Sport
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Super League, 1. Runde

YB – GC 2:0 (0:0)
Sion – Lugano 1:2 (0:2)
Zürich – Thun 2:1 (1:0)

Die Zuercher jubeln nach Marco Schoenbaechler, rechts, 1:0 Tor im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Zuerich und dem FC Thun im Letzigrund, am Sonntag, 22. Juli 2018 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Erster FCZ-Jubel der neuen Saison: Schönbächler trifft gegen Thun. Bild: KEYSTONE

YB startet die Mission Titelverteidigung mit Sieg – auch der FCZ gewinnt



YB – GC 2:0

Im ersten Spiel der Saison hatten die Young Boys Mühe, den Schwung aufzunehmen, der sie im Frühling zum Meistertitel getragen hatte. Dennoch siegten sie gegen GC im Stade de Suisse 2:0.

55 Minuten lang waren die Zürcher dem favorisierten Gegner in jeder Hinsicht ebenbürtig. Dann leistete sich der schon verwarnte GC-Aussenverteidiger Souleyman Doumbia an der Grundlinie ein zweites geahndetes Foul am durchbrechenden Kevin Mbabu innert elf Minuten. Schiedsrichter Alain Bieri musste den Spieler mit Gelb-rot vom Platz weisen. Für die Zürcher war der Platzverweis der zweite Tiefschlag in kurzer Zeit. Fünf Minuten vorher hätte Schiedsrichter Bieri auf Penalty entscheiden können oder müssen, nachdem der Berner Innenverteidiger Gregory Wüthrich den Zürcher Neuzugang Raphael Holzhauser knapp innerhalb des Strafraums gefoult hatte.

YBs Roger Assale, rechts, gegen Grasshopper Jean-Pierre Rhyner links, beim Fussballspiel der Super League, Berner Young Boys gegen Grasshopper Club Zuerich, am Sonntag, 22. Juli 2018, im Stade de Suisse in Bern. (KEYSTONE/Thomas Hodel)

Akrobat schön: Roger Assalé. Bild: KEYSTONE

Für die Young Boys spricht jedoch, dass sie die numerische Überlegenheit weidlich nutzten. Bevor Miralem Sulejmani nach einer weichen, präzisen Vorlage von Sékou Sanogo nach 69 Minuten die mittlerweile verdiente Führung herausschoss, hatten die Berner das 1:0 zweimal knapp verpasst. Christian Fassnacht scheiterte mit einem Kopfball aus kurzer Distanz und einem scharfen, platzierten Schuss am glänzend regierenden Goalie Heinz Lindner.

Fassnacht tat im ganzen Spiel etwas für seinen Ruf, wonach er viele Tore erzielt, aber verhältnismässig viele gute Chancen nicht verwertet. Ein Beispiel von Effizienz lieferte dafür Nicolas Moumi Ngamaleu ab. Der junge Kameruner traf nach 86 Minuten mit einem trockenen Schuss kurz nach seiner Einwechselung.

Zürich – Thun 2:1

Mit einem 2:1-Heimsieg gegen Thun gelang dem FC Zürich der Super-League-Auftakt nach Mass. Der Anwärter auf den 3. Platz benötigte aber einiges Glück und etwas Mithilfe des Gegners, um drei Punkte ins Zürcher Derby vom nächsten Samstag mitzunehmen.

Zuerichs Andrian Winter jubelt nach seinem 2:0 Tor im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Zuerich und dem FC Thun im Letzigrund, am Sonntag, 22. Juli 2018 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Winter trifft im Hochsommer. Bild: KEYSTONE

Beinahe hätte der FCZ in den letzten Sekunden noch den Ausgleich kassiert. Alain Nef verhinderte den zweiten Gegentreffer bei einer unübersichtlichen Situation auf der Linie. Das Glück, das die Zürcher in dieser Szene auf ihrer Seite hatten, passte zum ganzen Spiel. Thun hätte den Punkt verdient, hatte aber in den entscheidenden Momenten Pech. Unter anderem traf Dennis Hediger in der 65. Minute die Latte und hatte Thuns Goalie Guillaume Faivre Adrian Winters Flachschuss, den er anderen Tagen wohl pariert hätte, zum 0:2 passieren lassen.

