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Joggen in Zeiten Coronas: Wie gross muss der Abstand sein? Eine Studie hat Antworten

Spazieren, Joggen und Velofahren in Zeiten von «Social Distancing»: Eine neue Studie weist darauf hin, dass zwei Meter Abstand zu wenig sein könnten.



Two joggers run along a country lane near Zurich, Switzerland, pictured on August 27, 2009. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Zwei Jogger rennen am 26. August 2009 ueber einen Feldweg bei Zuerich. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Jogger auf einem Feldweg beim Hardwald Zürich: «Social Distancing» beim Outdoor-Sport ist ein wichtiges Thema. Bild: KEYSTONE

Bewegung an der frischen Luft erfreut sich auch in Zeiten der Pandemie grosser Beliebtheit. Solange die nötige Distanz eingehalten wird, ist das Sporttreiben sogar erwünscht. Doch wie viel Abstand muss man einhalten, wenn man joggend oder velofahrend an Mitmenschen vorbei flitzt?

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Eine kürzlich publizierte Studie der niederländischen Universität Eindhoven und der belgischen Universität Leuven ist dieser Frage auf den Grund gegangen. Die Studienleitung kommt zum Schluss: Sporttreibende müssen draussen mehr Vorsicht walten lassen, als sie sich vielleicht bewusst sind. Die angestrengte Atmung in Kombination mit der schnellen Fortbewegung bildet eine Tröpfchenwolke, die andere gefährden könnte.

In der Studie wird davon abgeraten, sich direkt im Windschatten eines anderen aufzuhalten. Keucht, niest oder hustet die vordere Person, bildet sich hinter ihr eine Wolke aus Mikrotröpfchen. Hält die nächste Person zu wenig Abstand, kommt sie mit dieser Tröpfchenwolke in Berührung und könnte sich gegebenenfalls anstecken.

Studie zum Abstandhalten beim Joggen

Simulation der Tröpfchenwolken: Je schneller die Bewegung, desto länger die Wolke. quelle: Studie

Das sind die Abstandsregeln

Die Grösse und Länge der Tröpfchenwolke variiert mit der Geschwindigkeit der Bewegung: Je schneller die Bewegung, desto länger die Wolke. Damit das Risiko einer Infektion minimiert wird, empfehlen die Forschenden folgende Distanzen:

Diese Angaben müssen jedoch mit einer gewissen Vorischt interpretiert werden, denn die Studie durchlief ein schnelleres Verfahren als akademisch üblich – der dringlichen Situation geschuldet.

Die Simulationsmodelle der Studie ergaben zudem, dass es viel weniger problematisch ist, nebeneinander zu joggen als hintereinander. Bei windstillem Wetter reicht eine zwei Meter grosse Lücke, um sich und die andere Person zu schützen.

Abstand beim Überholen

Beim Überholen und Überholt-werden sollte frühzeitig die Seite gewechselt werden. So lässt sich der direkte Windschatten und damit die Tröpfchenwolke der vorderen Person vermeiden. Auf gleicher Höhe gilt dann die Zwei-Meter-Regel. Das Ganze ist mit dem Autofahren vergleichbar: der Zügigere sollte nicht zu dicht auffahren, und ebensowenig vorne wieder knapp reinziehen. (adi)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ohniznachtisbett 10.04.2020 19:10
    Highlight Highlight Ok. Jetzt wirds aber wirklich langsam lächerlich. Also wir haben alle verstanden, dass es ganz schlimm ist. Solche Studien sind schlicht gugus und bringen rein gar nichts.
  • Locutus70 10.04.2020 18:47
    Highlight Highlight Ich habe irgendwo gelesen: Wer sich einen Aluhut aufsetzt, kann auf den Abstand sogar ganz verzichten :xD
  • luegeLose 10.04.2020 17:13
    Highlight Highlight Wenn alles wieder mal normal ist, warum können wir nicht regelmässig so einen zweiwöchigen Lockdown machen. Die Natur kann sich erholen, man sieht wieder Berge, den Himmel. Saubere Luft, Wasser.
  • Locutus70 10.04.2020 17:09
    Highlight Highlight Ich halte in Zukunft lieber Abstand von solchen skurrilen Studien :xD
  • COVID-19 ist Evolution 10.04.2020 15:28
    Highlight Highlight Es hat nun mehr Leute im Wald welches es sich sonst nicht gewohnt sind. Es ist Zecken-Saison. Zeit für einen gut gemeinten Ratgeber an alle @Watson?
  • Saerd neute 10.04.2020 15:20
    Highlight Highlight Am gefährlichsten sind Jogger die zusätzlich eine nasse Aussprache haben.
  • Saerd neute 10.04.2020 15:01
    Highlight Highlight Am besten halten wir ab jetzt zu jedem anderen Homo sapiens 10 m Abstand, könnte ja sein dass irgend Einer wieder mal ne Grippe oder sonst den Pfnüsel hat.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 10.04.2020 14:07
    Highlight Highlight Wenn die dummen Fussgänger, Jogger und Hündeler sich endlich einfach nur an den Rechtsverkehr halten würden, wäre es grundsätzlich schon viel angenehmer. Aber nein, die störrischen Schweizer und Nicht-Schweizer, auf die das hiesige Verhalten abfärbt, meinen, sie müssten links im Gegenverkehr laufen und die anderen hätten gefälligst aus dem Weg zu gehen.

