Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

100 Absagen in nur einer Woche – so stark leidet die Eventbranche wegen des Coronavirus

Seit nun mehr als elf Tagen sind Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen verboten. Die Eventbranche leidet. Bei einigen bewegt sich der bereits eingefahrene Verlust im fünfstelligen Bereich.



Am 28. Februar verkündete der Gesundheitsminister Alain Berset die Hiobsbotschaft: «Der Bundesrat verbietet öffentliche und private Veranstaltungen in der Schweiz, an der sich gleichzeitig mehr als 1000 Personen aufhalten», hiess es an der Pressekonferenz. Das ist nun elf Tage her. Die Eventbranche spürt die Massnahmen mit voller Wucht. Drei Betroffene erzählen:

Catering und Servicepersonal

«So etwas habe ich noch nie erlebt», sagt Serge Woog, Geschäftsführer von tempSTAFF. Seit 2003 vermittelt das Unternehmen Servicepersonal und Hosts/Hostessen für Veranstaltungen – die Mehrheit der 800 freien Mitarbeitenden sind Studierende. Viele finanzieren sich mit den Kurzeinsätzen ihr Leben.

Bild

Firmen wie tempSTAFF, die Servicepersonal für Events stellen, sind stark vom Veranstaltungsverbot betroffen. (Symbolbild) bild: shutterstock

Doch wegen des Coronavirus und der damit verbundenen Restriktionen sitzen sie nun auf dem Trockenen. «Wir haben Absagen, die bis in den Sommer reichen. Es herrscht eine grosse Unsicherheit bei Banken und Grossunternehmen», so Woog.

Die vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) verordneten Massnahmen treffen die Branche hart, weiss Woog. «Jetzt wäre die Zeit der Generalversammlungen, bis Juni haben die Grossevents Hochsaison.» Aktuell geht er die Situation von Tag zu Tag an. Er freut sich, wenn wieder bei allen Normalität einkehrt. «Was wir jetzt noch hoffen können, ist, dass die Eishockey-WM stattfindet. Sonst weiss ich auch nicht mehr weiter.» Einen positiven Aspekt bringe die ausserordentliche Lage jedoch mit sich: «Die Eventbranche rückt enger zusammen», so Woog.

Eventtechniker

«Momentan werden rund 95 Prozent der Anlässe abgesagt, auch viele, die man gesetzlich eigentlich noch durchführen könnte», berichtet Heinz Roduner, Geschäftsführer der Flashlight Event- und Mediatechnik AG. Seine Firma unterstützt Events unter anderem mit Ton- und Lichttechnikern.

Event, Lichttechnik, Ton, Veranstaltung, Tontechniker, Lichttechniker

«Meine Mitarbeiter langweilen sich zu Hause ohne Arbeit», berichtet der Geschäftsführer einer Firma für Eventtechnik. (Symbolbild) bild: shutterstock

Doch aktuell herrscht Flaute. Man führe keine Statistik, es seien aber «wohl so gegen 100 Auftragsabsagen in einer Woche», berichtet Roduner. Die Absagen werden Konsequenzen haben. «Die Verluste werden massiv sein. Der Schaden der Absagen beläuft sich jetzt sicher schon auf über 600'000 Franken.»

Seine Mitarbeiter seien verunsichert. «Viele langweilen sich zu Hause ohne Arbeit», erzählt Roduner. Auch eine weitere Planung sei derzeit unmöglich. Man warte auf den Entscheid des BAG, ob das Veranstaltungsverbot aufgehoben oder verlängert wird.

Eventlocation

Auch das Hallenstadion in Zürich, mit 15'000 Plätzen eine der grössten Mehrzweckhallen Europas, musste bereits neun Veranstaltungen verschieben. Laut Mediensprecher Philipp Musshafen sei das logistisch ein enormer Aufwand. «Unsere Arbeitsbelastung ist aktuell sehr hoch. Es muss immer alles passen, damit ein Event überhaupt verschoben werden kann.»

ARCHIVBILD ZUR JAHRES-MK HALLENSTADION --- Uebersicht des Hallenstadion waehrend des Super10Kampf 2018, der im Namen der Stiftung Schweizer Sporthilfe am Freitag 02. November 2018 stattgefunden hat. (PPR/Nick Soland)

Neun Veranstaltungen mussten die Betreiber des Hallenstadions bereits verschieben. Es könnten noch mehr dazukommen. Bild: KEYSTONE

Auch Musshafen spricht von massiven Verlusten. «Je länger das Veranstaltungsverbot geht, desto höher werden die Einbussen sein.» Die ganze Branche werde einige Zeit brauchen, um sich von den Auswirkungen des Coronavirus zu erholen. «Die Konsumenten sind verängstigt. Auch für Veranstaltungen, die erst in ein paar Monaten stattfinden, ist der Ticketverkauf markant zurückgegangen», so Musshafen.

