Wirtschaft
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FILE - In this May 9, 1938 file photo, people stand in line for their portions of a federal surplus of potatoes and cabbages in Cleveland. Nearly a century later, the U.S. economy is all but shut down, and layoffs are soaring at small businesses and major industries. A devastating global recession looks inevitable. Deepening the threat, a global oil price war has erupted. Some economists foresee an economic downturn to rival the Depression. (AP Photo, file)

Bild: AP

Analyse

Der Weltwirtschaft droht eine lange Rezession – oder gar eine Depression

In den USA explodieren die Arbeitslosenzahlen, Chinas Wirtschaft kommt nur langsam auf Touren, Europäer streiten sich über Coronabonds und den Schwellenländern droht Massenelend. Ökonomen beginnen, schwarz für die Weltwirtschaft zu sehen.



Robert J. Samuelson gehört zu den erfahrensten wirtschaftlichen Kommentatoren in den USA. Als er in den Siebzigerjahren zu schreiben begann, hat er sich geschworen, niemals das Wort «Depression» in den Mund zu nehmen. Zu unwahrscheinlich schien es ihm, dass es jemals wieder zu einem Absturz der Wirtschaft kommen würde, der eine Arbeitslosenquote von über 20 Prozent und ein Schrumpfen des Bruttoinlandprodukts von gegen 50 Prozent zur Folge haben und der jahrelang dauern würde.

Nun hat Samuelson seinen Schwur gebrochen. In seiner jüngsten Kolumne in der «Washington Post» schreibt er:

«Unsere Situation gleicht zunehmend den Zuständen in den Dreissigerjahren. In der Vergangenheit gesicherte Erkenntnisse bilden nicht mehr die Realität ab. Die Trennlinie zwischen einer schweren Rezession und einer Depression ist im besten Fall verschwommen geworden. Sollten wir noch nicht in einer Depression sein, so sind wir näher daran als je seit dem Zweiten Weltkrieg.»

Nach dem Zweiten Weltkrieg haben Politiker gelernt, Abschwünge der Wirtschaft mit den Instrumenten von John Maynard Keynes aufzufangen. Die Notenbank senkte die Zinsen und der Staat erhöhte seine Ausgaben. Damit kam man mehr oder weniger schmerzlos über die Runden.

Wegen der Coronakrise haben die Staaten in den entwickelten Ländern Hilfspakete in der Höhe von Milliarden, ja Billionen geschnürt. Die Notenbanken fluten die Märkte geradezu mit Geld. Der Erfolg hält sich in Grenzen. Kenneth Rogoff, Harvard-Professor und Co-Autor des in der Finanzkrise einflussreichen Buches «This Time is Different», gibt in der «New York Times» zu Protokoll:

«Ich habe den Eindruck, die Finanzkrise von 2008 sei bloss ein Testlauf gewesen für das, was wir jetzt erleben. Schon jetzt zeichnet sich der tiefste Fall für die Weltwirtschaft seit 100 Jahren ab. Alles hängt davon ab, wie es weitergeht. Sollte es jedoch noch länger so bleiben, dann wird das die Mutter aller Finanzkrisen werden.»

Es gibt bisher kaum Indizien, die auf ein rasches Ende der Coronakrise hindeuten. Inzwischen haben fast alle Länder Bleibt-zuhause-Regeln aufgestellt und diese Regeln bis mindestens Ende April verlängert. Weil damit die Wirtschaft in ein künstliches Koma versetzt wird, schnellen die Arbeitslosenzahlen steil in die Höhe, während die Börsenkurse in den Keller rasseln.

Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den Volkswirtschaften der beiden Supermächte.

In den USA sieht es noch zappenduster aus. Letzte Woche sind über drei Millionen Gesuche für Arbeitslosenunterstützung eingetroffen. Diese Woche waren es doppelt so viel, 6,6 Millionen.

Dabei ist der Höhepunkt der an Covid-19 Erkrankten noch lange nicht erreicht. Im Bundesstaat New York, dem Epizentrum der Epidemie, wird er nicht vor zwei Wochen erwartet. Landesweit ist die Zahl der Infizierten deutlich über 200’000, die Zahl der Toten über 5000 geklettert.

epa08337755 Paramedics transport a patient to the emergency room entrance of the Wyckoff Heights Medical Center in Brooklyn, New York, USA, 01 April 2020. New York City is still the epicenter of the coronavirus outbreak in the United States and there are continuing concerns that the health care system will be unable to volume of COVID-19 patients.  EPA/JUSTIN LANE

Sanitäter bringen einen Covid-19-Patienten in ein Spital in Brooklyn. Bild: EPA

Selbst Präsident Trump scheint nun den Ernst der Lage erkannt zu haben. Die nächsten zwei Wochen würden sehr hart werden, erklärte er jüngst an seiner täglichen Pressekonferenz. Anthony Fauci, das Gewissen der Coronakrise, sprach derweil von 100’000 bis 240’000 zu erwartenden Toten.

Offiziell gibt es in China kaum neue Infizierte. So richtig glauben mag man es jedoch nicht. Der wirtschaftliche Schaden ist jedoch bereits jetzt immens. In der «Financial Times» stellt Diana Choyleva, Chefökonomin der Enodo Economics in London, fest:

«Die reale Arbeitslosenquote in China wird wahrscheinlich höher sein als zehn Prozent. Das Wirtschaftswachstum wird auch im zweiten Quartal schwach sein, denn die Unterbrechung der Produktion zeigt Nachwirkungen. Und was noch wichtiger ist: Es gibt keine Nachfrage aus dem Ausland.»

Im ersten Quartal ist das chinesische BIP um 9,4 Prozent gesunken, im zweiten wird mit einem Minus von 2,1 Prozent gerechnet. Obwohl auch in China alles unternommen wurde, um die Jobs zu sichern, lag die Arbeitslosenquote Ende Februar bei 6,2 Prozent.

Residents observe social distancing at a park along the Yangtze River in Wuhan in central China's Wuhan province on Wednesday, April 1, 2020. Skepticism about China’s reported coronavirus cases and deaths has swirled throughout the crisis, fueled by official efforts to quash bad news in the early days and a general distrust of the government. In any country, getting a complete picture of the infections amid the fog of war is virtually impossible. (AP Photo/Ng Han Guan)

Soziale Distanz ist in Wuhan, dem Ursprungsort von Covid-19, nach wie vor angesagt. Bild: AP

Düster sieht die Lage auch in Europa aus. In Italien und Spanien wütet die Epidemie besonders heftig. Es ist absehbar, dass die Volkswirtschaften dieser Länder nur mit massiven Hilfspaketen wieder auf die Beine gebracht werden können. Dazu braucht es auch die Solidarität der übrigen Euroländer. Davon ist nichts zu spüren. Deutschland und Holland wehren sich mit Händen und Füssen gegen sogenannte Coronabonds.

Am schlimmsten werden jedoch die Schwellenländer leiden. Das ausländische Kapital nimmt Reissaus und die Rohstoffpreise sacken ab. Dazu kommen finanzielle Verpflichtungen. Gemäss einem Report der Uno-Handelsabteilung müssen die Schwellenländer bis Ende Jahr gesamthaft Schulden in der Höhe von 2,7 Billionen Dollar zurückerstatten.

