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Dagobert Duck in Deutschland

Bild: watson/shutterstock/lustiges-taschenbuch.de

Analyse

Will Deutschland tatsächlich der Geizhals Europas sein?

Die Corona-Krise wird zur Eurokrise. Scheitert Euroland an der Sturheit von Berlin?



Man kann der NZZ vieles vorwerfen, nicht aber, dass sie nicht durchtränkt sei vom unerschütterlichen Glauben an den deutschen Ordoliberalismus. Freier Markt, ausgeglichene Staatsbudgets und Schuldenbremsen sind die drei Säulenheiligen an der Zürcher Falkenstrasse.

Deshalb lässt es aufhorchen, wenn NZZ-Chefredaktor Eric Gujer zu einer wahren Philippika gegen Berlin anhebt:

«Die Krise der EU wird verschärft, weil Deutschland als wirtschaftlich und politisch stärkste Macht zwischen Hypermoral und Schäbigkeit schwankt. […] Helmut Kohl wollte die Europapolitik noch gestalten, notfalls mit dem Checkbuch. Seine Nachfolger denken nur noch ans Portemonnaie und vergessen darüber das Gestalten. Deutschland will beides sein: Führungsmacht Europas und dessen Chefbuchhalter. Die beiden Rollen lassen sich aber nur bedingt vereinbaren.»

Grund für Gujers heiligen Zorn ist Deutschlands Haltung in der Frage der Coronabonds. Worum geht es dabei?

Coronabonds sind eine neue Variante der Eurobonds, Staatsanleihen, für die nicht ein einzelnes Mitglied, sondern die Gemeinschaft der Euroländer haftet.

Eric Gujer, chief editor of the Neue Zuercher Zeitung (NZZ), in the committee room at the Falkenstrasse in Zurich, Switzerland, on May 22, 2015. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Eric Gujer, Chefredaktor der Neuen Zuercher Zeitung (NZZ), am 22. Mai 2015, im Komitee Zimmer an der Falkenstrasse in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Brandrede gegen Deutschland: NZZ-Chef Eric Gujer. Bild: KEYSTONE

Der Vorteil der Eurobonds liegt darin, dass alle Euroländer zu gleichen Zinsen an den Kapitalmärkten finanzieren können und die teils happigen Unterschiede verschwinden.

Die Wirkung des Begriffs «Eurobond» ist gleich toxisch wie das Wort «Brexit»: Es teilt Befürworter und Gegner in zwei unversöhnliche Lager. Für die Befürworter sind sie die Voraussetzung für ein wahrhaft geeintes Europa, das den USA und China die Stirne bieten kann. Die Gegner sehen darin einen Trick der faulen Südstaaten, einen Teil ihres Schuldenberges auf die fleissigen Nordstaaten abwälzen zu können.

Auf dem Höhepunkt der Griechenlandkrise tobte die Eurobonds-Schlacht am heftigsten. Die Gegner gingen als Sieger daraus hervor, das Thema wurde vertagt.

Italien: Ein Militärkonvoi transportiert Leichen aus Bergamo zum Krematorium von Ferrara.

Italienische Militärlastwagen transportieren Särge ab. Bild: AP

Nun jedoch hat das Coronavirus das Thema erstens wieder brandaktuell gemacht und zweitens unter anderen Bedingungen. Zu Recht stellt Gujer fest:

«In Italien, wo nun die Särge von langen Militärkonvois abtransportiert werden, agiert die Regierung zu Beginn der Seuche nicht sorgloser als andere Staaten. Die EU hat den Anspruch, eine politische Union zu sein und nicht nur ein Stammtisch von Geizkragen.»

Die Moral spricht eindeutig für Coronabonds, für Solidarität mit den Italienern und Spaniern, die am meisten unter Covid-19 leiden. Auch die wirtschaftliche Vernunft spricht dafür, wie Wolfgang Münchau in der «Financial Times» ausführt:

«Die Coronabonds müssten mehr als eine einmalige Versicherung oder einmal für die Gesundheitskosten aufkommen. Sie sollten die Basis für ein Wiederaufbauprogramm nach der Krise bilden.»

Ohne ein solches Programm bestehe die reale Gefahr, dass die EU auseinanderbreche, betont Münchau:

«Wenn diese Krise einmal vorüber sein wird, ist es gut möglich, dass die Staatsschulden von Italien gegen 200 Prozent des Bruttoinlandsprodukts betragen werden. Zusammen mit hoher Arbeitslosigkeit, schwachem Wirtschaftswachstum und fehlender fiskalischer Souveränität wäre das ein ideales Klima für die Rechten, die den Euro verlassen wollen.»

Sprechen also nur Geiz und Sturheit der Deutschen gegen die Coronabonds? (Die Deutschen sind übrigens nicht allein, die Holländer und die Österreicher sind fast noch schlimmer.) Nicht ganz? Es gibt einen triftigen sachlichen Grund gegen Eurobonds, und der lautet so:

Souveräne Staaten können Steuern erheben, deshalb sind ihre Anleihen auch sicher und bei den Investoren beliebt. Das jedoch kann die EU nicht. Eurobonds setzen daher voraus, dass die Mitgliedsländer viele ihrer Souveränitätsrechte an Brüssel abtreten.

Lorenzo Bini Smaghi, einst Mitglied der Geschäftsleitung der Europäischen Zentralbank, stellt in der «Financial Times» fest:

«Teile des nationalen Budgets könnten in ein europäisches Budget fliessen, das von europäischen Institutionen verwaltet wird. So könnte beispielsweise entschieden werden, dass die Gesundheitssysteme nicht mehr national, sondern gesamteuropäisch kontrolliert werden. Das ist kein unmögliches Szenario, es ist für viele gar wünschenswert. Doch es wäre eine Illusion zu glauben, es liesse sich kurzfristig realisieren.»

Heute und morgen wird daher wohl nichts werden aus den Coronabonds. Das heisst jedoch keineswegs, dass man die Italiener und Spanier hängen lässt. Der Ausweg führt über den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM).

Der ESM ist eine Art Internationaler Währungsfonds (IWF) im Taschenformat. Er dient dazu, Mitgliedern von Euroland aus der Patsche zu helfen, wenn sie ihre Staatsfinanzen nicht mehr im Griff haben. Dazu stehen ihm 400 Milliarden Euro zur Verfügung.

Der ESM hat zwei Nachteile: Er ist zu schwach dotiert, um die Corona-Krise auffangen zu können, und er stigmatisiert, wer bei ihm um Hilfe anklopft. Wie beim IWF werden Kredite nur gegen harte Auflagen und eine teilweise Preisgabe der Souveränität erteilt. Wie erniedrigend das sein kann, davon können die Griechen nicht nur ein Liedchen, sondern ganze Arien singen.

Die Italiener werden es daher niemals akzeptieren, mit dem Hut in der Hand beim ESM anzuklopfen. Daher muss eine Lösung gefunden werden, die es möglich macht, den Italienern via ESM Hilfe zukommen zu lassen, ohne sie dabei zu demütigen.