Auch er warte nun gespannt auf den Entscheid des BAG und darauf, ob das Veranstaltungsverbot nach dem 15. März verlängert wird. Vom Bundesrat wünscht er sich mehr Gehör für die ganze Branche. «Wenn dieses Verbot weiter verlängert wird, sind definitiv einige Firmen in einer sehr bedrohlichen Lage und müssen um ihre Existenz bangen.»

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

12 Distracted Boyfriend Memes für die Schweiz

Session trotz Coronavirus weitergeführt

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

43
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • äti 10.03.2020 22:41
    Highlight Highlight Bislang galt: Immer Mehr / Immer Grösser / Immer Schneller / Immer Billiger / Immer NochMehr . Ob wir etwas lernen aus der Virus-Situation? Zum Beispiel: weniger ist mehr?
  • metall 10.03.2020 19:59
    Highlight Highlight Für viele in der Event-Branche ist die Situation wirklich schrecklich. Man kann dem Bund aber nicht die Schuld dafür geben. Eigentlich sollte jeder Einzelne so verantwortungsbewusst sein jetzt gar nicht so irgendwo hin zu gehen. Viele sehen das anders, wie ich am Samstag auf der Strasse sah, aber ich gehe jetzt einfach mal nicht in den Club.
  • woezzl 10.03.2020 19:59
    Highlight Highlight Es tut mir ja leid, aber realistisch gesehen muss man das meiste bis im herbst absagen. Jeder der eine epidemie-kurve lesen kann, weiss das. Wundert mich schon, warum das niemand so richtig sagt. Die alternative ist natürlich einfach weiter party machen, ein paar tausend haben das nachsehen und unser gesindheitssystem kracht ein.
    • Evan 11.03.2020 05:30
      Highlight Highlight Weil es niemand ernst nimmt, was die Lage erst recht verschlimmert.
  • soulpower 10.03.2020 18:06
    Highlight Highlight Wir können uns noch gut erinnern wie von Seiten unserer Regierung bei Ausbrauch in Italien fast rhetorisch versprochen wurde, wie gut die Schweiz auf eine derartige Pandemie vorbereitet sei. Fehlende Schutz-Masken und Anzüge in den Spitälern tragen nun das ihre dazu bei, um diese Behauptung zu hinterfragen. Besser hinzustehen und der Bevölkerung zu erklären, in welchem Bereich man versagt hat, so als vertrauensfördernde Massnahme. Ausserdem sollte auch mal klar kommuniziert werden, bis wann genau die Behörden planen, den Virus weiterhin täglich von Italien her in die Schweiz zu importieren...
    • MartinZH 10.03.2020 19:29
      Highlight Highlight @soulpower: Glaube mir, die Schweiz ist im Material-Bereich vergleichsweise noch gut dotiert. Die Armeeapotheke (https://bit.ly/3aKmo9w) hat grosse Reserven. Wenn die zivilen Mittel nicht mehr reichen sollten und die Privatwirtschaft mit der Produktion nicht mehr nachkommt, kommen die Mittel der Sanität der CH-Armee zum Einsatz. Da muss man sich nicht so grosse Sorgen machen.

      Die Reserven für den Ernstfall sind aber nicht dazu da, um Spital-Direktoren auszuhelfen, weil sie nicht planen können sowie Lager und Reserven bis jetzt nur als Kostenfaktoren gesehen haben, wie das Lean-Manager lernen.
      Benutzer Bild
    • äti 10.03.2020 22:37
      Highlight Highlight Wir brauchen eine Mauer. Ringsum. Am besten eine Doppelmauer und ein Dach über der Schweiz.
    • P. Meier 10.03.2020 23:55
      Highlight Highlight Wenn ich so die Kommentarspalten lese, kommen mir schon Zweifel. Die einen unterstellen den BAG Unfähigkeit und mangelnde Regulierungen, während andere Hyperaktivität und übertriebene Massnahmen vorwerfen. Dazu kommen dann noch regelmässig abenteuerliche Vorschläge. Wenn ich dann sehe, dass Österreich Personen nur noch mit Arztzeugnis einreisen lassen will, hört mein Verständnis def. auf. Bei der langen Inkubationszeit ist der Zettel schon nach dem Ausfüllen Makulatur. Aber ja - die machen etwas!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dr Barista 10.03.2020 18:00
    Highlight Highlight Sieht bei der Reisebranche nicht viel besser aus. Leider.
  • HansDampf_CH 10.03.2020 17:46
    Highlight Highlight Unsere Politiker sind unfähig!
    So muss das gemacht werden
    https://www.tagesspiegel.de/wissen/coronavirus-erfolgreich-bekaempft-wie-taiwan-den-covid-19-ausbruch-verhinderte-und-die-who-davon-nichts-wissen-will/25613942.html