In Italien sind unzählige Hundebesitzer trotz geschlossener Parks und Grünflächen täglich auf den Strassen unterwegs. Wer einen Hund besitzt, nutzt ihn jetzt gern als Ausrede, um trotz der Ausgangssperre ins Freie zu kommen.(Bild vom 12. März)

Glücklich der Italiener, der einen Hund besitzt. Er darf nach draussen. Bild: EPA

Normalerweise wäre dies mit Umschuldungen zu stemmen gewesen. Nun ist dies sehr unsicher geworden. UN-Vertreter Richard Kozul-Wright befürchtet daher in der «New York Times», dass diese Länder «von einem Wirtschaftsschock getroffen werden noch bevor der Gesundheitsschock zuschlägt.»

Zu Beginn der Coronakrise bestand die Hoffnung, dass die Wirtschaft kurzeitig in ein künstliches Koma versetzt werden müsse, um das Virus zu besiegen. Danach würde sie sich jedoch rasch wieder erholen und kräftiger denn je zurückkehren.

Dieses Szenario ist immer noch möglich. Wahrscheinlicher jedoch ist, dass die Weltwirtschaft massiv geschwächt aus dem Koma erwachen wird, und dass wir Glück haben müssen, dass sie nicht in eine langjährige Depression verfällt.

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171Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • TomTomZH 05.04.2020 00:31
    Highlight Highlight Fun fact der nicht allzu viel mit dem Artikel zu tun hat: Wegen Trump‘s Ignoranz und unwillen, etwas gegen das Virus zu tun, gehen die Schätzungen der Todesopfer in den USA teilweise sogar in Millionenhöhe 😬
    Und das nur weil Trump seine Bürger weiterarbeiten lassen will.
  • Selbstverantwortin 04.04.2020 12:28
    Highlight Highlight Jahrelang wurde verspottet, wer für gesunde Finanzen, Schuldenabbau und normale (höhere) Zinsen plädierte.
    Leider fehlt nun vielerorts genau das, um reagieren zu können.
  • Abendländer 04.04.2020 12:21
    Highlight Highlight Wer inszeniert und profitiert in dem Schlamassel?
    Das Verbrechen hat Anschrift u. Tel.-No. Man kann auch einige Namen nennen. Wer gehört zur Finanzoligarchie? Rockefeller, Rothschild, Soros, Chodorkowski, brit. und saud. Königshaus. Warum soll es Antisemitismus sein, wenn man darüber spricht, wie diese kleine Schicht von Geldaristokraten die FED benutzen, um die ganze Welt ins Chaos zu stürzen

  • Abendländer 04.04.2020 12:04
    Highlight Highlight Frage:
    Wer ist abermals Profiteur der Situation?
    Antwort:
    Das Kartell der Federal Reserve, bzw. deren Besitzer- Familien. Kriminell seit Jahrhunderten.
    (Morgan, Rockefeller, Rothschild, Warburg und Kohorten)
  • Hoci 03.04.2020 18:56
    Highlight Highlight Finanzkrise 2008 betraff die wenigsten, war nur ne Minkorrektur die bestimmte Branchen betraff. Andere boomten.
  • Chrigi-B 03.04.2020 18:24
    Highlight Highlight Depression? Denke nicht.

    Es wird wohl 1 oder 2 Quartale siechen, dann gehts aufwärts.

    Die jetzige Situation wird von der Bevölkerung sowiso nicht länger als Ende Mai toleriert.

    Zeigt der Thermometer erst Mal über 25 Grad an, ist es dann sowiso vorbei mit der Disziplin...
  • Inflatio 03.04.2020 15:54
    Highlight Highlight Wir werden einen hohen Preis bezahlen für diesen Schlamassel.

    Einziger Vorteil. Alle Influencer sind weg vom Fenster. Kein Schwein interessiert sich mehr für diese oberflächlichen Schattengewächse.
  • Beobachter 03.04.2020 14:57
    Highlight Highlight Um es mit Löpfes Worten zu sagen: Kommt drauf an, wie lange das Koma anhält, in das wir die Wirtschaft versetzen. Bis jetzt war es nur "ein Bisschen Koma". Und auf diese Weise wird sich die Corona Krise noch lange dahinziehen. Und wie das bei Koma Patienten so ist, je länger der Zustand dauert, desto sicherer und unvermeidlicher sind die Langzeitschäden. Mit einem 3 wöchigen Total Lock-Down (sprich: wirklichem Koma), hätte sich die Krise relativ rasch beenden lassen. Diese Möglichkeit bestünde immer noch. Die Chancen, dass sich so Langzeit Folgen minimieren lassen, halte ich für reell.
    • Stinkstiefel 03.04.2020 22:22
      Highlight Highlight Wow - sagenhaft kurzfristig gedacht.

      Was passiert denn nach 3 Wochen? Abgesehen davon, dass eine totale Quarantäne wegen der Grundversorgung per se schon nicht möglich ist, müsste das ganze weltweit gleichzeitig und gleich stark umgesetzt werden. Ansonsten kannst du die Tage zählen, bis es von irgendwoher wieder eingeschleppt wird und von vorne los geht.

      Das sind Tagträume!
    • Beobachter 04.04.2020 07:50
      Highlight Highlight @Leon: Diese Probleme sehe ich natürlich auch, ich bin ja nicht naiv. Aber grundsätzlich ist es die mathematische Realität auf Basis der Dinge, die wir derzeit wissen (Inkubationszeit, Ansteckungszeit, Immunisierungszeit etc.). Insofern machte es mir Sorgen, dass nun die Stimmen, die bereits wieder lockern wollen, an Gewicht gewinnen. Denn genau aus den Gründen, die Du erwähnst, wird dann die Ansteckungs Kurve wieder steil nach oben gehen. Eine mögliche Alternative wäre die Isolation der Infizierten und Ihres Umfeldes plus Geotracking. Nur dürfte da die Opposition der Datenschützer gross sein.
  • Quacksalber 03.04.2020 14:48
    Highlight Highlight Wir haben gar keine Zeit für eine Rezession. Die immer deutlicher spürbare Klimakrise wird unsere ganze Aufmerksamkeit brauchen. Reisst euch zusammen.
  • Altweibersommer 03.04.2020 14:41
    Highlight Highlight Wenn du schon Keynes erwähnst, musst du aber auch erwähnen, dass dieser längst durch Friedman als Jehova abgelöst wurde. Damit begannen auch die Probleme wieder.

