Ukraine
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In Moskau werden Schwule als «Schwuchteln» beschimpft, in Kiew mit Pfefferspray attackiert



Vor einiger Zeit ging ein Video durch das Netz, in dem zwei Männer Händchen haltend durch Moskau liefen und sich dabei heimlich filmen liessen. Die Reaktion der Passanten sprach Bände: von Neugier über Unglauben bis hin zu offener Abneigung. 

Ein Gruppe von Aktivisten wiederholte dieses Experiment in Kiew. Auch in der ukrainischen Hauptstadt reagierten die Leute überrascht bis empört auf das Händchen haltende Paar. Im Gegensatz zu Russland blieb es aber nicht bei verbalen Entgleisungen. 

Als sich die zwei Männer auf eine Parkbank setzen, gesellt sich eine Gruppe junger Männer hinzu. Gemäss «Washington Post» fragte die Gruppe die beiden Männer zuerst, ob sie Patrioten seien. Als sich ein Polizist, der in der Nähe gestanden hatte, entfernte, attackierten sie das Paar mit Pfefferspray und traktierten sie mit Fusstritten. 

Eugene Safonow, einer der Köpfe hinter dem Experiment, betonte aber gegenüber dem Independent, dass die Attacke nicht repräsentativ sei für Kiew: «Mit Ausnahme dieser Gruppe von Idioten haben wir während der gesamten Aufnahmen keine einzige Beleidigung erlebt.» (wst)

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