Eine solche Lösung ist möglich, und sie ist alternativlos. Auch für die Deutschen, wie NZZ-Chef Gujer betont:

«Die deutsche Exportwirtschaft profitiert vom Binnenmarkt [gemeint ist Euroland, Anm. d. Verf.] und vom günstig bewerteten Euro. Gäbe es noch die Mark, hätte sie in der letzten Dekade wohl manche Aufwertung durchlaufen. Die Pandemie ist kein schlechter Zeitpunkt, um Vor- und Nachteile abzuwägen und sich zu überlegen, was Europa noch wert ist.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • der_senf_istda 05.04.2020 09:28
    Highlight Highlight Ich verstehe die Deutschen. Es gibt keine Hoffnung, dass Italie in der Lage sein wird, ihre Finanzen und die Korruption in den Griff zu bekommen. Die Forderung nach Eurobonds ist die Forderung, das Nordeuropa den Südeuropäern ein Geschenk in der Form von Milliarden macht, einfach so,ohne das diese Länder irgendwelche Reformen durchführen.
  • Hanjo 04.04.2020 20:58
    Highlight Highlight Ausser Deutschland wären xlso alle EU-Staaten für Coronabonds? Zum Beispiel Hollands Reaktion war ja auch nicht gerade positiv. Aber die Holländer sind halt sympathische Kiffer und die Deutschen sperrig und humorlos und macht daher mehr Soass auf denen rumzuhacken. Muss man den Herrn Gujer noch ernst nehmen? Bin überrascht, dass er nicht erwähnte, wie toll sein grosser Held die Krise auf der anderen Seite des Teichs mänätscht...
  • S.Potter 04.04.2020 12:17
    Highlight Highlight Länder die schon seit Jahrzehnten über ihre Verhältnisse leben, sich dauerd überschulden und schon lange von den EU Nettozahhlern subventioniert werden. Ich Verstehe das einige Länder und nicht nur Deutschland gegen diese Bonds sind. Sie desswegen an den Pranger zu stellen finde ich daneben. Geade Italien hat sich schon immer da angebiedert wo es Geld zu holen schien. Lybien, Iran und jetzt Russland und China. Italien ist ein gescheiterter Staat.
  • Rethinking 04.04.2020 07:58
    Highlight Highlight „Die Italiener werden es daher niemals akzeptieren, mit dem Hut in der Hand beim ESM anzuklopfen.“

    Man verkackt es und ist danach trotzdem zu stolz um Hilfe unter Auflagen an zu nehmen...
  • Adumdum 04.04.2020 00:42
    Highlight Highlight Also wenn "Demütigung" noch das Problem der Italiener (und Spanier, und bald auch Franzosen...) ist.

    Fakt ist aber auch, DASS Deutschland extrem vom niedrigen Eurokurs seit Jahren profitiert. Und das müsste man wirklich mal gegenrechnen.

    Fakt ist aber auch, dass Italien viel länger sorglos agiert hat - als die Todeszahlen schon um ein Vielfaches höher waren als woanders.

    Auf die Todeszahlen kommt es nämlich an - nicht auf die getesteten Fallzahlen. Laut Todeszahlen und rückgerechnet von 0.7% Sterblichkeitsrate hat Italien momentan 5 Millionen Infizierte, Spanien ebenso, Frankreich 4 Mio.
    • Oliver M 04.04.2020 08:14
      Highlight Highlight Nun ja, Todesfsllzahlen sind auch Zufall. Italien hat mehr Alte und Familien leben eher mit der Nonna zusammen. In DE z.B. haben sich wohl viele (eher jüngere/gesunde) beim Skifahren angesteckt. Zudem ist es sowieso unsinnig Landesgrenzen zu ziehen. Das Virus kennt keine Grenze.
    • Adumdum 04.04.2020 23:38
      Highlight Highlight Oliver M - Landesgrenzen machen da leider insofern schon Sinn da Lände, sowohl Politik als auch Bevölkerung, leider sehr unterschiedlich mit dem Virus umgehen 😐 könnte man von der Wirtschaft ja sonst auch so sagen.
    • Adumdum 04.04.2020 23:45
      Highlight Highlight Durchschnittsalter in Deutschland: 42,1 Jahre - Italien 42,3 Jahre. Grösster Unterschied ist, dass in Deutschland viel viel mehr getestet wurde und es von daher viel weniger unerkannte Fälle gibt. Italien: 30% der getesteten sind positiv! Dort werden nur die schwer Kranken getestet. In Deutschland 3-4%.

      Da kannst du von einer Dunkelziffer von 50x in Italien ausgehen: statt 120,000 hat Italien danach 6 Mio infizierte. Da mache ich auch lieber meine Grenzen zu (wie die Schweiz ja auch).
  • ʊnʊlɡybɔ͜ç 03.04.2020 23:21
    Highlight Highlight ein ökonom meinte, dass die eu, bei der gründung, einen fatalen fehler machte, nämlich den, dass im gegensatz zu den usa, jedes land einen eigenen haushalt führt. ohne solidarität, so befürchte ich, führt das ganze zum ende des euro und zu einer echten wirtschaftkrise und allem was dazugehört, so wie es schon immer geschah in der vergangenheit
  • Stükatzu 03.04.2020 21:04
    Highlight Highlight Coronavirus, das Paradox der Schweiz: ein Patient pro 480 Personen (schlechteste Infektionsrate) Aber es gibt keine Sperrung

  • raues Endoplasmatisches Retikulum 03.04.2020 21:04
    Highlight Highlight Den Südländern zu helfen könnte nur schon aus Eigeninteresse angezeigt sein, die Frage stellt sich aber schon, welche Garantien können einem diese Länder geben und wie kann man sicher gehen, dass sie nicht die wie Maastrich-Kriterien einfach ignoriert werden?
    Es eröffnet eben auch einen Raum in welchem sich diese Länder noch leichter verschulden können, mit weniger Risiko, den Aufschlag zahlen die anderen.
  • Uroly 03.04.2020 20:54
    Highlight Highlight Italien 2016: Hilfe, EU, wir kommen nicht alleine mit den Flüchtlingen klar und DE usw soll gefälligst welche aufnehmen

    2017: Ein Flüchtlings-Verteilungssystem? Nicht mit uns, wir sind Selbstbestimmt.

    2018: EU schickt Milliarden für Flüchtlingsunterkünfte und deren Versorgung - Geld versickert in mafiöse und korrupte Strukturen in Italien

    2019: Wir schicken sicher nicht mehr Geld nach Brüssel und die EU soll sich gefälligst nicht bei uns einmischen, wir wissen selbst was das Beste für uns ist.