    Bezeichnend ist an dieser Krise auch, dass wieder nur diejenigen leiden, die Ihre Einkünfte aus ehrlicher Arbeit beziehen. Kapitalerträge aus Mieten und Krediten sind davon nicht betroffen. Wir könnten uns diese Krise locker leisten, wenn unser Wohlstand gerecht verteilt wäre.
    • Hierundjetzt 03.04.2020 15:16
      Highlight Highlight Ja, das sind Unia Märchen. Ist er in der Schweiz auch. Sie dazu den Gini Koeffizient.
    • TheRealSnakePlissken 03.04.2020 19:06
      Highlight Highlight „ Kapitalerträge aus Mieten und Krediten sind davon nicht betroffen“ - Sind sie doch. Mieten: Wer zieht bei Aussicht auf eine Rezession noch in eine teurere Wohnung? Kapitalerträge: Schon jetzt warnt die Finma die Finanzbranche vor zu hohen Dividendenauszahlungen.
    • rodolofo 03.04.2020 20:35
      Highlight Highlight @ Hierundjetzt
      Im Moment bürgt der Staat für schnell und unbürokratisch gesprochene "Überbrückungskredite" mit Laufzeiten von 5-7 Jahren.
      Was nach Ablauf dieser Frist nicht zurückbezahlt werden kann, wird "der Staat" übernehmen müssen, also "die SteuerzahlerInnen".
      Spätestens dann werden die "die anonymen Abzocker und Absahner" gefragt sein, dass sie endlich angemessen Steuern bezahlen und damit ihren Beitrag leisten für ein System, von dem sie bisher unverschämt profitiert haben!
      Weltweit werden die Steuern für Reiche, Super-Reiche und Multinationale Konzerne angehoben!
      (Wunschdenken...)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mr. Van 03.04.2020 14:23
    Highlight Highlight #2 Das Konsumverhalten wird sich drastisch ändern... kaum Geld und kaum materialistisches Interesse....wir werden ein Reset brauchen um aus der Depression rauszukommen die uns bevorsteht. Ich befürchte der Virus ist nur ein kleiner Tropfen, wenigstens ist nach der Krise wieder ein grosser Aufschwung zu erwarten...
  • Mr. Van 03.04.2020 14:21
    Highlight Highlight #1 Anfangs verkaufte man den Virus als ungefährlich und liess bewusst zu, es sich zu verbreiten. Danach wo es genug Infizierte gab oder gibt versucht man eine Panik auszulösen, indem der Virus nicht mehr zu stoppen sei, indem das Gesundheitswesen mit alldem überlastet wäre, überall gäbe es Mangel im Gesundheitswesen, zu wenig Beatmungsgeräte usw.. folglich einziger Ausweg aus alldem natürlich eine Isolation, man will ja keinen Kollaps im Gesundheitswesen -Super „Massnahmen der Elite eine nationale bzw globale Wirtschaftskrise herbeizuführen. - 9.-klässler hätten es besser gelöst.
  • rodolofo 03.04.2020 14:12
    Highlight Highlight Ich will mal den Blick vom Finanzsystem, das eigentlich IMMER wie ein Affenhaus verrückt spielt, abwenden und mich mit der real existierenden Wirtschaft zuwenden:
    Was passiert, wenn ein Kreuzfahrtschiff vom Heimathafen aus in See sticht und dann wochenlang die Weltmeere durchkreuzt und zwischendurch immer wieder anlegt, so dass sich dann jedes Mal eine Touristen-Invasion ereignet?
    Recht viel, und es wird auch sehr viel geleistet und im Gegenzug Geld verdient.
    Aber hat das ganze Spektakel über den Selbstzweck hinaus einen Nutzen?
    Nein! Das ist pure Energieverschwendung UND Umweltverschmutzung!
  • Satan Claws 03.04.2020 13:58
    Highlight Highlight Ein Grossteil der Wirtschaft basiert ohnehin auf Dingen welche keinen Gegenwert haben oder haben die Immobielen nach der Finanzkrise wundersam an Qualität gewonnen? Nö, es ist immer noch der selbe Schunt der wieder Aufgeblasen wurde. Grosse Teile dieses Systems verdienen es an die Wand gefahren zu werden. Treffen wird es aber leider wieder zu Unrecht jene die einer produktiven Arbeit nachgehen und der Wasserkopf verschiebt das Geld Schubkarrenweise in ein weiteres Loch.
  • BLsz 03.04.2020 13:41
    Highlight Highlight Unbeliebte Meinung hier: Die Schliessungen und Verbote müssen aufgehoben werden und wir brauchen stattdessen strikte Ausgangssperren und Betreuung (à la Spitex) für alle Risikogruppen.

    Statt Milliarden in die Wirtschaft zu pumpen, könnten wir mit einem Bruchteil davon eine flächendeckende Versorgung mit Masken und die vollumfängliche Betreuung der Risikogruppen sicher stellen.

    Die halbe Wirtschaft zu stoppen und die Existenzen vieler KMUs zu zerstören ist einfach nicht angebracht. Liebe Politiker, hört auf mit Kanonen auf Viren zu schiessen!
    • Hierundjetzt 03.04.2020 14:33
      Highlight Highlight 30% der CH Bevölkerung gehört zur Risikogruppe

      80% der Toten sind Männer. Egal welchen Alters.

      Also nur noch gesunde Frauen ohne genetische bedingte Vorerkrankung dürfen raus?

      Macht Sinn.

      Gern geschehen
    • Michael Heldner 03.04.2020 16:07
      Highlight Highlight Naja und das durchschnittliche todesalter liegt nach Studien von Italien, Deutschland und China bei knapp 80 Jahren.
      Meines Wissens ist man in der Regel ab 65 nicht mehr wirtschaftsrelevant und kostet böse gesagt nur noch (AHV, IV usw)
    • Hierundjetzt 03.04.2020 16:38
      Highlight Highlight ...Du jetzt grad Deine Eltern beschrieben.

      Ob Sie das wohl auch so locker sehen wie ihr Sohn 🤔
  • Horst-Rüdiger 03.04.2020 13:40
    Highlight Highlight Das predige ich schon seit Wochen!
    Die Weltwirtschaftskrise wird langfristig x-fach mehr Todesopfer fordern als diese harmlose Pandemie.
    Unsere Kinder werden nicht mehr diesen Wohlstand haben, den wir kannten.
    Aber das passiert halt in Demokratien wo jeder naive Narr eine Stimme hat .
    Am Ende sind die Politiker wieder schuld, aber in Wirklichkeit ist es die Mehrheit der Bevölkerung.
    Danke euch allen!
    • rodolofo 03.04.2020 14:31
      Highlight Highlight Also nochmals:
      Diese Pandemie ist NICHT harmlos!
      Und unsere "liebe Wirtschaft" die mit Profitmaximierungs-Raubbau Land und Leute auspresst, damit eine kleine Geldadel-Superreichen-Elite ein stupides "Superreichen-BachelorEtte aus der Retorte"-Leben führen kann, mit obligater Villa und obligatem Pool und obligaten Golf- und TennisKursen und obligater VIP-Wichtigtuerei in obligaten Markenkleidern, usw. (diese Aufzählung löst bei mir Beklemmung und Brechreiz aus.), ist AUCH nicht so harmlos, wie sie immer tut!
      Diese Wirtschaft produziert auch tödliche Waffen!
      #pausierengehtüberstudieren
  • imposselbee 03.04.2020 13:25
    Highlight Highlight Die Wirtschaft ist leider, je länger es geht, das kleiner Problem. Es wird enorme soziale Unruhen bis hin zu Hungersnöten geben, weil der Konsum und die komplexen Ketten zusammenbrechen, welche durch billige Arbeitnehmer bedient werden. Das böse A-Wort wurde noch nie erwähnt, aber ich befürchte, dass wir mit den Massnahmen ein Abo für Calipso gelöst haben.
  • Miau 03.04.2020 13:19
    Highlight Highlight Typen wie der Samuelsson sind einfach der verlängerte Arm der Wirtschaft-Lobby. Früh genug sollen wir darauf eingestimmt werden dass wir dann alle unten durch müssen während die Elite weiterhin gross abkassiert. Verängstige Menschen stellen keine Forderungen und sind schon froh, wenn ihnen ein paar Brosamen zugeworfen werden.

