Sport
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Super League, 3. Runde

YB – FC Zürich 4:0 (3:0)
St.Gallen – Thun 3:2 (3:0)
Sion – Xamax 3:0 (2:0)​

YBs Christian Fassnacht, links, jubelt nach seinem Tor zum 2-0 mit Teamkollege Miralem Sulejmani, im Super League Spiel zwischen dem BSC Young Boys Bern und dem FC Zuerich, am Sonntag, 5. August 2018 im Stade de Suisse in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Zwei starke Young Boys: die Torschützen Fassnacht (links) und Sulejmani. Bild: KEYSTONE

YB-Meisterexpress rollt schon wieder – Heimsiege auch für St.Gallen und Sion

YB marschiert in der Super League bereits vorne weg. Im Spitzenspiel der 3. Runde bekommt auch der FC Zürich die Wucht der Berner zu spüren.



YB – Zürich 4:0

– Mit einem 4:0-Heimsieg entscheidet Titelverteidiger YB den ersten Spitzenkampf der Super League gegen den FC Zürich souverän für sich. Die Berner sind damit das einzige Team ohne Punktverlust.

– Überragender Mann beim Gastgeber war Miralem Sulejmani mit dem Führungstreffer nach zwölf Minuten und zwei Assists zu den Toren von Christian Fassnacht (2:0) und Guillaume Hoarau (3:0) noch vor der Pause. Fassnacht stand ihm aber in Nichts nach, bereitete er doch neben seinem Treffer auch das letzte Tor von Joker Jean-Pierre Nsame (75.) mustergültig vor. Es waren jedoch keineswegs diese Einzelleistungen, die alleine verantwortlich für die klare Cupfinal-Revanche der Berner waren. YB spielte sehr kompakt und gewann dank einer beeindruckenden Teamleistung. Er war dem Cupsieger in allen Belangen überlegen.

Zuerichs Torhueter Yanick Brecher diskutiert mit Zuerichs Victor Palsson, nach dem Tor zum 2-0 durch YBs Christian Fassnacht, im Super League Spiel zwischen dem BSC Young Boys Bern und dem FC Zuerich, am Sonntag, 5. August 2018 im Stade de Suisse in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Zürcher Diskussionen: Goalie Brecher und Verteidiger Palsson. Bild: KEYSTONE

– Eklatant waren die Probleme beim FCZ auf seiner rechten Seite. Aussenverteidiger Kevin Rüegg war dem entfesselten Sulejmani in keiner Phase gewachsen und musste sich immer wieder überlaufen lassen. Die ersten drei Gegentore hatten ihren Ursprung allesamt auf seiner Seite, wobei Rüegg von seinen Mitspielern auch arg im Stich gelassen wurde.

– Bei dieser Hitze war die Partie mit dem 3:0 zur Pause bereits entschieden. Sulejmani und Fassnacht hatten ein regelrechtes Feuerwerk gezündet. Der FCZ vermochte auf diesen Rückstand im zweiten Durchgang nicht mehr zu reagieren. Als einzige Chance zur Resultatkosmetik muss ein Kopfball von Mirlind Kryeziu in der 74. Minute herhalten. Hinter dem bereits geschlagenen David von Ballmoos konnte Nsame den Ball jedoch auf der Torlinie noch wegschlagen.

St.Gallen – Thun 3:2

– Der FC St.Gallen zündet in der ersten Halbzeit gegen Thun ein Feuerwerk. Die Ostschweizer führen nach 45-minütiger Gala 3:0, müssen aber zittern, um das 3:2 über die Distanz zu bringen.