    Generell Rechtsverkehr. Auch beim Gehen, im Supermarkt, an Flaniermeilen, beim Scootern und Velofahren.
    • Glaedr 10.04.2020 15:50
      Highlight Highlight Nicht Schweizer auf die das hiesige verhalten abfärbt
      Ihr ernst
      Wie sehr hassen sie eigentlich Schweizer, ich habe das Gefühl in jedem ihrer Kommentare gehen sie gegen die Schweizer.
      Wenn wir wirklich so schlimm sind
      Sachen packen und sobald die Grenzen wieder offen sind, ganz weit weg gehen wo es nicht mehr so viele von uns hat.
    • Locutus70 10.04.2020 17:10
      Highlight Highlight @Antinatalist - Was mir in deinen Kommentaren immer wieder auf fällt: Die Dummen sind immer die anderen :)
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 10.04.2020 18:41
      Highlight Highlight Wenn du dich wegen einem Kommentar angemacht fühlst und dann auch noch anrätst, auszuwandern, dann ist 20 Minuten dein passendes Newsportal.

      Wenn du dich angepieselt fühlst, weil man dem helvetischen Volk den Spiegel vorhält, dann trifft mein Kommentar wohl haargenau auf dich zu.

      Wenn du Mühe damit hast, andere Meinungen zu akzeptieren und den Drang verspürst, andere Meinungen, die Erkenntnissen und Erfahrungen entspringen, als Hasskommentare abtust, dann solltest du dich in Toleranz üben und andere Meinungen akzeptieren. Etwas, was ja das Volk hierzulande nur zu gerne immer einfordert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maya Eldorado 10.04.2020 13:27
    Highlight Highlight Metermass nicht vergessen mitzunehmen, dass man auch sicher den Abstand genau einhalten kann.
  • Troll Watson 10.04.2020 12:58
    Highlight Highlight Mussten jetzt noch Velofahrer erwähnt werden?
    Gäbe es keinen Artikel dazu, würde es nie jemanden auffallen. Die irrationale Hysterie ist schon genug gross.
    Man will ja nicht von hysterischen Leuten eine Ladung Pfefferspray kassieren.
  • #StopptDenKurvenFetischismus 10.04.2020 12:38
    Highlight Highlight The future is bright
    Benutzer Bild
  • #StopptDenKurvenFetischismus 10.04.2020 12:33
    Highlight Highlight Echt jetzt.
    Computersimulationen aus unrieviewten Studien und auf rein theoretischer Basis (Windstille, droplets an den Hose seien ansteckend, welche Dosis denn so?) werden verwendet um Verhaltensweisen einzuführen... und das für Leute, die offensichtlich noch im Stand sind zu rennen...

