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Minute 93

Der pure Wahnsinn: Der Ticker zur Finalissima 2006 mit Filipescus Meistertor zum Nachlesen



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Ralf Meile
FC Basel
1:2
FC Zürich
M. Delgado 91'
B. Smiljanic 91'
S. Chipperfield 86'
M. Sterjovski 86'
M. Petric 80'
M. Petric 72'
Eduardo 56'
C. A. Carignano 56'
M. Delgado 6'
I. Filipescu 93'
I. Filipescu 83'
X. Margairaz 73'
K. Stanic 73'
J. Leoni 58'
X. Margairaz 45'
M. Schneider 38'
A. Keita 30'
Raffael 27'
A. Alphonse 27'
S. Bergen 25'
Cesar 6'
A. Nef 6'
Zu spät gekommen?
Falls du die Entscheidung verpasst hast: Hier gibt's die Geschichte zum Meistertitel des FC Zürich 2006 in Wort, Bild und Video zusammengefasst.
ZUR ENTSCHEIDUNG IN DER SCHWEIZER  FUSSBALL-MEISTERSCHAFT DER SAISON 2005/06 AM 13. MAI 2006, ZWISCHEN DEM FCB UND DEM FCZ, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Die FCZ Spieler feiern den Titel mit dem Pokal auf der Tribuenenach dem Fussballspiel der Super League zwischen dem FC Basel und dem FC Zuerich am Samstag, 13. Mai 2006, im Basler St. Jakob Park in Basel. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Zurich players celebrate after becoming Swiss soccer champion after a match of the Swiss first soccer division (Super League) between Basel and Zurich at St. Jakob Park stadium in Basel, Switzerland, Saturday, May 13, 2006. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)
Das war's
Mit den Krawallen sollen sich andere beschäftigen. Ich gehe jetzt mit den FCZ-Fans einen drauf machen. Schätze, das wird eine laaaange Nacht heute … 🍻
Da ist das Ding!
FCZ-Captain Marc Schneider erhält den Pokal. Unfassbar, damit hätte nach 92 Minuten und 30 Sekunden wirklich kein Mensch mehr gerechnet.
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Spott der FCZ-Fans
Jetzt hört man aus der Zürcher Ecke plötzlich: «Glaubet nöd a Geischter, glaubet nöd a Geischter, DE EFF ZEE ZETT isch Schwiizer Meischter!»
Filipescu im Fokus
Die Basler Anhänger auf dem Rasen attackieren die Zürcher Spieler, besonders den Meisterschützen Filipescu. Das zeigt nur, wie tief ihr IQ ist: Denn diesen rumänischen Kleiderkasten anzugreifen, käme nicht einmal Schoogloodvandamm in den Sinn. Und der kann uh huere guet schleglen, imfall!
Die Zuercher Spieler Iulian Filipescu, Nr. 25, und Alhassane Keita, links daneben, werden taetlich angegriffen nach dem Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel und dem FC Zuerich am Samstag, 13. Mai 2006, in Basel. (KEYSTONE/Patrick Straub)
Für die Geschichtsbücher
Dreieinhalb Jahre lang verliert Basel im Joggeli kein Spiel mehr und dann reisst diese Serie ausgerechnet heute. Unfassbar! Am 1. Dezember 2002 siegte GC in Basel und nun ist es das andere Stadtzürcher Team, das den FCB geschlagen hat.

Ich bin mir sicher, dass dieses Fussballspiel in die Geschichte eingehen wird. Ja, vielleicht wird es sogar zum zehnten Jahrestag noch einmal getickert werden.
Basler Fans auf dem Rasen
Was ist denn nun los? Eine Hundertschaft von Basler Fans stürmt den Joggeli-Rasen.
