Wirtschaft
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Trump, Andrew Cuomo und Anthony Fauci

Bild: watson/keystone/shutterstock

Analyse

Der Präsident, der Gouverneur und der Arzt



Einmal mehr hat Präsident Trump eine 180-Grad-Kehrtwende vollzogen. Vor einer Woche wollte er die Wirtschaft nach Ostern wieder auf vollen Touren laufen lassen. Jetzt hat er die strikten Bleibt-zuhause-Verordnungen bis Ende April verlängert und gleichzeitig gewarnt, Covid-19 könnte mehr als 200’000 Amerikaner das Leben kosten. Überredet dazu hat ihn sein medizinischer Berater Dr. Anthony Fauci.

Noch am Samstag wollte der Präsident New York, New Jersey und Connecticut mit einer absoluten Quarantäne belegen, will heissen, die Menschen in diesen Bundesstaaten hätten weder ein- noch ausreisen dürfen. Am Sonntag beliess er es bei einer Ermahnung. Grund: Andrew Cuomo, der Gouverneur von New York, hatte eine allfällige Quarantäne nicht nur «absurd» und einen «Kriegsakt» genannt, er hatte auch rechtliche Schritte dagegen angedroht.

Donald Trump, Andrew Cuomo und Anthony Fauci haben sich zu den zentralen Playern im amerikanischen Coronavirus-Drama entwickelt. Sie spielen dabei jedoch sehr unterschiedliche Rollen.

Der Präsident als Wundertüte

Donald Trump wird nachgesagt, er habe die Aufmerksamkeitsspanne eines Kleinkinds. Die Corona-Krise bestätigt dies eindrücklich. Der Präsident wechselt seine Meinung öfter als sein Hemd.

Noch am 22. Januar erklärte er vollmundig, die USA hätten alles unter Kontrolle. Am 27. Februar wollte er wissen, das Virus werde verschwinden «wie durch ein Wunder». Am 9. März wollte er auf keinen Fall den geregelten Lauf der Dinge unterbrechen und befahl, dass die Wirtschaft nicht behelligt werde.

President Donald Trump speaks during a coronavirus task force briefing in the Rose Garden of the White House, Sunday, March 29, 2020, in Washington. (AP Photo/Patrick Semansky)
Donald Trump

Gefällt sich in der Rolle eines Kriegsherrn: Donald Trump. Bild: AP

Am 17. März überraschte Trump nicht nur die Fachwelt mit der Aussage, er habe längst gewusst, dass sich eine Pandemie abzeichne.

Die widersprüchlichen Aussagen werden nun an den täglichen Pressekonferenzen gewürzt mit schamlosem Eigenlob und Kritik an Gouverneuren und Journalisten. Die Bundesstaaten sollen sich doch selbst darum kümmern, genügend medizinische Schutzanzüge zu beschaffen, warf er den Gouverneuren vor. Er sei schliesslich nicht ihr Laufbursche.

Trump tat sich sehr schwer, mit Kriegsrecht die Unternehmen dazu zu zwingen, die lebensnotwendigen Beatmungsgeräte herzustellen; und als er es tat, verwickelte er sich in einen wüsten Streit mit General Motors.

Der Präsident sieht sich gleichzeitig als oberster Kriegsherr und Beschützer der Wirtschaft. Das lässt sich jedoch schwer unter einen Hut bringen. Vor allem jedoch ist bisher keine generelle Strategie erkennbar, wie das Weisse Haus die Epidemie in den Griff bekommen will.

Medical personnel from BayCare test people for the coronavirus in the parking lot outside Raymond James Stadium Wednesday, March 25, 2020, in Tampa, Fla. Testing is being done by appointment only. (AP Photo/Chris O'Meara)
Coronavirus Testing

Vor einem Sportstadion in Tampa (Florida) werden Coronavirus-Tests durchgeführt. Bild: AP

Das schlechte Vorbild des Präsidenten hat verheerende Folgen. Nach wie vor haben Bundesstaaten wie Florida und Texas darauf verzichtet, Restaurants und Bars zu schliessen.

Die evangelikale Liberty University in Virginia hat gar diese Woche auf Geheiss ihres Präsidenten Jerry Falwell Jr. ihren Betrieb wieder aufgenommen. Bereits zeigen rund ein Dutzend Studenten erste Anzeichen von Covid-19.