  • Beeee 10.04.2020 12:26
    Highlight Highlight Ich kann das ganze nicht mehr ernst nehmen.
  • Ich heisse Michi mit sanftem ch 10.04.2020 11:38
    Highlight Highlight Meine Empfehlung und Erfahrung: Zwischen 05.45 bis 06.55 Uhr joggen gehen und Ihr werdet nur wenige Menschen antreffen. Ausserdem ist Joggen am Morgen gesund. Quelle: https://www.atupri.ch/de/maxyourhealth/laufen-am-morgen
  • Regenmaker 10.04.2020 11:26
    Highlight Highlight Selbst wenn diese Studie nicht stimmt sollten wir in Städten ein paar Strassen für den motorisierten Verkehr sperren, damit die Leute in sicherem Abstand spazieren und sporten können, wie das z.B. in Wien gemacht wird.
  • Maya Eldorado 10.04.2020 11:16
    Highlight Highlight Und was ist mit Lufbefeuchtern und Klimaanlagen. Da gibt es massenhaft Tröpfchen. Vermischen die sich dann mit den Menschentröpfchen. Und was passiert dann.
    Und ja, was ist, wenn es Nebel hat. Da sind ja die Tröpfchen richtig spürbar, so gross sind sie.
    Und - so viele Menschen! Das gibt dann echte Tröpfcheninvasionen.

    Dieser Text soll auch ein wenig zur Erheiterung und Lockerung dienen. Denn wer unsicher ist und angst hat, ist für Viren und Bakterien und überhaupt alle Krankheiten viel anfälliger.
    Nehmt euch das zu herzen. Aber auch so ist Vorsicht geboten und Distanz.
  • Ass 10.04.2020 11:03
    Highlight Highlight Ihr habt noch Töfffahren vergessen 😅😅
    • Bächli 10.04.2020 13:43
      Highlight Highlight 2 Km Abstand
    • jakobheiner 10.04.2020 15:00
      Highlight Highlight und Cabriolets...
  • flyingdutch18 10.04.2020 10:21
    Highlight Highlight Und die 15-Minuten-Regel? Gilt sie nicht mehr? Früher hiess es, dass man nicht länger als 15 Minuten näher als 2 Meter zu einer anderen Person sein soll, um social distancing einzuhalten. Das Kreuzen und Überholen beim Spazieren oder Jogging ist ein Sache von wenigen Sekunden. Also trotzdem gefährlich, auch wenn die andere Person weder keucht noch niest oder hustet?
    • SJ_California 10.04.2020 10:53
      Highlight Highlight Ja. Das haben neuste Erkenntnisse der letzten 1-2 Wochen ergeben.

      Die 15-Minuten-Regel war von Anfang an unlogisch.
    • 7immi 10.04.2020 10:57
      Highlight Highlight Ich weiss nur, dass die 5-Sekunden-Regel auf 2 Sekunden verkürzt wurde wegen Corona (Quelle 9Gag) ;)
    • Hardy18 10.04.2020 11:23
      Highlight Highlight Ich möchte noch hinzufügen, dass die 3s Regel in der Küche weiterhin gilt 😏
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jake Blues 10.04.2020 10:13
    Highlight Highlight Liebe Leser
    Ob klinische Studie oder nicht. Der Luftausstoss eines Joggers ist nun mal intensiver. Damit nimmt der Radius möglicher Tröpfchenwolken zu. Und da das Virus ERWIESENERMASSEN am ehesten durch Tröpfchen übetragen wird, ist die Schlussfolgerung logisch. Was aber wirklich nervt, ist folgendes: von Joggern ANGEMACHT zu werden, weil man als Spaztiergänger nicht die Flucht ins Feld ergreift beim Kreuzen... Als ob sie die Wege für sich gepachtet hätten. Arroganz in Reinform.
    • masltov 10.04.2020 10:41
      Highlight Highlight Wenn‘s dich nervt, dann sag‘s der Person doch gleich im Moment anstatt es rumzutragen und hier in einem Online-Forum rauszulassen.
    • poltergeist 10.04.2020 11:50
      Highlight Highlight Was mich als Jogger nervt sind 3er Gruppen nebeneinander die mich nicht kreuzen lassen wenn ich ihnen entgegen komme.
    • BoJack Horseman 10.04.2020 12:52
      Highlight Highlight Auf Zürichs Jogging Strecken erfreuen insbesondere flanierende Mütter-Rudel die Kinderwagen an Kinderwagen den Weg blockieren und sich dann in ihrem ‚ALS MAMI DARFI ALLES‘ Egotrip gekränkt fühlen wenn man beim anjoggen um Platz bittet
    Weitere Antworten anzeigen
  • 's all good, man! 10.04.2020 10:11
    Highlight Highlight Ab wann ist es denn «angestrengte Atmung»? Auf meiner Hausstrecke hat es momentan wesentlich mehr Menschen als sonst bei schönem Wetter üblich und das Überholen/ Ausweichen ist teilweise echt eine Herausforderung. Von den vielen Läufern sind die meisten aber wirklich am «Joggen» und nicht wettkampfmässig volle Pulle sich die Lunge aus dem Leib kotzen.

