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Dominic Thiem, of Austria, left, and Roger Federer, of Switzerland, pose with trophies after Thiem defeated Federer in the men's final at the BNP Paribas Open tennis tournament Sunday, March 17, 2019, in Indian Wells, Calif. Thiem won 3-6, 6-3, 7-5. (AP Photo/Mark J. Terrill)

Thiem sieht nicht ein, warum er tiefer klassierte Tennis-Spieler finanziell unterstützen soll. Bild: AP

Thiem zum Plan von Federer und Djokovic: «Warum sollte ich diesen Leuten Geld schenken?»



Roger Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic wollen schwächeren Tennis-Spielern unter die Arme greifen. Vier Millionen US-Dollar wollen die sogenannten «Big 3» über einen Fonds sammeln. Gelder, die im Anschluss an die Spieler auf den Weltranglistenplätzen 250 bis 700 verteilt werden sollen. Diese schlagen meist auf der drittklassigen Future-Tour auf.

Die Top 100 des ATP-Rankings sollen dabei gut eine Million Dollar einzahlen, wobei Top-5-Profis 30'000 Dollar spenden sollen, die Spieler dahinter absteigend etwas weniger. «Ausserhalb der Top 250 beginnt der wirkliche Kampf», erklärte Djokovic gegenüber der «Equipe». «Viele von diesen Spielern denken darüber nach, das Profitennis zu verlassen, weil sie finanziell nicht überleben werden. Es gibt unglücklicherweise eine grosse Menge an Spielern zwischen Platz 250 und 700, die nicht von ihren Verbänden unterstützt werden oder keine Sponsoren haben.»

Nicht alle Top-Spieler sind allerdings begeistert von der Idee der der «Big 3». Einer, der gar nichts davon hält, ist Dominic Thiem. «Ich kenne die Future Tour, denn ich habe dort zwei Jahre lang gespielt», erklärt die österreichische Weltnummer 3 in einem Skype-Interivew mit der «Kronen-Zeitung». «Dort gibt es sehr, sehr viele Spieler, die dem Sport nicht alles unterordnen, nicht so professionell leben und Tennis nicht so betreiben, wie es sein sollte.»

Bild

Thiem im Gespräch mit «Krone»-Sportchef Michael Fally. bild: screenshot krone

Thiem stellt deshalb klar: «Ich würde nicht einsehen, warum ich solchen Leuten Geld schenken sollte.» Es kämpfe schliesslich kein Tennisspieler, egal auf welcher Weltranglistenposition er stehe, ums Überleben. «Es muss keiner verhungern», so Thiem. «Deshalb sage ich ganz ehrlich, dass ich das Geld lieber an Leute oder Institutionen spende, die es wirklich brauchen.»

Der dreifache Grand-Slam-Finalist betonte, dass es in keinem Beruf die Garantie gebe, gut zu werden und «richtig viel Geld damit zu verdienen». Von den Top-Spielern habe keiner etwas geschenkt bekommen. «Wir mussten uns alle hochkämpfen», so Thiem.

Millman: «Warum erst jetzt?»

Kritk für Federer, Nadal und Djokovic gab es zuvor schon von John Millman. «Wenn es die Sorge ist, den Spielern auf den Plätzen 250 bis 700 zu helfen – warum war dann eine weltweite Pandemie nötig, um das zu verstehen?», fragte die australische Weltnummer 43 auf Twitter. «Über all die Jahre, in denen Preisgelder am oberen Ende steigen, hätte insgesamt mehr verteilt werden müssen».

Schon seit Jahren wird über eine bessere Verteilung der Preisgelder gekämpft. Zwar wurden die Erstrunden-Preisgelder bei Grand-Slam-Turnieren angehoben, die Preisgelder für die Spitzenspieler jedoch noch viel deutlicher. (pre)