Das 0:2 nach einer Stunde kassierten die Thuner just in der Phase, in der sie am vehementesten auf den Ausgleich drängten und sie Zürichs Trainer Ludovic Magnin zur Hereinnahme eines zusätzlichen Verteidigers und zu einer Umstellung auf eine Dreierkette in der Abwehr drängten. Nach dem Anschlusstreffer durch Dejan Sorgic in der 87. Minute wurde es dann noch einmal einige Male brenzlig im Zürcher Strafraum. Es überraschte darum nicht, dass Thuns Trainer Marc Schneider vor allem die zweite Halbzeit seiner Mannschaft positiv bewertete und FCZ-Coach Ludovic Magnin den schlechten Start seines Mannschaft in die zweite Halbzeit bemängelte. Magnin rüffelte seine Schützlinge für den «selbst verschuldeten Stress in der Schlussphase», den diese hätten vermeiden können.

Sion – Lugano 1:2

Beim 1:2 gegen Lugano patzte der neue Goalie Anthony Maisonnial noch vor seiner ersten Ballberührung spektakulär. Der 20-jährige Franzose liess nach 233 Sekunden einen Tessiner Befreiungsschlag aus über 80 Metern Entfernung passieren und leitete damit Sions Fehlstart ein. Das SRF mass die Distanz von 82,5 Metern, die der Ball zurücklegte.

Maisonnial unterschätzte die Flugbahn des Balls, den Luganos Aussenverteidiger Dragan Mihajlovic unweit der eigenen Strafraumgrenze wegspedierte, dermassen, dass dieser via Boden über ihn hinweg sprang und die Torlinie vor ihm erreichte. Von dieser Slapstick-Einlage erholte sich Maisonnial nur bedingt. Nach einer guten Stunde fiel er mit einer weiteren Unsicherheit auf, die ohne Folgen blieb, und auszeichnen konnte er sich nur einmal: In der 68. Minute verhinderte er das 0:3 gegen den frei vor ihm zum Abschluss gekommenen Assan Ceesay.

Maisonnials Teamkollegen schien der Patzer weniger aus der Bahn geworfen zu haben. In den Minuten nach dem frühen 0:1 hatten sie ihre beste Phase, ehe der verletzungsbedingte Ausfall von Adryan das Offensivspiel der Walliser nach 20 Minuten zum Erlahmen brachte. Fortan machte Sion zwar mehrheitlich das Spiel, aber Lugano das nächste Tor. Fabio Daprelà reagierte nach einem Corner bei einem Pfostenschuss von Domen Crnigoj am schnellsten und konnte unbedrängt zum 2:0 einschieben. Erst ein von Anto Grgic in der 73. Minute versenkter Handspenalty brachte Sion noch einmal heran. Es blieb aber dabei: Ohne Adryan fehlte den Wallisern vorne das entscheidende Element. (sda)

Die Tabelle

Bild

tabelle: srf

Die Telegramme

Young Boys - Grasshoppers 2:0 (0:0)
21'369 Zuschauer. - SR Bieri.
Tore: 69. Sulejmani (Sanogo) 1:0. 86. Moumi Ngamaleu (Mbabu) 2:0.
Young Boys: Von Ballmoos; Mbabu, Wüthrich, Von Bergen, Benito; Fassnacht, Sow, Sanogo, Sulejmani (78. Moumi Ngamaleu); Assalé (81. Lauper), Hoarau (88. Nsame).
Grasshoppers: Lindner; Lika, Cvetkovic, Rhyner (27. Zesiger), Doumbia; Bajrami (85. Munsy); Jeffren (59. Pickel), Sigurjonsson, Holzhauser, Bahoui; Djuricin.
Bemerkungen: Young Boys ohne Lotomba (verletzt), Nuhu, Aebischer und Garcia (alle nicht im Aufgebot). Grasshoppers ohne Lavanchy, Basic, Andersen, Arigoni (alle verletzt) und Tarashaj (nicht qualifiziert). Rhyner verletzt ausgeschieden. Schuss von Bahoui an die Oberkante der Latte. 55. Gelb-rote Karte gegen Doumbia (Foul). Verwarnungen: 14. Sow (Foul), 36. Mbabu (Foul), 44. Doumbia (Foul), 71. Holzhauser (Foul).