Der St. Galler Cheftrainer Peter Zeidler im Fussball Super League Spiel zwischen dem FC St. Gallen und dem FC Thun, im Kybunpark, am Sonntag, 5. August 2018, in St. Gallen. (KEYSTONE/Benjamin Manser)

FCSG-Trainer Zeidler und die Ostschweizer Fans mussten am Ende zittern. Bild: KEYSTONE

– St.Gallen hat den Heimfluch vertrieben und erstmals nach sechs Heimniederlagen (saisonübergreifend) wieder gewonnen. Ein Startfurioso mit zwei Treffern des auffälligen Kroaten Stjepan Kukuruzovic in den ersten elf Minuten und das herrlich herauskombinierte Tor zum 3:0 durch Cédric Itten kurz vor der Pause brachte die 11'272 Anhänger trotz der Glutofenhitze in Wallung. St.Gallen spielte aus einem Guss, zog herrliche Ballstafetten auf und deklassierte Thun zum Statisten. Von Müdigkeit war (zunächst) keine Spur. Das fünfte Spiel in den letzten 16 Tagen und die mentale Enttäuschung nach dem Out in der Europacup-Qualifikation in Norwegen schien wie weggeblasen. «Wir hatten das Zentrum nicht im Griff», haderte Thuns Trainer Marc Schneider über die desolate erste Halbzeit der Berner Oberländer. «Danach zeigte mein Team aber Charakter.»

– Ab der 70. Minute legte Thun zu, und die St.Galler Kräfte und die Konzentration schwanden. Nach Toren von Dejan Sorgic und Dennis Salanovic kam Thun binnen drei Minuten (76. und 78.) auf 2:3 heran. St.Gallens Hintermannschaft war nun ein einziges Panikorchester. «Wir wollten zuvor das 4:0 schiessen und den Sack zumachen und büssten für die hohe Intensität bei dieser Hitze», bemerkte St.Gallens Trainer Peter Zeidler und fügte an: «Die letzten 20 Minuten waren bei uns wie eine Mondfinsternis.»

Sion – Xamax 3:0

– Das Hoch von Neuchâtel Xamax fand im Walliser Backofen ein abruptes Ende. Der Aufsteiger bezog im dritten Spiel der Saison mit einem 0:3 bei Sion seine erste Niederlage.

– Eine gute halbe Stunde lang vermochten die Xamaxien das Geschehen gegen die überlegenen Sittener offenzuhalten. Dann schlug sich die Dominanz des Gastgebers auf dem Resultatblatt nieder, und das innert Kürze gleich deutlich. Vor der Pause traf Pajtim Kasami zwischen der 37. und der 40. Minute doppelt, kurz nach Wiederanpfiff erhöhte Anto Grgic mit seinem dritten Saisontor im dritten Spiel.

L'entraineur du FC Sion Maurizio Jacobacci, gauche, reagit aux cotes de le milieu valaisan Pajtim Kasami, droite, apres la rencontre de football de Super League entre le FC Sion et le Neuchatel Xamax FCS ce dimanche 5 aout 2018 au stade de Tourbillon à Sion. (KEYSTONE/Valentin Flauraud)

Trainer Jacobbi und Doppeltorschütze Kasami feiern mit den Fans im Tourbillon. Bild: KEYSTONE

– Zum 1:0 schlenzte Kasami einen von Laurent Walthert ungenügend weggefausteten Ball ins Tor, beim 2:0 profitierte er von einer missglückten Intervention von Arbenit Xhemajli beim Steilpass von André Neitzke. Am Ursprung von Grgics 3:0 stand ein gefühlvoller Chip von Carlitos.

– Xamax seinerseits fand selten Wege vor das gegnerische Tor und schien bei Temperaturen über der 35-Grad-Marke mit zunehmender Spieldauer einzugehen. In der zweiten Halbzeit wurde es vor Sions Goalie Kevin Fickentscher kein einziges Mal auch nur ansatzweise brenzlig. Vor der Pause wären die Neuenburger aber fast in Führung gegangen, als der Ball nach einem Corner vor die Füsse des drei Meter vor der Torlinie postierten Charles-André Doudin fand. Im letzten Moment und an der Grenze zum Erlaubten wurde dieser von Sions Verteidiger Raphael am Abschluss gehindert. Mit etwas Wohlwollen konnte man einen Kopfball von Tunahan Cicek vor dem Pausenpfiff noch als Chance werten, mehr kam von den Gästen nicht.

