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epaselect epa08205422 Winner Corinne Suter of Switzerland celebrates on the podium for the Women?s Super-G race at the FIS Alpine Skiing World Cup in Garmisch-Partenkirchen, Germany, 09 February 2020.  EPA/PHILIPP GUELLAND

Strahlende Siegerin in Garmisch: Corinne Suter, die Führende in Abfahrts- und Super-G-Weltcup. Bild: EPA

Zwei Siege am gleichen Tag – der Schweizer Skisport weiter im Hoch



Klappt es tatsächlich mit dem erstmaligen Gewinn der Nationenwertung nach dreissig langen Jahren österreichischer Dominanz? Die Schweizer Skirennfahrer gaben am Sonntag erneut mächtig Gas. Corinne Suter und Loic Meillard sorgten für den 33. Tag in der Geschichte des Weltcups, an dem die Schweiz bei beiden Geschlechtern ganz zuoberst auf dem Podest vertreten war. Zuletzt gelang dies dank Lara Gut und Carlo Janka vor fast exakt vier Jahren.

Doch nicht nur die beiden Sieger sorgten dafür, dass die Schweiz nach 53 von 84 Rennen ihren Vorsprung auf Österreich ausgebaut hat. 497 Punkte beträgt er mittlerweile.

Der Schweizer Vorsprung auf Österreich ist nun so gross wie noch nie in diesem Winter.

Bei Suters Super-G-Sieg in Garmisch-Partenkirchen stand auch Wendy Holdener als Dritte auf dem Podest, Michelle Gisin (7.), Joana Hählen (11.) und Lara Gut-Behrami (15.) rundeten das starke Schweizer Ergebnis ab. Und bei den Männern feierten im Parallel-Riesenslalom von Chamonix Meillard und Thomas Tumler gar einen Doppelsieg.

Switzerland's Loic Meillard, right, the winner, is flanked by runner-up Switzerland's Thomas Tumler, left, after an alpine ski, men's World Cup parallel giant slalom, in Chamonix, France, Sunday, Feb. 9, 2020. (AP Photo/Alessandro Trovati)

Schweizer Hymne in Chamonix: Meillard (rechts) gewinnt im Final gegen Tumler. Bild: AP

Bereits in drei Tagen geht es weiter. Am Donnerstag (Abfahrt) und Freitag (Super-G) sind die Männer in Saalbach-Hinterglemm im Einsatz. Die Rennen in Österreich ersetzen die wegen des Coronavirus abgesagten Bewerbe in China. Die Frauen fahren am Samstag (Riesenslalom) und am Sonntag (Slalom) im slowenischen Kranjska Gora.

Zwei Schweizer Siege am gleichen Tag

Seit 2020

9. Februar 2020
Loic Meillard, Parallel-Riesenslalom, Chamonix.
Corinne Suter, Super-G, Garmisch.

2010 bis 2020

7. Februar 2016
Carlo Janka, Super-G, Jeongseon.
Lara Gut, Super-G, Garmisch.

26. Januar 2014
Didier Défago, Super-G, Kitzbühel.
Lara Gut, Super-G, Cortina d’Ampezzo.

2000 bis 2010

24. Januar 2009
Didier Défago, Abfahrt, Kitzbühel.
Dominique Gisin, Abfahrt, Cortina d’Ampezzo.

Switzerland's Dominique Gisin celebrates on the podium after winning an alpine ski, women's World Cup downhill race, in Cortina D'Ampezzo, Italy, Saturday, Jan. 24, 2009. (AP Photo/Marco Trovati)

Dominique Gisin. Bild: AP

2. Dezember 2007
Dani Albrecht, Riesenslalom, Beaver Creek.
Martina Schild, Super-G, Lake Louise.

6. Januar 2001
Mike von Grünigen, Riesenslalom, Les Arcs
Sonja Nef, Riesenslalom, Maribor.

Sonja Nef, rechts, und Michael von Gruenigen zeigen am Freitagabend, 9. Februar 2001, im Rahmen einer Feier im Swiss House in St Anton stolz ihre Goldmedaillen. Nef gewann im Rahmen der Ski-Weltmeisterschaft beim Riesenslalom der Damen die Goldmedaille, von Gruenigen den Riesenslalom.  (KEYSTONE/Steffen Schmidt)  === ELECTRONIC IMAGE ===

Einen Monat später werden beide Weltmeister: Mike von Grünigen und Sonja Nef. Bild: KEYSTONE

1990 bis 2000

20. Dezember 1998
Mike von Grünigen, Riesenslalom, Alta Badia.
Karin Roten, Slalom, Veysonnaz.

18. Dezember 1994
Mike von Grünigen, Riesenslalom, Val d’Isère.
Vreni Schneider, Slalom, Sestrière.

19. Dezember 1993
Steve Locher, Riesenslalom, Alta Badia.
Vreni Schneider, Slalom, St.Anton.

ZUM 50. GEBURTSTAG VON VRENI SCHNEIDER AM MITTWOCH, 26. NOVEMBER 2014, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Vreni Schneider zeigt im Maerz 1993 ihre kleine Kristallkugel, die sie in der Disziplinenwertung in der Saison 1992/1993 gwinnen konnte. In ihrer Karriere gewann Schneider dreimal die grosse Kritallkugel fuer den Sieg im Gesamtweltcup, sowie elfmal eine kleine Kugel in den verschiedenen Disziplinenwertungen. (KEYSTONE/Str)