    Wäre ja dann wirklich spannend zu erfahren, wie viele Ansteckungen es auf diese Weise tatsächlich gibt. Es fällt mir schon schwer zu glauben, dass diese Zahl sehr hoch sein kann.
  • Ergo 10.04.2020 10:10
    Highlight Highlight Mir fehlt noch der Rückenwind. Dann braucht es noch 100 m Abstand nach vorne...
    • Hardy18 10.04.2020 11:24
      Highlight Highlight 😂
  • Quacksalber 10.04.2020 09:59
    Highlight Highlight Ist doch logisch, dass die Tröpfchenwolke bei einer sich bewegenden Person abgebremst wird und sich so nach hinten bewegt während sie zu Boden sinkt. Nachfolgende Personen laufen so hinein.
    • Randen 10.04.2020 10:14
      Highlight Highlight Die kleinen müssen einfach schneller rennen.
    • Chumitze 10.04.2020 16:08
      Highlight Highlight Gleichzeitig mit den Armen rudern könnte helfen 🙈
  • Henzo 10.04.2020 09:57
    Highlight Highlight Aber wenn man schnell unterwegs ist, ist die dichte der viren ja auch geringer. Wurde das berücksichtigt? Wie gross muss die Menge der aufgenommenen viren pro zeit sein, damit man krank wird?
    • ulmo 10.04.2020 12:36
      Highlight Highlight Nein, dass wurde nicht berücksichtigt. Die Studie wurde von Ingenieuren durchgeführt, nicht von Virologen, Biologen oder Ärzten.