Die Tabelle

Bild

tabelle: srf

Die Telegramme

Young Boys - Zürich 4:0 (3:0)
22'827 Zuschauer. - SR Schnyder.
Tore: 12. Sulejmani (Hoarau) 1:0. 15. Fassnacht (Sulejmani) 2:0. 45. Hoarau (Sulejmani) 3:0. 75. Nsame (Fassnacht) 4:0.
Young Boys: Von Ballmoos; Mbabu, Wüthrich, Von Bergen, Benito; Fassnacht (80. Schick), Sanogo, Sow, Sulejmani (67. Lauper); Ngamaleu, Hoarau (67. Nsame).
Zürich: Brecher; Rüegg, Palsson, Mirlind Kryeziu, Pa Modou; Hekuran Kryeziu, Domgjoni; Winter (46. Odey), Marchesano (62. Khelifi), Kololli (76. Nef), Frey.
Bemerkungen: YB ohne Assalé, Lotomba und Teixeira (alle verletzt). Zürich ohne Bangura, Maouche, Kempter, Sarr (alle verletzt) sowie Dwamena und Rodriguez (beide nicht im Aufgebot). Verwarnungen: 31. Benito (Foul), 34. Von Bergen und Kololli (beide wegen Unsportlichkeiten), 63. Domgjoni (Foul), 91. Rüegg (Foul).

St.Gallen - Thun 3:2 (3:0)
11'272 Zuschauer. - SR Fähndrich.
Tore: 4. Kukuruzovic (Freistoss) 1:0. 11. Kukuruzovic 2:0. 44. Itten (Kukuruzovic) 3:0. 76. Sorgic (Salanovic) 3:1. 78. Salanovic (Karlen) 3:2.
St.Gallen: Stojanovic; Lüchinger (59. Tschernegg), Silvan Hefti, Vilotic, Wittwer; Kukuruzovic (65. Sierro), Quintilla, Ashimeru; Kutesa (81. Tafer), Itten, Ben Khalifa.
Thun: Faivre; Glarner, Sutter, Stillhart, Facchinetti; Hediger, Fatkic (32. Schwizer); Tosetti (87. Hunziker), Karlen, Spielmann (67. Salanovic); Sorgic.
Bemerkungen: St.Gallen ohne Koch und Muheim (beide verletzt), Barnetta (Trainingsrückstand) und Wiss, Bakayoko, Kchouk, Kräuchi und Nias Hefti (alle nicht im Aufgebot). Thun ohne Bigler, Costanzo und Joss (alle verletzt), Gelmi (krank), Righetti und Da Silva (nicht im Aufgebot). Verwarnungen: 34. Ben Khalifa, 36. Stillhart 68. Quintilla, 75. Itten, 78. Tosetti, 85. Sorgic (alle Foul).

Sion - Neuchâtel Xamax 3:0 (2:0)
10'800 Zuschauer. - SR Bieri.
Tore: 37. Kasami 1:0. 40. Kasami (Neitzke) 2:0. 47. Grgic (Carlitos) 3:0.
Sion: Fickentscher; Maçeiras, Raphael, Neitzke, Abdellaoui; Mveng (74. Ndoye), Toma, Grgic; Kasami, Carlitos (66. Baltazar); Djitté (55. Uldrikis).
Neuchâtel Xamax: Walthert; Gomes, Sejmenovic, Xhemajli, Kamber; Di Nardo, Corbaz (46. Ramizi); Veloso (70. Tréand), Cicek (46. Ademi), Doudin; Nuzzolo.
Bemerkungen: Sion ohne Mitrjuschkin, Adryan, Zock, Kouassi, Angha, Fortune und Kukeli (alle verletzt), Xamax ohne Djuric, Karlen, Le Pogam und Santana (alle verletzt). Verwarnungen: 22. Doudin (Foul). 59. Ademi (Foul). (sda)

Der Liveticker YB – FCZ:

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Ralf Meile
TanookiStormtrooper
Felix Haldimann
YB
4:0
FC Zürich
J. P. Nsame 75'
G. Hoarau 45'
C. Fassnacht 15'
M. Sulejmani 13'
Nur es bitzeli, es kam ja nicht überraschend …
von TanookiStormtrooper
Wie nervös war wohl Ralf Meile noch gegen Schluss?
Sion – Xamax 3:0
Feierabend auch im Tourbillon und die meisten Fans wenden sich zufrieden dem Fendant zu: Sion schlägt Aufsteiger Xamax 3:0.
FCSG – Thun 3:2
Und dann ist das Zittern für die Espen vorbei: St.Gallen bringt die Führung über die Runden und siegt nach 3:0-Führung am Ende 3:2.
FCSG – Thun 3:2
Der FC Thun kommt tatsächlich noch zu guten Chancen, auf der Gegenseite die St.Galler bei Kontern zu überhastet. Noch eine halbe Minute zu spielen.
93'
Spielende
Das Spiel ist aus – und YB nach drei Runden mit dem Maximum von neun Punkten alleine an der Tabellenspitze.
91'
Gelbe Karte - FC Zürich - Kevin Rüegg
Taktisches Foul an Ngamaleu. Sinnvoll, sich bei diesem Spielstand in der Nachspielzeit eine Gelbe Karte abzuholen. Für Rüegg ist es im dritten Einsatz die dritte Verwarnung. Muss man auch erst einmal schaffen.
FCSG – Thun 3:2
Fünf Minuten beträgt die Nachspielzeit, die soeben angefangen hat. In Bern sind wir 60 Sekunden im Rückstand.
FCSG – Thun 3:2
In St.Gallen beginnt der FCSG zu schwimmen, Thun will seine Aufholjagd mit dem Ausgleich zum 3:3 krönen. Die Partie in der 89. Minute.
85'
Der FC Zürich hat natürlich längst aufgehört, hier noch auf einen Punktgewinn zu hoffen. Es geht für den Cupsieger einzig noch um Schadensbegrenzung, nicht noch höher zu verlieren. Die Gefahr ist da, denn YB hat noch Lust auf mehr und die eingewechselten Spieler wollen zeigen, dass sie es auch drauf haben.
81'
Sanogo versucht's aus spitzem Winkel, aber Brecher lässt keine Lücke offen zwischen sich und dem Pfosten. Corner für YB.
80'
Auswechslung - YB
rein: Thorsten Schick, raus: Christian Fassnacht
Fassnacht hat ein Tor geschossen und insgesamt ein sehr gutes Spiel gezeigt. Nun kommt für die Schlussminuten Schick zu einem Kurzeinsatz.
FCSG – Thun 3:2
Doppelpack der Berner Oberländer: Goalie Stojanovic kann eine Flanke nicht klären, der Ball fällt Dennis Salanovic vor die Füsse und nach 78 Minuten steht es plötzlich nur noch 3:2 für den FC St.Gallen, diese Wundertüte in grün-weissen Trikots.
75'
Tor - 4,0 - YB - Jean-Pierre Nsame
Joker Nsame macht den Deckel drauf. Eben noch der Torverhinderer, jetzt der Torschütze. Ein YB-Konter, Fassnacht rennt mit dem Ball am Fuss über den halben Platz, spielt dann in die Mitte zu Nsame, der ganz allein ist und Brecher keine Chance lässt.
FCSG – Thun 3:1
Während in Bern Nsame auf der Linie rettet und den ersten FCZ-Treffer verhindert, gelingt dem FC Thun in St.Gallen der Anschlusstreffer. Sorgic verkürzt eine Viertelstunde vor dem Ende auf 1:3.
72'
Wirbelwind Mbabu einmal mehr mit einer gefährlichen Aktion, die Flanke zum Abschluss jedoch weit am Ziel vorbei. Da zeigt er erneut, weshalb ein Transfer in eine grössere Liga ein Thema ist.
67'
Erneut eine Trinkpause auf dem Rasen.
67'
Auswechslung - YB
rein: Sandro Lauper, raus: Miralem Sulejmani
Doppelwechsel bei YB, zwei Torschützen dürfen schon früher Feierabend machen.
67'
Auswechslung - YB
