Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Männer-Slalom in Schladming

ABD0216_20200128 - SCHLADMING - ÖSTERREICH: (v.l.) Alexis Pinturault (2.Platz/FRA) Henrik Kristoffersen (1.Platz/NOR) und Daniel Yule (3.Platz/SUI) am Dienstag, 28. Jänner 2020, im Ziel nach dem 2. Durchgang beim Slalom der Herren in Schladming. - FOTO: APA/ERWIN SCHERIAU

Alexis Pinturault, Henrik Kristoffersen und Daniel Yule (v.l.) feiern ihre Podestplätze. Bild: APA/APA

Kristoffersen gewinnt vor Pinturault – Yule auf Rang 3



Daniel Yule klassierte sich wie 2018 und 2019 auch im diesjährigen Nachtslalom von Schladming im 3. Rang. Der Sieg in der Steiermark ging zum vierten Mal an den Norweger Henrik Kristoffersen.

Daniel Yule, der zuvor drei der letzten vier Weltcup-Slaloms gewonnen hatte (in Kitzbühel, Adelboden und Madonna di Campiglio), büsste 0,83 Sekunden auf Sieger Henrik Kristoffersen ein. Der 25-jährige Norweger, nach dem ersten Lauf noch Zweiter, holte sich seinen 21. Weltcupsieg mit 34 Hundertsteln Vorsprung vor dem Franzosen Alexis Pinturault.

Yule fährt erneut aufs Podest. Video: SRF

Der zur Halbzeit führende Österreicher Marco Schwarz schied im Finaldurchgang aus, womit mit Michael Matt der bestklassierte ÖSV-Fahrer beim Heimrennen nur 15. wurde.

Yule war innerhalb des starken Schweizer Slalom-Teams zum sechsten Mal in diesem Winter der am besten klassierte Fahrer. Ramon Zenhäusern, der auf der Planai vor allem im ersten Lauf und dabei im langen Steilhang viel Zeit eingebüsst hatte, lag nach halbem Pensum an neunter Stelle. Im Final konnte der Olympia-Zweite aus dem Wallis diese Position behaupten. Auf Sieger Kristoffersen verlor Zenhäusern 1,36 Sekunden.

Ein paar wenige Weltcup-Punkte gab es aus Schweizer Sicht auch noch für Loïc Meillard (24. Rang) und Marc Rochat (26). Beide Romands zeigten einen soliden ersten und danach einen verpatzten zweiten Lauf. Hingegen Tanguy Nef schied im achten Slalom des Winters zum vierten Mal aus, auch Sandro Simonet und Luca Aerni fädelten bereits im ersten Durchgang ein. Reto Schmidiger, am Sonntag sensationeller Neunter in Kitzbühel, verpasste als 33. den Vorstoss in die Top 30 um 0,45 Sekunden.

Mit dem Nachtrennen in Schladming haben die Slalom-Spezialisten zwei Drittel ihrer Saison absolviert. Nach acht Rennen führt der Norweger Kristoffersen die Disziplinen-Wertung mit 57 Punkten Vorsprung vor dem dreifachen Saisonsieger Yule an (552:495). Dieses Duo muss im Kampf um die kleine Kristallkugel einzig noch Clément Noël (450) beachten, der in Schladming Vierter wurde. (jaw/sda)

Der Liveticker zum Nachlesen:

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Die letzten Schweizer Sieger im Skiweltcup

Unsere Ski-Stars sind in die Fragenlawine geraten

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dr Schiwago 29.01.2020 00:22
    Highlight Highlight Die Flitzer-Aktion war das Beste vom heutigen Abend. Musste schmunzeln wo sich der Italo so gefreut hatte, auf dem ersten Rang zu sein.
  • Third_Lanark 28.01.2020 21:52
    Highlight Highlight Die Rangliste stimmt nicht! Auf Rang 3 müsste nicht Yule sondern die Flitzerin stehen :-P

Der «Flachländer», der 300'000 Franken für den Frieden am Lauberhorn spendet

Er spielte Handball in der höchsten Liga, unterstützt YB und fördert die Volksmusik und die Volkskultur. Nun hat Jörg Moser mit einer Spende von 300'000 Franken im Berner Oberländer Sport-Schwank «Skigeist & TV-Geld» ein Happy End ermöglicht. Was treibt diesen Mann um?

Wie kommt es, dass ausgerechnet einer aus dem Flachland eine sechsstellige Summe hinauf in die Berge schickt, um den Frieden am Lauberhorn zu retten? Wer den Spender verstehen will, muss in des Spenders Land gehen. Goethes Spruch auf Dichter gemünzt, können wir auf den Ski-Friedenstifter Jörg Moser (66) anwenden.

Der Architekt und Generalunternehmer mit heimatlichen Wurzeln in Burgdorf und wohnhaft im Stadtberner Vorort Ittigen ist Besitzer des Restaurants auf der «Lueg». Hier ist tiefes …

Artikel lesen
Link zum Artikel