    Es ist an der Zeit die Vision einer nachhaltigen Gesellschaft zu entwickeln. Die Elite hat bewiesen, dass sie es nicht kann.
    • Hierundjetzt 03.04.2020 13:43
      Highlight Highlight Dann entwickle doch mal bis Juni eine Vision. Oder war das Dein Thema der Maturaarbeit 2020?
    • rodolofo 03.04.2020 14:39
      Highlight Highlight @ Hierundjetzt
      Die Vision entwickelt sich selbst!
      Ein "Bedingungsloses Grundeinkommen" kann man denjenigen, die jetzt aufgrund der (SINNVOLLEN!) Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie zum Pausieren gezwungen sind, nicht geben, weil dann diejenigen, die jetzt mehr arbeiten müssen, denn je (Arbeitskräfte in der "Grundversorgung"), sich "verarscht" fühlen könnten.
      Also sagt man diesen Grundeinkommen "Überbrückungskredite".
      Irgendwann in 5-7 Jahren wird dann "der Staat" (also wir) den nicht zurückgezahlten Teil dieser Kredite übernehmen müssen.
      Hoffentlich zahlen bis dann die Reichen mehr Steuern!
  • greenfields 03.04.2020 13:18
    Highlight Highlight Nicht auf Panik machen, bin genau gleicher Meinung, nur dazu müsste zu allererst etwas vom Wichtigsten gemacht werden, nämlich all den hunderten Möchtegern-Expertinnen und Experten, die glauben, auch sie müssten nun unbedingt noch ihren Senf und Pessimismus überall verbreiten, endlich jegliche Auftritte und Aussagen in den Medien verbieten. Wir haben den BR und dessen Führungsleute sowie das BAG. Die sind zuständig, und niemand sonst. Alle Expertinnen und Experten sollen bitte endlich mal ihre Klappe halten und TV SRF mal aufhören mit dieser Ueberladung des Fuders an unnötigen Sondersendungen.
    • Horst-Rüdiger 03.04.2020 14:07
      Highlight Highlight Auch wieder so einer: Ich hab zwar keine Ahnung aber der BR und seine Crew welche all unsere Problemchen in den letzten Jahren ach so kompetent löste, schon.
      Führergehorsam bis in den Tod.
      Das hatten wir doch schon mal irgendwo.
  • imposselbee 03.04.2020 13:01
    Highlight Highlight Ich kann nur jedem empfehlen, sich von den Eltern zu verabschieden. Meine Eltern (74,75) habe ich jetzt seit Wochen nicht mehr gesehen, aber täglich telefoniert. Ich konnte nun ein ‚geheimes‘ Treffen ausserhalb organisieren, natürlich unter Einhaltung der Vorschriften.
  • TWilli 03.04.2020 12:47
    Highlight Highlight Schon traurig dass es Glück braucht, damit ein alleine von uns Menschen erstelltes System nicht zusammenbricht. Aber es war halt gar nicht mehr auf den Realitäten welche immer noch die Natur vorgibt basiert.
    • Hierundjetzt 03.04.2020 13:45
      Highlight Highlight Selbstverständlich.

      Damals während der Pest starben übrigens 60% der Europäischen Bevölkerung. Weil es kein System gab.

      Danach Jahrelange Hungersnöte, darauf aufbauend 10 Kriege und noch mehr Tote.
  • n3rd 03.04.2020 12:45
    Highlight Highlight Wer hier mag sich denn noch lebhaft an die letzten Krisen erinnern (zB. 2008/2009) und wer hat den Eindruck, ihm sei dadurch irgendein Nachteil entstanden? Alle die jetzt darüber fluchen werden sich wohl gar nicht mehr so recht dran erinnern, sondern fluchen einfach weils opportun ist.

    Veränderungen werden kommen, dann einige Jahre Anpassung und dann ist schon alles wieder vergessen.
    • geissenpetrov 03.04.2020 13:03
      Highlight Highlight Reden wir noch mal darüber, wenn du Deinen Job verloren hast?
    • d10 03.04.2020 13:25
      Highlight Highlight Leider war 2008 "easy" im Vergleich zu dem was jetzt kommen wird. Ich hoffe trotzdem, dass Du Recht hast mit Deinem Schlusssatz.
    • rodolofo 03.04.2020 14:50
      Highlight Highlight @ d10
      Nach dem Beinahe-Crash des Finanzsystems gab es Versuche, den Bankensektor mehr zu regulieren und die Eigenkapitalbasis der Institute zu erhöhen.
      Insbesondere die Obama-Administration war hier sehr aktiv, wurde aber von gegenläufigen Interessen sabotiert, die dann später in die Wahl von Donald Trump investierten.
      Mit Donald Trump an der Spitze konnte die Party auf dem "obersten Deck der Titanic" weitergehen, mit masslosen Fressorgien und astronomischen Steuergeschenken an diejenigen, die solche Geschenke am wenigsten nötig hätten:
      Entwicklungshilfe für die vom Neid geplagten Milliardäre.
  • xy1000ch 03.04.2020 12:44
    Highlight Highlight Im Gegensatz zu 2008 ist ja hier nicht das Problem das die Banken keine Kredite geben könnten und der Staat einfach die Bankgeschäfte übernimmt/subventioniert, sondern das die Geschäfte einfach nix mehr verkaufen können, oder nicht produzieren können. Da kannst du noch soviel Geld den Leuten in die Hand drücken. Wenn alle Dienstleistungsbetriebe geschlossen sind, helfen auch keine Kredite.
  • Lowend 03.04.2020 12:41
    Highlight Highlight Die Weltwirtschaft war schon vor der Krise schwer krank und konnte nur durch viel Medizin, sprich viel Geld der Nationalbanken am Leben erhalten werden, aber nun ist sie im Koma auf der Intensivstation und die Ärzte haben kaum mehr Möglichkeiten, ihr noch stärkere Medikamente zu verabreichen.