Trotzdem scheint Trump mit seinem sprunghaften Handeln kurzfristig Erfolg zu haben. In Meinungsumfragen sind seine Werte gestiegen. In Krisenzeiten gewinnen jedoch alle Staatsoberhäupter Sympathien.

Trumps wahrer Test wird im Sommer erfolgen. Die USA haben bereits jetzt mehr Infizierte als alle anderen Länder, und die Schäden von Trumps erratischer Politik werden sich dann nicht mehr mit launischen Pressekonferenzen überspielen lassen.

Der Gouverneur als Tröster

Andrew Cuomo ist auf den ersten Blick eine Art liberaler Zwillingsbruder von Trump: Er ist New Yorker, Macho und Machtmensch. Wie der Präsident hält auch der Gouverneur des Bundesstaates New York tägliche Briefings ab. Doch ihre Wirkung ist ganz anders. «Ihm zuzuschauen lässt in vielen Menschen den unbändigen Wunsch nach Spaghetti Bolognese und Chianti wach werden», schwärmt die «New York Times»-Kolumnistin Maureen Dowd.

Cuomo ist eine feste Grösse der amerikanischen Politik. Schon sein Vater war Gouverneur. Er selbst wurde immer wieder mal als möglicher demokratischer Präsidentschaftskandidat gehandelt – und wird es wieder.

New York Gov. Andrew Cuomo speaks during a news conference against a backdrop of medical supplies at the Jacob Javits Center that will house a temporary hospital in response to the COVID-19 outbreak, Tuesday, March 24, 2020, in New York. Cuomo sounded his most dire warning yet about the coronavirus pandemic, saying the infection rate in New York is accelerating and the state could be as close as two weeks away from a crisis that projects 40,000 people in intensive care. (AP Photo/John Minchillo)
Andrew Cuomo

Starke Auftritte: Andrew Cuomo. Bild: AP

Grund dafür ist sein Verhalten in der Corona-Krise. So wie sich einst Kanzler Helmut Schmidt während des Hochwassers von Hamburg als künftiger Kanzler empfohlen hat, brilliert Cuomo jetzt in der Corona-Krise.

Cuomo macht Mut, schreckt jedoch nicht davor zurück, harte Fakten auszusprechen. Er lässt sich nicht von Parteipolitik leiten und lobt selbst Trump, wenn der es verdient. Er schreckt jedoch auch vor einer Konfrontation mit dem Präsidenten nicht zurück, wenn er es für nötig hält.

Vor allem hat Cuomo etwas, was Trump völlig abgeht: Empathie. «Der Gouverneur ist der Psychiater der Nation geworden», so Dowd. «Er führt uns durch die Angst, die Verluste und die Verrücktheit.»

Trump hat inzwischen realisiert, dass ihm in Cuomo ein gefährlicher Widersacher entstanden ist. Er beginnt, ihn offen zu attackieren, wirft ihm vor, zu wenig für die Bevölkerung von New York getan zu haben und zu viel von ihm zu fordern.

Unterstützt wird der Präsident dabei von seinen Handlangern bei Fox News. Sean Hannity & Co. prügeln inzwischen mehr auf Cuomo ein als auf Joe Biden oder Alexandria Ocasio-Cortez.

Und was ist mit allfälligen Ambitionen, ins Weisse Haus einzuziehen? Derzeit verneint dies Cuomo heftig. Er stehe voll hinter Joe Biden, sagt er. Doch sollte diesem nicht mehr ganz jungen Mann etwas zustossen, dann könnte Cuomo ein ernsthaftes Thema werden.

Der Arzt als Vermittler

Dr. Anthony Fauci ist Direktor des National Institute of Allergy and Infectious Diseases und der Arzt, dem die Amerikaner vertrauen. Schon zu Zeiten von Ronald Reagan hat er sie über Aids aufgeklärt. Er hat sie durch Sars, Vogel- und Schweinegrippe geführt. Nun ist er die führende Kapazität in der Corona-Krise.