    Masken bringen nichts? Doch wenn jeder eine tragen würde. Die Pflichtlager wurden 2016 zumletzten mal geprüft und waren zu niedrig...
    • MartinZH 10.03.2020 18:33
      Highlight Highlight Ernsthaft? 🤔

      Länder zu vergleichen, ist nicht zweckmässig!

      Warum?: Untersch. Bevölkerungs-Strukturen (Alterskohorten), Entwicklungsstände (Gesundheits-Systeme), Massnahmen, etc.

      Die Welt (v.a. die WHO und China) staunte z.B. auch, wie in Taiwan die Eindämmung so rasch gelungen ist.

      Neben dem, dass Taiwan eine Insel ist, wurde mit dem Zusammenlegen der nationalen Gesundheitsdatenbank und den Reisedatenbanken voll auf Big-Data (bzw. eher Big-Brother) gesetzt.

      Also Erfolg via orwellsche Überwachung durch den Staat!

      Zum Glück haben wir das (noch) nicht!

      JAMA, 3.3.20: https://bit.ly/38H7dfX
    • HansDampf_CH 10.03.2020 22:19
      Highlight Highlight Ja blitzt nur...
      Aber pro million einwohner folgen wir italien. Wir sind einfach einen monat hinter italien...

      Wir sind pro million Einwohner schon vor china. 🤔

      https://www.worldometers.info/coronavirus/#countries
    • äti 10.03.2020 22:49
      Highlight Highlight Du weisst schon, dass Taiwan eine Insel ist?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Helix5 10.03.2020 17:25
    Highlight Highlight Und wo liebes Watson sind die Veranstalter? Die sorgen nämlich dafür, dass die aufgezählten Berufsgattungen und die Locations überhaupt Arbeit und Events haben. Wenn es die bei der aktuellen Krise in den Ruin treibt, werden kurz- und mittelfristig gar keine Konzerte und Festivals mehr stattfinden in der Schweiz. Die Schweiz wird eine Event-Wüste, bis sich das Business erholt hat bzw. neue Firmen gegründet werden. Der Schaden ist immens.
  • weissauchnicht 10.03.2020 17:19
    Highlight Highlight Das absurde ist, dass viele Anlässe abgesagt werden, die eigentlich von den Einschränkungen gar nicht betroffen wären. Das tut den Betroffenen besonders weh und entspricht wohl nicht der ursprünglichen Absicht der Behörden...
    • weissauchnicht 11.03.2020 01:46
      Highlight Highlight Wir mussten Anlässe absagen, weil sich die Teilnehmenden aus Angst abmelden, und deren Durchführung plötzlich keinen Sinn mehr macht. Das schadet allen. Veranstaltende und Teilnehmende sollten kühlen Kopf bewahren, und gemeinsam Wege finden, geplante Anlässe soweit möglich durchzuführen, statt sich ins Réduit zurück zu ziehen und die Dienstleister im Regen stehen zu lassen.
  • HugiHans 10.03.2020 17:08
    Highlight Highlight So der aktuelle Stand wird uns dieser Ausnahmezustand wohl eher noch Monate und nicht nur Wochen begleiten. Und es sind ja nicht nur die Eventbrache betroffen. Ebenso wird es im Tourismus-, Reise-, Hotel-, AirBND-, Autovermietungs-, Gastro-, usw. Branche zu starken einbussen kommen, so das die betroffenen Firmen schnell an die Liquiditätsgrenzen kommen können. Hier werden kreative Massnahmen gefragt sein um eine tiefe, nachhaltige Krise zu verhindern.
  • MartinZH 10.03.2020 17:07
    Highlight Highlight Hoffentlich findet das Zürcher Bierfestival vom 16.-18. April 2020 statt. Ist ja nicht so riesengross... Hier http://www.probier.ch/ steht nur, dass der Vorverkauf läuft. Weiss jemand mehr? 🤔🍺👍
    • Tunnel Rind 10.03.2020 19:03
      Highlight Highlight Clevere Werbung!
    • tr3 10.03.2020 19:45
      Highlight Highlight Du hast Sorgen...
    • Glückspost 10.03.2020 20:01
      Highlight Highlight Brauch kein Mensch. Für ein Dezi Bier bis zu 4 CHF abdrücken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 10.03.2020 16:06
    Highlight Highlight Ok verstehe ich.