rein: Jean-Pierre Nsame, raus: Guillaume Hoarau
65'
Wie es aussieht, gibt es in dieser Runde fünf Heimsiege. Gestern siegten ja schon Basel (gegen GCZ) und Luzern (gegen Lugano) jeweils mit 4:2. Macht bislang 21 Tore in fünf Partien.
63'
Gelbe Karte - FC Zürich - Toni Domgjoni
Trikotzupfer gegen einen Berner, um einen Konter zu unterbinden.
62'
Auswechslung - FC Zürich
rein: Salim Khelifi, raus: Antonio Marchesano
Khelifi, der von Eintracht Braunschweig zum FCZ gestossen war, erhält von Magnin eine Chance.
62'
Fast das 4:0 für YB: Wüthrich nach einem Freistoss mit dem Kopf von der Fünfmeterlinie. Der Ball knapp am Pfosten vorbei.
60'
Ich würde hier nicht mehr viel Geld darauf setzen, dass der FC Zürich noch etwas reissen kann. Langweiliges Spiel nun.
Sion – Xamax 3:0
«3 x 3 macht 6, widdewidde wer will's von mir lernen ?», fragt Pippi Langstrumpf. Auch im dritten Sonntagsspiel führt der Platzklub mit 3:0, Anto Grgic trifft kurz nach Wiederbeginn im Tourbillon.
48'
Ngamaleu bricht am linken Flügel durch, schiesst und Brecher kann den Ball erst im Nachfassen unter Kontrolle bringen.
46'
Auswechslung - FC Zürich
rein: Stephen Odey, raus: Adrian Winter
Weiter geht's im Stade de Suisse. FCZ-Trainer Magnin hat noch nicht resigniert, bringt einen weiteren Stürmer.
Gebranntes Kind und so …
von TanookiStormtrooper
Herr Meile drückt bei seinem Herzensverein aber auch auf die Euphoriebremse. Der FC Thun wird jetzt wohl kaum noch 11 Tore schiessen. ;)
Sion – Xamax 2:0
Im Tourbillon hat's nun auch gekesselt: Pajtim Kasami heisst der Doppeltorschütze, der den FC Sion gegen den Aufsteiger mit Treffern in der 37. und in der 40. Minute mit 2:0 in Führung bringt.
45'
Ende erste Halbzeit
Pause in Bern – Zeit, um sich abzukühlen.
45'
Tor - 3,0 - YB - Guillaume Hoarau
Sulejmani flankt von der linken Seite, wunderbar seine Vorarbeit, am zweiten Pfosten steht Hoarau, der Pa Modou im Kopfballduell keinen Stich lässt. FCZ-Goalie Brecher hatte Sulejmanis Flanke noch berührt, aber nicht entscheidend befreien können.
FCSG – Thun 3:0
Cédric Itten drückt aus 18 Metern ab und schiesst flach ein zum 3:0. In St.Gallen ist die Partie damit eigentlich schon zur Pause entschieden. «Eigentlich» deshalb, weil es sich um den seit 1879 unberechbaren FC St.Gallen handelt …
41'
Michi Frey legt den Ball ins leere YB-Tor – aber das zählt zurecht nicht, weil der Stürmer beim Zuspiel ein Meter im Abseits stand.
40'
Mbabu sorgt mit seinem Speed für viel Gefahr: Der Aussenverteidiger mit einem starken Lauf an drei FCZlern vorbei, erst im Abschluss hapert es, Palsson rutscht in den Ball und wehrt ihn so ab.
34'
Gelbe Karte - YB - Steve von Bergen
34'
Gelbe Karte - FC Zürich - Benjamin Kololli
34'
Rudelbildung, es wird geschubst und gebrüllt. Ein Zweikampf zwischen Kololli und Mbabu ist der Ursprung des Ganzen. Beide ziehen und zerren dabei, kein Grund zu dieser Aufregung.
32'
Gelbe Karte - YB - Loris Benito
Benito fräst Michi Frey um – da bleibt dem Schiri kaum eine andere Wahl, den Berner zu verwarnen.
30'
YB beschränkt sich gerade aufs Verwalten des Vorsprungs, der FC Zürich beisst sich die Zähne an der Berner Abwehr aus. Verständlich, die Taktik der Berner: In dieser Hitze lieber reagieren anstatt agieren, wenn man 2:0 führt.
23'