Die Menschen in einer Epidemie zu beraten, ist selbst unter den besten Umständen ein Hochseilakt. Unter einem Trump ist sie fast unlösbar. Fauci muss permanent falsche oder zumindest irreführende Aussagen seines Präsidenten korrigieren, ohne ihn dabei vor den Kopf zu stossen und ohne dabei sein wissenschaftliches Gewissen zu verletzen.

epa08325568 Director of the National Institute of Allergy and Infectious Diseases Dr. Anthony Fauci reacts as US President Donald J. Trump leaves after his press briefing on the Coronavirus COVID-19 pandemic with members of the Coronavirus Task Force at the White House in Washington, DC, USA, 26 March 2020.  EPA/Yuri Gripas / POOL

Muss einen Hochseilakt absolvieren: Dr. Anthony Fauci. Bild: EPA

Manchmal wird dies selbst dem erfahrenen Fauci zu viel. «Ich kann ja nicht vor das Mikrophon springen und ihn [den Präsidenten, Anm. d Red.] wegdrücken», klagte er kürzlich gegenüber dem «Science Magazine».

Trump ist bekanntlich sehr dünnhäutig und nicht wirklich empfänglich für Kritik. Bisher hat er es jedoch vermieden, Fauci zu kritisieren oder zu widersprechen. Seine Hardcore-Fans hingegen haben keine Beisshemmungen.

Fauci ist zur Zielscheibe der Konservativen in den sozialen Medien geworden. Die «New York Times» hat inzwischen mehr als 70 Twitter-Accounts gezählt, auf denen Hetze gegen ihn verbreitet wird. Fauci wird vorgeworfen, er stecke heimlich mit Hillary Clinton unter einer Decke. Vorwand dafür ist ein alter Tweet, in dem Fauci der ehemaligen Aussenministerin für ihre Auftritte bei den Banghazi-Hearings gratuliert hat.