Zürich - Thun 2:1 (1:0)
9310 Zuschauer. - SR Schnyder.
Tore: 16. Schönbächler (Aliu) 1:0. 62. Winter (Domgjoni) 2:0. 87. Sorgic (Salanovic) 2:1.
Zürich: Brecher; Rüegg, Palsson, Mirlind Kryeziu, Pa Modou; Hekuran Kryeziu, Domgjoni; Khelifi (64. Nef), Aliu (46. Winter), Schönbächler (86. Dwamena); Frey.
Thun: Faivre; Glarner, Gelmi (67. Fatkic), Sutter, Facchinetti (86. Kablan); Karlen, Hediger, Stillhart; Tosetti (82. Salanovic), Sorgic, Spielmann.
Bemerkungen: Zürich ohne Kololli (noch nicht spielberechtigt), Rodriguez, Marchesano (nicht im Aufgebot), Bangura, Kempter, Maouche, Omeragic und Sarr, Thun ohne Costanzo, Ferreira und Joss (alle verletzt). 65. Lattenschuss Hediger. Verwarnungen: 48. Frey (Foul). 50. Karlen (Foul). 71. Stillhart (Foul). 85. Rüegg (Foul). 89. Hediger (Foul).

Sion - Lugano 1:2 (0:2)
8300 Zuschauer. - SR Klossner.
Tore: 4. Mihajlovic (Vécsei) 0:1. 38. Daprelà (Crnigoj) 0:2. 73. Grgic (Handspenalty) 1:2.
Sion: Maisonnial; Maçeiras, Raphael (58. Baltazar), Neitzke, Lenjani; Grgic, Toma; Kasami, Adryan (19. Ndoye), Carlitos (64. Uldrikis); Djitté.
Lugano: Baumann; Mihajlovic, Golemic, Daprelà, Masciangelo (90. Yao); Piccinocchi; Crnigoj (76. Abedini), Sabbatini, Vécsei, Carlinhos; Gerndt (63. Ceesay).
Bemerkungen: Sion ohne Mitrjuschkin, Zock, Kouassi, Angha, Mveng, Fortune und Kukeli, Lugano ohne Da Costa, Bottani, Sulmoni, Schäppi und Janko (alle verletzt). 37. Lattenschuss Carlitos. 38. Pfostenschuss Crnigoj. Verwarnungen: 13. Carlinhos (Foul). 24. Golemic (Foul). 68. Sabbatini (Spielverzögerung). 81. Abedini (Foul). 82. Neitzke (Unsportlichkeit). (sda)