    2020: Hilfe, EU, bitte schickt uns Geld und Güter, wir schaffen es nicht selber.

    ad infinitum
  • Heini Hemmi 03.04.2020 20:21
    Highlight Highlight Es gibt nur eine Lösung: Eine EU, bestehend aus Deutschland, Österreich und den skandinavischen Ländern. Dann machen wir auch mit. Und England irgendwann auch wieder. Alle anderen Länder kann man rauchen, weil sie nicht auf die Kohle schauen können oder extrem anfällig sind auf antidemokratische Strömungen (meist auch beides).
    • PaLve! 04.04.2020 16:06
      Highlight Highlight Ich hätte ja nichts gegen so einen Staatenbund, aber was hätte das mit EU zu tun?
  • Heini Hemmi 03.04.2020 20:16
    Highlight Highlight Sorry, aber das marode Frankreich beispielsweise hat allgemeines Rentenalter 62. Lokführer gehen dort bereits mit 52 (!!!) in Pension, Kontrolleure mit 57. Kommt hinzu, dass Franzosen nach ihrer Pensionierung im Schnitt noch 22,7 Jahre leben – deutlich länger als andere Europäer. Und gegen eine Erhöhung des Rentenalters wird ohne Ende demonstriert. Auch in anderen EU-Ländern wird das Geld nur so aus dem Fenster geworfen. Als Deutscher hätte ich absolut keine Lust, für solche Kapriolen zu bezahlen.
    • Porno Urs 03.04.2020 21:15
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • AdiB 05.04.2020 13:27
      Highlight Highlight Häää, ja klar wird demonstriert. Die leute wollen nicht ihr ganzes leben nur arbeiten und am schluss noch 10 jahre geniessen wenn man keine kraft mehr hat.
      Denkst du ecvt hier oder in deutschlsnd möchte das volk bis zum gesetzlichem rentenalter arbeiten? Die mehrheit will es nicht. Politiker haben gut reden, gesicherte rente über 100'000 jährlich nsch 4 jahren amtszeit. Da liegt der hund begraben und nicht bei den frührentnern aus der mittel- und unterschicht.
      Es kann doch nicht sein das ein BR oder NR nur wegen einer amtszeit mehr rente pro jahr kriegt als wir normalos in 5 jahren.
  • Samba 03.04.2020 20:11
    Highlight Highlight Da kann sich Löpfe lustig machen wie er will: Dank Schuldenbremse und ausgeglichenem Staatshaushalt steht die Eidgenossenschaft finanziell deutlich gesünder da als andere Staaten und dürfte daher diese Krise deshalb zwar lädiert, aber nicht am Boden überstehen. Oder wie meine Oma zu sagen pflegte: Spare in der Zeit, dann hast du in der Not. Wie recht sie hatte!
    • gelb 03.04.2020 22:34
      Highlight Highlight Einen Privathaushalt mit einem Staat zu vergleichen ist völlig sinnfrei. Ausserdem ist es höchst asozial, dass Länder wie Deutschland und die Schweiz seit Jahren durch ihre Leistungsbilanzüberschüsse die Schulden exportieren.
    • henkos 03.04.2020 22:45
      Highlight Highlight Und Deutschland ist böse und wird von der Schweiz getadelt, wenn es genauso handelt? An Arroganz der Schweiz kaum zu überbieten.
    • gelb 04.04.2020 09:22
      Highlight Highlight Da hast du Recht. Die Schweiz handelt ebenfalls nicht korrekt. Jedoch gibts ein paar Unterschiede, weswegen das Verhalten von DE drastischere Auswirkungen hat. DE befindet sich in einer Währungsunion mit grossen wirtschaftlichen Unterschieden. Die CH besitzt eine eigene Währung. Ausserdem gibt es noch das Verhältnis 200 Mia EUR zu 60 Mia CHF. Es ist klar das sich die Kritik zuerst auf den grossen bezieht und die Argumentation das man nun DE nun nicht mehr kritisieren darf, weil die CH ebenfalls falsch handelt ist doch blödsinnig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • murrayB 03.04.2020 19:42
    Highlight Highlight Gut so, wieso soll Deutschland für andere Bürgen? Wenn es hart auf hart kommt sind sie es die bezahlen müssen...
    • gelb 03.04.2020 22:34
      Highlight Highlight Wie war das genau nach dem zweiten Weltkrieg?
    • sowhat 04.04.2020 08:25
      Highlight Highlight D fat seit Einführung des Euro profitiert.
    • murrayB 04.04.2020 09:08
      Highlight Highlight @sowhat: Sie sprechen sicher den schwachen Euro an - Dieser wird wieder ausgeglichen mit den Strukturhilfen die vor allem aus Deutschland in alle anderen (insbesondere südliche) Länder fliessen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Kritiker 03.04.2020 18:51
    Highlight Highlight Die Deutschen profitierten bisher doppelt von jeder EUR-Krise, einmal wirtschaftlich, weil viele dieser Xtra-Gelder an deutsche Unternehmen floss (besonders auch in Griechenland), und gleichzeitig weil sich durch die Überschuldung der EUR schwächte und so die deutsche Exportwirtschaft massivst "subventionierte", um es mal überspitzt zu sagen. Man muss jedoch auch sagen, dass sich die Deutschen dies hart erarbeitet haben. Dennoch ist es ein dreckiges Spiel, welches die Union - und zwar die Europäische - in Zukunft belasten, wenn nicht sogar spalten könnte. Die Folgen wären verheerend.
  • DrDeath 03.04.2020 18:46
    Highlight Highlight Ich glaube, dass Europa mit der Einführung des Euro zum Scheitern verurteilt war. Nicht der Euro ist aber schlecht, sondern die Geldpolitik. Ohne das ausgleichende Element der Wechselkurse wirken sich die wirtschaftlichen Unterschiede in den schwächeren Ländern einfach zu sehr aus. Es war von Anfang an eine Utopie zu glauben, man könnte mit halbherzigen, kaum durchgesetzten "Stabilitätskriterien" die Schulden begrenzen. Man hätte zuerst eine gemeinsame Haushaltspolitik einführen müssen und dann den Euro oben drauf setzen, und zwar erst NACHDEM sich das System eingependelt hat.
  • Cocalero 03.04.2020 18:45
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Porno Urs 03.04.2020 21:35
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • kubaumgartner@gmail.com 03.04.2020 18:41