ZUR ENTSCHEIDUNG IN DER SCHWEIZER  FUSSBALL-MEISTERSCHAFT DER SAISON 2005/06 AM 13. MAI 2006, ZWISCHEN DEM FCB UND DEM FCZ, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Auch die Basler Spieler verlassen nach dem Schlusspfiff fluchtartig das Spielfeld nach dem Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel und dem FC Zuerich am Samstag, 13. Mai 2006, in Basel. (KEYSTONE/Patrick Straub)
Die FCB-Spieler sind bedient
Ein Bild, das jedem FCZ-ler gefällt:
Konsternierte Basler Spieler und Fans nach dem Tor zum 1:2 fuer den FC Zuerich im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel und dem FC Zuerich am Samstag, 13. Mai 2006, in Basel. (KEYSTONE/Patrick Straub)
So fiel das Tor
Nef wirft den Ball ein – vermutlich weiter vorne, als er das Spielfeld verlassen hat –, der Ball kommt zu Stahel. Dieser flankt in die Mitte und von irgendwoher rauscht Filipescu heran, um das 2:1 zu machen. Ausgerechnet der Rumäne, der noch nie vorher ein Tor für den FCZ geschossen hat!
Der Basler Torhueter Pascal Zuberbuehler, Mitte am Boden, kassiert in der Nachspielzeit den 1:2 Siegtreffer fuer die Zuercher von Julian Filipescu im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel und dem FC Zuerich am Samstag, 13. Mai 2006, in Basel. (KEYSTONE/Patrick Straub)
ZUR ENTSCHEIDUNG IN DER SCHWEIZER  FUSSBALL-MEISTERSCHAFT DER SAISON 2005/06 AM 13. MAI 2006, ZWISCHEN DEM FCB UND DEM FCZ, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Der Zuercher lulian Filipescu, Nr. 25, zieht jubelnd davon, nachdem er in der Nachspielzeit den 1:2-Siegestreffer erzielt hat im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel und dem FC Zuerich am Samstag, 13. Mai 2006, in Basel. (KEYSTONE/Patrick Straub)
Das Meistertor
Unfassbar!
Der FC Zürich wird mit dem allerletzten Angriff der Saison Schweizer Meister und reisst dem FC Basel den Pokal noch aus der Hand. Kitschiger als jedes Hollywood-Drehbuch!
Zürich ist Meister!!! - Spielende
93'
Tor - 1,2 - FC Zürich - Iulian Filipescu
DA IST DAS TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
92'
Rot-Blau singt und feiert. Die Fans sind davon überzeugt: Hier brennt heute nichts mehr an, oder wenn, dann höchstens ein paar Fackeln an der Meisterfeier später auf dem Barfüsserplatz.
Die Basler Fans in der Muttenzer Kurve jubeln ueber den erziehlten Ausgleich zum 1-1 im Fussballspiel der Super League zwischen dem FC Basel und FC Zuerich am Samstag, 13. Mai 2006, in Basel. (KEYSTONE/Patrick Straub)
91'
Auswechslung - FC Basel
rein: Matias Delgado, raus: Boris Smiljanic
Christian Gross schindet Zeit, wechselt noch einmal.
91'
In der FCZ-Ecke ist es ruhig. Im Fanblock glaubt man nicht mehr daran. «Dä Mischt isch garettlet», steht im SMS meines Zürcher Freundes, der selber im Stadion ist.
90'
Noch einmal ein hoher Ball in den Basler Strafraum. Viel Verkehr vor Pascal Zuberbühler, aber der Thurgauer faustet den Ball aus der Gefahrenzone weg.
Basels Torhueter Pascal Zuberbuehler, im orangen Trikot faustet in der Schlussminute den Ball weg, im Fussballspiel der Super League zwischen dem FC Basel und FC Zuerich am Samstag, 13. Mai 2006, in Basel. (KEYSTONE/Patrick Straub)
88'
Florian Stahel liegt am Boden, krümmt sich vor Schmerzen. Krämpfe plagen den Zürcher Aussenverteidiger. Der hat auch eine grosse Zukunft vor sich, der wird mit Sicherheit einmal bei einem ausländischen Klub unter Vertrag stehen!
86'
Auswechslung - FC Basel
rein: Scott Chipperfield, raus: Mile Sterjovski
Ein Australier kommt für einen anderen Australier: Sterjovski drückt Chipperfield den Ersatzbank-Bumerang in die Hand, damit der gut auf ihn aufpasst.