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41Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • MarGo 28.04.2020 09:15
    Highlight Highlight Ich verstehe alle Seiten...
    Die drei Tenöre haben so viel Kohle, dass es eine logische Konsequenz ist, wenn man völlig empathielos ist...
    Dass ein Thiem, der wie lange nun - 2 Jahre? - oben mitschwimmt, das nicht versteht, weil er eben aus eigenen Erfahrungen weiss, wieviel es braucht um nach oben zu kommen und wie viele +200er Spieler nicht alles geben, um da hin zu kommen (die Umstände mögen manigfaltig sein), kann ich auch nachvollziehen...
    Aber am besten trifft es Millman schon... Jahrzehnte lang werden den Top 16 Millionen in den A*** geblasen, und jetzt kommt man mit einem Hilfspäckli..
  • mascot_mash 27.04.2020 20:52
    Highlight Highlight Ich bin da ganz bei Millman. Etwas scheinheilig die ganze Aktion.
  • FrancoL 27.04.2020 15:08
    Highlight Highlight Es macht Sinn etwas in die hinteren Spieler zu investieren, denn sie sind auch Sparingpartner und je besser diese sich entfalten können desto bessere Trainingsmöglichkeiten ergeben sich für die besser Klassierten.
  • Rethinking 27.04.2020 15:06
    Highlight Highlight Erstwelt Probleme... Haben wir wirklich keine wichtigeren?
  • Therealmonti 27.04.2020 14:51
    Highlight Highlight Millmanns Kritik macht Sinn. Leute wie Federer, Djokokvic, Nadal, aber auch Thiem sahnen dank dem TV Millionen ab. Die meisten anderen können kaum von ihrem Sport leben und sich einen Coach einen Masseur oder sonstwer leisten. Jemand sollte dem Österreicher klar machen, dass es es nicht lange dauert, bis es fertig ist mit dem Millionen scheffeln, wenn immer die zwei bis drei dutzend "Stars" einander auf dem Platz gegenüber stehen.
  • Füürtüfäli 27.04.2020 14:25
    Highlight Highlight Thiem ist doch derjenige, der, als er schon gut verdient hat, Sportförderung wollte. Nur so zum nachdenken.
  • mrgoku 27.04.2020 13:17
    Highlight Highlight Naja, er hat doch recht.

    Wenn ihr x CHF habt und jetzt kommen ein paar und sagen ihr müsst x CHF verschenken, CHF welche IHR euch erarbeitet habt... weiss auch nicht inwiefern da jeder ohne zögern "ja sicher" sagen würde...

    Ist ja nicht so dass Thiem das Geld ergaunert hat. Er hat es sich verdient mit Leistung, was die anderen, tiefer klassierten halt nicht geschafft haben...

    Da sehe ich es genau so dass ich das Geld denen gebe, die es tatsächlich nötig haben.
    • Raembe 27.04.2020 21:04
      Highlight Highlight Naja die Preisgeld Gap ist riesig im Tennis. Thiem hat durchaus einen Punkt aber wenn wir ehrlich sind, holt er sich die 30k schon mit der Anmeldung bei einem Grandslam wieder ein. Also ein bisschen Grosszügigkeit würde er wohl nicht mal merken.
  • greenfields 27.04.2020 12:30
    Highlight Highlight Warum Thiem auch in Oesterreich scheinbar nicht so beliebt ist wird mir nach seinen Aussagen klar. Und gleichwohl, ein wenig nachdenklich macht mich nicht nur seine Meinung zu dieser geplanten Aktion, sondern auch, dass gerade die Grossverdiener mit ihren Vermögen von mehreren hundert Millionen nun so tun, als wollten sie etwas für die Spieler auf den hinteren Rängen machen, sich aber mit gerade mal 30'000.00 daran beteiligen wollen. Wenn man sich so Sorgen macht um die Gegner aus den hinteren Rängen, dann dürfte es wohl doch ein grösseres Bitzeli mehr sein.
  • swisskiss 27.04.2020 12:22
    Highlight Highlight Falscher Ansatz. Preisgelder und Entschädigungen sind durch die Verbände zu regeln und nicht durch Spieler. Sollen die Topspieler Einfluss auf ATP und ITF nehmen, dass nicht nur die kleineren Turniere bessere Preisgelder ausschütten, sondern auch Frauen und Männer geich bezahlt werden.
    • Neruda 27.04.2020 14:10
      Highlight Highlight Sport ist Leistungsbusiness und wenn da das Männertenis mehr Zuschauer und damit auch mehr Geld generiert, sollten sie auch mehr verdienen als die Frauen. Gleiches gilt umgekehrt, so sollten z. B. die US-Nati-Fussballerinnen mehr verdienen als die Männer, da sie mehr Geld machen.
  • benn 27.04.2020 12:03
    Highlight Highlight Wenn die spieler nicht gut genug sind sollen sie sich eine andere, bezahlte arbeit suchen!
    • FrancoL 27.04.2020 15:05
      Highlight Highlight Nicht ganz. Stell Dir vor du hättest Deine Arbeit nur, wenn Du in den ersten 250 besten Deiner Branche bist, wo würdest Du dann landen?