    Highlight Highlight Die Mittelmeerstaaten halten sich in den Normalzeiten an keine Regeln: Leben über ihre Verhältnisse, steigende Schulden, politische Disziplinlosigkeit .... Und jetzt schreien sie um Hilfe - Hilfe von einem Land, das die Regeln einhält und sorgfältig haushaltet. Ich verstehe die Deutschen ! Mit Geiz hat das nichts zu tun, Herr Löpfe !
    • gelb 03.04.2020 22:47
      Highlight Highlight Der grosse Nordseestaat hält sich an keine Regeln. Sie leben deutlich unter ihren Verhältnisse und halten sich nicht an die 1.9 % Inflationsrate Regel. Lassen die Infrastruktur verlottern, haben den grössten Niedriglohnsektor in Europa geschaffen, Ungleichheit nimmt seit Jahren drastisch zu...und mit ihrem Leistungsbilanzüberschuss von inzwischen über 200 Mia. Euro lassen sie andere Staaten für sich verschulden. Das hat sehr wohl etwas mit Geiz zu tun. Es ist sogar höchst Asozial.
  • Triple A 03.04.2020 18:38
    Highlight Highlight Genau: Italien lebt seit Jahrzehnten über seinen Verhältnissen, nicht zuletzt wegen seinen populistischen Regierungen. Jahr für Jahr pumpt Deutschland Geld im Rahmen der Solidarität nach Italien und nun soll es such noch für deren Schulden haften, ohne dass diese mit Verpflivhtungen zur Sparsamkeit einher gehen? Es ist schändlich, wie die italienische Regierung die Corona-Krise ausnutzt, um ein altes Ziel gegenüber Deutschland durchzusetzen! Deshalb: Humanitär helfen immer, Schulden übernehmen nie!
    • _kokolorix 03.04.2020 19:10
      Highlight Highlight Das stimmt so nicht. Italien lebt nicht über seinen Verhältnissen, es schöpft wie die Griechen sein Steuersubstrat nicht ab. Wenn 'der Staat bescheissen' Volkssport nimmer eins ist, geht der Staat vor die Hunde.
      Die Deutschen sind auch nicht besser, sie haben konsequent die Regeln des Stabilitätspaktes verletzt und ihre Wirtschaftsmacht schamlos ausgenutzt, um die Länder des Südens in die Schuldenfalle zu treiben.
      Frankreich, als einer der wenigen Player, welche immer fair gespielt haben, ist der echte Verlierer
    • Pafeld 03.04.2020 20:53
      Highlight Highlight Deutschland blutet mit seinem Handelsüberschuss die wirtschaftlich schwächeren Länder schon lange aus. Die deutsche Exportwirtschaft hat massiv profitiert vom schwächeren Euro. Man könnte dieses von Deutschland bewusst geschürte Ungleichgewicht schon lange dämpfen, indem man Exportüberschüsse (selbstverständlich aus Primär-, Sekundär- UND Tertiärsektor) innerhalb der EU endlich angemessen sanktioniert. Aber genau das verhindern die reichen EU-Länder. Es ist schlicht eine dreiste Lüge, dass die fleissigen Deutschen den Rest durchfüttern müssen. Diese Situation ist massgeblich hausgemacht.
    • henkos 03.04.2020 22:48
      Highlight Highlight Pafeld, die Schweizer Handelsbilanz sieht fast genauso aus. Würden Sie deshalb in den selben Tönen über die Schweiz schimpfen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 03.04.2020 18:30
    Highlight Highlight Vielleicht haben bei den "Schwäbischen Hausfrauen" die Alarmglocken geläutet, als sie vom Vorhaben der italienischen Regierung hörten, die Fluggesellschaft Alitalia zu kaufen.
    Dass die ItalienerInnen SELBER dem italienischen Staat möglicherweise noch mehr misstrauen, als die "knausrigen Pfennigfuchser", ist ebenfalls Tatsache.
    Andererseits hat der Ruf der "Deutschen Gründlichkeit" wegen dem Diesel-Skandal und dem Berliner Flughafen auch ziemlich gelitten.
    Die Deutschen können sich ja als sehr tüchtig in Szene setzen, sind aber "dahinter" auch ziemlich "südländisch", minimalistisch und korrupt.
    • Pafeld 03.04.2020 21:00
      Highlight Highlight Nationale Airlines sind von grosser volkswirtschaftlicher Bedeutung und haben auch staatspolitische Bedeutung (zum Beispiel in der Krise die eigenen Bürger heimzufliegen). Die Rettung einer nationalen Airline mag vieles sein. Aber ganz sicher kein peinlicher Akt in naivem Patriotismus.
      Ausserdem werden in den nächsten Monaten auch die solide finanzierten Airlines bei Ihren Staaten an die Türe klopfen müssen. Was die zur Zeit laufende Konsolidierung in der Luftfahrt massiv beschleunigen wird. Es ist gut möglich, dass in einem Jahr die meisten nicht-nationalen Airlines Geschichte sind.
    • rodolofo 04.04.2020 06:53
      Highlight Highlight @ Pafeld
      Den Meisten ist es doch völlig egal, welcher "Nationalität" eine Fluglinie zugeordnet wird.
      Fluglinien sind heute Multinationale Konzerne, und als Solche sollen sie sich auch im globalen Wettbewerb behaupten!
      Patriotische Sentimentalitäten sind hier völlig fehl am Platz und werden von den Super-Dreckschleudern nur dazu missbraucht, ihr Geschäftsmodell über die Pandemie-Krise hinweg zu retten.
      Ausserdem haben die meisten hoch verschuldeten- und nach der Pandemie noch mehr verschuldeten Staaten gar kein Geld mehr für die Rettung von Airlines.
      Selbst die Kitas gingen gestern leer aus...
    • Pafeld 04.04.2020 11:29
      Highlight Highlight Ich kann es dir gerne nochmals aufschreiben: die Rettung einer nationalen Airline ist kein patriotischer sondern ein geostrategischer und wirtschaftspolitischer Akt. Bis auf wenige Aussnahmen sind die nationalen Airlines nunmal die grössten eines Land, respektive stellen die wichtigsten Verbindungen an den eigenen Flughäfen. Die Rettung der nationalen Airlines kommt am Ende billiger, als der volkswirtschaftliche Schaden, der beim Grounding entsteht. Das hat man auch hierzulande aus dem Grounding der Swissair gelernt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DrDeath 03.04.2020 18:30
    Highlight Highlight DIe "Europäische Solidarität" hat eben leider auch zwei Seiten.