    An den Aktienmärkten laufen derweil die Wetten, ob und wie der Patient in die lange Rekonvaleszenz entlassen wird, oder ob er ganz verstirbt. Wahrlich düstere Zeiten!
  • soulpower 03.04.2020 12:31
    Highlight Highlight Also die vielen "Kommentärler", welche sich nun alles zurückwünschen wie es vorher war, werden wohl noch ungestüme Zeiten erleben. Auf der andern Seite bin ich dezidiert gegen jedliche Panikmache, dass nichts mehr so sein wird wie es war. Es wird bestimmt wieder einige Lockerungen geben bis es eine Impfung gibt. Danach könnte die Weltwirtschaft eventuell wieder boomen, aber in welche Richtung? Ständiges Wirschaftswachstum ist ja auch nicht der Hit, weder fürs Klima noch für uns Menschen. Wir sind an so einem einzigartigen Punkt an dem die Menschheit eine Chance hat, vieles zu verbessern.
    • Theia 03.04.2020 12:57
      Highlight Highlight Das sehe ich auch so
    • TheRealSnakePlissken 03.04.2020 19:28
      Highlight Highlight Auf jeden Fall wären Investitionen in CleanTech, Kreislaufwirtschaft und dergleichen angesagt. Schon in der Weltwirtschaftskrise ab 1929 wurde viel Nachhaltiges durch von Staaten in Auftrag Gegebenes geschaffen: Wasserkraftwerke, kommunale Wohnungen, Verkehrsinfrastruktur.
  • WatDaughter (aka häxxebäse) 03.04.2020 12:13
    Highlight Highlight Spanien und italien, wie der gesamte EU osten waren schon vorher kurz vor dem kollaps.
    Es wird übel... sehr übel. 2008 war offensichtlich nur ein winziger vorgeschmack - es hat so viele existenzen vernichtet, wie soll man diese mal da rauskommen? Ich arbeite von 6 bis 6, 6 tage die woche und andere haben gar keinen job mehr. Ich könnte heulen....
  • Kaspar Floigen 03.04.2020 12:04
    Highlight Highlight Im einen Satz: "Die Notenbanken fluten die Märkte geradezu mit Geld. Der Erfolg hält sich in Grenzen"

    Ein paar darunter: "Es gibt bisher kaum Indizien, die auf ein rasches Ende der Coronakrise hindeuten."

    Sollten wir den (Miss)Erfolg der Massnahmen nicht erst bewerten, wenn wir die Pandemie überstanden haben?

    Bleibt zuhause in lasst euch nicht in Panik versetzen, wegen der Wirtschaft! Konzentriert euch erstmal auf das Virus.
    • lesenderr 03.04.2020 18:14
      Highlight Highlight Schau dir bitte die aktuellen Arbeitslosenstatistiken aus den USA an. Das Problem welches Du hier kleinreden willst ist real.
  • Hoci 03.04.2020 12:04
    Highlight Highlight Ja dieUsa wirdessehr hart treffen zweifellos. Aber mit Trump haben sie sich schon zuvor vieles verspielt, china und Asien, Europa wachsen lassen und unabhängiger von ihnen gemacht.
    • Sarkasmusdetektor 03.04.2020 13:06
      Highlight Highlight Wenn es die USA bachab geht, geht der Rest der Welt mit. Wer das nicht glaubt, macht sich Illusionen.
    • Hoci 04.04.2020 01:06
      Highlight Highlight Was du daher redest...eine gute Firma passt sich dem Markt und seinen Bedürnissen an. Wir können locker auch ganz ohne USA, so wie wir lange ohne China konnten. Das ändert gerade massiv dank Trump.
      Lieber wäre mir allerdings ein starkes Europa.
  • Goggwärgi 03.04.2020 12:02
    Highlight Highlight Gut zu wissen, dass einmal mehr der "Weltuntergang" verkündet wird. Genauso entzükend sind Meldungen à la "Dieses Virus wird die Welt nachhaltig verändern". Was sich ändern wird: Kurz-Gesundheitchecks (z.B. Fiebermessen) als erweiterter Sicherheitscheck an Flughäfen. That's it!
    • Triumvir 03.04.2020 12:29
      Highlight Highlight Deine These wird genauso kläglich schmelzen, wie dein Profilbild lieber Goggwärgi...du scheinst ja nicht gerade viel Ahnung von Makroökonomie zu haben...oder du bist ein hoffnungsloser Optimist...
  • Car_Driver 03.04.2020 11:52
    Highlight Highlight Danke mal für die Blitze.

    Ich denke nach dem Zitat "Das Wohl Vieler, wiegt schwerer als das Wohl weniger"

    Wir opfern für eine Minderheit die Gesellschaft und deren Ruin. Massenarbeitslosigkeit, Reszission, Steuererhöhungen für viele Jahre, KK-Prämien die explodieren und ein Mittelstand der bluten muss.

    Man rettet einen 80-Jährigen heute, der mit 82 stirbt wegen einem Herzinfarkt. Dafür muss der 30 Jährige 20 Jahre Schulden abbauen und leiden, fair? Solidarisch?

    Ich habe in einer Woche kaum genug Geld für Essen oder ich verschulde mich, da kaum Einkommen ich bin für Wirtschaft retten
    • DuhuerePanane 03.04.2020 12:46
      Highlight Highlight Car_Driver, in all deinen Beiträgen war doch immer die Rede von deinem Sch**job. Jetzt 1 Woche später fehlt dir das Einkommen? 🤷🏻‍♀️
    • Natürlich 03.04.2020 13:30
      Highlight Highlight Danke!
      Genau das!

      Dazu ein spannender Artikel vom zdf.

      https://www.zdf.de/nachrichten/politik/coronavirus-epidemiologe-folgen-helmholtz-100.html
    • Hierundjetzt 03.04.2020 13:41
      Highlight Highlight Woher weisst Du, dass der 80 jährige 82 wird und nicht 100?

      Bist Du neuerdings Gott?

      Anyway:

      zum 1000x es geht um die Entlastung der Spitäler.

      Wenn alle Betten belegt sind und der Car_Driver mit Schädelbasisbruch in die intensiv eingeliefert wird, wirst DU sterben gelassen, weil der 70 jähriger Covid‘ler grössere Überlebenschancen hat.

      Ist Weisung der nationalen Ethikkommission. Siehe SRF Tagesschau

      Die Überlebenschance in der Pandemie entscheidet. Nicht das Alter

      Willkommen in der Realität.

      Willst DU dieses Risiko eingehen? Wegen 2 Wochenende zuhause bleiben?

      Also
    Weitere Antworten anzeigen
  • Unicron 03.04.2020 11:42
    Highlight Highlight Ach ich weiss nicht, ich bin ja sonst nicht der Oberoptimist, aber ich hab das Gefühl dass das zweite Halbjahr super stressig wird, weil die Firmen alles aufholen müssen.
    Ich arbeite in der Baubranche, normalerweise super stressige Liefertermine. Momentan ist der Auftragseingang auf fast 30% eingebrochen und Kurzarbeit droht.
    Aber die Baustellen müssen ja fertig werden, ich würde sagen sobald alle wieder arbeiten dürfen geht es in hohem Tempo weiter.
    Die Ökonomen werden schon wissen wovon sie sprechen, aber ich hoffe sie versuchen nur Druck zu machen.
  • moedesty 03.04.2020 11:38
    Highlight Highlight nach der krise dreht sich die welt weiter. menschen werden wieder güter brauchen und andere arbeit. alles nur panikmacherei.

    und falls eine depression kommt auch gut. oder wollen wir all 20-30 jahre die selbe scheisse hören und durchmachen?

    dieses system ist tot. zeit für etwas neues.
    • WatDaughter (aka häxxebäse) 03.04.2020 12:15
      Highlight Highlight Und welches system?
    • skisandtrail 03.04.2020 12:18
      Highlight Highlight Und was schlägst du neues vor?
    • Hierundjetzt 03.04.2020 12:32
      Highlight Highlight Depression = gut?