85'
Alles sieht danach aus, als würde Basel hier das Unentschieden zu holen, das für den Titel nötig ist. Was wäre das auch für eine Geschichte gewesen, wenn der FCZ ausgerechnet in diesem entscheidenden Spiel die sagenhafte Basler Serie von 59 Heimspielen ohne Niederlage beendet hätte.
83'
Gelbe Karte - FC Zürich - Iulian Filipescu
Filipescu ist ja auch noch da. Von dem sah man gar nichts heute. Der Rumäne steigt etwas gar rustikal ein, sieht Gelb.
83'
Kommt da noch was vom FC Zürich? Es sieht nicht so aus. Die Spieler gehen auf dem Zahnfleisch.

Auch Basel jetzt natürlich nicht mehr mit Hurra-Fussball. Dem FCB reicht ja ein Unentschieden, er will keine unnötigen Risiken eingehen und nach einem Konter das fatale 1:2 kassieren.
82'
«Glaubet nit an Gaischter, glaubet nit an Gaischster ... dr FCB isch Schwiizer Maischter!»

Na wenn die Muttenzerkurve da nur mal nicht zu früh den Titel besingt …
80'
Gelbe Karte - FC Basel - Mladen Petric
Petric sieht Gelb wegen eines Foulspiels.
77'
Zürich wankt jetzt. Welcher Basler versetzt dem taumelnden Gegner den K.o.-Schlag?
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75'
Es ist Petrics 14. Saisontor. Da scheint er all seinen Frust in diesen Schuss gesteckt zu haben. Gestern erfuhr er ja, dass er nicht zum kroatischen Kader der WM in Deutschland gehört. Vielleicht tröstet ihn der Meistertitel mit dem FC Basel – Stand jetzt, bleibt der Pokal ja am Rhein.
73'
Auswechslung - FC Zürich
rein: Xavier Margairaz, raus: Kresimir Stanic
Von Xavier Margairaz kam heute nicht all zu viel in der Offensive. Favre belebt sie nach dem Gegentor neu, Kresimir Stanic rast aufs Feld.
73'
Da konnte Leoni nichts machen, zu wuchtig der Schuss von Petric. Hm, oder doch nicht?!
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72'
Tor - 1,1 - FC Basel - Mladen Petric
Mladen Petric schiesst und trifft! Ein Strich zum Ausgleich! Leoni sieht den Ball spät und ist deshalb ohne Chance gegen diesen Hammer des kroatischen Nationalspielers.
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72'
Petric und Delgado stehen beim Ball. Gibt’s eher eine Delgado-Flanke oder versucht es Petric direkt?
71'
Inler mit dem nächsten Foul eines Zürchers. Es gibt Freistoss für den FCB, aus halbrechter Position, rund 25 Meter vom Tor entfernt.
69'
Der FC Basel macht hier klar das Spiel. Aber so langsam rennt ihm die Zeit davon. Kommt es zur Sensation? Kann Zürich dem FCB wirklich den Pokal aus den Händen reissen, in der allerletzten Runde, in deren eigenem Stadion? Was wäre das für eine Geschichte!
66'
Oh Johnny! Wenn Zürich hier heute wirklich Schweizer Meister wird, dann sollten sie dem Goalie ein Lied widmen. Ich hab da mal rasch was komponiert, wie findet ihr's?
64'
Die nächste Heldentat von Johnny Leoni! Delgado steht am Sechzehner mit dem Rücken zum Tor, lupft den Ball über den eigenen Körper dorthin. Carignano köpft aus 5 Metern, der Ball senkt sich vor der Torlinie gefährlich – Leoni springt hoch und lenkt ihn über die Latte. Hext der Walliser den FCZ heute zum Meistertitel?
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60'
Plötzlich eine Chance für den FCZ: Von links kommt der Ball auf die andere Seite, dort steht Nef völlig frei. Der Verteidiger hat das 2:0 auf dem Fuss – aber er verzieht, schiesst den Ball links am Tor vorbei.
