung von Hoarau ging 2014 noch aufs Konto von einem gewissen Fredy Bickel.
    der Vertrag lief ja zuerst nur 5 Monate bis Ende Dezember 2014 wurde aber dann seehr rasch verlängert 👍🏻
    hoffe er wird wie Steve von Bergen eine andere Funktion im Club übernehmen, YB hat dies schon angeboten für nach dem Karrierenende.
  • rburri68 18.08.2020 17:05
    Highlight Highlight Bereits eine absolute Legende in Bern. Ich hoffe, er bleibt der Stadt erhalten. Die vorstellung von einem YB ohne Gui macht mich ganz ehrlich richtig richtig traurig. Merci Guillaume für alles, wir lieben dich für immer!
  • xlt 18.08.2020 16:58
    Highlight Highlight Legändä! Merci fr aues!
  • Pipikaka Man 18.08.2020 16:57
    Highlight Highlight War wirklich ein Hammer Neuzugang damals für die RSL. Viel gekostet aber viel mehr zurückgegeben. Er hat YB mit dazu gemacht was es heute ist und dafür verdient er Legendenstatus in Bern. Allergrössten Respekt für ihn. Von einem FCZ Fan.
  • ursus3000 18.08.2020 16:54
    Highlight Highlight Alles Krokodilstränen . Er ist der Beste ? Und sie schicken ihn ? Entweder ist das Managment unfähig oder es ist alles nur gerede
    • Giaenu 18.08.2020 17:27
      Highlight Highlight Wenn Sie Fan einer Mannschaft, einer Liga oder generell Fan des Fussballs wären, würden Sie dies verstehen. Scheint nicht der Fall zu sein.
    • mukeleven 18.08.2020 17:45
      Highlight Highlight oh ursus - du hattest auch schon bessere argumente hier...
      dieser beitrag ging ganz offensichtlich hinten raus.
    • voni2 18.08.2020 17:56
      Highlight Highlight Er ist 36 Jahre alt. Das ist vor allem für einen Stürmer ein stolzes Alter.
      Deinen Kommentar hättest du dir sparen können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • AmTuruk 18.08.2020 16:49
    Highlight Highlight Wow... Gänsehaut... trotz meinem Rot-blauen Herz.

    Chapeau
  • Roque SF 18.08.2020 16:45
    Highlight Highlight Kein Superlativ ist gross genug, um die Verdienste von Guillaume Hoarau für diesen Verein zu beschreiben. Er hat - natürlich mit Team, Trainer und der Führung unter Wuschu Spycher - YB nach über 30 Jahren Tristesse auf den Olymp der Freude gehievt! Mit seiner Mentalität hat Gui dieses neue YB geprägt. Merci!
    • Mr. Nice 18.08.2020 16:55
      Highlight Highlight Schlicht ein unfassbar geiler Siech.
  • Mr. Nice 18.08.2020 16:32
    Highlight Highlight Tu vas nous manquer, grandseigneur😥
  • Ottrott 18.08.2020 16:29
    Highlight Highlight Schöne Worte, Adrian Bürgler, nur die Überschrift ist falsch: die Liebe endet nicht mit dem Ende des Vertrages - sie ist forever! Hopp YB!
  • OBJ 18.08.2020 16:26
    Highlight Highlight Ich als FCSG Fan lese diese Zeile und höre dazu Stand Together von Open Season ft. Gui. Ums mal auf gut Schweizerdeutsch zu sagen: Eine vude geilste Sieche wo je ide Superleague gspilt hend. Keine Frage Hoarau kann ein ganzes Team besser machen und vorallem die Fans hinter das Team bringen. So ein Spieler wünscht sich jedes Team in der Schweiz. An Hoarau wird man sich in Bern genau wie in der ganzen Fussballschweiz noch lange erinnern. Thank you Gui!
    • Züzi31 18.08.2020 17:13
      Highlight Highlight Diesen Worten kann ich mich als Zürcher nur anschliessen.
      Chapeau Gui!
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Kommentar

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