Bei den Hardcore-Trumpern gilt Fauci zudem als Teil des «deep state» – Beamte der Verwaltung, die Böses gegen den Präsidenten im Schilde führen – und einer verhassten Elite. Der Arzt lässt sich davon nicht beirren. «Wenn man es mit dem Weissen Haus zu tun hat, muss man gelegentlich mehrmals Druck machen, bevor etwas geschieht», sagt er abgeklärt. «Daher werde ich weiter Druck machen.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bitsundbites 31.03.2020 10:48
    Highlight Highlight Wie kann man weiterhin hinter einer solch depperten Person stehen welche jeden Tag was anderes an Millionen von Leuten predigt. Tag für Tag 180 Grad Kehrtwendungen in seiner Politik macht und selber null Gefühl für die aktuelle Lage in seinem Land hat. Ich verstehe dieses Volk nicht.
  • Chaoz 31.03.2020 05:29
    Highlight Highlight Prozentual liegt die Schweiz noch ziemlich weit vor den USA mit den Infiszierten. Von Italien oder Spanien gar nicht zu reden...
    Frage mich, ob dies ein gewolltes Ablenkungsmanöver ist, immer dieses Trump-Bashing?
    Wir haben eigentlich genügend Chaos in unseren Breitengraden!
    • Wonderwonder 31.03.2020 14:15
      Highlight Highlight Wie geht es Ihrer Trump Infesktion?
    • mätschli 31.03.2020 18:06
      Highlight Highlight Die USA hat ca. 375 Mio Einwohner zu 9 Mio in der Schweiz.
      Statistisch gesehen sind Schweiz zur USA etwa gleich.
  • dmark 30.03.2020 22:13
    Highlight Highlight Trump entwickelt sich mehr und mehr zu der Art Typ, welchen wir damals im Kindergarten immer wieder im Sandkasten vergraben hatten.
  • WHYNOT 30.03.2020 20:46
    Highlight Highlight Die Schwächen des US-Systems treten in der Krise offen zu Tage, dies nicht erst seit bzw. wegen Trump, sondern weil die Menschen durch die sozialen Maschen zu fallen drohen, derweil die Europäer dies nicht zulassen. Geht es darum, die Krise zu meistern sind es wiederum die Amerikaner die meilenweit voraus sind und sich auf ihre Stärken besinnen. So gingen sich die US-Banken gestärkt aus der Finanzkrise, während DB, CS, UBS weiter schwächeln. Exemplarlisch auch Italien, welches reformunfähig nicht in der Lage war in Boomjahren Schulden abzubauen. EU zwischen Hammer und Ambus China und USA.
    • Varanasi 30.03.2020 21:30
      Highlight Highlight Die USA ist meilenweit voraus die Krise zu lösen?
      Können wir diese Aussage in 4 Wochen noch einmal überprüfen?
    • swisskiss 30.03.2020 21:42
      Highlight Highlight WHYNOT: Nicht nur wurden durch Obama mehr als 800 Milliarden Dollar ins Bankensystem gepumpt, die halbstaatlichen Hypobanken Freddie Mac und Fannie Mae mit 350 Milliarden gerettet, sondern wurde auch, im Gegensatz zur EU, die eigene Währung als Puffer verwendet, um mit einem "weichen" Dollar, die Schuldenbelastung zu minimieren. Der Nachteil, ein steigendes Handelsbilanzdefizit, ist bekannt. Der EURO ist schlicht die falsche Währung für schwache Volkswirtschaften wie ITA, GRE, ESP, da kein Floating zur Ankurbelung der Wirtschaft stattfinden kann. Ein Grundsatzproblem!
    • WHYNOT 30.03.2020 22:20
      Highlight Highlight varanasi, das habe ich ja dann wohl kaum behauptet 🙏
    Weitere Antworten anzeigen
  • Quacksalber 30.03.2020 20:22
    Highlight Highlight Der Schurke sollte es seinem Grossvater nachmachen. Wer erklärts ihm?
  • LURCH 30.03.2020 19:42
    Highlight Highlight Seine kompetenten Kenntnisse in der Krisenbewältigung hat er ja schon damals in Puerto Rico zum besten gegeben.
    Das Klopapier werden ihm seine Anhänger ja diesmal aus den Händen reissen, bei soviel Scheisse wie sie und ihr Obertrumpel rauslassen.
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  • Yogi Bär 30.03.2020 19:15
    Highlight Highlight Trümpchen weiss nicht was für Käse er rauslässt. Dies ist schon längere Zeit bekannt...
  • Eugen1999 30.03.2020 19:14
    Highlight Highlight Tragisch was der Herr Trump alles bietet. Aber, wischen wir doch vor der eigen Haustüre. Unser Gesunheitswesen krankt schon zu lange vor sich hin, weil es im Hintergrund vor allem ums Abzocken geht. Die Politik ist verseucht von Lobbyisten aus dieser Branche und handlungsunfähig. Pflegepersonal und Betten wurden renditehalber reduziert. Wir haben absehbar einen Notstand bei vielen Medis. Es fehlen die richtigen Strategien für den Fall einer solchen Pandemie. Der Umgang mit dem Corona-Virus ist hilflos. Politik und Pharma haben dies bewusst riskiert. Da muss was geschehen, leider zu spät.
    • bbelser 30.03.2020 22:40
      Highlight Highlight Es ist nicht einfach irgendeine ominöse Politik, die das Gesundheitswesen kaputtsparen möchte, sondern die sogenannt bürgerliche und neoliberale Wirtschafts- und Sozialpolitik! Bitte schön präzise bleiben und bei den kommenden Abstimmungen und Wahlen daran erinnern. Der Markt regelt hier auch nur die Taschen der Lobbyisten und Investoren voll. Für eine ordentliche Entlöhnung des Personals bleibt da natürlich nichts übrig.
  • Statler 30.03.2020 18:24
    Highlight Highlight Dass Trumps Umfragewerte steigen, dürfte vor allem an «rally ’round the flag» liegen.

    Das vergeht...
    • bbelser 30.03.2020 22:43
      Highlight Highlight Verglichen mit Obamas oder Bushs "Krisenwerten" sind die Steigerungen bei Trump Peanuts. Wärmen aber sicher die Herzen der Hardcore-Fans.
  • Varanasi 30.03.2020 17:42
    Highlight Highlight Keine Sorge, der Televangelist Kenneth Copeland sorgte schon dafür, dass der Virus verschwindet..... bald ist alles gut..

    https://twitter.com/hemantmehta/status/1244344119545208834?s=21
  • Bivio 30.03.2020 17:38
    Highlight Highlight Ich habe zwei Fragen dazu:

    Sind in den USA nicht die Gouverneure die eigentlichen Akteure, wenn es darum geht "inländische" Probleme zu lösen? Von daher würde es schon Sinn machen, dass Cuomo stärker involviert ist, als Trump.

