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Mit dem Kopftuch am Schalter – wie Post, SBB und Migros damit umgehen

Was den islamischen Dachorganisationen gefällt, stört den Thurgauer SVP-Kantonsrat Hermann Lei. Mitarbeiterinnen des gelben Riesen und der SBB dürfen am Schalter ein Kopftuch tragen. Die Detailhändler sind zurückhaltender.

Lucien Fluri / ch media



Die Post tut, was in der Schweiz eher ungewöhnlich ist. In einer ihrer Filialen in einer Ost­schweizer Stadt steht eine Frau am Schalter, die ein Kopftuch trägt. «Wir ­haben der betreffenden Mitarbeiterin das Tragen eines Kopftuches am Arbeitsplatz ­bewilligt», bestätigt die Post gegenüber der Redaktion von CH Media.

Kopftuch Frau

Am Post-Schalter für Mitarbeiterinnen erlaubt: Kopftuch. Bild: shutterstock.com

Der gelbe Riese begründet dies mit einem «ver­fassungsmässigen Anspruch auf Wahrung der Glaubens- und ­Gewissensfreiheit». Entscheidend für die Anstellung einer Person sei «nicht deren Glauben oder das damit verbundene Tragen eines Kopftuchs, sondern ihre Eignung für die be­treffende Funktion», sagt Sprecher François Furer.

Andere Firmen gründen Arbeitsgruppen

Auch bei der Bahn ist das Tragen des Kopftuches am Schalter erlaubt. Dies heisst es bei den SBB mit Verweis auf die Glaubens- und Gewissensfreiheit. Das Erscheinungsbild müsse jedoch einheitlich sein, sprich: Das Kopftuch muss farblich zur Uniform passen.

Gar eine eigene Arbeits­gruppe hatten die Solothurner Spi­täler vor einigen Jahren ge­gründet. Heute tragen Musliminnen ein weisses Kopftuch, das mit dem Namen beschriftet wird, aber bei der Spitäler AG gewaschen wird.

Auch am Uni Basel ist das ­Tragen von Kopf­tüchern erlaubt – sofern das Gesicht sichtbar bleibt. Nicht überall sind die ­Regeln so liberal. Im Kanton Genf ist es verboten, im öffentlichen Dienst ein Kopftuch – oder andere religiöse Symbole – zu tragen. Das hat die Bevölkerung im Februar beschlossen.

«Bis sich die Leute nicht mehr umdrehen, wenn sie ein Kopftuch sehen, ist noch ein weiter Weg.»

Önder Günes, Föderation islamische Dachorganisationen

Klar geregelt ist die Kleiderordnung auch bei den grossen Detailhändlern; das Kopftuch an der Kasse sieht man dort nicht. Bei Coop sind Kopfbedeckungen in den Verteilzen­tren zwar erlaubt. Im Verkauf jedoch nicht, da sie «nicht zur Verkaufsuniform gehören». Und auch an den Kassen der Genossenschaft Migros Luzern sind «Kopfbedeckungen jeglicher Art» – ob Mützen oder Kopftuch – nicht gestattet.

«Das Verkaufspersonal soll ein einheitliches, neutrales Erscheinungsbild haben», erklärt Mediensprecherin Antonia Reinhard. «Zukünftige Mitarbeitende werden bereits beim Vorstellungsgespräch auf das Bekleidungsreglement hingewiesen. Die Regelung findet breite Akzeptanz, es sind uns keine negativen Rückmeldungen bekannt.»

«Das Kopftuch steht für die Unterdrückung der Frau»

Wenig Freude an der Regelung der Post hat der Thurgauer Anwalt und SVP-­Politiker Hermann Lei. Er hat die Regelung der Post in einer Kolumne öffentlich gemacht, nachdem sich bei ihm mehrere Personen gemeldet haben, die sich an einer Frau mit Kopftuch in einer Poststelle störten.

Lei kritisiert den Entscheid der Post. «Das Kopftuch ist kein religiöses Symbol. Es steht für die Unterdrückung der Frau», sagt er. Ein privates Unternehmen dürfe tun und lassen, was es wolle. «Die Post hat eine staatliche Aufgabe», sagt Lei. Deshalb sei sie in der Pflicht, Gegensteu­er zu geben.

Ganz anders sieht dies die Post: Für sie ist die Haltung ein Bekenntnis zu «Chancengleichheit und Toleranz gegenüber anderen Kulturen und Religionen», sagt Sprecher Furer. «Aus Sicht der Post gibt es in unserem Konzern keine Kontroverse zum Thema Kopftuch.»