      Man kann dies nicht mit einer normalen Arbeit vergleichen, denn wer von uns muss sich täglich im 1 zu 1 Duell bestätigen?
    • benn 27.04.2020 17:41
      Highlight Highlight Dann müsste ich mir einen anderen job suchen wo eben mehr als nur 250 eine bezahlte arbeit finden, thats life. Ich stell mich nicht hin und sage die anderen müssen mich bezahlen weil ich unbedingt diesen job machen möchte! Ich fahre auch mtb verdiene aber kein geld damit, obwohl es natürlich toll wäre jemand würde für mein hobby zahlen!
    • Raembe 27.04.2020 21:07
      Highlight Highlight @Benn: Nicht alle Tennisspieler haben die Möglichkeiten wie wir Schweizer. Hier kannst Du eine Lehre neben dem Profisport machen und wirst finanziell unterstützt. In ärmeren Ländern ist dies nicht der Fall daher können sich nicht alle einen anderen Job suchen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Illuminati 27.04.2020 11:42
    Highlight Highlight Dieser Fonds wurde ja nicht gegründet, damit diese schlechter klassierten Spieler nicht verhungern sondern einzig und allein darum, dass diese weiterhin im Tenniszirkus bleiben können jetzt, wo weiterhin trainiert werden muss, coaches bezahlt werden müssen etc. Wäre doch schade wenn viele sich abwenden müssten.
  • Ilovepies 27.04.2020 11:35
    Highlight Highlight Die spieler mit genügend willen und talent werden es auch ohne die paar tausend zustupf schaffen. Die die nicht genügend willen und talent haben, soll man nicht mit zustüpfen am leben halten. In meinem job: bin zwar ungeeignet und schaffe es nie, aber hey kein problem, hier hast du kohle. Das gibts zwar, ist aber kaum die idee, oder? Soll das im sport gelten? Zudem, die verteilung der gelder ist nichtvsache der spieler. Da muss die organisation hinter die bücher.
    • Illuminati 27.04.2020 12:14
      Highlight Highlight Sorry aber wer in der Weltrangliste zwischen 250 und 700 klassiert ist, macht den Job sicher nicht schlecht und dorthin kommt man sicher nur mit eisernem Wille daher verstehe ich Ihren Einwand nicht ganz..
    • Raembe 27.04.2020 21:10
      Highlight Highlight „Da muss die Organistation dahinter. " Stimmt! Aber Grosszügigkeit hat den Millionären selten geschadet. Speziell da Thiem die hier ausgegebene Kohle, nur mit der Anmeldung bei einem grösseren Turnier wieder eingeholt hat.
  • Toerpe Zwerg 27.04.2020 11:23
    Highlight Highlight Thiem is a jerk, RND are stingy.

    Furchtbare Tennisszene.

  • Grohenloh 27.04.2020 11:16
    Highlight Highlight 4 Mio geteilt durch 700 gibt ca. 5 700.-
    Das kosten ja wahrscheinlich zwei Businessflüge an zwei Turniere. Wie soll das zum Überleben im Tenniszirkus helfen?
    • bokl 27.04.2020 11:42
      Highlight Highlight @Grohenloh
      Hast du wirklich das Gefühl Spieler auf der Future-Tour reisen Business-Class zu den Turnieren?
    • petrolleis 27.04.2020 12:06
      Highlight Highlight Schau mal dustin brown. Der reiste mit nem schäbigen wohnwagen 😂. Und ☝️ fegte in wimbledon nadal vom platz 🤗. Voll cool
      Nix business class 😉
    • Illuminati 27.04.2020 13:41
      Highlight Highlight Geteilt durch 450 wäre richtig. Es erhalten die Spieler zwischen 250 und 700 der Weltrangliste das Geld.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DieFeuerlilie 27.04.2020 11:07
    Highlight Highlight Für mich klingt Thiems Aussage wie:

    Mimimi.. ich musste da auch durch.. hab auch nix bekommen.. *jammer also sollen die Andern auch nix bekommen.. Ätsch-Bätsch..