    Trumps Reaktion kann man schon hinterfragen. Nur ist sie nicht anders, als diejenige der meisten Europäer vom Februar.
    Auch in Europa habe ich noch kein Politiker gehört, welcher sagt, dass wir den Lockdown so lange wie möglich aufrecht halten sollen. Alle wollen schnell wieder zur Normalität.

    Jetzt noch das obligate Trump böse, Trump dumm.


    • Milhouse 30.03.2020 19:20
      Highlight Highlight Es mag sein, dass Trump nicht wirklich böse ist; dumm ist er auf jeden Fall.
    • swisskiss 30.03.2020 22:10
      Highlight Highlight Bivio: Ist Realitätsverweigerung wirklich notwendig, um Trump verteidigen zu können?
      "Auch in Europa habe ich noch kein Politiker gehört, welcher sagt, dass wir den Lockdown so lange wie möglich aufrecht halten sollen. Alle wollen schnell wieder zur Normalität." NIcht EIN Politiker spricht von "solange wie möglich" sondern von "solange wie nötig"

      Es ist Dir selbstverständilch freigestellt, auch nach 3 Jahren trumpscher Idiotie, den Donald als "geilä Siech" zu sehen. Ist halt leider eine Haltung, die wesentliche Dinge ignoriert. Aber solange Du glücklich bist damit...
    • bbelser 30.03.2020 22:45
      Highlight Highlight Irgendeine dämliche Rechtfertigung für Trumps Menschenverachtung wirds wohl immer geben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Faktenchecker 30.03.2020 17:32
    Highlight Highlight Am 31.1. hat Trump die Einreise aus China eingeschränkt. Die Demokraten und deren Medien haben das scharf kritisiert.
    De Blasio hat bis 14.3. die Pandemie nicht ernstgenommen und fand die Leute in New York sollten ihrem gewohnten Leben nachkommen.
    Davon liest man natürlich nichts hier. Passt halt nicht ins Narrativ das man vermitteln will.
    • Varanasi 30.03.2020 18:36
      Highlight Highlight Wenn du mal wirklich die Fakten checken würdest, wann Trump was gesagt und gemacht hat und warum, dann würdest du deinem Namen wenigstens gerecht.
    • Basti Spiesser 31.03.2020 12:52
      Highlight Highlight @max julen

      Dann wäre es ja ein Leichtes, ihn zu widerlegen.

      The stage is yours!
  • Vanessa_2107 30.03.2020 17:25
    Highlight Highlight Wie lange es wohl wieder geht, bis er bereut, gesagt zu haben, dass man bis Ende April zu Hause bleiben soll. Jetzt hat er einmal den Wissenschaftlern zugehört, diese Woche werden ihm seine Berater wieder zuflüstern, wie das der Wirtschaft schaden wird. Die gestrige PK war ganz schlimm. Was der Typ immer babbelt, sich selber lobt und ewigs auf CNN und Journalisten herumtrampelt und sie persönlich beleidigt, obschon sie die Wahrheit sagen....aber "er darf das einfach", ist zum Ko.... wird dieses Monster einmal für all seine Taten zur Rechenschaft gezogen??
  • Denverclan 30.03.2020 17:19
    Highlight Highlight Trump wird es egal sein wie sich Corona entwickelt. Er wird nie der Verlierer sein. Verlieren werden wie immer die Kleinen, die Armen, die Kranken und die Ehrlichen. Trump ist aber nur einer von vielen machthungrigen "Führern" die die Welt ihr Eigen nennen darf.... Lediglich die Natur wird Sie eines Tages "besiegen". Leider stehen wohl die nächsten Egomanen schon um die Ecke. Keine schönen Aussichten, aber wir müssen trotzdem nach vorne schauen und das Beste versuchen. Und man darf nicht vergessen, diese Typen werden mehr oder weniger von einem grossen Teil des Volkes unterstützt. Warum???
  • Mad Scientist 30.03.2020 17:11
    Highlight Highlight Ich kann einfach nichts anderes tun als jeden Tag, sei es wegen Trumps Kapriolen, sei es wegen der, im Moment, jeden Tag um fast 20000 (Tendenz steigend) hochschiessenden Zahlen an Infizierten in den USA mir an den Kopf zu fassen und mich fassungslos zu fragen, wie gross die Katastrophe, die die USA treffen wird, noch werden kann...
  • N. Y. P. 30.03.2020 17:04
    Highlight Highlight Trump ist wirklich ein Widerspruch in sich.

