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epa04345879 A handout picture by the White House made available 08 August 2014 shows US President Barack Obama (L) meeting with the National Security Council in the Situation Room of the White House, in Washington, DC, USA, 07 August 2014. US aircraft have attacked targets of the Islamic State militants (IS) in northern Iraq, the Pentagon said on 08 August 2014. The action came hours after Obama authorized the airstrikes against the radical Islamists. Obama a day earlier ruled out sending US ground troops back to Iraq; they withdrew in 2011 after eight years of military involvement there.  EPA/PETE SOUZA/THE WHITE HOUSE/HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY

US-Präsident Obama bei einem Treffen mit dem Nationalen Sicherheitsrat im Weissen Haus. Bild: EPA/THE WHITE HOUSE

US-Luftangriffe

«Wir werden es nicht zulassen, dass sie ein Kalifat in Syrien und im Irak errichten»



US-Präsident Barack Obama hat sich grundsätzlich zu umfangreicheren Luftschlägen gegen die Islamisten im Irak bereiterklärt. «Wir werden es nicht zulassen, dass sie ein Kalifat in Syrien und im Irak errichten», sagte Obama in einem Interview der New York Times.

Voraussetzung sei aber, dass die politischen Spitzen im Irak die Regierungskrise beenden und einen Weg der Zusammenarbeit finden. Wenn es Partner in der irakischen Führung gebe, sei eine grössere Unterstützung der USA denkbar, um die radikalen Kämpfer der Extremistenbewegung Islamischer Staat (IS) zurückzudrängen.

epa04345798 A handout image released by the US Marines via DVIDS shows an F/A-128 Hornet taking off from Marine Corps Air Station (MCAS) Miramar, California, USA, 21 May 2012. A US F/A-18 combat jet on 08 August 2014 dropped 500-pound laser-guided bombs on a mobile artillery piece belonging to Islamic State militants near Erbil, northern Iraq, the Pentagon said in a statement. The artillery was being used against Kurdish forces defending the city, and also threatened US personnel and facilities in the region, the statement said.  EPA/CPL. JAMEAN BERRY / HANDOUT   EDITORIAL USE ONLY

F/A-18-Kampfjet der USA. archivBild: EPA/US MARINES/DIVDS / HANDOUT

Lebensmittel und Wasser

Die USA hatten am Freitag erstmals seit dem Vormarsch der Islamistenmilizen im Nordirak mit Luftschlägen direkt in die Kämpfe eingegriffen. Dadurch soll die Einnahme der Stadt Erbil im halbautonomen Kurdengebiet durch IS-Kämpfer verhindert und die Verfolgung religiöser und ethnischer Minderheiten gestoppt werden. 

Zudem warfen US-Flugzeuge erneut Hilfsgüter für die Flüchtlinge ab. Die Lebensmittel und das Wasser seien für die Vertriebenen im Sindschar-Gebirge bestimmt gewesen, teilte das Verteidigungsministerium in Washington in der Nacht auf Samstag mit. Eine Entsendung von US-Bodenkampftruppen schloss Obama erneut aus. Sein Sprecher Josh Earnest sagte allerdings, dass der Präsident kein konkretes Enddatum für die Luftangriffe festgelegt habe. 

Water bundles align a C-17 Globemaster III cargo plane at Al Udeid Air Base, Qatar, prior to a humanitarian air drop over Iraq on August 8, 2014. The 816th Expeditionary Airlift Squadron aircrew, air dropped 40 bundles of water for Iraqi refugees during a humanitarian air drop over Iraq.
REUTERS/U.S. Air Force photo by Staff Sgt. Vernon Young Jr./Handout  (QATAR - Tags: MILITARY CONFLICT) FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. IT IS DISTRIBUTED, EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS

Zum Abwurf bereit: Wasser und Lebensmittel. bild: keystone

Ferien trotz Luftangriffen

Das Weisse Haus teilte unterdessen mit, dass Obama trotz der Luftangriffe wie geplant am Samstag seine Sommerferien auf der noblen Insel Martha's Vineyard vor der Küste des Bundesstaates Massachusetts antreten werde. Dort will der Präsident zwei Wochen mit seiner Familie ausspannen. Obama werde aber auch an seinem Ferienort Entscheidungen treffen können, versicherte sein Sprecher Earnest. 

Der Präsident werde auf Martha's Vineyard seine «Kommunikationsausrüstung» dabei haben und von seinen Sicherheitsberatern umgeben sein. «Und wenn es für den Präsidenten erforderlich ist, ins Weisse Haus zurückzukehren, dann ist der Flug von Martha's Vineyard nach Washington nicht lang», ergänzte Earnest. (sda/afp) 

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