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«Race to the bottom»: UBS- und CS-Aktien fallen unter 10 Franken



epa08146950 (FILE) - A file image dated 24 April 2014 of a Swiss flag and the logo of UBS bank in Zurich, Switzerland (reissued 21 January 2020). UBS is to release their 4th quarter 2019 results on 21 January 2020. UBS said their 2019 net profit stood at 4.3 billion USD  EPA/STEFFEN SCHMIDT *** Local Caption *** 52086575

Bild: EPA

Die Grossbanken-Aktien stehen am Freitagmorgen überdurchschnittlich stark unter Druck. So kosten die Anteilsscheine der Credit Suisse und der UBS noch 9.82 respektive 9.79 Franken. Damit sind erstmals beide Papiere gleichzeitig für weniger als eine Zehnernote zu haben.

Es ist die Furcht vor den Folgen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus, die die Märkte weiterhin fest im Griff hat und die Kurse purzeln lässt. Bei den Banken kommen die tiefen Zinsen dazu. Tiefe Renditen bedeuten auch weniger Einnahmen für die Finanzinstitute.

Auslöser des «Race to the bottom» bei den Zinsen war die unerwartete und deutliche Senkung der Leitzinsen der US-Notenbank Fed um einen halben Prozentpunkt am Dienstag. Und dies dürfte noch nicht das Ende gewesen sein, am Markt werden weitere Zinsschritte erwartet.

Befeuert wurde die Spekulationen vom Fed-Notenbanker Robert Kaplan. Dieser bezeichnete die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den USA als zentralen Faktor bei der nächsten Zinsentscheidung.

Flucht in Sicherheit

Als Folge fliehen die Anleger in sichere Häfen, wozu der Schweizer Franken, Gold sowie amerikanische Staatsanleihen gehören. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen hatte bereits am Donnerstag mit 0.81 Prozent einen neuen Tiefstwert erreicht. Auch die Anleihen der Eidgenossenschaft sind gefragt.

Dies macht den ohnehin schon unter der Tiefzinssituation und Strafzinsen leidenden Banken das wirtschaftliche Leben noch schwerer, denn sinkende Renditen bedeuten mehr Druck auf den Margen. (aeg/sda/awp)

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