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Rat- und fassungslos: Sami Hyypiä beim 0:4 gegen Lugano.
bild: srf

Kommentar

Die Frage ist nicht, ob Trainer Hyypiä zurücktritt, sondern wann das Communiqué des FCZ kommt

Hat Sami Hyypiä noch eine Zukunft beim FC Zürich? Die Antwort kann nach dem fürchterlichen Auftritt beim 0:4 gegen Lugano nur «nein» lauten.



Es war einmal ein Präsident, der glaubte, soviel von Fussball zu verstehen, dass er sich auch als Sportchef einsetzte. Er träumte von europäischen Auftritten und liess sich von einem grossen Namen blenden. Mittlerweile müsste eigentlich auch Ancillo Canepa einsehen, dass seine Entscheide fatale Fehler waren.

Als der FC Zürich schlecht in die Saison startet, wird Urs Meier abgesetzt. Ein neuer Trainer soll das Team wieder nach vorne bringen. Einer, der als Spieler mit dem FC Liverpool die Champions League gewonnen hat: Sami Hyypiä. Leider ist der Finne als Trainer nicht im Ansatz so erfolgreich wie er es als Spieler war. Als Profitrainer hat er elf von 62 Partien gewonnen. Das ist miserabel.

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Quo vadis, Sami Hyypiä?
gif: srf

Wer das 0:4 gesehen hat, kann keine Hoffnung mehr haben

Der Absturz des FCZ erinnert immer mehr an denjenigen des FC St.Gallen vor acht Jahren. Die Verantwortlichen liessen sich vom guten Namen des Ex-Spielers Krassimir Balakow blenden, der zuvor schon bei GC entlassen wurde. Der konzeptlose Bulgare führte den FCSG geradewegs in die Challenge League.

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Sami Hyypiä nach dem Spiel über seine Zukunft: «Das werden wir sehen.»
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Das droht auch dem FC Zürich. Denn wie Sami Hyypiä den Turnaround noch erreichen will, weiss er wohl selber nicht. Ratlos wirkt er, mit teils wirren Personalentscheiden und mit Aussagen, die wie Bankrotterklärungen klingen.

Die letzten vier Partien hat Zürich alle verloren. Bloss zwei Punkte gewann man in den vergangenen sieben Spielen. Natürlich klammert sich Präsident/Sportchef Canepa an den Strohhalm, dass noch drei Partien ausstehend sind und es in diesen noch neun Punkte zu holen gibt. Bloss: Wer den Auftritt seiner Mannschaft beim 0:4 gegen Lugano gesehen hat, der kann eigentlich keine Hoffnung mehr haben.

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Die Gemütslage beim Publikum in einem Wort: Steihässig.
bild: srf

Hyypiä muss Platz machen

Canepa stützt seinen Trainer öffentlich zwar weiter. Aber dieser sagte nach dem Abrutschen auf den letzten Platz selber, er überlege sich einen Rücktritt. Er wolle eine Nacht darüber schlafen, kündigte der Finne an.

Hyypiä kann dabei nur zu einem Schluss gekommen sein: Dass er Platz machen muss für einen anderen Coach, damit der FCZ den Super-GAU des Abstiegs verhindern kann. Es würde die Spieler noch stärker in die Pflicht nehmen. Denn objektiv gesehen muss ihre Klasse für den Ligaerhalt ausreichen.

Die Frage ist nicht, ob Hyypiä zurücktritt. Sondern wann das entsprechende Communiqué des FCZ kommt.

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