    Wenn es gut läuft wollen die Staaten gerne ihr eigenes Süpplein kochen, Italien z.B. ist als erstes aus der europäischen Front ausgeschert und hat bei der neuen Seidenstrasse mitgemacht, Ungarn ist eine halbe Diktatur und Griechenland hat Jahrelang bei der Steuer- und Ausgabenpolitik geschlampt.

    Wenn es dann aber hart auf hart kommt, besinnen sie sich auf Europa, wollen zurück unter die Decke schlüpfen und Geld und Hilfe haben.

    Verständlich, dass Treiber der europäischen Idee wie Deutschland da nicht mitmachen wollen.
    • Hierundjetzt 03.04.2020 19:13
      Highlight Highlight Also das sich Italien den Chinesen verkauft haben und nun eine lustige kommunistische Diktatur über die Schweizer Lebensader - der Hafen von Genua - bestimmt, find ich unter aller Sau.

      Ein G7 Land das Häfen verkauft, weil niemand Steuern zahlen will ist absolut einmalig

      Und wir (!) zahlen auch noch bzw schenken 300 Mio à fond perdu für neue Eisenbahngeleise auf italienischen Boden zum „chinesischen“ Hafen Genua.

      Kann
    • Team Insomnia 03.04.2020 21:10
      Highlight Highlight Italia ist ja auch ein 3.-Welt Land, zumindest was Infrastruktur, Bildungsgrad und Gesundheitssystem anbelangt. Mussolini wird noch in weiten Teilen des Landes verehrt, ebenso z.b Berlusconi oder der Torwart Buffon (bekennender Rassist, Faschist etc.), da kann man nicht mehr erwarten...
    • Pafeld 03.04.2020 21:14
      Highlight Highlight Das sich Italien an die Chinesen verkaufen muss, ist die direkte Folge der europäischen und allen voran der deutschen Ignoranz. Nur weil die reichen Europäer zu dumm sind, um in ihre schwächeren Partner zu investieren und stattdessen lieber mit der Peitsche draufhauen (und sich auch noch moralisch ab der vermeintlich überlegenen Position ergötzen), heisst das noch lange nicht, dass die Chinesen auch so dumm sind. Konservative Sparstrümpfe und Nationalisten treiben das Projekt Europa gerade gemeinsam ins Grab. Und plappern dabei gleichzeitig vor sich hin, dass das Projekt nicht funktioniere.
    Weitere Antworten anzeigen
  • A K 03.04.2020 18:29
    Highlight Highlight Nach der humanitären Krise folgt unweigerlich eine Finanzkrise. Viele südländische Staaten können die Schulden heute schon nicht stemmen geschweige zurückzahlen. Jedes Land schaut heute schon nur für sich, Nationalisten gewinnen Aufwind. Die Geschichte hatten wir schon einmal die n den 1930er Jahren. Hoffen wir, dass es bei der Finanzkrise bleibt. Europa sollte jetzt vereint zusammenstehen statt nur auf sich zu schauen. Als Doppelbürger schäme ich mich für Deutschland!!! Gar kein Vorbild. Ich werde den Pass abgeben!!!!!! Ich bin stolz auf die Schweiz! Wir sind europäischer als mancher EU Staat
    • henkos 03.04.2020 22:51
      Highlight Highlight Im Rosinenpicken macht der Schweiz so schnell keiner was vor, das stimmt.
  • Nathan der Weise 03.04.2020 18:24
    Highlight Highlight Unilateral
  • soulpower 03.04.2020 18:11
    Highlight Highlight Die EU könnte nun eigentlich ihre Stärken zeigen, von denen sie immer gefaselt hat: Solidarität mit den am schwersten betroffenen Staaten wie Italein und Spanien. Aber leider nichts dergleichen. Die Chinesen und Russen haben geholfen. Wenn die reichen Staaten der EU in solchen Situationen nicht einmal massiv helfen können, könnte der Verdacht aufkommen diese wären nur aus finanziellem Eigennutz dabei. Schade eigentlich um den die Grundgedanken von Solidarität usw. unter den EU Nationen. Zur Zeit sorgt wirklich jeder nur für sich selbst, diese Episode wird bleibenden Schaden hinterlassen.
    • kubaumgartner@gmail.com 03.04.2020 18:43
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    • Re Né 03.04.2020 20:19
      Highlight Highlight Hoffentlich! 🤷🏼‍♂️
    • miip 04.04.2020 00:30
      Highlight Highlight Ich habe auch zwei Masken nach Italien geschickt und bin darum besser als die EU. Du scheinst nicht ganz immun gegen Chinesische und Russische Propaganda zu sein... Scheinbar verbreiten die Chinesen nach dem Virus nun ebenso erfolgreich ihre Sicht der Realität.
  • klt 03.04.2020 18:06
    Highlight Highlight Unsere Exportwirtschaft profitiert ebenfalls vom Binnenmarkt der EU.

    Wäre die Schweiz Mitglied der EU, so könnt sie sich für die Einführung von Coronabonds stark machen.
    • Nathan der Weise 03.04.2020 18:25
      Highlight Highlight Warum sollte die Schweiz für sowas stark machen?
  • Goldjunge Krater 03.04.2020 18:05
    Highlight Highlight Ich kann die Deutschen gut verstehen und bin gleichzeitig froh, nicht Teil dieser unsäglichen EU zu sein!
  • Sauäschnörrli 03.04.2020 18:03
    Highlight Highlight „Eurobonds setzen daher voraus, dass die Mitgliedsländer viele ihrer Souveränitätsrechte an Brüssel abtreten.“

    Dann bezüglich ESM:
    „Wie beim IWF werden Kredite nur gegen harte Auflagen und eine teilweise Preisgabe der Souveränität erteilt.“

    Also müssen die Geberstaaten ihre Souveränität aufgeben, damit die Nehmerstaaten ihr Gesicht waren können? Und dann nennt man die Geberstaaten Geizhälse, wenn sie da nicht mitmachen wollen? Genau mein Humor.
  • BlickvonAussen 03.04.2020 18:03
    Highlight Highlight Eine solche Äusserung aus der Schweiz ist nichts Anderes als grenzenlose Unverschämtheit!

    Eine passende deutsche Antwort wäre:

    Lieber Herr Gujer, ihr Schweizer, die keine fremden Vögte wollt, aber euch bisher nie gescheut habt den Arsch der fremden Vögte zu lecken (F-Revolution CH-Söldner: Vive le roi), könnt als Vorbild vorausgehen.

    Sammelt die Schwarzgelder, die ihr so liebevoll betreut, ein und stellt sie für die Opfer der Corona-Pandemie zur Verfügung.

    Prof. Marc Pieth Uni Basel über die Schwarzgelder:
    Diese Gelder fehlen in den Sozialbudgets der betrogenen Staaten.
    • M.A.S.H2020 03.04.2020 18:35
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • felixJongleur 03.04.2020 19:35
      Highlight Highlight Ich bin auch gegen Besserwisserei von aussen, aber historische Vergleiche würde ich als Deutscher stecken lassen.
    • MaskedGaijin 03.04.2020 20:11
      Highlight Highlight Es ist aber auch die CDU, die seit Jahren Deutschland regiert, die Schwargeld in der Schweiz hatte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 03.04.2020 18:00
    Highlight Highlight Das grundlegende Problem dahinter ist wohl, dass die EU ein Zwischending zwischen Staatenbund und Bundesstaat ist.

    Irgendwann wird man sich für das eine oder andere entscheiden müssen und das konsequent durchziehen.

    Die Schweiz würde ja auch kaum funktionieren, wenn es kaum Ausgleiche zwischen den Kantonen gäbe. Und auch da waren früher die Konfliktlinien durchaus ähnlich, die Alte Eidgenossenschaft könnte man durchaus mit der heutigen EU vergleichen (und letztendlich brauchte es einen Bürgerkrieg um sich für das eine oder andere zu entscheiden).
  • Skeptischer Optimist 03.04.2020 17:53
    Highlight Highlight Das Problem ist Merkel‘s Führungsschwäche.
    • henkos 03.04.2020 22:55
      Highlight Highlight Merkel ist Kanzlerin von Deutschland, nicht von Italien oder der EU.
    • Skeptischer Optimist 04.04.2020 08:58
      Highlight Highlight Klassischer Logikfehler.

      Merkel bremst sowohl die EU, als auch Italien mit ihrer Verwedelungs- und Sedierungspolitik.

      Dogmatische Denkmuster die in der DDR Vorgeschrieben waren und die bei schönem Wetter auch sonstig funktionieren, versagen in der Krise.
  • carlos zapato 03.04.2020 17:43
    Highlight Highlight Die EU und vor allem der Euro sind ein Fehlkonstrukt. Irgend eine Krise wird dann einfach eine zuviel gewesen sein. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Berlin und Rom erkennen, dass sie nicht auf Dauer zusammen können.
  • M.A.S.H2020 03.04.2020 17:40
    Highlight Highlight Ich kann die Gegner des Euro ähhhh Coronabonds verstehen, man zahlt schon kräftig ein und nun soll man wiedermal die anderen Länder finanzieren.
    Wenn man dann noch bedenkt, dass ein Gesundheitssystem auf EU Ebene geschaffen werden soll, weiss man bereits, dass es die gleichen Länder finanzieren sollen und die gleichen wieder profitieren würden. Bei sowas würde ich mich auch weigern.
    Der Fehler an der EU ist, dass es ein Wirtschaftsraum sein sollte, aber einige es als politisch Gemeinschaft haben möchten, je schneller man das korrigiert desto besser.
  • suppenhuhn 03.04.2020 17:37
    Highlight Highlight Deutschland hat inzwischen neben Franzosen eine zweistellige Zahl kranker Italiener eingeflogen.
    Das kam spät, aber es kam. Schade, dass das in den Medien nicht anerkannt wird.
    Für die Betroffenen momentan viel wichtiger als das Gestreute nach dem Geld.
  • easy skanking 03.04.2020 17:35
    Highlight Highlight eigentlich könnten jetzt doch mal die superreichen bitzli gönnerhaft sein.
    so die rockefeller, koch, rothschild etc.
  • Gwdion 03.04.2020 17:32
    Highlight Highlight "... Die EU hat den Anspruch, eine politische Union zu sein und nicht nur ein Stammtisch von Geizkragen."