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58'
Gelbe Karte - FC Zürich - Johnny Leoni
Da hat er sich zu viel Zeit gelassen: Johnny Leoni wird wegen Zeitspiel verwarnt. Noch eine gute halbe Stunde trennt den FCZ vom ersten Meistertitel seit 25 Jahren.
56'
Auswechslung - FC Basel
rein: Eduardo, raus: Cesar Andres Carignano
Der erste Wechsel beim FC Basel: Trainer Gross nimmt Eduardo aus dem Spiel, bringt mit Carignano einen anderen Angreifer.
55'
Von Zürich kommt nicht viel offensiv. Und hinten müssen sich die Gäste immer öfter Fouls begehen, um die Basler zu stoppen.
54'
Ob sie wieder ein extravagantes Kleid in der Kabine versteckt hat? Gigi Oeri mit Pascal Zuberbühler bei der Meisterfeier 2004:
Gigi Oeri, rechts, Vizepraesidentin des FC Basel, und Pascal Zuberbuehler lassen sich am Samstag, 23. Mai 2004, auf der Fahrt zum Barfuesserplatz von den Fans feiern. (KEYSTONE/Markus Stuecklin)
52'
Bruno Berner spielt zur Mitte auf Chipperfield. Der Aussie dreht sich, drückt ab – aber einmal mehr ist Johnny Leoni zur Stelle.
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51'
Sorry, kleiner Bock. Mir wurde gesagt, dass das Bild vorhin das lauschige Magnitogorsk in Russland zeigt. In Basel sehe es noch viel schlimmer aus.
50'
Kann Basel reagieren und den Ausgleich erzielen? Die Phase vor der Pause war die beste des Heimteams.

Tatsächlich kommt nun mehr vom FC Basel, der Druck nimmt zu. Der Ausgleich liegt in der Luft. Aber das tut hier in Basel ja noch anderes, so nahe bei den vielen Chemiefabriken …
Blick auf Industrieanlagen der Stadt Magnitogorsk im Ural in Russland, aufgenommen im Jahr 2000. Magnitogorsk ist ein Zentrum der Eisen- und Stahl-Industrie. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)
48'
Kurzer Blick auf unseren Poll zur Halbzeit: Eine kleine Mehrheit der User glaubt daran, dass der FC Zürich das hier über die Runden bringt und Meister wird. Das wäre ja der Hammer!
46'
Weiter geht's im St.Jakob-Park. Noch 45 Minuten plus Nachspielzeit und wir kennen die Antwort auf die Frage, wer Schweizer Meister 2006 wird.
Pause
Klöpfer essen sie hier in Basel. Akzeptabler Stadionfrass, aber in Sachen Wurst hinkt der Rest der Liga dem St.Galler Espenmoos meilenweit hinterher!
St. Galler Bratwuerste brutzeln an der 66. Olma, der Messe fuer Landwirtschaft und Ernaehrung in St. Gallen, am Donnerstag, 9. Oktober 2008. Passend zur Eroeffnung der Olma teilte das Bundesamt fuer Landwirtschaft (BLW) am Donnerstag mit, dass die "St. Galler Bratwurst" und die "St. Galler Kalbsbratwurst" nun als geschuetzte geografische Angabe (GGA) eingetragen werden. Der Einsprachentscheid vom 25. August des BLW wurde nicht angefochten. (KEYSTONE/Regina Kuehne)
Pause
Eine aufregende erste Halbzeit war's. Intensive Zweikämpfe, Chancen auf beiden Seiten. Zürich fand zuerst ins Spiel, doch je länger die Partie dauerte, umso stärker wurde Basel. Der Titelverteidiger hat sich definitiv noch lange nicht aufgegeben.
Der Zuercher Steve von Bergen, Mitte, klaert vor dem heran stuermenden Basler Matias Emilio Delgado, links, beim Fussballspiel der Super League zwischen dem FC Basel und dem FC Zuerich am Samstag, 13. Mai 2006, im Basler St. Jakob Park in Basel. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)
Pause
Wird der FCZ heute tatsächlich Meister?
Pause - Ende erste Halbzeit
Der FC Zürich führt und wäre, Stand jetzt, Schweizer Meister 2006. Aber der FC Basel kam nach dem Gegentor auf und drückt auf den Ausgleich.