      20% Arbeitslosigkeit = 10% ALV-Lohnabgabe...

      Armut wie in den 1920ger? (Wir waren damals das ärmste Land des Kontinents)

      Steuern extrem rauf?

      Darum kein Geld mehr für Kino, Party, Kollegen oder Ferien, neues Mobiliar oder 7x Fleisch pro woche?

      Das über Jahre (!) nicht Tagen wie heute

      Ich glaub Du hast absolut keine Ahnung von Volkswirtschaft 😂😂😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • You will not be able to use your remote control. 03.04.2020 11:32
    Highlight Highlight > Am schlimmsten werden jedoch die Schwellenländer leiden. Das ausländische Kapital nimmt Reissaus und die Rohstoffpreise sacken ab.

    Die junge Dame hat wohl nicht gesehen, was passiert, wenn eine Stadt in einem "Schwellenland" von Corona getroffen wird.
  • mrgoku 03.04.2020 11:30
    Highlight Highlight ich will hier nicht als verschwörungstheoretiker daher kommen. aber irgend ein "virus" welcher von "tieren" kommtm medientechnisch den menschen einzupflanten, ist relativ einfach.
    bin überzogen dass solche viren, egal of jetzt corona oder auch ebola, schweinegrippe etc. nicht einfach mal so entstehen. für mich ist das alles bewusst erforscht. zum teil als möglicher impfstoff oder für sonst was.
    davon profitieren dann einige vom ganzen wirschaftscrash... schon strange dass ein Bezos tonnenweise anteile kurz vor kurseinbruch verhöckert hat. Bezos und einige andere dicken fische...
    • Stefan Morgenthaler-Müller 03.04.2020 11:44
      Highlight Highlight Verschwörungstheorie vom rechten Rand. Eine kleine handvoll Leute leiten die Weltgeschicke und wer diese handvoll Leute sind, wussten ja angeblich auch die Nazis 1933. Immer das Gleiche.

      Ich bin kein Verschwörungstheoretiker, aber... ja, Sie sind keiner, ja, ja, ja.
    • Glenn Quagmire 03.04.2020 11:45
      Highlight Highlight du bist auf dem Holzweg, eine Gruppe veganer Tempelritter stecken dahinter.
    • n3rd 03.04.2020 11:46
      Highlight Highlight Hast du gewusst, dass in der Nähe vom Ausbruchsort in China ein Forschungslabor für Biowaffen ist? Ui ... ui .... ui ... :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • NumeIch 03.04.2020 11:30
    Highlight Highlight Es wird keine Depression geben und von der Rezession wird die Welt sich erholen. Nach dem Regen scheint die Sonne.
  • civil_discourse 03.04.2020 11:26
    Highlight Highlight Bei allem Respekt vor Altersweisheit-es lässt sich e gewisse Tendenz zur Gerontokratie im westl. Wirtschaftsdiskurs in Politik u Medien beobachten. Samuelson ist 75, Rogoff 67. Sie konnten sich lange in der (ua mit Umweltzerstörung u Präkarisierung bezahlten) Schönwetter-Phase des Neoliberalismus räkeln. Keine Frage, d neue Lage ist höchst ernst u gefährlich. Nichtsdestotrotz sollten wir kritisch prüfen, wo e neuer Pessimismus-Diskurs obj begründet ist, und wo er mit dem Frust über das Versagen des eig. Weltbildes und subj Konzeptlosigkeit zu tun hat. Ein neuer 'Marshallplan'/ GND ist möglich!
  • mrmikech 03.04.2020 11:25
    Highlight Highlight Man muss sich immer noch realisieren dass unser Finanzsystem dieses leiden verursacht. Die Gläubigen sehen keine andere Lösung als die Wirtschaft so rasch wie möglich wieder auf volle Turen laufen lassen. Es ist wie eine Religion. Man muss aber nicht daran glauben... Ein BGE für alle wäre jetzt angesagt. Wie das finanziert wird? Geld drucken und vernichten, drucken und vernichten, damit es keine Inflation/Deflation gibt. Wäre das weg von dem Kapitalismus was bis jetzt kennen? Ja. Zum Teil. Aber gar nicht ganz. Und das wäre sogar gut.
    • PC Principal 03.04.2020 11:52
      Highlight Highlight Geld drucken und vernichten? Also die Geldmenge langfristig konstant halten?
    • mrmikech 03.04.2020 12:12
      Highlight Highlight @PC Principal: Theoretisch ja, aber nur um de- und inflation vor zu beugen. Geld wird eh schon nicht mehr mit zinsen geschöpft, wir sind also bestens darauf eingestellt. Und in eine Krise soll man in die Infrastruktur Investitionen machen. Menschen und Ihres Wissen sind auch Infrastruktur, mehr als je zuvor. Anstatt in Aktien von Grossfirmen zu investieren (eh nur aufgepumpt wegen billiges Geld) könnte man mit Crowdfunding in KMU investieren. Braucht man dafür ein umdenken? Klar. Aber die Welt wäre gerechter, und stabiler.
    • samsam88 03.04.2020 18:16
      Highlight Highlight Hör doch mal mit dem bedinungslosem Grundeinkommen auf. Ich will keine Steuern zahlen, damit Leute faul rumhocken können!

      Geld gibt es gegen Arbeit und Leistung und nicht fürs nichts tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • poltergeist 03.04.2020 11:15
    Highlight Highlight Das Pulver mit Zinsen senken und Geldmengen erhöhen ist verschossen. Seit der Asienkrise in den 90ern kurbelte man die Wirtschaft immer wieder mit diesen Mitteln an obwohl es nicht immer nötig war. Das wird so richtig böse...
    • PC Principal 03.04.2020 11:55
      Highlight Highlight Das Pulver wäre verschossen, wenn wir durch vergangene Geldmengenrhöhungen heute eine grosse Inflation hätten. Dann wäre esnicht möglich die Geldmenge weiter zu erhöhen. Tatsächlich hatten wir seit vielen Jahren praktisch keine Inflation, man könnte aufgrund der Krise sogar mit einer Deflation rechnen. Das Pulver ist noch lange nicht verschossen, auch wenn die Wirkungen der Geldpolitik allgemein nur begrenzt sind.
    • d10 03.04.2020 13:20
      Highlight Highlight @PC vor 1929 gab es auch eine Deflation, darauf folgte die Hyperinflation. Wenn die Zentralbanken so weiterpumpen steuern wir direkt darauf zu.
    • Orias Riese 03.04.2020 14:02
      Highlight Highlight @PC Principal
      Und im Immobilienbereich?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randen 03.04.2020 11:12
    Highlight Highlight Nicht wegen dem Virus sondern wegen den Folgen des Klimawandels.
    • Auric 03.04.2020 11:25
      Highlight Highlight Es wird noch ein wenig dauern bis der letzte Klimagläubige es merkt dass dieses Thema gegessen, und die Märchenonkel abgetaucht sind.