    Vom Grundgedanken her eigentlich eine tolle Institution, ist die EU jedoch mehrheitlich mit den völlig falschen Leuten besetzt, was leider Vieles wieder zunichte macht. In der Tat ein Stammtisch von Geizkragen, die seit Jahren wissentlich in Kauf nehmen, dass sich der Wassergraben rundherum mit den Leichen Hilfsbedürftiger füllt.
  • Keller101 03.04.2020 17:31
    Highlight Highlight Nur weil es Italien und Griechenland seit Jahrzehnten aufgrund von Korruption und Misswirtschaft nicht schaffen ihren Haushalt zu führen sollen die Deutschen, Holländer und Schweden, die Ihre Hausaufgaben gemacht haben jetzt für diese Länder haften? Das muss man dann aber mal der deutschen Krankenschwester, die 1000 Euro verdient erklären. Wäre die Schweiz in der EU, würden Sie Herr Löpfe auch keine wohlfeilen Worte der Solidarität zu Blatte bringen. Dann hätten Sie keine Freude Ihre Steuern im italienischen Sumpf versickern zu sehen.
    • Re Né 03.04.2020 20:38
      Highlight Highlight Einer der besten Kommentare hier... 👍🏼
      Warum? Ich hab hier selbst Familie (in der Schweiz und in Deutschland) und sehr viele Freunde und Bekannte im Gesundheitssystem. Die kriechen gerade auf‘m Zahnfleisch..... 😢
      Entlohnt diese Helden entsprechend, das waren sie schon immer, nicht erst heute..... ! 🙄
    • Pe ter 04.04.2020 14:17
      Highlight Highlight Dieselbetrug schon vergessen? War das nicht auch Korruption?
  • joevanbeeck 03.04.2020 17:30
    Highlight Highlight Bei der Einführung des Euros, mit vielen Tricksereien, dachte Deutschland halt nur an die Schwächung der DM und nicht an die Krisen der letzen Jahre. Mit den Corona-bonds besteht die Gefahr das die deutsche Bevölkerung die Mähr vom guten Euro durchschaut und endlich kapiert das die gute alte DM trotz 17 Aufwertungen doch noch besser war. Die Schweiz wäre ja mit ihrem starken Franken ein gutes Beispiel gewesen. Wer höhere Preise verlangt muss innovationsfähig, kreativ und die Kosten im Griff haben. Die Deutesche schwarze Null ist nur Geiz und hat nichts mit "Kosten im Griff haben" zu tun.
    • henkos 03.04.2020 22:57
      Highlight Highlight Der Kommentar zeugt von Ahnungslosigkeit. Der Eintritt Deutschlands in den Euro (und damit die Aufgabe der starken D-Mark) war Bedingung Frankreichs für die deutsche Wiedervereinigung 1990.
  • imposselbee 03.04.2020 17:30
    Highlight Highlight Auch DE wird 16Mio Bürger ‚durchfüttern‘ müssen.
  • Locutus70 03.04.2020 17:28
    Highlight Highlight Ich denke die gegenseitigen Hilfen müssen bilateral und ohne Fonds und Kredite laufen - ansonsten wird das gerade für Spanien und Italien ein ewiges Siechtum werden.
    • MaskedGaijin 03.04.2020 20:13
      Highlight Highlight Und am schluss profitieren wieder die deutschen Banken. Wie in der Griechenland-Krise.
  • Locutus70 03.04.2020 17:27
    Highlight Highlight Die Euro wird in der aktuellen Form nicht überleben können.
    Durch die nachfolgende Wirtschaftskrise werden die wirtschaftlichen Gäben zwischen den Euro-Ländern noch größer werden.
    Und das war von Anfang an das Problem!! Gelöst sollte es werden durch Austerität vornehmlich in Griechenland, Spanien und Italien. Was das angerichtet hat, kann man aktuell gerade in Spanien und Italien besichtigen.

    Dieses sture Festhalten am goldenen Kalb Euro war, bleibt und ist falsch.

    Der Euro kann mit Deutschland, Österreich, Belgien, Niederlande, Frankreich, Luxemburg und Finnland funktionieren - mehr nicht.
    • Auric 03.04.2020 18:01
      Highlight Highlight Frankreich??

      die sind nicht weniger Pleite als die PIIGS Staaten
    • rodolofo 03.04.2020 18:33
      Highlight Highlight Trotzdem gibt es den Euro immer noch.
  • Simon LeBon 03.04.2020 17:16
    Highlight Highlight Philippika (lt. Duden) - fem. leidenschaftliche, heftige [Straf]rede. Kannte diesen Ausdruck nicht. Danke dafür Herr Löpfe. Und dann möchte ich noch festhalten: ich hoffe die EU, die meines Erachtens auch für jahrzehntelange Stabilität sorgte in unserer Nachbarschaft findet bei dieser historischen Weggabelung den richtigen Pfad.
  • Faktenchecker 03.04.2020 17:10
    Highlight Highlight Deutschland hat unter der Ägide von Merkel Schäuble seinen Wohlstand aufgebaut U.a. via Austeritätspolitik, und zwar rücksichtslos zu Lasten der Peripherie Länder.
    Jetzt wäre es Zeit und gegeben, diesen Länder zu helfen!

  • TanookiStormtrooper 03.04.2020 17:10
    Highlight Highlight Wenn die EU (resp. Deutschland) den Italienern und Spaniern nicht hilft, dann springen die Chinesen oder Russen in die Bresche, die machen das aber sicherlich auch nicht ohne Hintergedanken.
    Gerade die Deutschen müssten sich mal daran erinnern wo sie heute wohl ohne den Marshallplan wären.
    • Locutus70 03.04.2020 17:29
      Highlight Highlight @TanookiStormtrooper - Ich denke in Deutschland geht die Diskussion nicht OB man hilft, sondern wie
    • Markus97 03.04.2020 18:13
      Highlight Highlight Ich glaube nicjt das Russland dazu die finanziellen Mittel hat xD
    • TanookiStormtrooper 03.04.2020 19:37
      Highlight Highlight @Markus97

      Ärzte haben sie schonmal vorbeigeschickt:

      https://www.tagesschau.de/ausland/corona-hilfen-italien-101.html

      Wenn Italien dann in Zukunft in der EU etwas mehr Pro-Russland eingestellt ist, dann könnte sich das für die Russen und vor allem Putin lohnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bärner68 03.04.2020 17:05
    Highlight Highlight Irgendeinmal wird der Norden Europas (Deutschland und nördlicher) dem Süden Europas (Italien und südlicher) seine Schulden nicht mehr bezahlen wollen und das 4. Deutsche Reich (Europäische Union) ist Geschichte.
    • misohelveticos 03.04.2020 17:48
      Highlight Highlight Irgendwann hat die EU als Ganzes keine Lust mehr sich von den Schweizer Rosinenpickern und Trittbrettfahrern auf der Nase herumtanzen zu lassen. Dann ist die Schweiz der xenophoben, nationalistischen EU-Hasser Geschichte.
    • DrDeath 03.04.2020 18:34
      Highlight Highlight Bärner68 Wenn du dir den saublöden letzten Halbsatz gespart hättest, hätte ich dir sogar zustimmen können.
  • Chrigi-B 03.04.2020 17:03
    Highlight Highlight "Ohne ein solches Programm bestehe die reale Gefahr, dass die EU auseinanderbreche"Wäre längst an der Zeit. Es kann so schlicht und einfach nicht mehr weitergehen. Es zeigt genau meinen grössten Kritikpunkt an der EU auf. So hart es tönt: Es war von Beginn ein kapitaler Fehler, dass produktive Länder und unproduktive Länder die gleiche Währung haben. Man muss nur Süditalien und Norddeutschland vergleichen, dann wird einem klar wiso diese Experiment vom Grössenwahn getrieben war.