Vreni Schneider. Bild: KEYSTONE

23. Januar 1993
Franz Heinzer, Abfahrt, Veysonnaz.
Chantal Bournissen, Abfahrt, Haus im Ennstal.

18. Januar 1992
Franz Heinzer, Abfahrt, Kitzbühel.
Vreni Schneider, Slalom, Maribor.

14. Dezember 1991
Franz Heinzer, Abfahrt, Val Gardena.
Chantal Bournissen, Abfahrt, Santa Caterina.

Die ehemaligen Schweizer Skiasse Maria Walliser und Chantal Bournissen (von links) unterhalten sich am Freitag, 13. Maerz 1998, im Zielraum des Weltcup Finales in Crans Montana mit der aktiven Skirennfahrerin Karin Roten (rechts).  (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Maria Walliser, Chantal Bournissen und Karin Roten (von links). Bild: KEYSTONE

30. November 1991
Paul Accola, Slalom, Breckenridge.
Vreni Schneider, Slalom, Lech.

16. März 1991
Franz Heinzer, Abfahrt, Lake Louise.
Chantal Bournissen, Abfahrt, Vail.

21. Januar 1990
Pirmin Zurbriggen, Kombination, Kitzbühel.
Vreni Schneider, Slalom, Maribor.

1980 bis 1990

8. Januar 1989
Martin Hangl, Super-G, Laax.
Vreni Schneider, Slalom, Mellau (Ö).

12. März 1988
Peter Müller, Abfahrt, Beaver Creek.
Michela Figini, Abfahrt, Rossland (Kanada).

24. Januar 1988
Dani Mahrer, Abfahrt, Leukerbad.
Vreni Schneider, Slalom, Bad Gastein.
Brigitte Oertli, Kombination, Bad Gastein.

Die Schweizer Abfahrtsskirennfahrer Daniel Mahrer und Peter Mueller, 1996 aufgenommen. (KEYSTONE/Str)   ===  ===

Dani Mahrer trägt Stirnband, Peter Müller Schiebermütze. Bild: KEYSTONE

16. Januar 1988
Peter Müller, Abfahrt, Bad Kleinkirchheim.
Maria Walliser, Abfahrt, Zinal.

9. Januar 1988
Pirmin Zurbriggen, Abfahrt, Val d’Isère.
Zoe Haas, Super-G, Lech.

8. März 1987
Pirmin Zurbriggen, Super-G, Aspen.
Michela Figini, Abfahrt, Nakiska (Kanada).

28. Februar 1987
Peter Müller, Abfahrt, Furano (Japan).
Corinne Schmidhauser, Slalom, Zwiesel.

Die Schweizer Skirennfahrerin Corinne Schmidhauser ist am 15. Februar 1985 am Slalom-Weltcup in Savognin, Schweiz, unterwegs. (KEYSTONE/Str)

Corinne Schmidhauser. Bild: KEYSTONE

15. Februar 1987
Pirmin Zurbriggen, Riesenslalom, Todtnau (Deutschland).
Corinne Schmidhauser, Slalom, Flühli.

18. Januar 1987
Joël Gaspoz, Slalom, Wengen.
Pirmin Zurbriggen, Kombination, Wengen.
Maria Walliser, Riesenslalom, Bischofswiesen (Deutschland).

10. Januar 1987
Pirmin Zurbriggen, Abfahrt, Garmisch.
Beatrice Gafner, Abfahrt, Mellau (Ö).

5. Dezember 1986
Pirmin Zurbriggen, Abfahrt, Val d’Isère.
Erika Hess, Slalom, Waterville Valley (USA).

8. März 1986
Peter Müller, Abfahrt, Aspen.
Maria Walliser, Abfahrt, Sunshine (Kanada).

17. März 1985
Pirmin Zurbriggen, Super-G, Panorama (Kanada).
Vreni Schneider, Riesenslalom, Waterville Valley (USA).

29. Januar 1984
Pirmin Zurbriggen, Kombination, Garmisch.
Erika Hess, Riesenslalom, Saint-Gervais-les-Bains.
Michela Figini, Kombination, Saint-Gervais-les-Bains.

The Swiss skiing stars of the Alpine World Ski Championships of Bormio, Italy: Michela Figini, on the left, who won the gold medal in the womens downhill races, Pirmin Zurbriggen, in the center, who managed to win gold in man's field events downhill and combination as well as the silver medal in the field event giant slalom, Erika Hess, on the right, was first-placed in the field event women's combination. Pictured in February 1985 in Bormio, Italy. (KEYSTONE/Str)  

Die Schweizer Skistars der alpinen Weltmeisterschaften von Bormio: Michela Figini, links, sicherte sich Gold in Damen-Abfahrt, Pirmin Zurbriggen, Mitte, konnte bei den Maennern in Abfahrt und Kombination Gold sowie Silber im Riesenslalom erreichen, Erika Hess, rechts, gewann Gold in der Kombination der Frauen, aufgenommen im Februar 1985 in Bormio, Italien. (KEYSTONE/Str)

Pirmin Zurbriggen hält sie fest: 1985 holen auch Michela Figini (links) und Erika Hess WM-Gold in Bormio. Bild: KEYSTONE

9. Februar 1983
Peter Lüscher, Super-G, Garmisch.
Erika Hess, Slalom, Maribor.

5. Februar 1983
Peter Lüscher, Abfahrt, St.Anton.
Maria Walliser, Abfahrt, Sarajevo.

21. Januar 1983
Bruno Kernen I, Abfahrt, Kitzbühel.
Maria Walliser, Abfahrt, Megève.

Vor 1980

25. Januar 1976
Walter Tresch, Kombination, Kitzbühel.
Lise-Marie Morerod, Riesenslalom, Kranjska Gora.

(Quelle: Wikipedia)

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