      Das Klima wird sich wie die letzten Jahrmillionen ändern, der Mensch wird niemals was dran ändern können und die Profiteure der Klimahysterie sollten sich vor den Opfern ihrer Religion in acht nehmen die könnten die Mistgabel herausholen. Die schönen Zeiten der Schwätzperten und ihrer Kindgöttin sind vorbei, der Versuch ein Ökomarxismus zu etablieren ist glücklicherweise gescheitert, die Menschheit hat jetzt ECHTE Probleme.
    • Hillman 03.04.2020 11:34
      Highlight Highlight Schön, dass du das besser weisst als so ziemlich jeder vernünftige Wissenschaftler der Welt.
    • Varanasi 03.04.2020 11:48
      Highlight Highlight Falsch Auric
      Weisst du was da alles unter den Permafrostböden liegt?
      Wenn die dann mal auftauen, da kommen noch richtige Hochkaräter hervor.
      Wenn der Klimawandel nicht aufgehalten wird, hat die Menschheit bald noch andere Probleme.
      Auch für den Artenschutz ist das ein grosses Problem.
      Hier ein Beitrag auf ARTE zu dem Thema

      https://www.arte.tv/de/videos/096140-000-A/umweltzerstoerung-beeinflusst-epidemien/
    Weitere Antworten anzeigen
  • d10 03.04.2020 11:12
    Highlight Highlight Die globale Depression ist aus heutiger Sicht kaum mehr abzuwenden und wird wohl vergleichbar sein mit der grossen Depression von 1929-35. Hoffentlich lernen wir etwas aus der damaligen Geschichte.
    • tömu 03.04.2020 11:35
      Highlight Highlight Deswegen sollten gerade in Deutschland und Österreich vor allem die arbeitslosen Maler grosszügig vom Staat unterstützt werden. Man hat ja gesehen, wo das hinführt.
      Sorry...
      Aber deinem Kommentar werde ich trotz des dummen Spruchs leider Recht geben müssen.
    • Peter R. 03.04.2020 11:44
      Highlight Highlight Ich denke nicht, dass wir aus dieser Krise die richtigen Lehren ziehen werden.
      In der kürzlichen Vergangenheit haben die Dot-com-Krise und die Finanzkrise und die Klimakrise gezeigt, dass nur die Symptome bekämpft werden und nicht die Ursachen.
      Was die Finanzmärkte betrifft haben wir einige Ursachen: Massive und weiter steigende Schulden, hohe Fremdwährungsschulden ($) vieler Entwicklungsländer, Fehlallokationen aufgrund viel zu niedriger Zinsen, Immobilienblasen in vielen Regionen, Explosion von passiven und "dummen" Finanzprodukten!
      Ein gefährlicher Cocktail!!
    • d10 03.04.2020 13:18
      Highlight Highlight @Peter R. Genauso ist es, und es ist zu befürchten, dass die Notenbanken weiterhin nur QE-Geld pumpen... Irgendwann folgt dann die Hyperinflation auf die momentane Deflation.

      Danke für die Blitzer :) Ich hoffe, dass ich mit dieser Einschätzung unrecht habe! Aber wartet mal, was allein in den USA in den nächsten Wochen abgehen wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • homo sapiens melior 03.04.2020 11:11
    Highlight Highlight Und was würde "langjährige Depression" heutzutage bedeuten? Ich habe von Wirtschafts-Themen keine Ahnung und würde mich über Aufklärung freuen. Danke.
    • elco 03.04.2020 11:29
      Highlight Highlight Massenarbeitslosigkeit, Essensmarken, soziale Unruhen, Kriege, letztmals kam dann einer mit Schnauz, den Rest kennen wir. Wir spielen gerade mit dem Feuer.
    • homo sapiens melior 03.04.2020 15:20
      Highlight Highlight Was im letzten Durchgang geschah kenne ich aus der Geschichte. Aber ich frage mich, ob es diesmal auch so sein würde/wird.
  • Antichrist 03.04.2020 11:10
    Highlight Highlight Der Ballon war schon lange zu stark aufgeblasen. Corona ist nur die Nadel, die den Ballon zum platzen gebracht hat. Aktuell findet eine weitere Verschiebung des Vermögens von der Bevölkerung in Richtung der Extremreichen statt. Diejenigen, die Geld haben oder sich vom Staat billig Geld leihen können, kaufen die zusammengebrochenen Firmen günstig auf. Allen voran die Chinesen. Beginnt Chinesisch zu lernen.
    • PC Principal 03.04.2020 11:59
      Highlight Highlight Das ist so mit Sicherheit übertrieben. Es gab durchaus reale Faktoren, welche das Wachstum in den letzten Jahren angetrieben haben, beispielsweise technologischer Fortschritt. Die Wirtschaft wurde jetzt bewusst teilweise stillgelegt, um die Menschen zu schützen.
  • Antichrist 03.04.2020 11:00
    Highlight Highlight Irgendwann wird der Westen merken, dass man einfach Masken benötigt, wenn Viren erscheinen und wir könnten ganz normal weiterarbeiten.
    • Vintage 03.04.2020 12:05
      Highlight Highlight Ach, so einfach ist das.
    • Varanasi 03.04.2020 12:18
      Highlight Highlight Deswegen haben die Chinesen dann auch ganze Gebiete abgesperrt, trotz Masken gell.
  • elco 03.04.2020 10:58
    Highlight Highlight Danke für diese eindrückliche Warnung. Die Leute hier haben ja noch immer weitgehend das Gefühl, es sei doch gerade ziemlich gemütlich im Home-Office, und warum denn schon wieder rausgehen? Das wird alles schon nicht so schlimm und mich betrifft es ja bestimmt nicht.
    • Varanasi 03.04.2020 11:12
      Highlight Highlight Gemütlich im Homeoffice?
      Denke für die meisten ist es weniger gemütlich, als du denkst.
      Nebenher noch Homeschooling oder kleine Kinder betreuen, dazu fehlt auch den Kindern der soziale Kontakt.
      Ausserdem gehe ich z. B. sehr gerne ins Büro. Ist mir viel lieber als alleine zuhause zu sitzen.
      Die Situation ist eher belastend als gemütlich.
  • phreko 03.04.2020 10:51
    Highlight Highlight Der Karren muss mittels höheren Steuern aus dem Dreck gezogen werden.

    Es braucht die Rezepte des New Deals um aus diesem Schlamassel zu kommen.
    • mbr72 03.04.2020 11:20
      Highlight Highlight da reichen höhere Steuern nicht... das wird mittelfristig Währungsreformen geben, das bedeutet, die oberen 2% kommen plusminus ungeschoren davon sowie der grössere Teil der Unterschicht. Anders ist diesen gigantischen Verschuldungen nicht beizukommen. Der Mittelstand geht dabei (historisch gesehen war das immer so) als Verlierer hervor... deren Guthaben werden weitestgehend entwertet.
    • Auric 03.04.2020 11:27
      Highlight Highlight Kein Problem das man nicht mit höheren Steuern lösen könnte...