Dazu musste Lucien Favre schon zwei Mal auswechseln. Besonders die Ruhe und die Übersicht Cesars wäre bestimmt wertvoll. Auch Raffael ist bekannt dafür, dass er den Ball gut halten kann.
48'
Wieder greift der FCB über links an. Berner flankt in die Mitte, Leoni faustet den Ball ungenügend weg, Ergic kann aus 16 Metern schiessen – aber er verzieht. Schon wieder eine grosse Möglichkeit versemmelt – ja will denn Basel heute gar nicht Meister werden?!
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45'
Die erste Hälfte dauert noch ein wenig länger. Schliesslich war sie gleich zu Beginn des Spiels nach dem Zusammenprall zwischen Zanni und Cesar unterbrochen. Mindestens drei Minuten packt Busacca obendrauf.
45'
Gelbe Karte - FC Zürich - Xavier Margairaz
Die Zürcher Abwehr schwimmt nun, es geht nun einfach noch darum, die 1:0-Führung in die Pause zu retten. Xavier Margairaz, bislang noch wenig überzeugend, sieht Gelb für ein Foul.
43'
Chipperfield kommt mit Schwung von der linken Seite, lässt im Strafraum Stahel und dann auch Dzemaili aussteigen. Aber auch seinen Schuss hält FCZ-Goalie Leoni. Der Australier schlägt sich die Hände vors Gesicht.
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38'
Gelbe Karte - FC Zürich - Marc Schneider
Es wird wieder ein wenig ruppiger. FCZ-Captain Marc Schneider sieht Gelb für ein Foul.
37'
Basel ist nun stärker, drückt auf den Ausgleich. Oben auf der Tribüne fleht ein älterer Zuschauer: «Karli, none Gool!» Daraufhin Gigi Oeri: «Wieso bringt der Chrigel eigentlich diesen Karli nicht, jetzt wo wir zurück liegen?!» Ja, wieso eigentlich nicht?
36'
Eckball für den FC Basel. Der Ball gelangt drei paar Meter vor der Linie zum freistehenden Eduardo. Aber bevor der sich um die eigene Achse drehen und schiessen kann, hechtet Johnny Leoni heran und schnappt sich die Kugel. Gut gemacht vom Goalie, der heisst wie der Held in einem Spaghetti-Western.
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35'
Schon verrückt: Alphonse und Nef haben diesen Treffer vorbereitet und beide sind nur deshalb auf dem Platz, weil sich zwei Kollegen schon früh verletzt hatten. Karma – oder alles so geplant von Lucien Favre? Diesem Trainer mit grosser Zukunft, da lege ich mich fest, ist fast alles zuzutrauen.
Die Zuercher Spieler jubeln ueber die 0-1 Fuehrung im Fussballspiel der Super League zwischen dem FC Basel und FC Zuerich am Samstag, 13. Mai 2006, in Basel. (KEYSTONE/Patrick Straub)
33'
Keita bezahlt sein Tor übrigens mit Schmerzen: Er kassiert Zubis Schuh im Gesicht. Aber der Stürmer kann weiterspielen – und falls es das Meistertor war, dann wird er auch den Schmerz gerne in Kauf nehmen. Und bei Kultmasseur Hermann Burgermeister ist der kleine Guineer ja auch bestens aufgehoben.
Alhassane Keita muss nach seinem Treffer zur 0-1 Fuehrung nach einen Zusammenstoss mit Basels Torhueter Pascal Zuberbuehler, gepflegt werden, im Fussballspiel der Super League zwischen dem FC Basel und FC Zuerich am Samstag, 13. Mai 2006, in Basel. (KEYSTONE/Sandro Campardo)
32'
Für Keita ist es schon das 20. Tor in dieser Saison. Damit baut er die Führung in der Torschützenliste aus, Matias Delgado als erster Verfolger hat 18.
