Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Alle gehören zu unseren Lieblingen – aber wer schwingt obenaus? bild: keystone/Watson

Unsere ewigen Ski-Helden ohne Schweizer Kreuz – und wen wir gar nicht mögen

  Sportredaktion
Sportredaktion



Die Schweiz ist drauf und dran, erstmals nach 30 Saisons österreichischer Dominanz die Nationenwertung im Ski-Weltcup zu gewinnen. Auch wenn draussen so gut wie nie Schnee liegt, winkt ein historischer Winter.

Doch natürlich drücken wir auch anderen die Daumen. Das sind, ganz subjektiv, unsere «Lieblinge ohne Schweizer Kreuz» – und jene Athletinnen und Athleten, bei denen es ziemlich «wurscht» ist, wenn sie einfädeln oder verwachst haben:

Die Lieblingsfahrerinnen

Sie sind oder waren ausgezeichnet, sie haben keinen Schweizer Pass und wir mögen sie trotzdem:

Platz 10: Isolde Kostner 🇮🇹

Italian Isolde Kostner celebrates on the podium after winning the downhill World Cup race on the Krummholz piste in Haus / Ennstal on Saturday, 31 January 2004. Isolde Kostner of Italy claimed her first ski racing World Cup win since November 2001 on Saturday in a downhill race. The local heroine Goetschl came second in 1:39.66 minutes and Swiss Frenz Aufdenblatten was third on the podium in 1:39.90 minutes. (KEYSTONE/EPA/Robert Jaeger)

2x Weltmeisterin, 6 Medaillen an Grossanlässen, 15 Weltcupsiege, 51 Podestplätze. Bild: EPA

«Womöglich die beste Gleiterin in der Geschichte des Weltcups – zwei Drittel ihrer Rennen gewann sie in Cortina d'Ampezzo und Lake Louise. Kostner war aber auch dann schnell, wenn die Strecke anspruchsvoll war. Heute führt sie gemeinsam mit ihrem Mann, Ex-Speedfahrer Werner Perathoner (zwei Weltcupsiege), ein Hotel in Val Gardena.»

Platz 9: Carole Merle 🇫🇷

Katharina Gutensohn, gewinnt bei den Ski Alpin Weltcup-Rennen in Veysonnaz die erste von zwei Abfahrten Carole Merle, links, und Michela Figini, rechts, aufgenommen am 3. Februar 1990. (KEYSTONE/Str)

Weltmeisterin, 4 Medaillen an Grossanlässen, 22 Weltcupsiege, 44 Podestplätze. Bild: KEYSTONE

«Sie war ‹Miss Super-G›. Vier Winter in Folge holte die Französin die kleine Kristallkugel in dieser Disziplin. Nach der Karriere geriet Merle in die Schlagzeilen, weil sie ihr Vermögen von mehreren Millionen Franken verloren hatte. Ihr Onkel hatte sie schlecht beraten.»

Platz 8: Mikaela Shiffrin 🇺🇸

epa08165949 Winner Mikaela Shiffrin of the USA celebrates on the podium for the Women's Super G race of the Alpine Skiing World Cup in Bansko, Bulgaria, 26 January 2020.  EPA/VASSIL DONEV

2x Olympiasiegerin, 5x Weltmeisterin, 10 Medaillen an Grossanlässen, 3x Gesamtweltcupsiegerin, 66 Weltcupsiege, Siege in jeder Disziplin. Bild: EPA

«Das Wunderkind stand noch vor dem 17. Geburtstag zum ersten Mal auf dem Weltcup-Podest und den 19. Geburtstag durfte Shiffrin bereits als Olympiasiegerin und Weltmeisterin feiern. Sie ist drauf und dran, die erfolgreichste Skirennfahrerin der Geschichte zu werden.»

Platz 7: Sofia Goggia 🇮🇹

epa08070441 Sofia Goggia of Italy celebrates in the finish area after winning the Women's Super-G race at the FIS Alpine Ski World Cup in St. Moritz, Switzerland, 14 December 2019.  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Olympiasiegerin, 3 Medaillen an Grossanlässen, 7 Weltcupsiege, 27 Podestplätze. Bild: EPA

«Eine Draufgängerin, die sich am legendären Motto des Schweizer Slalomfahrers Didier Plaschy orientiert: ‹Sieg oder Sarg.› Wenn es aufgeht, steht Goggia fast immer auf dem Podest. Aber zu oft geht es eben nicht auf, sie stürzt und fällt regelmässig mit schweren Verletzungen aus.»

Platz 6: Anna Veith 🇦🇹

Die frisch gebackene Olympia-Siegerin Anna Fenninger bei einem Empfang  auf dem Dorfplatz in ihrer Heimatgemeinde Adnet (Tennengau) am Freitag, 21. Februar 2014. KEYSTONE/APA-FOTO: BARBARA GINDL

Olympiasiegerin, 3x Weltmeisterin, 9 Medaillen an Grossanlässen, 2x Gesamtweltcupsiegerin, 15 Weltcupsiege. Bild: APA

«Als Anna Fenninger räumte die Salzburgerin in jungen Jahren schon ab und wurde als gute Freundin von Lara Gut-Behrami auch von vielen Schweizer Skifans ‹adoptiert›. Nach vielen Verletzungen musste sich Anna Veith 1001 Tage gedulden, ehe sie wieder im Weltcup siegen konnte. Nach einer weiteren Zwangspause zeigte die Formkurve zuletzt nach oben. Sie hat noch nicht genug.»

Platz 5: Anja Pärson 🇸🇪

Picture 4 of 4 - Anja Paerson of Sweden runs to do her traditional victory jump and slide in the finish area after winning the women's World Cup Super-G during the Alpine Ski World Cup finals, in Parpan - Lenzerheide, Switzerland, Thursday, March 15, 2007. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Olympiasiegerin, 7x Weltmeisterin, 19 Medaillen an Grossanlässen, 2x Gesamtweltcupsiegerin, 42 Weltcupsiege, Siege in jeder Disziplin. Bild: KEYSTONE

«Wir fieberten nur schon deshalb mit ihr mit, um im Ziel ihren ‹Diver› zu sehen. Das Naturtalent aus Tärnaby, wo auch Ingemar Stenmark herkommt, errang WM-Gold in jeder Disziplin – was für eine Leistung! Nach ihrem Rücktritt verriet Pärson, seit fünf Jahren mit einer Frau zu leben, mittlerweile ist das Paar verheiratet und hat zwei Söhne.»