    Zuerst lacht der Hohlkopf über den Virus, dann schwafelt er von über 100'000 Toten.

    Aber es gibt noch Menschen auf dem Globus, die ihn trotz allem immer noch anhimmeln. Auch in der Schweiz.

    Trump sagte mal, er könne an der Wall Street live einen Haufen machen und CNN, nein, wohl eher Fox News, würde Breaking News rufen. Oder so.
  • Hollywood 30.03.2020 16:57
    Highlight Highlight Ich hoffe einfach, dass das Karma mal zurückschlägt!
    Mittlerweile Fan vom jüngeren österreichischen Kanzler (sehr wenig Corona Fälle im Verhältnis) nicht nur bla bla sondern handeln. Vielleicht wäre ja allgemein mal sinnvoll von so schein Toten die alles Regieren weg zu kommen! Soll ja keiner behaupten das ein 70/75-Jähriger besser ist als jüngere die x-mal leistungsfähiger sind!

    • Varanasi 30.03.2020 17:34
      Highlight Highlight Das hat nichts mit dem Alter zu tun, sondern mit Intelligenz und Solidarität.
      Bernie Sanders ist auch alt, aber er würde so eine Krise ganz anders handhaben.
      Und im Gegenzug nicht auszudenken wenn ein relativ junger Bernd Höcke statt Angela Merkel diese Pandemie managen würde.
      Kurz ist ausserdem ein Opportunist wie er im Buche steht. In Ischgl unternimmt er gar nichts, fast wird es vertuscht und dann sich danach als grosser Macher hinstellen....
  • HerbertKappel 30.03.2020 16:52
    Highlight Highlight Präsident : 0/10
    Mediziner : 8/10
    Gouverneur : 9/10