    Italien, Spanien und Konsorten sollen endlich mal Verantwortung übernehmen, oder die EU und den Euro verlassen.
    • Maliux 03.04.2020 17:55
      Highlight Highlight Ich frage mich nur wieso vor der Euro Währung

      1000 Lire = 1.01 DMark waren.

      Dann kam der euro

      1000 Lire = 0.50 cent
      1 DM = 1 Euro.

      Da stimmt doch was nicht???
    • soulpower 03.04.2020 18:18
      Highlight Highlight Chrigi-B: Mit ihrem Kommentar "Italien, Spanien und Konsorten sollen endlich mal Verantwortung übernehmen, oder die EU und den Euro verlassen" bin ich überhaupt nicht einverstanden. Man wusste dass sie diese Länder scher "umerziehen" lassen würde, und das "Umerziehen" mag ich sowiso nicht. Man hat sie trotzdem aufgenommen, und nun soll die EU sich gefälligst um sie sorgen!
    • Chrigi-B 03.04.2020 18:28
      Highlight Highlight Das ist ja das Problem soulpower, dass man die überhaupt aufgenommen hat!

      Italien und Spanien sind auch ohne Coronavirus Patienten auf der Intensivstation.
    Weitere Antworten anzeigen
  • KeineSchlafmützeBeimFahren 03.04.2020 16:55
    Highlight Highlight Der Geizhals? Deutschland ist der Staat in der EU und auch sonst in Europa, der am meisten investiert. Ausserdem erhielt Italien z. B. EU-interne Hilfe als erstes von Deutschland. Was die italienische und bald wohl auch spanische Regierung einfordern, ist völlig realitätsfremd. Sie haben auf Basis von Emotionen sehr krasse Massnahmen eingeführt und bekommen dafür wirtschaftlich ihre Rechnung.
    • Maliux 03.04.2020 18:00
      Highlight Highlight Ich denke italien zahlt prozentual mehr ein in der EU.
    • henkos 03.04.2020 23:05
      Highlight Highlight @Maliux: Nein, pro Kopf zahlen Schweden, Deutschland und Dänemark am meisten ein. Italien zahlt etwas weniger als halb so viel pro Kopf wie diese Länder.
    • misohelveticos 05.04.2020 02:50
      Highlight Highlight Die Daten von Eurostat für 2018 lesbar aufbereitet (neuere gibt es wohl noch nicht)
      https://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/europa/70580/nettozahler-und-nettoempfaenger
      Deutschland zahlteabsolut am meisten, Dänemark zahlt pro Kopf und aufsBIP gerechnet am meisten. Italien war in absoluten Zahlen bisher viertgrösster Nettozahler.
  • Ökonometriker 03.04.2020 16:53
    Highlight Highlight Eurobonds lösen das grundlegende Problem nicht, sondern verschlimmern es: die Mitgliedstaaten haben einen krassen Fehlanreiz, sich zu verschulden.

    Zuerst müsste Europa ein richtiges Konkursrecht für Länderbonds einführen. Dann Eurobonds ausgeben.
  • Scenario 03.04.2020 16:49
    Highlight Highlight Eurobonds ja, aber nur dann müssen gewisse Ost- und Südstaaten ihre Blockadehaltung bei gewissen Themen aufgeben.

    - Flüchtlinge dürfen dann nicht mehr nur nach Deutschland verfrachtet werden
    - Polen darf keine Blockadehaltung einnehmen, wenn die EU Sanktionen gegen Ungarn einführen möchte
    - Ost-Staaten müssen sich in Sachen Umweltpolitik bewegen
    - Südstaaten müssen ihren laschen Umgang mit Steuersündern bekämpfen
    etc....

    Da gibt es noch zig solcher Themen, die die Ost- und Südstaaten blockieren. Eurobonds ganz klar JA, aber dann muss die EU als Institution mehr Kompetenz erhalten.
  • MartinZH 03.04.2020 16:44
    Highlight Highlight Armer Onkel Dagobert... 😔 Da hat ihm einfach einer eine Deutschland-Fahne in den Rücken gesteckt..! 🙈
    • Hangover 03.04.2020 17:40
      Highlight Highlight Und Onkel Dagobert scheint es nicht zu merken, seine Gedanken gelten nur dem Goldtaler ... und wohl auch seinem Goldspeicher.
    • MartinZH 03.04.2020 18:36
      Highlight Highlight @Hangover: Na ja, als Comic-Figur wird er es überleben... 😉 Der Foto-Bastler sollte sich einfach etwas mehr Mühe geben... Den Spazier-Stock hätte man gut bearbeiten und verfremden können. So wirkt das mehr wie eine ungelungene Bastel-Arbeit. 😔
    • MartinZH 03.04.2020 19:25
      Highlight Highlight Jetzt mal an alle: Lächerlich der Einzel-Blitzer, oder? Was der wohl für Defizite hat? 🤔😂
  • Auric 03.04.2020 16:36
    Highlight Highlight Seltsam das ausschließlich Nettozahler ein Problem mit Eurobonds haben, woran das wohl liegt?

    Könnte es sein das die Bürger der genannten Länder langsam die Schnauze voll haben?
    Es reicht nicht das die reichlich von ihrem Einkommen an die Nehmerländer abdrücken, jetzt sollen sie auch noch für deren Zukünftigen Schulden eine Bürgschaft unterschreiben?
    • BVB 03.04.2020 17:07
      Highlight Highlight Ich weiss, es wird jetzt hier einige aufregen, aber wenn es kein Artikel für ein Nomen ist schreibt man "dass" und nicht "das".
    • MartinZH 03.04.2020 18:03
      Highlight Highlight @BVB: Wow, Du bist aber kleinlich... 😔😂

      Du schreibst: "[...] kein Artikel für ein Nomen ist schreibt man [...].

