DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Video: watson/Vanessa Hann, Emily Engkent

Besuch bei der Psychologin: Wie gehe ich mit dem Corona-Dauerstress um?

Die Corona-Pandemie belastet. Manchmal auch sehr subtil. Ein Besuch bei der Psychologin Annalisa Stefanelli zeigt: So etwas wie ein Mindestmass an Belastung gibt es nicht.



Die Pandemie fordert jede einzelne Person. Wir müssen vernünftig sein und uns an die Regeln halten. Und das, obwohl wir zum Teil nicht alles verstehen, weil die ganze Sache dermassen komplex und verworren ist.

Doch ist die eigene Angst, Unsicherheit oder Wut wegen einer Pandemie Grund genug, um zur Psycholog:in zu gehen? Man liest ja immer wieder von mangelnden Therapieplätzen. Jemand anderes hat es bestimmt nötiger.

«Zum Psychologen soll man so selbstverständlich gehen, wie zur Dentalhygiene.»

Annalisa Stefanelli, Persönlichkeit und Entwicklung (PiE)

Ein Besuch bei der Psychologin Annalisa Stefanelli soll diese Frage klären. Sie findet: «Zum Psychologen soll man so selbstverständlich gehen, wie zur Dentalhygiene.»

Unterschied zur Therapie

Was Stefanelli macht, unterscheidet sich von der klassischen Psycho-Therapie. Sie bietet psychologische Coachings an. Zu ihr gehen Personen, die ihre Gedanken- und Gefühlswelt besser verstehen und mit Schwierigkeiten und Herausforderungen im Alltag umgehen wollen. Menschen mit Depressionen, Zwangsstörungen oder anderen psychischen Krankheiten verweist sie an eine psychotherapeutische Fachperson weiter.

«Ich wünsche mir, dass sich jede Person aktiv mit sich selber und den eigenen Emotionen professionell auseinandersetzt.»

Annalisa Stefanelli, Persönlichkeit und Entwicklung (PiE)

Stefanelli betont während des Coachings immer wieder, dass kein Problem zu klein sei, solange es einem betreffe. Was das Gespräch mit ihr zu denen mit Freunden oder Familienmitgliedern unterscheidet: Stefanelli stellt Fragen, ohne dabei von sich auszugehen. Und sie tut das, ohne die geäusserten Gefühle zu bewerten.

«Leider wird psychische Gesundheit immer noch stark stigmatisiert», sagt Stefanelli. Sie wünsche sich, dass sich jede Person aktiv mit sich und den eigenen Emotionen professionell auseinandersetzt.

Hast du eine Frage, die du gerne mal unverbindlich einer Psychologin oder einem Psychologen stellen würdest? Schreib uns!

Lass dir helfen!
Du glaubst, du kannst eine persönliche Krise nicht selbst bewältigen? Das musst du auch nicht. Lass dir helfen.
In der Schweiz gibt es zahlreiche Stellen, die rund um die Uhr für Menschen in suizidalen Krisen da sind – vertraulich und kostenlos.
Die Dargebotene Hand: Tel 143, www.143.ch
Beratung + Hilfe 147 für Jugendliche: Tel 147, www.147.ch
Reden kann retten: www.reden-kann-retten.ch

Depression ist eine Erkrankung – und so fühlt sie sich an

Video: watson/lea bloch

Diese 4 Sätze solltest du als Angehörige/r sein lassen

Video: srf/Roberto Krone

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Wenn Essen Angst macht – 14 sehr spezifische Food-Phobien

1 / 15
Wenn Essen Angst macht – 14 sehr spezifische Food-Phobien
quelle: chicken.ca / chicken.ca
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das nennt sich Misophonie und ist eine anerkannte Störung

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Dieser Mikrobiologe hält Selbsttests nur für sinnvoll, wenn Lockerungen möglich werden

Mikrobiologe Gilbert Greub hält Nasen-Selbsttest nur dann für sinnvoll, wenn damit Restaurants und Kinos geöffnet werden können. Denn Studien zeigen eine sehr tiefe Zuverlässigkeit für Infizierte ohne Symptome. Doch das wäre genau die Zielgruppe.

Die Zahl ist so tief, dass man reflexartig ihre Richtigkeit anzweifelt: Nur 33 Prozent all jener Personen, die keine Symptome verspürten, wurden durch die Schnelltests erkannt – obwohl sie gemäss einem PCR-Test mit dem Coronavirus infiziert waren. Dies ergab eine Studie des Mikrobiologen Gilbert Greub und anderen von der Universität Lausanne, die aktuell als Pre-Print vorliegt und bald im Journal «Microorganisms» publiziert wird.

Bis anhin wäre ein solcher Befund nicht dramatisch gewesen, denn …

Artikel lesen
Link zum Artikel