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epa05910137 Protesters march toward Trump Tower calling for US President Donald J. Trump to release his tax returns to the public in New York, New York, USA, 15 March 2017. Traditionally 15 April is the day US federal income taxes are due unless the date falls on a weekend. Similar protests were planned in cities across the country.  EPA/JASON SZENES

Die meisten Protestmärsche, wie hier in New York, verliefen friedlich. Bild: JASON SZENES/EPA/KEYSTONE

Tausende fordern in der USA die Offenlegung von Trumps Steuerunterlagen



Tausende Amerikaner haben am Samstag in Protestmärschen den US-Präsidenten Donald Trump aufgefordert, endlich seine Steuerunterlagen zu veröffentlichen. Die Demonstrationen fanden in Dutzenden Städten statt.

So gab es unter anderem Proteste in Washington, Chicago, New York sowie in Los Angeles. Sie fanden am sogenannten «Steuertag» statt. Der 15. April ist jährlich der Stichtag, bis zu dem die Amerikaner ihre Steuererklärungen für das Vorjahr abgeben müssen.

In der kalifornischen Stadt Berkeley kam es nach Angaben des Senders CNN zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern und Gegnern Trumps. 13 Menschen seien festgenommen worden.

In den USA ist es seit Jahrzehnten eine Tradition, dass Präsidentschaftskandidaten und Präsidenten ihre Steuererklärungen offenlegen – auch wenn sie dazu nicht verpflichtet sind.

Trump hatte einen solchen Schritt zunächst mit Hinweis auf eine laufende behördliche Steuerprüfung verweigert, aber später machten Mitarbeiter klar, dass der Multimilliardär generell nicht an eine Veröffentlichung denkt.

Dieses Verhalten nährte bei Kritikern den Verdacht, dass der Ex-Immobilienmogul etwas zu verbergen habe, so zum Beispiel Teile seiner Geschäftsverbindungen. (sda/dpa)

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