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FILE - In this Aug.12 2018 file photo, PSG's Neymar reacts during a League One soccer match between Paris Saint-Germain and Caen at Parc des Princes stadium in Paris. Paris Saint-Germain striker Neymar has been given a three-game ban for lashing out at a fan following a loss in the French Cup final last month. (AP Photo/Michel Euler, file)

In einer Aufnahme ist zu hören, wie Neymar seinen Stiefvater beleidigt. Bild: AP/AP

Homophobie gegen den eigenen Stiefvater – LGBT-Organisation zeigt PSG-Star Neymar an



PSG-Superstar Neymar droht in seiner Heimat Brasilien Ärger. Wie die «Marca» berichtet, soll eine LGBT-Organisation den Fussballer angezeigt haben. Grund dafür ist eine Aufnahme, die kürzlich geleakt worden ist. Darin ist zu hören, wie Neymar Tiago Ramos, den bisexuellen Freund seiner Mutter, «viadinho», also «kleine Schwuchtel», nennt.

Das Audio war kurz nach einem Streit zwischen Neymars Mutter Nadine Gonçalves und ihrem 30 Jahre jüngeren Freund an die Öffentlichkeit gekommen. Am vergangenen Wochenende waren Gonçalves und Ramos in ihrem Zuhause aneinander geraten. Ramos erlitt dabei Schnittwunden an den Armen und musste ins Spital gebracht werden. Er habe ein Fenster eingeschlagen und sich so geschnitten, erklärte das Paar später.

Da war noch alles in Ordnung: Ramos (rechts) und Neymar in Paris.

Seitdem Neymars Mutter im April ihre Beziehung mit Tiago Ramos bekanntgegeben hat, sind die beiden immer wieder in den Schlagzeilen. Nach einer zwischenzeitlichen Trennung sind die beiden seit Ende Mai wieder zusammen. (dab)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Chrigu91 11.06.2020 12:21
    Highlight Highlight Ich könnte wetten Neymar ist selbst nicht 100% heterosexuell. Solche Äusserungen und Haltungen sind oft ein Ausdruck der eigenen Unsicherheit.
  • lilie 10.06.2020 13:08
    Highlight Highlight Du weisst, die Krise ist vorbei, wenn du dich wieder ausgiebig mit den Privatangelegenheiten von Leuten befassen sollst, welche dich nichts angehen. Juhu, die Welt kehrt zum ganzen normalen Wahnsinn zurück. 😏
    • Kiro Striked 10.06.2020 16:39
      Highlight Highlight Naja das Problem hier ist halt, Neymar ist eine Person der Öffentlichkeit, und viele Menschen folgen seinem Beispiel, gerade Kinder die grosse Fans von ihm sind, lernen so schnell, dass man mit Homosexuellen nichts zutun haben möchte.

      Gerade im Fussball. Wo sich "outen" so etwas wie Selbstmord ist.
    • lilie 10.06.2020 16:50
      Highlight Highlight @Kiro Striked: Sicher, ich verurteile ja Homophobie auch. Aber ich finde auch, dass es eine Privatsphäre gibt. Neymar hat das nicht öffentlich geäussert, sondern in einem privaten Telefonat. Ich finde es unrecht, sowas an die Öffentlichkeit zu zerren. Es wäre besser für alle, wenn das im privaten Kreis geklärt würde.
  • Clank 10.06.2020 12:01
    Highlight Highlight Das ist doch eine private Angelegenheit, ein Familienstreit, geht doch den Aussenwelt und der LGBT-Organisation nichts an. Die Beleidigung fand ja nicht im öffentlichen Rahmen statt. Wenn der Freund sich dermassen angegriffen fühlt, kann er selber Neymar anzeigen wenn er will, aber warum soll das LGBT-Organisation für ihn tun, ohne überhaupt nach seiner Meinung zu fragen. Völlig Absurd!
    Wäre der Freund nicht bisexuell, hätte es wohl niemand interessiert, wer mal im privaten Rahmen als "Schwuchteln" bezeichnet wird.
    Hätte Neymar "Arschloch" gesagt, hätte es auch niemand gekümmert.
    • Enzasa 10.06.2020 12:09
      Highlight Highlight In Ländern wo Homophobie zur Tagesordnung gehört, sollte man jede Möglichkeit nutzen daraufhin zu weisen.
      Sonst endet es wie in Russland und dann ist es zu spät um irgendwas zu sagen.
    • Relativist 10.06.2020 15:56
      Highlight Highlight Weil Arschlöcher nicht generell marginalisiert und diskriminiert werden. Ist wirklich nicht so schwer zu verstehen.

      Wer hätte das gedacht, Neymar ist ein Depp. Da wäre nun wirklich vorher noch nie jemand darauf gekommen. Der Valon hätte ihn noch ein paar Mal mehr umhauen sollen.
  • Medico 10.06.2020 11:21
    Highlight Highlight Who cares?
    Mich kümmerts nicht was Neymar macht und noch weniger was seine Mutter und ihr Lover machen...
    Trotzdem lieber Neymarinho solche Sachen sagt man nicht. Da war Mutti wohl anderweitig beschäftigt.
  • PropagandaStyle 10.06.2020 11:09
    Highlight Highlight Es kommt ganz auf die Situation an. In Brasilien nennen sich gute Freunde oft "viadinho" oder "viado". Auch unter Frauen ein beliebter Ausdruck um sich gegenseitig aufzuziehen.
    Captain flies away
    • Grubinski 10.06.2020 11:50
      Highlight Highlight ok Piranho
  • Sauäschnörrli 10.06.2020 10:51
    Highlight Highlight Der Freund der Mutter ist doch nicht automatisch der Stiefvater.

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