Platz 4: Tina Weirather 🇱🇮

Liechtenstein's Tina Weirather celebrates her victory in the women's World Cup super-G ski race at Lake Louise, Alta., Sunday, Dec. 3, 2017. (Jeff McIntosh/The Canadian Press via AP)

Olympia-Bronze, WM-Silber, 2x Disziplinenweltcup Super-G, 9 Weltcupsiege, 41 Podestplätze. Bild: AP/The Canadian Press

«Als Liechtensteinerin, die mit dem Schweizer Team trainiert, gehört sie ‹zu uns›. Wir freuen uns mit der charmanten Weirather, wenn sie Erfolg hat und wir zählen sie gerne zum Schweizer Resultat, um dieses falls nötig aufzupolieren.»

Platz 3: Julia Mancuso 🇺🇸

FILE- In this Monday, Sept. 25, 2017 file photo, United States Olympic Winter Games alpine skier Julia Mancuso poses for a portrait at the 2017 Team USA Media Summit, in Park City, Utah. Slowed by persistent hip problems, four-time Olympic medalist Julia Mancuso has announced she will retire after a goodbye run in a World Cup downhill Friday,  Jan. 19, 2018. (AP Photo/Rick Bowmer, file)

Olympiasiegerin, 9 Medaillen an Grossanlässen, 7 Weltcupsiege, 36 Podestplätze. Bild: AP

«Extrovertiert, schrill, laut – Mancuso war mit ihrer erfrischenden Art in jeder Hinsicht ein Gewinn für den Ski-Weltcup. Die Amerikanerin, die beim Abschied als ‹Wonder Woman› verkleidet antrat, war zugleich Teamkollegin von Lindsey Vonn wie auch Rivalin. Zu unterschiedlich waren die beiden, als dass sie dicke Freundinnen hätten werden können. Unser Herz schlug nicht für die verbissene Vonn, die dafür wesentlich erfolgreicher war.»

Platz 2: Pernilla Wiberg 🇸🇪

Womens Downhill World Cup Race, December 18, 1999, at St. Moritz (Switzerland). The Winner of Todays Race , Pernilla Wiberg from Sweden on the Podium. (KEYSTONE/Karl Mathis) === ELECTRONIC IMAGE ===

2x Olympiasiegerin, 4x Weltmeisterin, 9 Medaillen an Grossanlässen, Gesamtweltcupsiegerin, 24 Weltcupsiege, Siege in jeder Disziplin. Bild: KEYSTONE

«Als sie 1996/97 den Gesamtweltcup gewann, bestritt sie sämtliche 32 Rennen des Winters, stand 18 Mal auf dem Podest und kam 24 Mal in die Top 5. Wiberg war ein Musterbeispiel an Ausgeglichenheit und Konstanz, schwere Knieprobleme – sie musste zwölf Operationen über sich ergehen lassen – verhinderten eine noch grössere Karriere der heutigen Sportfunktionärin und Hotelbesitzerin.»

Platz 1: Deborah Compagnoni 🇮🇹

Italy's ski ace Deborah Compagnoni poses with her olympic medals, from left, Nagano 1998 silver in special slalom, Lillehammer 1994 gold in giant slalom, Albertville 92 gold in Super G, Nagano 1998 gold in giant slalom, at her house in Santa Caterina di Valfurva, in northern Italy, Saturday, March 14, 1998. Compagnoni is enjoying a short vacation in her alpine hometown. (AP Photo/Armando Trovati)

3x Olympiasiegerin, 3x Weltmeisterin, 7 Medaillen an Grossanlässen, 16 Weltcupsiege, 44 Podestplätze. Bild: AP

«In der Regel stossen Athleten via Slalom in den Weltcup, bei Compagnoni war es genau umgekehrt. Sie feierte zunächst Erfolge im Super-G, dann im Riesenslalom und schliesslich im Slalom. Dem Star aus Bormio wurde eine Liaison mit Alberto Tomba angedichtet, Compagnoni entwarf Renndresses und lief auf dem Catwalk. Mit der Mode ist sie nach wie vor verbunden: Als Ehefrau von Alessandro Benetton, Sohn des Benetton-Gründers und einst Teamchef in der Formel 1, als Michael Schumacher Weltmeister wurde.»

Die Lieblingsfahrer

Sie sind oder waren ausgezeichnet, sie haben keinen Schweizer Pass und wir mögen sie trotzdem:

Platz 10: Dominik Paris 🇮🇹

Second placed Italy's Dominik Paris celebrates at the end of an alpine ski, World Cup men's downhill in Wengen, Switzerland, Saturday, Jan. 18, 2020. (AP Photo/Marco Tacca)

1x Weltmeister, 1x WM-Silber, 18 Weltcupsiege, Sieger Super-G-Weltcup 2019. Bild: AP

«Selbst für einen Südtiroler hat Paris, der aus dem Ultental kommt, einen krassen Dialekt. Mit ein Grund dafür, dass der Lebemann bei uns so populär ist, obwohl er Beat Feuz' härtester Gegner ist. Ein anderer Grund ist, dass Paris und Feuz trotz ihrer Rivalität auf der Piste daneben befreundet sind. Und Feuz' Freunde sind auch unsere Freunde.»

Platz 9: Benjamin Raich 🇦🇹

Austria's Benjamin Raich, third placed, celebrates on the podium at the end of an alpine ski, men's World Cup giant slalom competition in Garmish Partenkirchen, Germany, Sunday, March 1, 2015. (AP Photo/Alessandro Trovati)

2x Olympiasieger, 3x Weltmeister, 14 Medaillen an Grossanlässen, Gesamtweltcupsieger, 36 Weltcupsiege. Bild: Ap

«Wir tun uns ja oft schwer, österreichische Skirennfahrer zu mögen. Der so sympathische Raich machte es uns aber leicht, dass wir unseren Erzrivalen zumindest ein bisschen den Sieg gönnten.»

Platz 8: Marco Büchel 🇱🇮

TV ski expert and former ski racer Marco Buechel of Liechtenstein poses in the finish area, after the Downhill race of the FIS Alpine Ski World Cup season at the Lauberhorn, in Wengen, Switzerland, Saturday, January 16, 2016. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

1x WM-Silber, 4 Weltcupsiege, 18 Podestplätze. Bild: KEYSTONE

«Kein Schweizer, aber fast und deshalb ‹einer von uns›, wenn es gegen die Österreicher ging. Und einer, der nie um einen guten Spruch verlegen war. Keine Überraschung, dass aus Büchel ein TV-Experte wurde – eine Überraschung, dass sich das SRF ihn nicht geschnappt hat.»