Trinkpause in Bern – wo das «Teleclub»-Thermometer eine Temperatur von 42 Grad auf dem Rasen misst. 🔥
22'
Apropos Sulejmani, apropos Sommer – der Berner Fansong für ihren Künstler:
20'
Winter auf und davon, mit der Chance, umgehend auf 1:2 zu verkürzen. Aber vor Goalie von Ballmoos lässt sich Winter zu viel Zeit, so dass Wüthrich heranrauschen und den Ball wegspitzeln kann.
18'
Wie kann der FCZ auf diesen Doppelschlag reagieren? Kann er überhaupt reagieren oder wird er nun überfahren? Das könnte noch ein bitterer Nachmittag werden in der Berner Hitze.
15'
Tor - 2,0 - YB - Christian Fassnacht
Und schon heisst es 2:0! Sulejmani ist eben noch Torschütze, nun ist er Vorbereiter. Er spielt den Ball von links zu Fassnacht, der in der Mitte viel Platz hat – viel zu viel, aus FCZ-Sicht. Fassnacht kann den Ball annehmen, macht zwei, drei Schritte und schliesst dann solo vor Brecher ab.
13'
Tor - 1,0 - YB - Miralem Sulejmani
Toll kombinieren sich die Berner durch die Zürcher Abwehr, Hoarau legt mit dem Absatz auf Sulejmani auf, der in den Sechzehner stürmt und frei ist. Der Serbe schliesst mit dem Aussenrist ab und erzielt YBs 1:0.
FCSG – Thun 2:0
Wieder trifft der Ex-Thuner Stjepan Kukuruzovic aus der Distanz. Herrlich, seine Kiste: Gut 20 Meter vor dem Tor kommt er an den Ball, dreht sich um die eigene Achse, schüttelt so seinen Gegenspieler ab und zieht dann ab. Bääm!
10'
YB mit der grössten Chance des Spiels: Mbabu dringt auf der rechten Seite nach vorne, spielt den Ball zur Mitte, er geht an einigen Spielern vorbei und gelangt zu Fassnacht, der keinen Gegner vor sich hat und unbedrängt abschliessen kann. Aber er haut den Ball übers Tor. Da kann man mehr daraus machen.
9'
Jetzt erstmals YB vor dem gegnerischen Tor gefährlich: Eine Fassnacht-Flanke verpasst Hoarau in der Mitte nur um Zentimeter.
8'
Nächster Abschluss des FCZ, Domgjoni versucht's von halbrechts – der Ball weit übers Tor. Die Zürcher haben mehr vom Spiel bislang.
FCSG – Thun 1:0
Es dauert keine vier Minuten, dann führt der FC St.Gallen: Stjepan Kukuruzovic trifft mittels Freistoss. Der Ball geht durch die Mauer hindurch und wird dort von einem Verteidigerbein abgelenkt – keine Chance für Thuns Goalie Guillaume Faivre.
3'
Kololli wird steil geschickt, aber er ist zu wenig zielstrebig, lässt sich nach aussen hin abdrängen.
2'
Erster Ball in Richtung Tor: Marchesano kann einen Freistoss flanken. Der segelt aber an allen und auch am Kasten vorbei.
Hahaha, grosses Kino!
von Felix Haldimann
Stark übersetzt von der zwielichtigen russischen Streaming-Seite
Ohne Assalé und Dwamena
Der FCZ wird erneut ohne den abwanderungswilligen Raphael Dwamena antreten. Michael Frey ist wieder einsatzfähig. «Die Pause am letzten Wochenende war eine Vorsichtsmassnahme. Und in Bern würde Michi ohnehin auch mit einem Bein auflaufen», so Magnin.

Bei YB fehlt Roger Assalé wegen Kniebeschwerden.
Spitzenkampf im Wankdorf
In Bern kommt es zur Neuauflage des letzten Cupfinals zwischen den Young Boys und dem FC Zürich. Der Meister aus Bern und der FCZ sind die einzigen beiden Teams, die nach zwei Spielen mit dem Punktemaximum dastehen. Um 18 Uhr wird sich das geändert haben.

20 Zitate, die du fürs Leben brauchst. Eventuell.

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