Der Ticker von YB – GC

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Ralf Meile
YB
2:0
GC
N. M. Ngamaleu 86'
M. Sulejmani 69'
S. Doumbia 55'
Sion – Lugano 1:2
Nein, Sion kann nicht mehr reagieren. Die ambitionierten Walliser starten mit einer Heimniederlage gegen Lugano in die neue Saison.
Sion – Lugano 1:2
Im Tourbillon dauert das Spiel noch eine Minute. Schafft Sion noch den Ausgleich?
93'
Spielende
Schlusspfiff im Stade de Suisse. Der Meister startet wunschgemäss mit drei Punkten in die neue Saison.
Zürich – Thun 2:1
Im Letzigrund ist Feierabend: Dejan Sorgic bringt Thun in der 87. Minute noch heran und hat dann in der 94. Minute den Ausgleich auf dem Kopf, aber auf der Linie rettet Verteidiger Alain Nef.
88'
Auswechslung - YB
rein: Jean-Pierre Nsame, raus: Guillaume Hoarau
Der «Nsame Päuli» (O-Ton Franzoni) darf für die letzten Minuten auch noch auf den Platz.
86'
Tor - 2:0 - YB - Nicolas Moumi Ngamaleu
Doch es ist ein anderer Joker, der sticht: Ngamaleu mit der Entscheidung. Mbabu spielt ihn an, er vernascht Lika und schickt Lindner in die falsche Ecke. Schöner Angriff, schön abgeschlossen.
85'
Auswechslung - GC
rein: Ridge Munsy, raus: Nedin Bajrami
Thorsten Fink zieht seinen letzten Joker: Stürmer Ridge Munsy soll GC doch noch zu einem Punktgewinn verhelfen.
81'
Auswechslung - YB
rein: Sandro Lauper, raus: Roger Assalé
Und gleich der nächste Wechsel: Seoane nimmt den wirbligen Assalé raus und bringt den defensiveren Lauper, der nun beim Absichern des Sieges mithelfen soll.
79'
Auswechslung - YB
rein: Nicolas Moumi Ngamaleu, raus: Miralem Sulejmani
Der Torschütze hat geliefert und darf deshalb früher Feierabend machen. Ngamaleu betritt den Rasen mit gelbem Turban.
78'
Bahoui mit einem Freistoss, den er aus 20 Metern über das Tor schlenzt. Harmlos.
Sion – Lugano 1:2
Nach 73 Minuten verkürzt der FC Sion auf 1:2. Anto Grgic sorgt mit seinem verwandelten Penalty dafür, dass es im Tourbillon eine spannend Schlussphase gibt.
71'
Gelbe Karte - GC - Raphael Holzhauser
Der Österreicher sieht Gelb für einen hässlichen Tritt an Sanogos Schienbein. Taktisches und Frustfoul in einem.
69'
Tor - 1:0 - YB - Miralem Sulejmani
Das Tor lag so etwas von in der Luft, dass es wirklich nur noch eine Frage der Zeit war. Sulejmani wird von Sanogo geschickt, er nimmt den Ball im Strafraum im Stile eines Dennis Bergkamp mit links an und bezwingt dann mit rechts Goalie Lindner. Ein herrlicher Treffer und mittlerweile hoch verdient.
67'
Assalé legt sich im GC-Strafraum hin, will einen Penalty. Den gibt's zurecht nicht.
Zürich – Thun 2:0
Der FCZ legt gegen Thun nach. Adrian Winter erhöht in der 62. Minute auf 2:0.
65'
Wieder das Duell Fassnacht gegen Lindner und wieder der Hoppers-Hüter als Sieger. Dieses Mal versucht es der Berner nach einem Dribbling mit einem Schuss aus 16 Metern.
63'
Lindner rettet GC das 0:0. Klasse wehrt er auf der Linie einen Kopfball von Fassnacht ab. Aus fünf Metern kann der nach einer gefühlvollen Mbabu-Flanke köpfen.
59'
Auswechslung - GC
rein: Charles Pickel, raus: Jeffrén
Thorsten Fink stärkt nun seine Defensive, nimmt den offensiven Jeffrén raus und bringt Pickel.
58'
Gelbe Karte - GC - Runar Sigurjonsson
Jetzt beginnt GC zu schwimmen. Sigurjonsson beendet einen YB-Konter mit einem Foul. Auch hier: Klare Sache.
55'
Gelb-Rote Karte - GC - Souleyman Doumbia
Mbabu bricht an der Torlinie durch, Doumbia haut seinen Gegenspieler um sieht für dieses Foul zu Recht Gelb. Weil's die zweite Verwarnung ist, muss er raus. Sonnenklarer Entscheid, da gibt es keine zwei Meinungen. Schwach dann Doumbias Abgang, der einen YB-Ordner wegschubst.
50'
GC will einen Penalty. Mal schauen, was die Zeitlupe sagt.

