Wirtschaft
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Amazon eröffnet ersten grösseren Supermarkt ohne Kassen



epa04329826 (FILE) A file photo dated 20 December 2010 showing an employee of the online-retailer Amazon putting packages onto a conveyor band at the logistics centre in Bad Hersfeld, Germany. Amazon posted a 23-per-cent rise in second-quarter revenue 24 July 2014, with sales at the web's largest retailer climbing to 19.3 billion dollars. But the company's grow-at-all-costs strategy took a heavy toll, with Amazon posting a 126 million dollar loss in the quarter, compared to a loss of 7 million dollars a year earlier. Even worse for Amazon investors was a projected third-quarter loss of as much as 810 million dollars.
The figures sent shares in the giant online store down 6 per cent in after-hours trading. The financial results came a day before Amazon is due to release its latest innovation, the Fire phone, an Amazon-linked smartphone that the company hopes will prompt users to increase their mobile purchases on the site. Amazon chief executive Jeff Bezos didn't address the loss in the earnings release, but mentioned new ventures.  EPA/UWE ZUCCHI *** Local Caption *** 02503792

Bild: EPA/DPA FILE

Der Online-Händler Amazon hat seine Technik zum Einkaufen ohne Kassen erstmals in einen grösseren Supermarkt gebracht. Das neue Lebensmittel-Geschäft in Seattle hat eine Fläche von gut 960 Quadratmetern.

Es ist damit etwa fünf Mal so gross wie die bisherigen Läden unter der Marke Amazon Go. Die Grösse der Ladenfläche sei inzwischen kein Problem mehr, betonte der zuständige Amazon-Manager Dilip Kumar im «Wall Street Journal» (Dienstag). «Es gibt keine Obergrenze.»

In den Amazon-Go-Läden nehmen die Kunden einfach Artikel aus dem Regal und verlassen das Geschäft. Kameras und andere Sensoren wie Waagen in den Regalböden registrieren, wer welche Waren mitgenommen hat. Der Preis wird nachträglich per App abgebucht.

In der jahrelangen Entwicklung der Technologie war es laut Medienberichten eine Herausforderung für Amazon, mit grösseren Kundenzahlen zu arbeiten. Die ersten Geschäfte waren auch eher klein und mit einem überschaubaren Warensortiment.

Inzwischen gibt es gut zwei Dutzend Läden in den USA. Das neue grössere Geschäft trägt den Namen Amazon Go Grocery und hat laut Kumar rund 5000 Produkte im Angebot. Dort können Kunden auch erstmals unverpackte Ware wie Äpfel oder Birnen einzeln kaufen.

Amazon kaufte auch die Bio-Supermarktkette Whole Foods, behielt dort aber bisher das traditionelle Kassen-Konzept. (aeg/sda/awp/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lowend 25.02.2020 14:44
    Highlight Highlight Dankt den heutigen Technologien können die Menschen bald überall bargeldlos und ohne menschlichen Kontakt einkaufen. Das einzige was vielen aber fehlen wird ist das Geld, dass sie früher als Arbeiter*in oder Angestellte*r verdient haben.
    • MarGo 25.02.2020 17:12
      Highlight Highlight da müssen sich Ex-Amazon MA ja nicht ärgern darüber... die haben auch vorher so wenig verdient, dass es zu nix gereicht hat ;)

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