Zuerichs Alhassane Keita, links, erzielt den 0:1 Fuehrungstreffer gegen Basels Torhueter Pascal Zuberbuehler im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel und dem FC Zuerich am Samstag, 13. Mai 2006, in Basel. (KEYSTONE/Patrick Straub)
31'
Heieiei, dieser Fönsi! Zwei Minuten ist Alphonse erst auf dem Platz und schon tanzt der Franzose die Basler aus als wäre er selber Ronaldinho und seine Gegner Schulbuben.
30'
Tor - 0,1 - FC Zürich - Alhassane Keita
Alphonse dribbelt sich durch vier Basler, spielt zu Alain Nef. Der flankt vom rechten Strafraumeck vor den Kasten, Nakata fälscht den Ball ab und am zweiten Pfosten springt Alhassane Keita heran, um den Ball vor Zuberbühler zu erreichen. Er schafft es – Zürich führt mit 1:0! Bleibt es dabei, ist der FCZ Meister!
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29'
Wie verkraftet der FC Zürich die beiden Wechsel nach weniger als einer halben Stunde? Das Konzept von Lucien Favre dürfte mit dem Ausscheiden der Brasilianer Cesar und Raffael über den Haufen geworfen sein.

Basel drückt zudem immer stärker. Das erste Tor des Spiels liegt in der Luft.
27'
Auswechslung - FC Zürich
rein: Raffael, raus: Alexandre Alphonse
Noch ein früher Wechsel beim FCZ! Raffael kann nicht mehr, er hält sich den linken Oberschenkel. Das sieht nach einer Zerrung aus. Alexandre Alphonse ersetzt den Brasilianer.
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26'
Mladen Petric tritt den Freistoss … direkt in die Arme von FCZ-Goalie Johnny Leoni. Aber so langsam kommt Basel auf.
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25'
Gelbe Karte - FC Zürich - Steve von Bergen
Nun sieht auch der erste Zürcher Gelb, von Bergen nach einem Foulspiel. Es gibt Freistoss für den FCB.
22'
Bislang ein animiertes Spiel, das auch mit der Härte geführt wird, die man in so einem wichtigen Spiel erwarten kann. Hier legt Scott Chipperfield den eingewechselten Alain Nef.
Die Zuercher Alain Nef, vorne, wird vom Basler Scott Chipperfield von hinten gefoult, im Fussballspiel der Super League zwischen dem FC Basel und FC Zuerich am Samstag, 13. Mai 2006, in Basel. (KEYSTONE/Patrick Straub)
20'
Viel hat wirklich nicht gefehlt bei diesem Abschlussversuch von Turbanträger Zanni.
Basel Reto Zanni, links, vergibt eine Chance zum Fuehrungstreffer, Zuerichs Goekhan Inler, rechts, sowie Torhueter Johnny Leoni muessen nicht eingreifen, im Fussballspiel der Super League zwischen dem FC Basel und FC Zuerich am Samstag, 13. Mai 2006, in Basel. (KEYSTONE/Sandro Campardo)
19'
Freistoss Basel: Clever gemacht! Alle erwarten eine Flanke von Mladen Petric, aber der spielt den Ball steil auf Reto Zanni. Der Verteidiger kommt im Strafraum zum Abschluss – aber der Ball landet bei den Fans in der Muttenzerkurve. Ein halber Meter tiefer und Basel läge in Führung.
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16'
Inler ist ein interessanter Spieler. Bei Aarau ist er durchgefallen, nun in Zürich setzt der Trainer auf ihn. Macht er so weiter, kann aus diesem jungen Mittelfeldspieler mal ein Nationalspieler werden.
14'
Raffael bringt den Ball von links zur Mitte, Inler schiesst von der Strafraumgrenze – Zuberbühler hält den Schuss des jungen Mittelfeldspielers.
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10'
Lucien Favre hatte die Basler «in Orkanstärke» erwartet. Aber viel mehr als ein laues Lüftchen kam bislang nicht von Rot-Blau. Dafür schifft es im Joggeli «grad obenabe».
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6'
Gelbe Karte - FC Basel - Matias Delgado
Der Argentinier sieht für ein Foul den Gelben Karton. Er grätscht Gökhan Inler nieder.