Platz 7: Felix Neureuther 🇩🇪

Felix Neureuther, of Germany, celebrates at the finish area after taking the first place of an alpine ski, men's World Cup slalom in Madonna di Campiglio, Italy, Monday, Dec. 22, 2014. Felix Neureuther took advantage of soft snow conditions to win a World Cup slalom race Monday night and take the lead in the discipline standings from Austrian rival Marcel Hirscher, who was only seventh. (AP Photo/Marco Trovati)

Weltmeister 2005, fünf WM-Medaillen, 14 Weltcupsiege, 50 Podestplätze. Bild: AP

«Unsere Eltern schwärmten schon für seine Eltern, Rosi Mittermaier und Christian Neureuther. Und wir für ihn, denn Felix Neureuther fand das richtige Mass zwischen sportlicher Seriosität und Unterhaltung.»

Platz 6: Kristian Ghedina 🇮🇹

Italian ski racer Kristian Ghedina reacts after the downhill training on the

2x WM-Silber, 1x WM-Bronze, 13 Weltcupsiege, 43 Podestplätze. Bild: KEYSTONE

«Wenn die italienische Ulknudel am Start einer Abfahrt stand, drückten auch wir ihr die Daumen. Kaum einer, der so mutig schien wie der verwegene Ghedina.»

Platz 5: Kjetil Andre Aamodt 🇳🇴

Kjetil Andre Aamodt of Norway celebrates with the gold medal he won in today's Alpine Skiing Super-G, in the mixed zone of the medal ceremony in Turin, Italy, Saturday, February 18, 2006, during the XX. Turin 2006 Olympic Winter Games. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

4x Olympiasieger, 5x Weltmeister, 20 Medaillen an Grossanlässen, Gesamtweltcupsieger, 21 Weltcupsiege. Bild: KEYSTONE

«Er war gemeinsam mit seinem ‹Ski-Zwilling› Lasse Kjus in erster Linie deshalb so beliebt, weil er in einer düsteren Schweizer Phase dafür sorgte, dass die Österreicher nicht alles gewannen. Er siegte in jeder Disziplin und konnte bis auf die Abfahrt auch in jeder Disziplin eine kleine Kristallkugel erringen.»

Platz 4: Hermann Maier 🇦🇹

Hermann Maier from Austria speeds down to the course to take first place in the men's  Ski World Cup giant slalom race in Val d'Isere, France, Sunday Dec. 10, 2000. (KEYSTONE/AP Photo/Alessandro Trovati) === ELECTRONIC IMAGE ===

2x Olympiasieger, 3x Weltmeister, 10 Medaillen an Grossanlässen, 4x Gesamtweltcupsieger, 54 Weltcupsiege. Bild: AP

«Jahrelang vom Verband übergangen, liess der ‹Herminator› seine Wut an den Gegnern aus. Er liess sich weder vom ‹Jahrhundertsturz› in Nagano aufhalten noch von einem Töffunfall, der ihn beinahe ein Bein kostete. Der Ausserirdische wurde demütig, zeigte nun auch eine andere Seite. Rennen, Medaillen und Gesamtweltcup gewann Maier auch nach dem Unfall nochmals – unfassbar!»

Platz 3: Aksel Lund Svindal 🇳🇴

FILE - In this Saturday, March 10, 2018 file photo, Norway's Aksel Lund Svindal celebrates after taking third place in an alpine ski, men's World Cup downhill, in Kvitfjell, Norway. Aksel Lund Svindal’s chronically injured knee felt so terrible after last season that retirement seemed his only option. But the Olympic downhill champion refused to give in. He didn’t join his Norwegian teammates for summer training but he’s now giving himself “a 50-50 chance” of hitting the slopes again in the new season, which starts Sunday, Oct. 28. (AP Photo/Alessandro Trovati, file)

2x Olympiasieger, 5x Weltmeister, 13 Medaillen an Grossanlässen, 2x Gesamtweltcupsieger, 36 Weltcupsiege. Bild: AP

«Der ‹Super-Elch› war in den Interviews immer freundlich, auf der Piste immer unerbittlich. Ein Jahrzehnt lang war Svindal der beste Speedfahrer der Welt. Einige Jahre lang bildete er mit der US-Amerikanerin Julia Mancuso das Traumpaar der Ski-Welt.»

Platz 2: Alberto Tomba 🇮🇹

Former Italian ski racer Alberto Tomba reacts during the second run of the women's World Cup Slalom race at the Alpine Ski World Cup finals, in Schladming, Austria, Saturday, March 17, 2012. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

3x Olympiasieger, 2x Weltmeister, Gesamtweltcupsieger, 50 Weltcupsiege. Bild: KEYSTONE

«Tomba la Bomba fuhr wie auf Schienen und gewann noch mehr Slaloms als Marcel Hirscher. Der Sunnyboy war mit der Miss Italia zusammen und so über den Sport hinaus eine populäre Figur.»

Platz 1: Bode Miller 🇺🇸

Bode Miller of USA arrives for the start number draw for the Super Combined race at the FIS Ski World Cup at the Lauberhorn in Wengen, Switzerland, Thursday, January 13, 2011. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

1x Olympiasieger, 4x Weltmeister, 2x Gesamtweltcupsieger, 33 Weltcupsiege. Bild: KEYSTONE

«Der einzige mit mindestens fünf Weltcupsiegen in jeder Disziplin – und einfach eine coole Rennfahrer-Sau, bei der es nur Sieg oder Sturz gab. Miller war Synonym für ‹Showtime› und einer, der dem Skisport extrem gut tat.»

Die Lieblings-Österreicher

Wer bereits oben erwähnt wurde, kommt nicht noch einmal vor.

Hans Knauss 🇦🇹

Austrian skier Hans Knauss answers questions of a tv crew of the Austrian Television ORF after a hearing at the Court of Arbitration for Sport, CAS, in Lausanne, Switzerland, Monday, June 27, 2005. Knauss was tested positive on the banned steroid nandrolone following a men's World Cup downhill at the end of November 2004 in Lake Louise, Canada. He asked for a hearing hoping that his 18 month ban imposed by the International Ski Federation FIS could be reduced to 12 months. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

3 Medaillen an Grossanlässen, 7 Weltcupsiege, 27 Podestplätze. Bild: KEYSTONE

Ralf Meile:

«Skirennen schaue ich seit Jahrzehnten fast immer im ORF. Ex-Rennfahrer Hans Knauss unterhält mich dabei bestens als Co-Kommentator, der zugleich kompetent und (manchmal wohl auch unfreiwillig) komisch ist. Ein bäriger Typ.»