      Müsste da zwischen den Verben "ist" und "schreibt" nicht ein Komma gesetzt werden? 🤔

      So dass es heisst: "[...] kein Artikel für ein Nomen ist, schreibt man [...]. 😉
    • Maliux 03.04.2020 18:03
      Highlight Highlight Ja italien hat die Schnauze voll! Denn italien gehört zu den Nettozahler
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Rückbauer 03.04.2020 16:34
    Highlight Highlight Mit jedem Euro, der in den Süden gepumpt wird oder der Norden dafür haftet, verliert Europa an Konkurrenzfähigkeit. Der Euro und die EU in der heutigen Form sind das Grab von Europa. Eine noch fette Beute für Ost und West.
    Recouler pour mieux sauter! Zurück auf Feld eins, EWG = Freie europäische Wirtschaftsgemeinschaft mit einer gemeinsamen Verrechnungswährung (ECU). Erst dann kanns wieder aufwärts gehen mit Europa.
    PS: Je mehr Geld du in den Hintern geschoben kriegst, desto weniger wirst du bereit sein, deinen Allerwertesten zu lüften.
    • maylander 03.04.2020 18:09
      Highlight Highlight Die jetzige Konstellation funktioniert einfach nicht. Entweder braucht es einen Schritt zurück oder einige Schritte vorwärts.
  • politchnuschti 03.04.2020 16:34
    Highlight Highlight Dem Herr Gujer scheinen die Sicherungen durchgebrannt zu sein, wenn er im Grunde genommen von den vereinigten Staaten von Europa faselt. Wenn Eurobonds, dann müssten gleichzeitig alle Sozialsysteme der Länder einheitlich gestaltet werden. Und da ist der Süden inkl. Frankreich Lichtjahre davon entfernt. Bitte die Realitätrn zu wahren und nicht einseitig auf Deutschland herumhacken.
  • De-Saint-Ex 03.04.2020 16:33
    Highlight Highlight Eins ist sicher... die EU, wie von den Herren Kohl und Mitterand vorangetrieben (beide haben bezeichnenderweise denn2. Weltkrieg aktiv miterlebt) ist tot. Angefangen mit der Finanzkrise 08 und durch die absolute Uneinigkeit in Flüchtlingsfragen, bräuchte es jetzt nach Corona geradezu ein Wunder, um dieses Gebilde zu retten... die Zukunft unseres Kontinents sieht, Corona hin oder her, zappenduster aus...
  • Erklärbart. 03.04.2020 16:32
    Highlight Highlight Tja, in echten Krisen ist jeder sich selber am nächsten. Und das ist nicht mal böswillig gemeint.

    Aber offenbar hat die EU Mühe das eine (physische Landesgrenzen) vom anderen (gemeinsames Vorgehen gegen Wirtschaftskrise) zu unterscheiden. Es macht den Anschein: Grenzen sind zu, also soll jeder für sich schauen.

    Kein Gemeinschaftsgefühl, nichts.
    Nichts gegen die EU, aber dieser Staatenbund wird nie so funktionieren wie z.b. der der USA oder VAE. Zu viele Unterschiede, zu viele Kulturen, Sprachen, etc.

    Coronakrise zeigt das sehr gut auf.
    • Liselote Meier 03.04.2020 17:26
      Highlight Highlight Na so ein Gemeinschaftsgefühl fällt nicht vom Himmel.

      Lies nochmals die Geschichte der USA, das waren nicht nur britische Kolonisten.

      Zu Beginn sprach man in jeder Kolonie die Sprache des Mutterlandes, Deutsch, Spanisch, Französisch. Texas hat immer noch 2 Amtssprachen Spanisch und Englisch.

      Gab sogar einen ziemlich heftigen Bürgerkrieg.

      Die Union ist zusammengewachsen, Schrittweise.

      Das Problem in Europa ist, dass es starke Kräfte gibt die das nicht wollen und dagegen Arbeiten. Das sind nun die Früchte davon.





    • Liselote Meier 03.04.2020 17:30
      Highlight Highlight Bezüglich verschiedene Kulturen. Alphorn und Jodeln ist heute eine Subkultur wie es die Punk-Kultur ist.

      Der 08/15 Deutsche tickt genau gleich wie der 08/15 Franzose, oder was gibt es da für Unterschiede? Winter in Ischgel, Sommer an den Strand das Jahr durch Malochen.

      Das sind rein ideologische Barrieren weil sich einige für was besseres halten.
    • Liselote Meier 03.04.2020 17:32
      Highlight Highlight Von Konservativen kannst du keine Solidarität erwarten, die gibt es ja nicht mal in der nicht Krise wo es kaum was kostet.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Capslock 03.04.2020 16:28
    Highlight Highlight vergesst nicht, der Schäuble, ehemaliger deutscher Finanzminister, ist ein Schwabe und die Schwaben sind nun mal sparsame Leute, so nach dem Motto: "Schaffe, schaffe, Häusle baue!"
    • freeLCT 03.04.2020 17:15
      Highlight Highlight @Capslock:

      Ich bin auch Aargauer und habe trotzdem kein einziges weisses Paar Socken im Kleiderschrank.
      Akkurater Vergleich?
    • misohelveticos 03.04.2020 17:19
      Highlight Highlight Oh man, wieder so ein Deutschlandexperte! Wolfgang Schäube wurde in Freiburg im Breisgau geboren, wohnt in Offenburg in Baden. Schon sein Vater war Abgeordneter im ehem. Badischen Landtag. Der Mann ist Badenser und damit Euch Schweizern von der Kultur her näher, als vielen seiner dt. Landsleute.
  • Baumann moni 03.04.2020 16:28
    Highlight Highlight Da sieht man den karakter habe mich nicht getäuscht bin Frau Merkel. Ich habe sie so eingeschätzt die Menschen in Deutschland ist ihr egal und das hat man auch bis jetzt gesehen
    • misohelveticos 03.04.2020 17:13
      Highlight Highlight Ach ja und deshalb ist Fr. Merkel auch die beliebteste Politikerin in Deutschland?
      Wann hören Schweizer, die von Deutschland-NULL-Ahnung haben, endlich auf, sich über despektierlich über dt. Politiker zu äussern? Gibt es da nicht genug vor der eigenen Türe zu kehren?
    • Alice36 03.04.2020 17:16
      Highlight Highlight Was faseln sie da in den Kommentarspalten rum ?
  • Bivio 03.04.2020 16:27
    Highlight Highlight Dies hat nichts mit Geiz seitens Deutschland zu tun. Es gibt klare Regeln innerhalb des Euroraums. Jetzt will man diese Regeln via Hintertür ändern. Diese Coronabonds sind ncihts anderes als eine Vergemienschaftung von Schulden. Mit Moral dies zu begründen ist heuchlerisch. Ich hoffe Deutschland und andere Nord-Länder bleiben standhaft und lassen sich nicht einlullen. Das Negative von Corona- bzw. Euro-Bonds ist viel schlimmer und wird die EU weit mehr schwächen als das Positive daran.
    • Pe ter 04.04.2020 14:34
      Highlight Highlight Bei Vertragsverletzungsverfahren liegt Deutschland unter allen EU-Staaten auf Platz zwei. So viel zu den klaren Regeln.
    • misohelveticos 05.04.2020 02:58
      Highlight Highlight @Pe ter: Genau das zeigt klare Regeln.
      Deutschland bekommt keine Extrawürste gebraten. Merken dt. Dieselfahrer an den Fahrverboten, die letztlich auf EU-Recht und die jahrelange Nichtbeachtung desselben durch den Bund u. die Länder zurückgehen.
      Beim Nitrat im Grundwasser hat die EU so heftige Strafen angedroht, dass Deutschland lieber folgsam war, wenn auch mit erheblicher Verspätung.
    • Pe ter 05.04.2020 14:18
      Highlight Highlight Wenn es nur EIN Verfahren mit erheblicher Verspätung wäre ...
  • rundumeli 03.04.2020 16:24
    Highlight Highlight löpfe trumpelt für einmal nicht
    ... und hängt auch keiner verschwörungstheorie nach ?

    ... dass ich das noch erleben darf !
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 03.04.2020 17:10
      Highlight Highlight Wie lange er den Kommentar wohl stehen lässt?

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