      Wie wäre es denn mit Verstaatlichung von allem und jeder Firma, so eine DDR 2.0
    • mrgoku 03.04.2020 13:11
      Highlight Highlight damit die wirtschaft wieder angetrieben werden kann müsste man die steuern senken und nicht erhöhen... oder wie soll sonst der konsument konsumieren wenn er keine arbeit und kein einkommen hat um dies zu tun?

      es reicht nicht die betriebe mit geld zu versorgen... auf die privatpersonen werden das benötigen... sonst kurbelt sich die wirtschaft im schneckentempo an...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ironiker 03.04.2020 10:46
    Highlight Highlight Ich habe lediglich Grundkenntnisse, welche aber für Otto-Normal im Alltag reicht.

    Aber wäre nicht eh Korrekturen erwartet worden? Die Börsenkurse gingen so lange und steil nach oben wie noch nie. Die Immobilienpreise kennen seit Jahren auch nur die Richtung nach oben.

    Immer öfter war von Blasen die zu platzen drohten zu lesen. Rettungsschirm hier, Staatsverschuldung da. Als Laie hatte man da oft das Gefühl, dass mit Pflästerlipolitik versucht wird der grosse Knall zu verhindern in der Hoffnung das sich irgendwie alles wieder einrenkt.

    Corona beschleunigt was eh nicht mehr zu verhindern war?
    • Ferd Blu 03.04.2020 11:15
      Highlight Highlight Das letztere stimmt absolut. Das Börsencasino wäre so oder so in diesem Jahrzehnt geplatzt. Ein Crash ist natürlich betrachtet man die Menschheitsgeschichte, nur die Staaten beschleunigen es mit ihren Massnahmen noch mehr den Crash und möglicherweise verschlimmern sie es sogar.
    • tömu 03.04.2020 11:32
      Highlight Highlight Vermute ich ganz stark auch. Zudem dankbarerweise auch gleich der Schwarze Peter schon definiert ist.
    • PC Principal 03.04.2020 11:38
      Highlight Highlight Tatsächlich ist auch die Produktivität deutlich gestiegen, das rechtfertigt zumindest einen gewissen Kursanstieg bei den Aktien.

      Wenn eine Blase platzt, dann heisst dass, dass die Aktienkurse plötzlich fallen ohne dass sich an den ökonomischen Daten plötzlich etwas ändert.

      Vor Corona waren die Ökonomischen Daten sehr gut, sie haben sich nun abrubt verschlechtert. Ich denke man kann deshalb nicht behaupten, dass Corona nur einen Prozess beschleunigt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Meinsch 03.04.2020 10:46
    Highlight Highlight Solchen Schwarzmalergeschichten sollte man keine Beachtung schenken. Die entpuppen sich sonst als sich selbst erfüllende Prophezeihungen.
    • Auric 03.04.2020 11:28
      Highlight Highlight Was für Geschichten??

      Watson strotz doch nur so vor Positivismus!

      ironie off.
  • Samurai Gra 03.04.2020 10:33
    Highlight Highlight Sehe nur ich das so oder ist die Welt Gesellschaftlich, Systemtechnisch und Wirtschaftlich nicht auf eine Pandemie vorbereitet gewesen?
    • Knut Knallmann 03.04.2020 10:55
      Highlight Highlight Profitgier und langfristige Vorsorge für Extremereignisse schliessen sich leider kategorisch aus...
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 03.04.2020 11:06
      Highlight Highlight Von diesem Punkt aus betrachtet, triffst du wohl ziemlich präzise des Pudels Kern.
    • mrgoku 03.04.2020 11:24
      Highlight Highlight relativ einfach: löse weltweit panik aus, bringe alles zum kollabieren und eine hand voll spassten füllen sich die taschen

      das ist meine theorie... muss niemand mit mir teilen aber davon gehe ich aus dass dies auch hier wieder der fall ist...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cirrum 03.04.2020 10:29
    Highlight Highlight Werden wieder mal die Grossen und denen es sowieso schon gut geht, schlussendlich profitieren. Denen, die sonst schon ums Überleben kämpfen, wird es die nächsten Jahre richtig mies gehen. Man wird sie vergessen und sie werden nicht genügend Hilfe bekommen. Dann kann man dann wieder über die ganzen "Wirtschaftsflüchtlinge" jammern.
    • WID 03.04.2020 10:54
      Highlight Highlight @Cirrum: ja, Menschen die Einkommen aus Kapitalbesitz erwirtschaften (Kapitalbesitzer) werden sich alles unter den Nagel reissen weil die Assetpreise ganz unten sein werden. Die Menschen welche ihr Einkommen aus Arbeit beziehen, werden die Probleme ausbaden müssen Sinkende Löhne, Sinkende soziale Absicherung, Steigender Immigrationsdruck etc.
    • Ra_Do 03.04.2020 11:37
      Highlight Highlight stimmt nicht ganz=> ohne die billigarbeiter können die oben nicht mehr von der situation profitieren, ohne in zukunft mehr für die sicherheit ihre arbeiter auszugeben.
      vorallem wenn man arbeiter wie eine ersetzbare ware behandelt, werden die reichen die, die möglichkeit haben mehr unterdruck gesetzt, weil sie ja die möglichkeit haben für die sicherheit besser zusorgen aber dies nicht getan haben.
      somit wird die glaubwürdikeit infrage gestellt von den "bemächtigten" leuten und nur um ihre stellung zu behalten müssen sie schon einiges investieren.
    • SUV-Fahrer 03.04.2020 11:58
      Highlight Highlight Das kann jeder einzelne schon mit einem 10 Nötli auch machen. Man muss nur den Mut und auch etwas die kentniss haben. Wie überall. Kaufe doch 7 Aktien von Meyer Burger, ist im Moment so um die 15Rp... mit etwas Glück verdoppelt sich das bald, oder eben auch nicht...
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Offen gesagt

«Liebes Coronavirus, lass uns den Tanz beginnen ...»

Ab heute sind weitestgehende Lockerungen der Anti-Corona-Massnahmen in Kraft. Es beginnt der Tanz mit dem Virus. Für die Schweiz wird der bevorzugte Stil der Eiertanz sein.

Liebes Coronavirus

Wir haben Sie ganz schön plattgemacht. Von 1500 täglichen Ansteckungen runter auf 28 haben wir Ihren exponentiellen Infektionsfuror gehämmert. Und das in nur acht Wochen! Das ist wohl nicht so gelaufen, wie Sie sich das vorgestellt haben. Haha!

Nehmen Sie uns ein wenig Triumphgeheul nicht übel, aber wir hatten schon ein bisschen Schiss nach den Szenen, die Sie in Bergamo veranstaltet hatten. Und jetzt sind wir ein bisschen stolz. Gleichzeitig aber auch beunruhigt, und wir …

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