Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Sofia Kenin of the U.S. reacts after winning a point against Spain's Garbine Muguruza during the women's final at the Australian Open tennis championship in Melbourne, Australia, Saturday, Feb. 1, 2020.(AP Photo/Dita Alangkara)
Sofia Kenin

Bild: AP

Zwei Stunden Kampf bis zum Sieg: Sofia Kenin gewinnt Australian Open



Sofia Kenin hat am Australian Open in Melbourne ihren ersten Grand-Slam-Titel gewonnen. Die 21-jährige in Moskau geborene Amerikanerin schlug im Final die Spanierin Garbiñe Muguruza in gut zwei Stunden 4:6, 6:2, 6:2.

Die Entscheidung in der wegen Regens geschlossenen Rod Laver Arena fiel Mitte des dritten Durchgangs, als Kenin bei 2:2 und 0:40 dank fünf Winnern in Folge ihr Aufschlagspiel doch noch gewann. Auch im nächsten Game gelang es Muguruza nicht, zwei Spielbälle zu verwerten, so dass der Amerikanerin aus Florida das vorentscheidende Break gelang. Mit einem Doppelfehler, dem achten, beendete Muguruza nach gut zwei Stunden die Partie.

Kenin hatte bei ihrer Final-Premiere an einem Grand-Slam-Turnier im ersten Satz angespannt gewirkt, danach steigerte sie sich aber merklich und verdiente sich den Sieg. «Es ist meine erste Ansprache, ich versuche mein Bestes», sagte Kenin an der Siegerehrung, nachdem sie den Daphne Akhurst Memorial Cup und einen Check über knapp drei Millionen Franken Preisgeld in Empfang genommen hatte. Mit dem Grand-Slam-Titel sei ein Traum wahr geworden. «Ich habe so hart dafür gearbeitet, nun bin ich dankbar, dass ich hier stehen darf», sagte Kenin. «Es waren die besten zwei Wochen meines Lebens.»

Kenin, die von ihrem Vater gecoacht wird, ist mit 21 Jahren und 80 Tagen die jüngste Australian-Open-Siegerin seit Maria Scharapowa 2008 und die achte neue Grand-Slam-Siegerin in den letzten drei Jahren und dem Ende der Dominanz von Serena Williams. Dank ihrem grössten Erfolg der Karriere wird sie in der Weltrangliste auf Rang 7 klettern und als jüngste Amerikanerin seit 1999 in die Top Ten vorstossen.

Für die ungesetzte Muguruza, die sich wieder den Top 15 nähern wird, war es im vierten Major-Final die zweite Niederlage. 2016 hatte die ehemalige Nummer 1 am French Open in Paris, 2017 in Wimbledon triumphiert. «Gratulation Sofia, man wird dich noch in manchem Final sehen», sagte Muguruza, die es verpasste, als erste Spaniern das Australian Open zu gewinnen. Mit Coach Conchita Martinez, der Finalistin in Melbourne 1998, hat die in Caracas geborene Muguruza wieder zu alter Stärke gefunden. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Die besten Bilder des Australian Open 2020

So viel verdient Roger Federer mit Werbeverträgen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Kyrgios angetrunken im Livechat: «Seien wir ehrlich, Tsitsipas und Zverev hassen einander»

Die Bundesliga ist zurück, aber als Sportfan bist du momentan vermutlich trotzdem etwas gelangweilt. Den Sportlern scheint es selbst auch so zu gehen, also sorgen sie mit Livegesprächen auf Social Media für Unterhaltung. Jüngster Gast in der regelmässigen «Sprechstunde» beim britischen Tennisstar Andy Murray: Badboy Nick Kyrgios.

Und der Australier wurde seinem Ruf auch dieses Mal gerecht. Als Murray ihn auf den Laver Cup ansprach, hielt er eine flammende Rede für das Team World, bei dem er …

Artikel lesen
Link zum Artikel