      Diese konnen die Ausbreitung der Tröpfchen modellieren aber keine Aussagen dazu machen, wie sich dies auf die Ansteckung auswirkt.
    • Henzo 10.04.2020 14:38
      Highlight Highlight Ingenieure könnten das durchauss berücksichtigen ...wenn es denn verlässliche Daten dazu gäbe.
  • Der Kritiker Bernd 10.04.2020 09:51
    Highlight Highlight Haben wir keine relevanten Themen mehr in unserer Welt? Stimmt, der Krieg in Syrien ist nichts im Gegensatz zu dieser Studie..
    • MeinSenf 10.04.2020 10:52
      Highlight Highlight Dafür ist ein anderer Artikel zuständig. In einer Zeitung hat es ja zum Glück mehrere davon... also bitte: Return-Button drücken und irgendwo anders weiterlesen...
  • KeineSchlafmützeBeimFahren 10.04.2020 09:49
    Highlight Highlight Die Konzentration in dieser «Tröpfchen-Wolke» ist aber extrem viel tiefer als bei einem normalen Gespräch mit normalem Abstand.
  • solum 10.04.2020 09:41
    Highlight Highlight Das ist doch keine Studie sondern eine Simulation. Es liegen absolut keine Fakten dazu auf dem Tisch. In diesen Zeiten sollten keine Pseudowahrheiten verbreitet werden, es gibt leider schon mehr als genug Mitmenschen in Panik.
    • Shikoba 10.04.2020 11:29
      Highlight Highlight Kennst du solche in Panik? Ich sehe immer nur diejenigen, die sich nicht um die Regeln scheren und einfach normal weitermachen, als wäre nichts, während ich mehrheitlich alleine zuhause sitze. In der Migros machen sie iwie auch keine Kontrollen mehr, es darf jeder rein und alles vollstopfen, von Distanz keine Spur 🤷‍♀️
  • reamiado 10.04.2020 09:28
    Highlight Highlight Du musst einfach so schnell sein, dass die Tröpfchen keine Chance haben, wusch! 💨😅
  • Sarkasmusdetektor 10.04.2020 09:27
    Highlight Highlight Wer hustet, geht hoffentlich gar nicht erst joggen. Das ist auch ohne Corona nicht besonders gesund.
  • passiver Überströmer 10.04.2020 09:13
    Highlight Highlight Interessanter wäre zu wissen warum es in gewissen Regionen, auf die Schweiz bezogen zb. in Genf o. Waadt, viel mehr Fälle gibt. Wird wohl nicht am joggen o. Velofahren liegen.
    • P. Meier 10.04.2020 10:56
      Highlight Highlight Nein, aber vermutlich am grenznahen Ausland mit hohen Fallzahlen.
  • Goldjunge Krater 10.04.2020 09:09
    Highlight Highlight Leute die joggen gehören kaum zur Risikogruppe...
    • lilas 10.04.2020 09:49
      Highlight Highlight Genau! Sie können z.B.Träger sein und das Virus weiterverbreiten ohne es zu merken.
    • Heb dä Latz! 10.04.2020 11:00
      Highlight Highlight Ich bin mir sicher sie joggen mit Kopftuch.
  • KYBI60 10.04.2020 08:59
    Highlight Highlight Schwimmer, Abstand zu den Fischen 30 Meter
  • passiver Überströmer 10.04.2020 08:48
    Highlight Highlight Nach dieser Logik müssten Autofahrer mit offenem Fenster oder Cabriofahrer min 100m Abstand halten. Exgüsi das ist Seich
  • Petrum 10.04.2020 08:39
    Highlight Highlight Langsam wirds ein bisschen lächerlich.
    • homo sapiens melior 10.04.2020 09:27
      Highlight Highlight @Petrum
      Du hast nicht gesehen und gehört, wie Menschen im Spital unter ihren Masken verzweifelt um Luft ringen. Sonst fändest du nicht die Vorsichtsmassnahmen sondern deinen Kommentar lächerlich.
    • DonDude 10.04.2020 09:32
      Highlight Highlight Meinst du die Spitäler, welche alle Kurzarbeit beantragt haben?
    • Bravo 10.04.2020 09:34
      Highlight Highlight 20m Abstand beim Velofahren... Hmm. Hilft ein Töffhelm
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sophon 10.04.2020 08:39
    Highlight Highlight Wie viele Coronafälle gehen wohl noch joggen?
    • Magman 10.04.2020 09:03
      Highlight Highlight Falls du es immer noch nicht begriffen hast: Bis zu zwei Wochen vor Symptomen bis du schon ansteckend!
    • Phrosch 10.04.2020 09:07
      Highlight Highlight Die, die schon angesteckt, aber noch nicht krank sind oder gar keine Symptome haben. 😉
    • Sophon 10.04.2020 09:51
      Highlight Highlight Ich begreiffe, dass mit einberechneter Dunkelziffer- Faktor 10 ca. 2.5% der schweizer Bevölkerung Corona schon hatte. Ich begreiffe, dass allgemein Panik herrscht und die Leute lieber mit dem Finger aufeinander zeigen und Misstrauen sähen anstatt rational zu denken. Solche Studien und Artikel wie dieser sind nicht förderlich für das Zusammenleben in einer Krise. Übrigens ist eine Prise Humor ganz gut in einer Krise.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter R. 10.04.2020 08:25
    Highlight Highlight Schon wieder eine Studie, die etwas Neues hervorbringt. Total unseriös weil das Wesentliche wird nicht gesagt. Die Tröpfchen könnten sich noch im Luftraum bewegen - aber ob das Virus dann noch zu einer Ansteckung führt ist nicht erwiesen. Bis jetzt waren die Forscher im stillen Kämmerlein und kamen nur an die Oeffentlichkeit wenn sie einen Durchbruch ihrer Ergebnisse sahen, jetzt wollen sich alle profilieren.
    • bebby 10.04.2020 08:41
      Highlight Highlight Und die who redet von 15 min Exposure, bis es gefährlich wird auf Distanz.
      Ich sehe den Verkehr immer noch als das grösste Risiko an, der ist jetzt geringer.
    • Agnesse 10.04.2020 09:28
      Highlight Highlight @Peter Die Studie simuliert das aerodynamische Verhalten von Tröpfchen, die von Menschen in Bewegung abgegeben werden.