Jaja, Wüthrich trifft Holzhauser am Fuss. Den kann man geben. An der WM wär's ein Fall für den VAR gewesen, aber den gibt's in der Super League noch nicht in dieser Saison.
46'
Spielbeginn
Weiter geht's in Bern. Ich bin zuversichtlich, dass wir hier und heute noch Tore sehen.
Jo verreckt!
Jetzt erst habe ich das Führungstor des FC Lugano in Sion gesehen. Mamma mia!
Nuhu vor dem Abgang
«Der Transfer ist in einem fortgeschrittenen Stadium», sagt im SRF-Pausengespräch YB-Sportchef Christoph Spycher zum wahrscheinlichen Abgang von Verteidiger Kasim Nuhu. Ihn zieht's wohl nach Hoffenheim. Heute steht er nicht im Aufgebot der Berner, weil er «mit dem Kopf nicht bei der Sache» sei.
YBs Kassim Adams Nuhu bei der Trikot- und Mannschaftspraesentation der BSC Young Boys fuer die Super League Saison 2018/2019, am Samstag, 14. Juli 2018, im Stadion Neufeld in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)
Sion – Lugano 0:2
Da ist Sion-Boss Christian Constantin schon wieder muff, kaum hat die Saison angefangen. In der 38. Minute erhöht Fabio Daprela auf 2:0 für den FC Lugano.
45+2' - Ende erste Halbzeit
Schiedsrichter Alain Bieri hat genug gesehen. Jetzt gibt's Bier-li für die Zuschauer.
45'
Starker Schuss von Sulejmani, den Lindner aber ebenso stark pariert.
44'
Gelbe Karte - YB - Souleyman Doumbia
43'
Gleich ist Pause. Ob hier noch etwas passiert? Die ersten Fans stehen schon lange für die YB-Wurst an, von der es heisst, sie sei in dieser Saison neu. Muss dann mal Franzoni fragen, wie sie schmeckt.
Blick ins watson-Büro
Super League, Formel 1, Tour de France – hat da jemand behauptet, dass es nach der Fussball-WM ruhig werde?!
36'
Gelbe Karte - YB - Kevin Mbabu
Der Ball ist weg, Sigurjonsson steht noch da und Mbabu zieht durch. Klarer Fall, dieser Check gibt Gelb.
34'
Nächste Möglichkeit für YB auf den ersten Saisontreffer. Flanke von rechts auf Assalé, der bringt den Ball halb mit dem Kopf, halb mit der Schulter aufs Tor. Goalie Lindner kann ihn problemlos halten.
32'
Fassnacht! Bekommt den Ball von der linken Seite, Sulejmani flankt ihn und Fassnacht kann sieben Meter vor dem Tor unbedrängt den Fuss hinhalten. Aber zu wenig Gefühl da und vielleicht nicht der Mut, den Ball mit Vollspann in die Maschen zu hauen. Topchance vertan!
27'
Auswechslung - GC
rein: Cédric Zesiger, raus: Jean-Pierre Rhyner
Rhyner muss wegen seiner Kopfverletzung ausgewechselt werden. Für ihn bringt Coach Fink Zesiger.
24'
Rhyner hat's erwischt: Platzwunde am Kopf. Es geht wohl nicht mehr weiter für ihn.
Zürich – Thun 1:0
Im Letzigrund jubelt der Gastgeber: Marco Schönbächler bringt den FCZ in der 16. Minute in Führung.
Zuerichs Marco Schoenbaechler, rechts, trifft zum 1:0 Tor im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Zuerich und dem FC Thun im Letzigrund, am Sonntag, 22. Juli 2018 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
Die Zuercher jubeln nach Marco Schoenbaechler, rechts, 1:0 Tor im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Zuerich und dem FC Thun im Letzigrund, am Sonntag, 22. Juli 2018 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
Zuerichs Trainer Ludovic Magnin reagiert im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Zuerich und dem FC Thun im Letzigrund, am Sonntag, 22. Juli 2018 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
20'
Mbabu flankt in der Nähe des Cornerfähnchens, Assalé in der Mitte mit einem akrobatischen Seitfallzieher – aber er trifft den Ball nicht optimal. Das wäre ein Knaller gewesen!