    Ist wohl einfach eine Charakterfrage, ob man generell teilen mag oder nicht.
    • Eiswalzer 27.04.2020 11:22
      Highlight Highlight Nicht unbedingt... Wenn er das Geld wirklich anderen Institutionen spendet, die es nötiger haben, find ich das in Ordnung. WENN er es denn wirklich macht...
  • Bruno Wüthrich 27.04.2020 10:34
    Highlight Highlight Herr Thiem denkt einseitig, wobei er mit "seiner Seite" durchaus recht hat.

    Die Hilfe an die schlechter klassierten Tennisspieler in schwierigen Zeiten ist eine Investition in die Zukunft. Auch in die Zukunft von Herr Thiem. Denn der Zirkus, dem auch Herr Thiem angehört, muss auf allen Stufen laufen, wenn er funktionieren und Geld abwerfen soll.

    Drängen - weil sie finanziell nicht überleben können - nicht genügend junge Spieler von unten nach oben, wird der Tennissport mit der Zeit ein Auslaufmodell. Derzeit halten die Top 3 den Karren noch am laufen. Dies wird nicht mehr lange so sein.
    • swisskiss 27.04.2020 12:34
      Highlight Highlight Bruno Wüthrich: Wieso sollte der Karren nicht mehr laufen, wenn das Niveau sinkt? In JEDER Sportart gab es herausragende Sportler, von Ali bis Jordan, von Gretzky bis Senna, die ihre Sportart prägten. Und JEDE Sportart prägt "neue Helden" nach dem Abgang der "alten Idole" den genau davon lebt der Sport und die gesamte Werbe- und Vermarktungsindustrie.Jede Generation hat (braucht!) ihre Idole. Denn so brutal es auch ist. Sportarten leben NICHT von Talenten, sondern dem Geld dass hineinfliesst. Und dieser Fluss wird durch die Vermarktungsfähgkeit der Sportart bestimmt.
    • Raembe 27.04.2020 21:16
      Highlight Highlight @Swisskiss:Momentan fliesst aber kein Geld und einige Talente müssen sich entscheiden ob sie weiter machen können. Dies mindert die Chance eines nächsten Topspielers und das wäre doch schade für die Szene.
    • Grohenloh 27.04.2020 23:19
      Highlight Highlight Swisskiss hat recht. Ob das Niveau insgesamt etwas höher oder tiefer ist merkt niemand.
  • wasps 27.04.2020 10:24
    Highlight Highlight Er ist wenigsten ehrlich, auch wenn ich seine Argumente nicht nachvollziehen kann. Wenn keine Turniere stattfinden, können die Spieler in den hinteren Regionen auch kein Geld verdienen. Das ist der Punkt.
    • Raembe 27.04.2020 21:19
      Highlight Highlight Seine Ehrlichkeit wird ja auch nicht angezweifelt noch kritisiert. Es sind seine Art und Entscheidungen die kritisiert werden. Ehrlichkeit macht den Charakter nicht zwingend besser.
  • Pisti 27.04.2020 10:17
    Highlight Highlight Die 4 Millionen könnten RF, Nadal und Djokovic wohl locker aus dem eigenen Sack bezahlen. Haben doch alle ein Vermögen von mehreren 100 Mio Dollar.
    • tinu77 27.04.2020 10:43
      Highlight Highlight Einverstanden. Finde die Initiative zwar lobenswert aber die drei hätten durchaus die 4 Mio selber spenden können und zu weiteren 4 Mio aufrufen.

      Aber naja, ist halt auch immer einfacher gesagt als getan und besser als nichts ist es alleweil.
    • Bero 27.04.2020 11:12
      Highlight Highlight Machen ist das Zauberwort. Jede(r) von uns könnte wohl einem armen Menschen helfen. Wir müssen es aber tun, bevor wir anderen den Moralapostel spielen wollen. ;-)
    • Neruda 27.04.2020 14:16
      Highlight Highlight @Bero: Eigentlich zahlt an ja Steuern, um armen Menschen zu helfen ~> Sozialhilfe
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