Fritz Strobl 🇦🇹

Austria's Fritz Strobl speeds down the course during an Alpine Ski Men's Super-G, at the World Cup finals in Lenzerheide, Switzerland, Thursday, March 15, 2007. Fritz Strobl, the 2002 Olympic downhill champion, ended his career by skiing down the slope in a Mozart costume complete with wig. (AP Photo/Alessandro Trovati)

Olympiasieger, Weltmeister, 9 Weltcupsiege, 31 Podestplätze. Bild: AP

Philipp Reich:

«Wegen seines schleichenden Fahrstils wurde Fritz Strobl nur ‹The Cat› genannt, trotzdem hält er noch immer den Streckenrekord auf der Streif. Mit seinem sympatisch trockenen Humor sorgte er immer wieder für lustige Interview-Perlen. Ewig in Erinnerung bleibt aber sein Gassenhauer ‹Genie auf Ski›, den er 2007 für einen Teamsponsor aufnahm und der danach die Hitparade stürmte.»

Da ist der Ohrwurm!

abspielen

«Ich bin der Mozart der Mausefalle ...» Video: YouTube/Josi Glaser

Alexandra Meissnitzer 🇦🇹

Austrian Alexandra Meissnitzer celebrates after winning the women's super-G in Altenmarkt/Zauchensee on Saturday, 11 December 2004. (KEYSTONE/EPA/Robert Jaeger)

2x Weltmeisterin, 6 Medaillen an Grossanlässen, Gesamtweltcupsiegerin, 14 Weltcupsiege, 44 Podestplätze. Bild: EPA

Sandro Zappella:

«Alexandra Meissnitzer mochte ich schon immer. Seit ihrem Karrierenede 2008 ist sie bei ORF als Kommentatorin im Einsatz und macht das so gut, dass ich die Skirennen – oder zumindest die Vorberichterstattung – regelmässig bei den Österreichern verfolge.»

Marcel Hirscher 🇦🇹

Adrian Bürgler:

«Hirscher hat zwar für den Erzrivalen Österreich so manchen Punkt geholt, aber ich habe ihn immer respektiert. Jedes Mal, wenn ich ihn habe fahren sehen, staunte ich und dachte: ‹Verdammt, ist das ein brillanter Skifahrer.› Wie oft er sich in Extremsituationen noch retten konnte, war unvergleichlich. Und sind wir ehrlich: Mit dem verhältnismässig frühen Rücktritt hat er uns dieses Jahr die Führung in der Nationenwertung ermöglicht.»

Rainer Schönfelder 🇦🇹

APA15319442 - 27102013 - SÖLDEN - ÖSTERREICH: Der zurückgetretene österreichische Skirennläufer Rainer Schönfelder am Sonntag, 27.Oktober 2013, als Vorläufer vor dem 2. Durchgang des Riesentorlaufs der Herren am Rettenbachferner in Sölden. APA-FOTO: ROBERT JAEGER

4 Medaillen an Grossanlässen, 5 Weltcupsiege, 22 Podestplätze. Bild: APA

Reto Fehr:

«Was für ein Paradiesvogel. Wäre er ein Fussballer, wäre er ein nigerianischer Ballkünstler: Alle wollen ihn sehen, aber er gewinnt nur selten etwas. Leider hat er zu wenig aus seinem Potenzial gemacht.»

Marc Girardelli 🇱🇺

Marc Girardelli jubelt im Ziel nach seinem Sieg im Riesenslalom am Chuenisbaergli, aufgenommen im Januar 1989 in Adelboden. (KEYSTONE/Str)

4x Weltmeister, 13 Medaillen an Grossanlässen, 5x Gesamtweltcupsieger, 46 Weltcupsiege, Siege in jeder Disziplin. Bild: KEYSTONE

Alle:

«Natürlich deshalb unser Lieblings-Österreicher, weil er nach einem Krach mit dem Verband alle seine Erfolge als Luxemburger einfuhr.»

Harti Weirather 🇦🇹

abspielen

Weltmeister, 6 Weltcupsiege, 17 Podestplätze. Video: YouTube/Knöppel TV

Jack Stoiker:

«Franz Klammer. Sepp Walcher. Bartl Gensbichler. Bartl Gensbichler! Erwin Resch. Toni Steiner. Gerhard Pfaffenbichler. Gerhard Pfaffenbichler! Harti Weirather! Harti Weirather! Harti Weirather! Harti Weirather, ehr Wichser!»

Underdogs und vergessene Helden

AJ Kitt 🇺🇸 und Chad Fleischer 🇺🇸

abspielen

Fleischers Crash am Hahnenkamm. Er wurde einmal Zweiter im Weltcup. Kitt gewann eine Abfahrt und stand in sechs Rennen auf dem Podest. Video: YouTube/In Search of Speed

Ralf Meile:

«Primär wegen der geilen Namen. Kitt – wie das Auto vom Knight Rider! – behauptete, das AJ stehe für Alpine Jet. Eigentlich heisst er Alvar Ross. Und Chad Fleischer, come on! Der Name klingt doch erfunden. Unvergessen, wie es ihn in Kitzbühel beim Zielsprung hingeschmissen hat und welch unverschämtes Glück er dabei gehabt hat.»

Manuela Mölgg 🇮🇹

Manuela Moelgg, of Italy, celebrates on the podium after finishing third place in the women's FIS Alpine Skiing World Cup giant slalom race, Saturday, Nov. 25, 2017, in Killington, Vt. (AP Photo/Charles Krupa)

6x Zweite, 8x Dritte im Weltcup – aber weder Sieg noch Medaille an einem Grossanlass. Bild: Ap

Sandro Zappella:

«So oft hatte sie den Sieg auf dem Silbertablett serviert, immer wieder scheiterte sie, meist hauchdünn. Kaum eine Skifahrerin schaffte es mit so grossen Qualitäten, so gut wie nichts zu gewinnen. Immerhin hat Bruder Manfred 4 Weltcupsiege, 3 WM-Medaillen und einmal den Slalomweltcup geholt. Zusammen führen die Geschwister nun ein Hotel in St. Vigil.»