    Trump ist eine Null !
    Aber in den USA werden Menschen durch Eigenlob zum Präsidenten gewählt !
  • Lowend 30.03.2020 16:22
    Highlight Highlight Wer gestern erlebt hat, wie dieser notorische Lügner über seine wahnsinnigen Einschaltquoten lamentierte und meinte, dass dank seiner hervorragende Arbeit nur 100'000 und nicht 2,5 Millionen Menschen sterben werden und dann gleichzeitig die Angestellten eines New Yorker Krankenhauses beschuldigte, Masken und andere wichtige Gegenstände zu horten, weil die Bestellungen plötzlich von 30'000 auf 300'000 Masken angestiegen sind, der kann sich nur noch an den Kopf fassen, dass ein derart egomanischer, empathieloser und eiskalter Narzisst noch immer Anhänger findet. Was müssen das für Menschen sein?
    • Stratosurfer 30.03.2020 17:43
      Highlight Highlight Trump mutierte leider längst vom Präsidenten zum Sektenführer.
  • Abu Nid As Saasi 30.03.2020 16:20
    Highlight Highlight Covfefe = COrona Virus FEver FEar
  • rodolofo 30.03.2020 16:16
    Highlight Highlight Trump ist die Zuspitzung eines charakterlosen Politikers, der immer das ausspricht, was eine Mehrheit der Bevölkerung ausgesprochen haben will.
    Damit Trump das aber herausspülen kann, braucht er eine hoch entwickelte Fähigkeit der Beobachtung und muss sich in solche "gewöhnlichen Leute" hineinversetzen können!
    Bei aller Chamäleon-artigen Flexibilität hat sich Trump auf das rechtsnationale Republikaner-Milieu spezialisiert.
    Seine Charakterlosigkeit hat also "identitäre" Grenzen, weniger aus wirklicher Überzeugung, als aus praktischen Gründen und für eine minimale Glaubwürdigkeit...
    • Sophia 30.03.2020 17:04
      Highlight Highlight Die Mehrheit der Bevölkerung? Das kann ich nicht glauben, bisher war ich immer der Meinung, dass nur etwa 40% der Bevölkerung politisch dumm und verführbar ist. Selbst Adolf selig hatte max. 41% der Stimmen bei der letzten freien Wahl. Meiner Meinung nach ist dieser Trump ein Irrer, der sich durchs Amt hangelt wie Tarzan durch den Urwald, nur wusste letzterer immer wohin er wollte.
    • rodolofo 30.03.2020 19:08
      Highlight Highlight @ Sophia
      Es hilft nichts, wenn wir diesen dauerempörten Tonfall in unsere Stimmen legen.
      Hochstapler sind nun mal so!
      Sie legen Gutgläubige rein, indem sie PROFESSIONELL lügen.
      Worin besteht "professionelles Lügen"?
      Professionelles Lügen benutzt immer Teilwahrheiten zur Erreichung eigennütziger Ziele und Teile von Lügengeschichten, die als wahr überprüfbar sind...
    • ursus3000 30.03.2020 21:25
      Highlight Highlight Trump ist kein Politiker
  • Scaros_2 30.03.2020 16:12
    Highlight Highlight John oliver at his best
    Play Icon
    • CalibriLight 30.03.2020 17:04
      Highlight Highlight Vielen Dank dafür, grossartig!
  • tagomago 30.03.2020 16:05
    Highlight Highlight Cuomo ist ein ganz übler Kerl, welcher hauptverantwortlich am massiven Abbau im Gesundheitswesen in New York ist. Natürlich interessieren Inhalte und Fakten die Presse in den USA überhaupt nicht. Hauptsache, jemand macht vor der Kamera eine gute Falle und bringt einen kompletten Satz zu Stande.
    • Vanessa_2107 30.03.2020 17:14
      Highlight Highlight tagomago - leider kann ich nicht kontrollieren, ob deine Aussage stimmt.
    • tagomago 30.03.2020 22:43
      Highlight Highlight https://www.thenation.com/article/politics/covid-ny-hospital-medicaid/
      Es gibt unzählige Artikel darüber. Cuomo ist nun wirklich kein Held.
    • Wiedergabe 30.03.2020 23:47
      Highlight Highlight Tagomago, dann bitte nennen sie noch die ganz üblen Kerle die die Gesundheitswesen von Italien, Spanien, Frankreich, etc massiven Kürzungen unterzogen haben.
      Und überlegen sie sich folgende Fakten,
      Wer ist wohl der üblere Kerl:
      Derjenige der in einer Krise Menschenleben oder derjenige der nur den Börsenkurs retten will?
      Derjenige der den Leute unentwegt sagt sie sollen zu Hause bleiben und Abstand halten oder derjenige der bei einer PK alle Hände schüttelt?
      Derjenige der über Corona spricht oder derjenige der über seine 'Erfolge' spricht?
      Bitte urteilen sie 1x ehrlich über eine PK von Trump
  • Kiro Striked 30.03.2020 16:03
    Highlight Highlight Was macht Herr Löpfe eigentlich, wenn Trump wieder weg ist? :)

    Spass beiseite, was in den USA abgeht ist echt nicht mehr Feierlich, ein Guter Freund aus Chicago sagte neulich zu mir in Discord, dass es unglaublich nervig sei, dass die Politik "täglich" neue Regelungen Rausgibt, wie sich andauernd wiedersprechen. Alle sind unsicher was jetzt eigentlich Phase ist und durch das "Hire and Fire" Prinzip, hat jeder dreifach Angst, denn in dieser Krise stellt keiner ein.

    Deren gesamtes System ist ein riesiges Damoklesschwert.
    • Dick Fiddler 30.03.2020 16:14
      Highlight Highlight Er ist dann 72 und geht mit erhobenem Haupte in Rente, da er immer wusste, dass Trump irgendwann weg ist. Auch wenn es erst Ende zweiter Amtszeit sein wird ;-)
    • Doppelpass 30.03.2020 18:10
      Highlight Highlight Es scheint als viele Amerikaner Schwerter lieben und sich hinter diese scharen, auch wenn diese Damokles gehören.

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