17'
Toller Angriff von GC: Holzhauser legt mit dem Absatz auf Djuricin, der aus 13 Metern zentral vor dem Tor abziehen kann. Aber zu wenig scharf und zu unplatziert sein Schuss, so kann ihn von Ballmoos abwehren.
15'
Gelbe Karte - YB - Djibril Sow
Nach einem taktischen Foul im Mittelfeld wird Sow als erster Spieler heute verwarnt.
Sion – Lugano 0:1
Im Wallis dauert's nur vier Minuten, dann muss das «0:0» auf dem Totomat geändert werden. Dragan Mihajlovic bringt den FC Lugano in Sion in Führung.
Les joueurs luganais celebrent le premier but devant le gardien valaisan Anthony Maisonnial, droite, lors de la rencontre de football de Super League entre le FC Sion et FC Lugano ce dimanche 22 juillet 2018 au stade de Tourbillon a Sion. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
12'
Erster Eckball für GC, aber diese schwach getretete Flanke wird zur Beute von YB-Goalie David von Ballmoos. Er ist ja wieder die Nummer 1 der Berner, nachdem er während seiner längeren Verletzungspause von Marco Wölfli erfolgreiche vertreten worden war.
Wichtige Information für Zwischendurch
Die Resultate der Schweizer Meisterschaften im Minigolf erreichen uns gerade. In Bulle auf der T5000-Bahn holen Omar Maggi (im Stechen) und Daniela Pfister die Titel und damit eine Glacé nach Wahl am Kiosk.
8'
YB stört GC früh, zwingt die Zürcher zu Fehlern. Aber dann klappt's mal bei den Hoppers im Spielaufbau und prompt kommt Nabil Bahoui zu einer dicken Möglichkeit. Er wird nicht angegriffen, also läuft er und läuft er, schliesst ab – und streift mit seinem Schuss die Lattenoberkante.
5'
Erste halbwegs gefährliche Aktion des Spiels. Mbabu flankt von rechts vors Tor, Benito schnappt sich den Rebound und hämmert drauf – der Ball wird aber von einem Abwehrspieler geblockt.
3'
Schönes Wetter in Bern: GC-Goalie Heinz Lindner auf der Sonnenseite des Lebens. Noch …
1'
Spielbeginn
Los geht's! Nach den ersten beiden Spielen gestern (Basel–FCSG 1:2, Luzern–Xamax 0:2) rollt der Ball auch im Stade de Suisse.
Tituverteidigung!
Das Ziel der YB-Fans für die neue Saison ist klar:
Ehrung für Steve von Bergen
Für 350 Einsätze in der höchsten Schweizer Liga wird der Abwehrchef der Berner Young Boys geehrt. Der 35-Jährige debütierte im November 2000, als die Super League noch Nationalliga A hiess, beim 3:1-Sieg von Xamax gegen den FC Zürich (im Bild: Freddy Chassot).
Football LNA lors de la rencontre entre Neuchatel Xamax et le FC Zurich, ce dimanche 26 novembre 2000, au stade de la Maladiere de Neuchatel. A gauche le Zurichois Frederic Chassot est confronte au Neuchatelois nouveau venu Steve Von Bergen a droite. (KEYSTONE/Sandro Campardo)        ===Electronic Image===
YB praktisch unverändert
Zum ersten Mal seit 1986 starten die Young Boys als Titelverteidiger in die neue Saison. Zum Auftakt empfängt der neu von Gerardo Seoane trainierte Meister die Grasshoppers.

Weil Sportchef Christoph Spycher dem Werben um die begehrten Leistungsträger der Meistersaison bisher den Riegel vorgeschoben hat, kommt es, dass die Young Boys die neue Saison mit praktisch unverändertem Kader in Angriff nehmen. Für GC ist das keine gute Nachricht, zumal ihnen mit dem Gastspiel beim Meister, dem folgenden Zürcher Derby und dem Gang nach Basel ein happiges Auftaktprogramm blüht.

So feierte Bern den YB-Titel

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