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Canepa macht Drohung wahr

FC Zürich reicht nach Foul an Yapi Strafanzeige gegen Aarau-Wieser ein



Gif: Foul Wieser YapiGif: Foul Wieser Yapi

GIF: SRF

Der FC Zürich zerrt Aarau-Spieler Sandro Wieser vor ein ordentliches Gericht. Das teilt der Klub am Montagnachmittag mit. Wieser hatte seinen Gegenspieler Gilles Yapi rüde gefoult und war dafür von der Liga für sechs Spiele gesperrt worden. Aarau akzeptierte diese Strafe.

Bei Yapi waren folgende Verletzungen diagnostiziert worden: Vorderes Kreuzband gerissen, Innenband gerissen, medialer und lateraler Meniskus gerissen, Fragmentstücke des Meniskus im Gelenk, Knorpelschaden bis auf den Knochen, Knochenprellung mit Flüssigkeitsbildung im Knochen, Verletzung des Stabilisierungsbandes der Kniescheibe, starke Hämatome in den Oberschenkelmuskeln. (ram/si)

Das Communiqué von Präsident Ancillo Canepa:
«Schwere Foulspiele haben im Schweizer Fussball in der letzten Zeit zugenommen. Der FC Zürich hat in den letzten Jahren durch verantwortungsloses Verhalten von Gegenspielern vier schwer verletzte Spieler zu beklagen (Kukeli, Thoma, Yapi, Mutter). Deshalb hat der FC Zürich nun wie angekündigt bei der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau Strafanzeige betreffend schwerer Körperverletzung gegen den Aarau-Spieler Sandro Wieser eingereicht. Die Strafanzeige erfolgte in Absprache mit dem Spieler Gilles Yapi. Mit der Einreichung dieser Strafanzeige bezweckt der FC Zürich primär eine präventive Wirkung zum Schutze der Gesundheit von Berufsfussballspielern. Diese sollen sich wieder ihrer Mit-Verantwortung gegenüber ihren Berufskollegen bewusst werden.»

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