Tommy Moe 🇺🇸

Tommy Moe 1994 Lillehammer

Olympiasieger, Olympia-Silber, 1 Weltcupsieg, 7 Podestplätze. Bild: AP

Philipp Reich:

«Seine zu kurze Karriere endete tragisch: Beim Feiern in Kitzbühel wollte er spätabends über die Theke klettern und schnitt sich an einer kaputten Flasche die Sehnen beim Daumen durch. Tommy Moe mochte ich aber vor allem wegen seines Namens und weil er 1994 in Lillehammer die Speed-Rennen dominierte.»

Albert Popov 🇧🇬

epa08073298 Albert Popov of Bulgaria in action during the Men's Slalom race at the FIS Alpine Skiing World Cup in Val d'Isere, France, 15 December 2019.  EPA/SEBASTIEN NOGIER

2x in den Top Ten des Weltcups. Bild: EPA

Adrian Bürgler:

«Der 22-Jährige bietet eine tragische Story: Sein einstiger Trainer Drago Grubelnik starb bei einem Verkehrsunfall nach dem Riesenslalom in Sölden 2015, als der Minibus des bulgarischen Teams 250 Meter in ein Tal stürzte. Auch der damals 18-jährige Popov wurde verletzt. Er kämpfte sich aber körperlich und mental an die Weltspitze zurück. Sein Fahrstil wirkt aufgrund seiner geringen Körpergrösse so anders als der der Konkurrenz, das macht ihn doppelt sympathisch.»

Picabo Street 🇺🇸

Picabo Street of Sun Valley, Idaho, passes a gate on her way to winning the gold medal in the Women's Super-G at the XVIII Olympic Winter Games in Hakuba Wednesday Feb. 11, 1998. (AP Photo/Diether Endlicher)

Olympiasiegerin, Weltmeisterin, 9 Weltcupsiege, 17 Podestplätze. Bild: AP NY

Ralf Meile:

«Ihre Eltern waren Hippies und der Vorname bedeutet in Indianersprache ‹glänzendes Wasser›. Eine nach ihr benannte Skipiste heisst ‹Picabo's Street›. Was für ein gelungener Wortwitz!»

Dave Ryding 🇬🇧

Britain's Dave Ryding reacts after completing an alpine ski, men's World Cup slalom, in Zagreb, Croatia, Thursday, Jan. 4, 2018. (AP Photo/Giovanni Auletta)

2x Zweiter im Weltcup. Bild: AP

Reto Fehr:

«Man kann als Brite doch alles werden: Fussballer, Rugbyspieler, Cricketspieler, Dartspieler, Snookerspieler – aber doch nicht Skifahrer. Eigentlich weiss Ryding selbst, dass er im Weltcup nicht wirklich Chancen hat. Aber irgendwie kämpft er seit Jahren doch immer wieder vorne mit. Ich würde ihm den ersten Slalomsieg noch mehr gönnen als Wendy Holdener.»

Wen wir nicht mögen

Hansjörg Tauscher 🇩🇪

DOWNHILL MEDALIST: Downhill Gold medalist Hansjoerg Tauscher, of West Germany, rides the shoulders Switzerlands second place finisher Peter Mueller (left) and Karl Alpinger at the World Alpine Championships medal presentation ceremony in Vail (Colorado), Beaver Creek on Februar 06, 1989. (AP-Photo/stf/Rudi Blaha)

Abfahrts-Weltmeister 1989. Drei Jahre später einmal Dritter im Weltcup. Das war's. Bild: AP

Ralf Meile:

«Obwohl meinem Idol Pirmin Zurbriggen die WM-Abfahrt von Vail 1989 misslingt, könnte das Schweizer Team einen historischen Vierfachsieg feiern. Doch Tauscher, diese Eintagsfliege, die im Weltcup weder vorher noch nachher jemals gewinnt, setzt sich völlig überraschend vor Titelverteidiger Peter Müller, Karl Alpiger, Dani Mahrer und William Besse durch. Was war ich traurig und hässig auf diesen Tauscher!»

Kathrin Zettel 🇦🇹

Kathrin Zettel of Austria celebrates in the finish area after taking second place in an alpine ski, women's World Cup slalom in Sljeme, Zagreb, Croatia, Sunday, Jan. 4, 2015. (AP Photo/Giovanni Auletta)

Weltmeisterin, 4 Medaillen an Grossanlässen, 9 Weltcupsiege, 52 Podestplätze. Bild: AP

Sandro Zappella:

Vor rund zehn Jahren dominierten die Österreicherinnen die Slaloms dank Marlies Schild, Nicole Hosp und Kathrin Zettel. Ich konnte sie alle nicht leiden, aber letztere war mir am unsympathischsten. 2009 schnappte Zettel der damals 17-jährigen Lara Gut dann noch WM-Gold in der Kombi weg. Von da an hatte ich sie auf dem Zettel.

Henrik Kristoffersen 🇳🇴

Norway's Henrik Kristoffersen celebrates winning an alpine ski, men's World Cup slalom, in Schladming, Austria, Tuesday, Jan. 28, 2020. (AP Photo/Pier Marco Tacca)

Weltmeister, 3 Medaillen an Grossanlässen, 21 Weltcupsiege, 61 Podestplätze. Bild: AP

Adrian Bürgler:

«Er ist bei mir seit 2016 unten durch. Statt sich mit Hirscher ein packendes Duell um die Slalomkugel zu liefern, ‹trötzelte› der damalige Youngster. Weil er Red Bull als Helmsponsor wollte und der norwegische Verband das nicht zuliess, verpasste er Teile der Saisonvorbereitung und den Slalom von Levi. Geht gar nicht.»

Michael Walchhofer 🇦🇹

epa01198768 Austrian skier Michael Walchhofer during a training session of the men's World Cup alpine skiing downhill race in Val Gardena, Italy, 12 December 2007. EPA/ETTORE FERRARI

Weltmeister, 5 Medaillen an Grossanlässen, 19 Weltcupsiege, 49 Podestplätze. Bild: EPA

Philipp Reich:

«Natürlich mochte ich Walchhofer primär nicht, weil er als österreichischer Abfahrer schlicht zu oft gewann. Aber er wirkte auch immer etwas steif, verbissen und überehrgeizig. Er war mir wohl einfach zu bieder. Gross war bei mir 2006 die Freude, als bei den Olympischen Spielen in Turin der Franzose Antoine Dénériaz dem Walchhofer mit Startnummer 30 noch Abfahrtsgold vor der Nase wegschnappte. Schaut euch das ORF-Video dazu an! 😂»

abspielen

Experte Armin Assinger und Reporter Robert Seeger können es nicht fassen. 😂 Video: YouTube/skischus

Patrick Ortlieb 🇦🇹

9 FEB 1992:  PATRICK ORTLIEB OF AUSTRIA RECEIVES HIS GOLD MEDAL FOR HIS WIN IN THE MENS DOWNHILL AT THE 1992 ALBERTVILLE WINTER OLYMPICS. ORTLIEB WINS WITH A TIME OF 1:50.37.

