Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07137918 Paris Saint Germain's head coach Thomas Tuchel and Neymar Jr celebrate winning the French Ligue 1 soccer match between Paris Saint-Germain (PSG) and Lille (LOSC)  in Paris, France, 02 November 2018.  EPA/CHRISTOPHE PETIT TESSON

Tuchel und Neymar – bleiben sie bei PSG vereint? Bild: EPA/EPA

Tuchel bleibt in der Causa Neymar ruhig: «Ich weiss, dass er gehen will»



Thomas Tuchel bleibt trotz des Wirbels um den möglichen Weggang von Neymar von Paris Saint-Germain «völlig entspannt». Nach dem 6:1-Sieg in einem Testspiel in Dresden äussert sich der Coach zur Causa Neymar.

«Für mich ist es ganz normal zwischen uns», liess Tuchel die Medienvertreter vor Ort wissen. Er habe Neymar am Montag kurz getroffen und der Wirbel um den brasilianischen Star ändere eigentlich nichts. «Solange er bei uns ist, trainiert er mit, als würde er bei uns bleiben», sagte Tuchel.

abspielen

Die Highlights des 6:1-Sieg von PSG in Dresden. Video: YouTube/Football Highlights & Goals

Der 45-jährige Coach betonte allerdings auch, dass er in der Causa der falsche Ansprechpartner sei. «Es ist eine Sache zwischen dem Verein und Neymar», sagte Tuchel französischen Medien. Er sei nicht in die Gespräche eingebunden. «Ehrlich gesagt, weiss ich nicht, was passieren wird», so Tuchel.

Dass Neymar den Klub nach nur zwei Jahren wieder verlassen will, weiss Tuchel, wie er ebenfalls sagte. Neymar will zurück zum FC Barcelona, den er im Sommer 2017 für die Rekordablösesumme von 222 Millionen Euro verlassen hatte. Das Geld hatte er zunächst sogar selbst hinterlegt.

«Ob ich weiss, dass er gehen will? Ja, schon vor der Copa America.»

Thomas Tuchel

Erst am Dienstag lehnte Paris eine nächste Grossofferte der Katalanen ab. Barcelona hatte PSG im Tausch für Neymar seine beiden Offensivspieler Coutinho und Ousmane Dembélé plus 40 Millionen Euro feilgeboten – noch ohne Erfolg.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

DREAM CHASER !

Ein Beitrag geteilt von 3n310ta 🇧🇷 👻 neymarjr (@neymarjr) am

Zum Trainingsauftakt von PSG hatte der 27-jährige Neymar vor gut einer Woche zunächst unentschuldigt gefehlt. «Ich bin immer enttäuscht, wenn ein Spieler verspätet dazukommt», sagte Tuchel dazu. Erst am Montag war Neymar zum Kader gestossen und absolvierte am Dienstag weitere Tests. Den Kurztrip nach Dresden hatte der Brasilianer daher nicht angetreten. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Die wichtigsten Transfers des Sommers 2019

So überlebten 200'000 Bienen den Notre-Dame-Brand

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • PostFinance-Arena 17.07.2019 17:31
    Highlight Highlight Mit dem ganzen 222mio hin und her in 2 Jahren könnte man eine schöne Geldwäsche-Aktion durchführen...evtl. war ja alles geplant😅
  • messanger 17.07.2019 09:48
    Highlight Highlight "Das Geld hatte er zunächst sogar selbst hinterlegt."

    Das musste er auch. Ist bei Spanischen Verträgen üblicherweise so definiert, dass sich der Spieler "freikaufen" muss. Das Geld hat er natürlich vorher vom Scheich erhalten.

Neymar schlägt Gegner wegen Rassismus: «Bereue nur, nicht das Gesicht getroffen zu haben»

Turbulente Schlussphase im französischen Klassiker zwischen Paris Saint-Germain und Olympique Marseille. Nachdem das ganze Spiel schon gehässig war, kochten die Emotionen tief in der Nachspielzeit über.

Auslöser war ein Foul an Leandro Paredes, nachdem es zu einer grossen Rudelbildung kam. Dabei (und offenbar auch schon vorher) soll sich Marseille-Verteidiger Alvaro Gonzalez auch rassistisch gegenüber Neymar geäussert haben. Sodass beim brasilianischen Superstar die Sicherungen durchbrannten …

Artikel lesen
Link zum Artikel