Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Radio SRF zügelt wohl doch nicht nach Zürich



ARCHIV - ZU DEN THEMEN AN DER SOMMERSESSION DER EIDGENOESSISCHEN RAETE AM DIENSTAG, 11. JUNI 2019, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Sicht auf das SRF Studio an der Schwarztorstrasse, am Mittwoch, 12. September 2018 im SRF Studio in Bern. Im Studio Bern befindet sich die Abteilung Chefredaktion Radio, zu der auch das Radioprogramm Radio SRF 4 News gehoert. Ebenfalls am Standort Bern ist die Regionalredaktion BE FR VS zu Hause. Der SRG Verwaltungsrat prueft derzeit einen Umzug des Radiostudios nach Zuerich. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Bild: KEYSTONE

Die Inland- und Ausland-Redaktionen von Schweizer Radio SRF bleiben möglicherweise nun doch in Bern und werden nicht nach Zürich verlegt. SRF ersetzt die Umzugspläne durch eine Audiostrategie, die aber unabhängig von der Standortfrage gestartet worden ist.

Die SRF-Radiosendungen «Echo der Zeit», «Tagesgespräch» und auch «Rendez-vous» könnten weiterhin in Bern produziert werden, wie SRF am Donnerstag mitteilte. Die Chefredaktion Radio hingegen würde teils in Zürich und teils in Bern arbeiten.

Ein Eckstein für die Entwicklung der Audiostrategie sei, «dass Radio SRF 4 News nach Zürich gehen sollte», wie es in der Mitteilung heisst. Als eigentliches Newsroom-Radio könne sich SRF 4 News zu einem Nachrichtenradio «an der Grenze zwischen Live-Radio und digitalen On-demand-Angeboten» weiterentwickeln.

Angedacht ist zudem, dass Newsinhalte für die Morgensendung von Radio SRF1 in Zürich produziert werden. Geprüft wird schliesslich auch, welche Aufgaben der Redaktion Nachrichten/Teletext in Bern und welche in Zürich sinnvoll sind, wie SRF weiter schreibt.

SRF-Direktorin Nathalie Wappler kündigte die Audiostrategie am Donnerstag in ihrer 100-Tage-Bilanz an. Die Audiostrategie ersetzt - in Absprache mit dem SRG-Verwaltungsrat und dem SRG-Generaldirektor - das Projekt «Info 21» für einen Teilumzug der Radiostudios von Bern nach Zürich. Vorliegen soll sie bis Ende September 2019.

An der Vorgabe, am Standort Bern 3 Millionen Franken einzusparen, wird aber nicht gerüttelt. Die Chefredaktion Radio habe den Auftrag erhalten, für den Fehlbetrag, der durch die angepassten Pläne am Standort Bern entsteht, alternative Sparmassnahmen aufzuzeigen, heisst es in der Mitteilung von SRF. (sda)

(aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

No Billag: Diese Promis kämpfen gegen die Initiative

Was würde ein Kind mit acht Milliarden kaufen?

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Offen gesagt

«Lieber Herr Bundesrat Berset, kennen Sie Mani Matters ‹Alpeflug› …?»

Der Bundesrat erlässt zur Eindämmung der zweiten Corona-Krise einen unbefristeten Social Shutdown. Der ist nur durchzuhalten, wenn die Bevölkerung mitmacht.

Lieber Herr Berset

Sicher kennen Sie «dr Alpeflug», dieses berühmte Lied von Mani Matter über die zwei Freunde im Sportflugzeug.

Da versucht der Passagier dem Piloten zu sagen, dass das Benzin ausgehe, doch der versteht im Motorenlärm nichts. Erst als der Motor mit Sprotzeln aufhört, wird beiden der Ernst der Situation klar. Und sie schweigen.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Ein bisschen erinnern Sie mich an den Passagier, der im Lärm nicht mehr durchdringt und sehenden Auges in …

Artikel lesen
Link zum Artikel