Olympiasieger, Weltmeister, 4 Weltcupsiege, 20 Podestplätze.

Reto Fehr:

«Wäre er Fussballer, er wäre Vorstopper gewesen: Ein Haudegen, wenig Gefühl, viel Wille und wenn du denkst, endlich ist er zurückgetreten, geht's ein paar Jahre und er zaubert eine Tochter hervor.»

Maria Höfl-Riesch 🇩🇪

epa04133481 (FILE) A file picture dated 13 March 2008 shows Germany's Maria Riesch posing with her crystal globe trophies on the podium after winning the women's overall Super-G and the Super Combined World Cup titles at the Alpine Skiing World Cup finals in Bormio, northern Italy. Three-time Olympic champion Maria Hoefl-Riesch of Germany said on 20 March 2014 that she is ending her skiing career with immediate effect. The all-rounder Hoefl-Riesch was the most successful German skier in recent years as she won super-combined and slalom gold at the 2010 Olympics in Vancouver, super-combined gold at the 2014 Olympics in Sochi, two world championship titles and the 2011 overall World Cup.  EPA/ETTORE FERRARI

3x Olympiasiegerin, 2x Weltmeisterin, 10 Medaillen an Grossanlässen, Gesamtweltcupsiegerin, 27 Weltcupsiege. Bild: EPA/ANSA FILE

Alle:

«Die hätten wir wahrscheinlich auch dann nicht gemocht, wenn sie ihre Siege für die Schweiz geholt hätte.»

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

In diesen Schweizer Orten war der Ski-Weltcup bereits zu Gast

Wenn du nicht wahrhaben willst, dass der Winter vorbei ist

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

69
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
69Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Johnny_Hoeks 21.02.2020 09:17
    Highlight Highlight Und wo ist der Schweiger von Tarnäby? Der die Mahres regelmässig im 2. Lauf in Grund und Boden fuhr? 🇸🇪
  • Pümpernüssler 20.02.2020 22:34
    Highlight Highlight Ja bist du deppert 🤣
  • micki 20.02.2020 22:18
    Highlight Highlight Ich mochte Lindsey Vonn überhaupt nicht. Viel zu viele Siege und noch mehr trallalla
  • Vintage 20.02.2020 19:49
    Highlight Highlight Gustav Thöni habt ihr vergessen. 💥💥💥
  • eupho 20.02.2020 16:27
    Highlight Highlight Resi Stiegler habt ihr vergessen. Die mochte ich immer.
  • Mia_san_mia 20.02.2020 14:08
    Highlight Highlight Cooler Artikel 👍🏻
  • Lauv 20.02.2020 13:36
    Highlight Highlight Nicht vergessen sollte man natürlich den Simari-Birkner Clan, seit gefühlten 20 Jahren sind die Geschwister im Weltcup unterwegs und obwohl sie nur hinterherfahren, sieht man sie im Zielraum häufig mit einem Lächeln im Gesicht. Die leben ihren Traum :)
  • lenzbenz 20.02.2020 13:18
    Highlight Highlight Cooler Artikel! Bode ist natürlich ganz klar die Nummer 1, wohl der talentierteste Skifahrer, den es je gegeben hat! Bei den Ösis war mir Stefan Eberharter immer sympathisch, obwohl er die Schweizer zeitweise in Grund und Boden gefahren hat. Den allerschlimmsten Ösi habt ihr allerdings nicht auf der Liste, nämlich Hannes Reichelt.
    Sympathisch waren (sind) auch die Finnen, bei den Frauen Tanja Poutiainen und bei den Männern Kalle Palander (statt Helm mit Mütze gefahren).
  • balabala 20.02.2020 13:17
    Highlight Highlight Stefan Eberharter und ging mir immer auf den Wecker. Auch Michaela Dorfmeister möchte ich nie.
  • Licorne 20.02.2020 13:04
    Highlight Highlight Ich tue mich immer schwer mit Seriensiegern bzw. Dominatoren. Teilweise sind ganze Disziplinen einfach nicht spannend und langweilig.. da schafft es fast niemand, dass ich ihn/sie mag.

    Auch Sympathien für Österreicher hege ich höchst selten.. das mag wohl an den letzten 30 Jahren liegen :D

    PRO:
    Tina Weirather, Julia Mancuso, Tina Weirather, Frida Hansdotter und Tina Weirather
    Marco Büchel, Alberto Tomba, Marco Büchel, Bode Miller und Marco Büchel

    neues, nicht ganz ernst gemeintes CONTRA seit der Abfahrt in Saalbach: Thomas Dressen ;-)
    • Mia_san_mia 20.02.2020 13:21
      Highlight Highlight Vergiss Tina Weirather nicht 😉 Die finde ich super!
    • Licorne 20.02.2020 17:01
      Highlight Highlight Stimmt! Ganz vergessen.. danke dir 😊
  • Merida 20.02.2020 13:01
    Highlight Highlight Wo ist Lasse Kjus?
    • doomsday prophet 20.02.2020 16:04
      Highlight Highlight in norwegen?
  • juergy 20.02.2020 12:58
    Highlight Highlight Collombin !!! unglaublich coola Siach ! No nüt !! Schaut euch den Film an.. Collombin vs Russi dann wisst ihr was ich meine !💪💪💪
  • stanislav.petrov 20.02.2020 12:30
    Highlight Highlight tomba > miller
  • code-e 20.02.2020 12:13
    Highlight Highlight Mir fehlt Frau Seizinger auf der weniger gern haben Liste. Ach, was konnte ich mich aufregen, wenn die wieder Mal gewonnen hat. Nicht weil sie unsympathisch war, sondern weil sie einfach zu gut war.
  • Jake Peralta 20.02.2020 12:02
    Highlight Highlight Bode Miller und Büxi auf 1 und 2. Ganz weit vorne dabei - dank 2006 - ist auch Antoine Dénériaz!