6'
Auswechslung - FC Zürich
rein: Cesar, raus: Alain Nef
FCZ-Trainer Lucien Favre ist ein erstes Mal zu einem Wechsel gezwungen. Cesar kann nach dem Zusammenprall mit Zanni nicht mehr weiterspielen. Für ihn kommt Alain Nef.
5'
Da nützt auch alles Auf-die-Zähne-beissen nichts mehr: Für Cesar ist die Finalissima schon vorbei. Bitter für ihn und den FCZ!
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3'
Das geht ja wirklich gleich von Beginn weg richtig zur Sache. Zanni kann weitermachen, Cesar wird weiter gepflegt.
2'
Beide Spieler werden gepflegt, Zanni erhält einen schicken weissen Turban. Für Cesar hingegen scheint es nicht mehr weiter zu gehen.
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1'
Autsch, das tut weh! Zanni und Cesar prallen zusammen. Zanni mit dem Kopf in die linke Schulter Cesars. 15 Sekunden sind gerade mal absolviert – von wegen Abtasten, hier geht’s gleich zur Sache.
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Los geht's! - Spielbeginn
Schiri Massimo Busacca pfeift die Finalissima an. Wer jubelt in knapp zwei Stunden mit dem Meisterpokal?
Die Verabschiedung - Vor dem Spiel
Ein emotionaler Moment schon vor dem Anpfiff: Präsidentin Gigi Oeri verabschiedet Murat Yakin, der seine Karriere beendet. Er holte mit Basel fünf Titel (drei Meisterschaften, zwei Cups). Zuvor war er schon bei GC erfolgreich, unvergessen ist sein Freistosstor in der Champions League gegen Ajax Amsterdam.
FCB Praesidentin Gigi Oeri, links, verabschiedet den langjaehrigen FCB-Spieler Murat Yakin, rechts, vor dem Fussballspiel der Super League zwischen dem FC Basel und dem FC Zuerich am Samstag, 13. Mai 2006, im Basler St. Jakob Park in Basel. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)
Unvergessen ist aber auch Yakins kurzer Auftritt im grandiosen Sketch von Harry Hasler alias Viktor Giacobbo, als er die Nati beim Länderspiel im Hardturm besucht hat.
Full house - Vor dem Spiel
Der St.Jakob-Park ist heute natürlich bis auf den letzten Platz ausverkauft. 32'712 Fans sind da. Die meisten Zuschauer sind natürlich auf Seiten des Heimteams. Im Gästeblock fanden nur 544 FCZ-Anhänger Platz, hinzu kommen diejenigen Zürcher auf neutralen Plätzen.
Vor dem Spiel - Vor dem Spiel
Basel-Trainer Christian Gross muss auf den verletzten Murat Yakin verzichten, David Degen und Zdravko Kuzmanovic sind gesperrt. FCZ-Coach Lucien Favre kann hingegen aus dem Vollen schöpfen.
Die Ausgangslage
Basel reicht ein Unentschieden, um zum dritten Mal hintereinander Schweizer Meister zu werden. Dem FCZ – seit 22 Spielen ohne Niederlage – hilft also nur ein Sieg. Aber das wird eine Herkulesaufgabe: Basel hat 59 Heimspiele in Folge nicht verloren! Aber Zürich wird nichts unversucht lassen und 90 Minuten kämpfen, und wenn nötig auch 93 Minuten. «Wir spielen im eigenen Stadion und wollen Meister werden», sagt Christian Gross, der FCB-Trainer, bestimmt.
Die zweite Basler Chance - Vor dem Spiel
Den ersten Matchball hat Basel am Mittwoch vergeben, als es das Nachtragsspiel bei den Berner Young Boys 2:4 verlor. Ex-Basel-Liebling Hakan Yakin führte YB zum Sieg. Ist aufgeschoben nur aufgehoben – oder verspielt Basel auf der Zielgeraden noch den sicher geglaubten Titel?
Die YB-Spieler Hakan Yakin, Gilles Yapi und Steve Gohouri, von links, feiern Yapis Tor beim Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen den Young Boys und Basel am Mittwoch, 10. Mai 2006, im Stade de Suisse Wankdorf in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

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