      Zitat aus dem Paper: «An important issue – currently the subject of intensive debates between scientists world‐wide – is to what extent the residue of micro‐droplets with the virus, after evaporation, still carries an infection risk.»

      Aufgrund der aktuellen Dringlichkeit werden Manuskripte vorveröffentlicht (und erst später peer-reviewed).

      Dass aber vorsichtige Thesen in der Wissenschaft zu reisserischen Überschriften in den Medien werden, ist tatsächlich bedauerlich.
    • Lightwood 10.04.2020 09:28
      Highlight Highlight Nicht alle wollen sich profilieren, einige. Aber das gibt es in jeder Disziplin.
    Weitere Antworten anzeigen
  • P. Meier 10.04.2020 08:23
    Highlight Highlight Gehe ich recht in der Annahme, dass es sich hier um eine Wissenschaftliche Studie unter klinischen Bedingungen handelt? Somit dürfte ein Windeinfluss nicht berücksichtigt sein. Wie gross ist der Einfluss der Luftverwirblung. Wenn jemand niest und dann noch durch die eigene Wolke rennt/fährt dürfte das auch ein Einfluss haben.
  • David Rüegg 10.04.2020 08:20
    Highlight Highlight Wenn wir dereinst Contact-Tracing haben, nimmt mich wunder ob wirklich jemals ein Fall nachgewiesen werden kann, wo sich Leute anstecken, nur weil sie im Freien näher als 2 Meter an einer Person vorbei gegangen sind...
    • Sarkasmusdetektor 10.04.2020 09:22
      Highlight Highlight Ich bezweifle, dass die Apps so genau unterscheiden können, ob es 50 cm oder doch 1.5m waren. Die App weiss ja nicht einmal, ob eine Mauer dazwischen war oder nicht, solange die Funkverbindung durchgeht.
    • David Rüegg 10.04.2020 09:59
      Highlight Highlight Das mag wohl sein... Allerdings würde man dann sehen, ob sich Leute auch dann anstecken wenn sie nicht näheren und längeren Kontakt mit Infizierten hatten. Das würde ja dann für eine sehr leichte Übertragung sprechen würde... Was ich allerdings für unwahrscheinlich halte, da dann schon jetzt viel mehr Leute erkrankt wären.
    • COVID-19 ist Evolution 10.04.2020 10:22
      Highlight Highlight Die Contact-Tracing App nimmt nicht nur Entfernung sondern auch Dauer der räumlichen Nähe auf. Passier-Begegnungen werden nicht als Alarm-Indikator gewertet. Für eine Benachrichtigung zu einer möglichen Infektion muss sich die Person für eine gewisse Zeit in einem relevanten Radius aufgehalten haben. Die Parameter zu Zeitspanne und Radius sind intern der App durch den Anbieter zentral konfigurierbar, so dass aktualisierte Vorgaben seitens der Behörden jederzeit berücksichtigt werden können.
  • Inspiration 10.04.2020 08:17
    Highlight Highlight Besten Dank an all die Familien, die jetzt das Gefühl haben, die Jogging Bahn sei ein Ort zum Spazieren. Das ist hier in Zürich ein echtes Problem.
    • Mimo Staza 10.04.2020 09:15
      Highlight Highlight Ich glaube das sollte heissen: "...ist hier in Zürich ein echtes "First World" Problem".
    • DaniSchmid 10.04.2020 09:16
      Highlight Highlight ‘Jogging Bahn’? Ich hab eher das Gefühl, hier werden Spazierwege als Trainingsanlagen oder Vitaparcours genutzt... 🤷🏼‍♂️
    • bibaboo 10.04.2020 09:18
      Highlight Highlight Also ich sehe mehr Jogger auf Spazierwegen als Spaziergänger auf Jogging-Bahnen. Welche Jogging-Bahnen meinst du?
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