    Bei den Frauen ganz klar die Tina auf 1!
  • Passierschein A38 20.02.2020 11:52
    Highlight Highlight Ganz klar #TeamWeirather !!!
  • marzgi 20.02.2020 11:26
    Highlight Highlight Da ist mir der Hirscher aber deutlich unsympatischer wie Kristoffersen. Wenn der Hirscher nicht gewonnen hat, waren häufig andere Schuld, unvergesslich wie er Schladming 2016 dem Servicemann die Schuld für die Brille gab.
  • themachine 20.02.2020 11:08
    Highlight Highlight Sympathisch waren mir auch noch Akira Sasaki, Daron Rahlves, Reinfried Herbst und Peter Fill. Die Ösi-Frauen hatten in der jüngeren Geschichte mit Michaela Dorfmeister, Renate Götschl, Nicole Hosp oder Elisabeth Görgl viele unsympathische Fahrerinnen.
    • uhl 20.02.2020 13:07
      Highlight Highlight Hosp ging eigentlich noch, beim Rest gebe ich dir total recht.
  • luegeLose 20.02.2020 10:38
    Highlight Highlight Marc Girardelli habe ich in Wengen live zugeschaut. halt etwas trockener Humor. Marco Büchel, auf jeden Fall.
  • doomsday prophet 20.02.2020 10:26
    Highlight Highlight da waren noch die crazy canucks; steve podborski und ken read, die ami zwillinge phil & steve mare. allein podborskis stürze wären eine unvergessen serie wert 🤘🏻
  • miguelito71 20.02.2020 10:25
    Highlight Highlight Ingemar Stenmark war eine geile Socke. Bei den Frauen mochte ich immer Annemarie Moser-Pröll.... Und Petar Popangelov weil er Popangelov hiess.
  • Pax Mauer 20.02.2020 10:24
    Highlight Highlight Fürstin Tina ist aber so was von die Nummer 1! Mit Aaaaaaaaaaaabstand.
    • Bert der Geologe 20.02.2020 13:26
      Highlight Highlight Und Gina Stecher
    • redeye70 20.02.2020 17:21
      Highlight Highlight Bei einem Gino Stecher wäre der Beruf einfach zu erraten 😂 *wegduck
  • sweeneytodd 20.02.2020 10:09
    Highlight Highlight Im aktuellen Skizirkus mag ich insbesondere Jansrud, Shiffrin und die Løseth. Allgemein hat es aktuell sehr viele Sympathieträger.
    • Güselbert 20.02.2020 19:58
      Highlight Highlight Die Dichte an sympathischen Skifahrern ist wirklich aussergewöhnlich im Moment.

      Bei den Männern auf den schnellen Disziplinen ists ja schon lange so und scheint sich auch nicht zu ändern. Und das, trotz des gewaltigen Aderlasses an Sympathieträgern über die letzten Jahre (Miller, Cuche, Defago, Svindal oder Fill).

      Und es scheint, als setze sich dieser Trend über alle Disziplinen und beide Geschlechter immer mehr durch. Der gegenseitige Respekt für die Leistungen auf der Piste drückt immer mehr durch.

      Der Abgang von Vonn und Höfl-Riesch sowie das Grounding von Gut hat den Damen gut getan.
  • Hallwilerseecruiser 20.02.2020 10:09
    Highlight Highlight Auf meine "Mögen"-Liste gehört auch Frida Hansdotter. Lange Zeit tat sie mir richtig leid: Zuerst stand ihr immer Marlies Schild vor der Sonne. Kaum war sie weg, war sie ständig Zweite hinter Mikaela Shiffrin.
  • Mr.Pliänzboy 20.02.2020 10:01
    Highlight Highlight Keine Ahnung warum aber ich mag die Gisin Geschwister irgendwie weniger wie die anderen Schweizer....
    Dies wird vermutlich aber einige Blitze regnen lassen
    • skisandtrail 20.02.2020 10:33
      Highlight Highlight Das ist schon berechtigt.
      Kommt vor allem daher, dass z.B. die Wendy auch privat genau so ist, wie sie sich gibt. Die Gisin's sind gegenüber den Medien zwar nett und aufgestellt, jedoch privat eher etwas "verbissen" und zu egoistisch..
    • Potzblitz36 20.02.2020 10:38
      Highlight Highlight Bin voll bei dir, nur weiss ich, zumindest bei Michelle, auch warum: Anfangs Saison von der Abfahrtskugel träumen und dann nach 6 Rennen weniger Punkte auf dem Konto haben als es für einen Sieg gibt! Und dann das ständige "mega" in den Interviews, da kommt mir die Galle hoch!
    • Licorne 20.02.2020 12:44
      Highlight Highlight Michelle wirkt auf mich halt einfach nicht sehr reif. Ich glaube, dass ihr auch oft die mentale Verfassung im Weg steht - sie wäre zu mehr fähig, als sie zeigt. Aber die Abfahrtskugel.. naja.. hohe Ziele muss man haben :-)

      Dominique und Marc waren halt in ihren Karrieren beide mehrfach schwer verletzt, was sie immer wieder zurückgeworfen hat. Insbesondere Dominique konnte dennoch einzelne tolle Erfolge feiern, was mich für sie sehr freut. Ich glaube, dafür braucht man einfach einen gewissen Biss. Sie war zudem sehr emotional.

      Nein, unsympathisch sind sie mir eigentlich alle nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madiba 20.02.2020 09:49
    Highlight Highlight Den Raich mochte ich nie. Zu unscheinbar vom Typ, zu erfolgreich und Österreicher.

    Anders wars beim Herminator. Geiler Typ, wurde mir aber auch erst mit fortgeschrittenem Alter bewusst. Mochte ich zuerst auch nicht, weil Österreicher und zu erfolgreich. :-D

    Meine Helden waren Lasse Kjus und Bode Miller!