    Auf der anderen Seite haben wir die ALV und den vereinfachten Zugang zu Kurzarbeit für die Gastrobranche.

    Studenten im Eventbereich mit einem Stundenlohn von 23.- bis 25.- Brutto kommen bei Temporärbüros sehr selten auf ein Monatslohn der zum Leben ausreicht, da müssten diese ja 100% arbeiten.

    Bei denen mache ich mir absolut keine Gedanken, da von Gesetzes wegen bei immer noch die Unterstützungspflicht der Eltern gilt.

    Kurz: ja es ist tragisch. Die Bruttogewinnmargen der Branche sind extrem tief. ABER der Staat hilft unbürokratisch, das finde ich wiederum schön
    • Apokalyptus 10.03.2020 17:02
      Highlight Highlight Natürlich werden Studenten von den Eltern z.T. noch unterstützt. Das heisst aber nicht, dass alle Kosten von den Eltern übernommen werden. Der Nebenjob ist bei vielen eine existenzielle Einnahmequelle, mit der die restlichen Kosten gedeckt werden können. Ohne Nebenjob ist definitiv ein Loch in der Kasse. Und was machen die Studenten dann, wenn das Geld weg ist? Ohne Ausbildung und ohne Geld?
      Dass Studenten so gut wie kein Erspartes haben, ist wohl allen ersichtlich. Und bleibt die Situation so, sind die Ferienjobs auch weg. Die Situation ist nicht tragisch sondern für viele ktastrophal.
    • Sir_Nik 10.03.2020 17:06
      Highlight Highlight Naja, ganz so unbürokratisch auch wieder nicht....ich leite einen kleinen Familienbetrieb. Da alle Mitarbeiter auch Aktionäre sind, sind sie alle grundsätzlich von der Kurzarbeit ausgeschlossen...
    • eysd 10.03.2020 17:15
      Highlight Highlight Nicht viele werden/können vo Eltern unterstützt
    Weitere Antworten anzeigen
  • chrisdea 10.03.2020 15:48
    Highlight Highlight Ich organisiere eine Messe im Juni, parallel zu einer grösseren Messe im Kunstbereich. Es hängt sehr viel von den Entscheidungen der nächsten Tagen und der internationalen Entwicklung ab ob diese durchgeführt werden kann...
    • Heinzbond 10.03.2020 16:59
      Highlight Highlight Ja zum Beispiel ob 10-15% oder 25-30%der Risikogruppen sterben weil sie sich durch unnötige oder verschiebbare Veranstaltungen direkt oder indirekt infizieren.
    • Pümpernüssler 10.03.2020 17:41
      Highlight Highlight 🍪
    • chrisdea 10.03.2020 20:31
      Highlight Highlight Es geht nicht darum, das eine gegen das andere auszuspielen. Selbstverständlich ist es eine menschliche Katastrophe, wenn Leute daran sterben oder krank werden. Und ich bin auch keiner von denen der die Massnahmen in irgend einer Weise hinterfragt. Andererseits frage ich mich (und mit mir viele andere selbstständig Tätige in dieser Branche), wie wir unsere Mieten zahlen werden, wenn alle Veranstaltungen von Februar bis in den Sommer abgesagt werden.

Vergiftete Böden und Kinderarbeit – was sich Schweizer Firmen im Ausland alles erlauben

Am 29. November stimmt die Schweiz über die Konzern-Initiative ab. Sie soll Schweizer Unternehmen bei Rechtsverstössen im Ausland stärker haftbar machen. Höchste Zeit also, um sich ein paar Beispiele von bis jetzt ungeahndeten Menschenrechts- und Umweltvergehen anzusehen.

Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung: Bereits am 29. November kann das Schweizer Stimmvolk erneut wählen gehen. Zum Beispiel über die Konzernverantwortungsintiative. Diese fordert, dass globale Konzerne mit Sitz in der Schweiz einem zwingenden Regelwerk unterstellt sind, wenn es um die Beachtung von Menschenrechten und Umweltschutz bei ihren weltweiten Tätigkeiten geht.

Oder einfach gesagt: Schweizer Unternehmen und ihre Tochterfirmen könnten für ihre Tätigkeiten im Ausland rechtlich …

Artikel lesen
Link zum Artikel