    Ich vermisse heute einfach diese absoluten Allrounder, die in jeder Disziplin gewinnen können.
  • LubiM 20.02.2020 09:36
    Highlight Highlight Ich würde auf die "Nicht-Mögen-Liste" die Matts nehmen - vor allem der Mario (und deshalb auch Michael). Nur schon weil er in Adelboden immer so gut war!
  • Glenn Quagmire 20.02.2020 09:33
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
  • kupus@kombajn 20.02.2020 09:31
    Highlight Highlight Ich bin da vielleicht nicht ganz objektiv, aber ich mochte die Kostelic-Geschwister. Janica hatte eine sehr offene, lockere und natürliche Art. Ivica, nicht minder locker, war der witzige, gitarrespielende Rock'n'Roller, mit dem man ein Bier trinken gehen würde.
    • redeye70 20.02.2020 17:23
      Highlight Highlight Ivica war eine coole Socke! Irgendwie ständig tiefenrelaxt.
  • Nume no eis, bitteee! 20.02.2020 09:25
    Highlight Highlight Mir gefallen die Kommentare immer bei „so Listen“. - Hätte man alle, wirklich alle SkifahrerInnen, die je mal gefahren sind auf allen Listen aufgeführt... da käme ganz bestimmt noch ein Kommentar für Ernst Neugruber, der beim Skiclub Hinteroberalp internen Slalom zweimal in Folge 5. wurde, den man da noch erwähnen müsste😉
    • Ralf Meile 20.02.2020 09:50
      Highlight Highlight Du lachst jetzt vermutlich, aber wegen seiner zwei fünften Plätze beim Skiclubrennen in Hinteroberalp hätte ich tatsächlich um ein Haar auch noch Ernst Neugruber erwähnt 😉
  • Bert der Geologe 20.02.2020 09:25
    Highlight Highlight Auf meiner Hassliste zuoberst steht Karl Schranz. Denn hasste ich als Kind mehr als Blumenkohl.
    • Pax Mauer 20.02.2020 10:25
      Highlight Highlight alle Österreicher hat man damals gehasst. prinzipiell
  • Burn 20.02.2020 09:21
    Highlight Highlight Ivica Kostelic hat im Ziel manchmal Gitarre gespielt und das Vogellisi gesungen. Das war cool und hat ihn mir sehr sympathisch gemacht. Die Kostelics hattens ja sowieso nicht leicht mit den Ansprüchen des Vaters und zu Beginn ohne jegliche Unterstützung eines Verbands. Grossartig wie Ivica und auch Janica damit umgegangen sind.
    • maxi #sovielfürdieregiongetan 20.02.2020 12:06
      Highlight Highlight Fakt fehlten mir auch auf dieser Liste!
  • Illuminati 20.02.2020 09:18
    Highlight Highlight Kristoffersen ist mir irgendwie doch sehr sympathisch! Klar er scheint auch sehr ehrgeizig zu sein aber ich mag seinen Dialekt und seinen Fahrstil!
    Allgemein finde ich aktuell viele Fahrerinnen und Fahrer (klar nur aus der Ferne) sehr sympathisch!
  • maxi #sovielfürdieregiongetan 20.02.2020 09:17
    Highlight Highlight Walchhofer ist der Oli Kahn des Skisports. niemand mag/mochte den!
    • kupus@kombajn 20.02.2020 09:45
      Highlight Highlight Ich mag Kahn.
    • Miri Mi 20.02.2020 10:25
      Highlight Highlight Den Walchhofer mochte ich. Auf jeden Fall 100x lieber als Maier und Raich.
    • Mia_san_mia 20.02.2020 14:07
      Highlight Highlight Hey Kahn ist der Beste 💪🏻💪🏻💪🏻
    Weitere Antworten anzeigen
  • saukaibli 20.02.2020 09:15
    Highlight Highlight Für mich fehlt da noch Mani Pranger. Wenn er im Starthaus stand, dachte man, der macht sich grad bereit für einen Amoklauf, neben der Piste der entspannteste und netteste Typ, den man sich vorstellen kann.
  • ursus3000 20.02.2020 08:56
    Highlight Highlight Du hast die crazy Canucks vergessen ( oder bist zu jung )
    Ken Read , Phil Mare und Steve Podporski . Die coolsten Stütze hat Podporski produziert
    • zaphod67 20.02.2020 09:23
      Highlight Highlight Phil Mahre ist US-Amerikaner.
    • Thomtackle 20.02.2020 09:27
      Highlight Highlight Mare war allerdings ein Ami und mit seinem Zwilligsbruder Steve meine Helden der 80er
  • Bio Zitronensaft 20.02.2020 08:52
    Highlight Highlight Ausser dass der Herminator fix auf die gehört, ist dem nichts hinzuzufügen.
  • Thomtackle 20.02.2020 08:51
    Highlight Highlight Fehlt nicht noch Vonn bei den "nicht mögen"? oder mag die jemand? :-)
    • esclarmonde 20.02.2020 09:12
      Highlight Highlight Ich gehöre ebenfalls zur Nicht-mögen-Fraktion.
    • uhl 20.02.2020 09:41
      Highlight Highlight Ich glaube bei der ist's ähnlich wie bei Gut-Behrami. Zu Beginn hatten alle Freude an ihr, das nahm dann mit zunehmender Dauer aber auch stark ab.
    • ursus3000 20.02.2020 09:53
      Highlight Highlight Ich finde es ein bisschen speziell , von Leuten die man nicht kennt von nicht mögen zu reden , ausser vielleicht Ronaldo
    Weitere Antworten anzeigen
  • Carpe Diem 20.02.2020 08:51
    Highlight Highlight "Wie die g'sengte Sau" 🤣

    Das Video von Armin Assinger ist immer wieder ganz grosses Kino!
  • Lümmel 20.02.2020 08:39
    Highlight Highlight Ich mochte Lindsey Vonn nie.
  • Frida Kahlo 20.02.2020 08:33
    Highlight Highlight Danke für das auffrischen der vielen tollen SkirennfahrerInnen ❤️


    Ich mochte Maria Höfl-Riesch, sehr sogar.

    ...und natürlich Katja Seizinger 😍

Der «Flachländer», der 300'000 Franken für den Frieden am Lauberhorn spendet

Er spielte Handball in der höchsten Liga, unterstützt YB und fördert die Volksmusik und die Volkskultur. Nun hat Jörg Moser mit einer Spende von 300'000 Franken im Berner Oberländer Sport-Schwank «Skigeist & TV-Geld» ein Happy End ermöglicht. Was treibt diesen Mann um?

Wie kommt es, dass ausgerechnet einer aus dem Flachland eine sechsstellige Summe hinauf in die Berge schickt, um den Frieden am Lauberhorn zu retten? Wer den Spender verstehen will, muss in des Spenders Land gehen. Goethes Spruch auf Dichter gemünzt, können wir auf den Ski-Friedenstifter Jörg Moser (66) anwenden.

Der Architekt und Generalunternehmer mit heimatlichen Wurzeln in Burgdorf und wohnhaft im Stadtberner Vorort Ittigen ist Besitzer des Restaurants auf der «Lueg». Hier ist tiefes …

Artikel lesen
Link zum Artikel