«Wer das Kopftuch trägt, will weder provozieren noch eine Botschaft loswerden»

Erfreut über liberale Rege­lungen wie bei der Post ist ­Önder Günes von der Föderation islamischer Dachorganisationen der Schweiz. «Die Kompetenz soll entscheiden, ob jemand eine Stelle erhält, nicht die Kleidung», sagt er.

Die Realität sieht jedoch anders aus. «Auch wenn man nicht darüber spricht: Wer ein Kopftuch trägt, hat massiv schlechtere Karten, eine Stelle zu erhalten», sagt er – und betont: «Wer das Kopftuch trägt, will weder provozieren noch eine politische Botschaft loswerden. Es ist eine persönliche religiöse Entscheidung.»

Wenn ein Arbeitgeber aber an der Kasse keine Kopfbedeckungen erlaube, müsse man dies ­respektieren. Es sei kaum sinnvoll, den Rechtsweg «durchzuexerzieren». Günes träumt davon, «dass sich die Leute nicht mehr umdrehen», wenn sie ein Kopftuch sehen. «Aber das ist noch ein weiter Weg.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • adi37 28.12.2019 08:48
    Highlight Highlight Wo sind die Muslimas, die auf das islamische Kopftuch verzichten "dürfen"?
    Wenn es nicht religiöse Pflicht wäre, wäre ja alles in Ordnung.
    Könnte es nicht sein, dass unser gesellschaftliche Druck, nicht Verbot, vielen muslimischen Frauen endlich das Recht zugesteht, wie das in unserer Kultur, bei unseren Frauen, üblich ist?
    • Maracuja 28.12.2019 10:10
      Highlight Highlight @adi37

      Der gesellschaftliche Druck ist bereits da, ohne Kopftuch findet sich viel einfacher eine gute (Lehr)Stelle. War bei einer Mitschülerin eines meiner Kinder auch der Grund, dass der Vater eingelenkt hat (er hätte es gerne gesehen, wenn die Tochter nach Abschluss der Volksschule Hidjab getragen hätte). Verbote, welche dazu führen, dass Frauen ihre Stelle (und damit ein Stück Unabhängigkeit) verlieren, halte ich hingegen nicht für sinnvoll. Sollte man nur bei Berufen wie Lehrinnen machen, wo Neutralität sehr wichtig ist.
    • Knäckebrot 28.12.2019 18:55
      Highlight Highlight Es gibt ein weites Spektrum von Frauen, die es im einen Extrem aus rel. Druck anziehen, aber nicht wollen, bis zu solchen, die es im anderen Extrem überzeugt und mit Stolz anziehen und sogar abschätzig über Ungläubige denken.

      Und dazwischen gibt es eine ganze mehrheitliche Bandbreite von solchen, die es aus Überzeugung anziehen ohne irgendwas arges dabei zu denken und solchen die es aus Überzeugung anziehen wollen, aber ihnen unangenehm ist, weil sie nicht so scheinen wollen, als ob sie sich für "reiner" als andere halten.

      Ich denke nicht, dass ein Gesetz auf keiner Seite eine Spannung löst
    • Kruk 28.12.2019 20:55
      Highlight Highlight "Wo sind die Muslimas, die auf das islamische Kopftuch verzichten "dürfen"?" Gerade in der Schweiz trägt nur eine Minderheit der Frauen islamischen Glaubens eine Kopfbedeckung.
      in islam. Ländern findest du jeweils beides, auch innerhalb einer Familie.
      Ausnahmen bilden Staaten oder Regionen wo es per Gesetz angeordnet ist.
      Aus islamischer Sicht ist die Bedeckung eine Pflicht. Also fromme Muslimas werden dies immer tragen wie man sich auch an die Gebete hält.
      Klar ist dass frömmelnde Männer auch gerne solche Frauen heiraten, die Frage vom Zwang erübrigt sich dann.


    Weitere Antworten anzeigen
  • Hoci 28.12.2019 04:30
    Highlight Highlight Geht gar nicht.
    Das Kopftuch hat nichts mit der Religion zu tun sondern nur mit der Unterdrückung und Versklavung der Frau.
    Dass sie es tragen liegt alleine an der Gehirnwaesche und daran streit und Probleme in der Familie IHRER muslimischen Gemeine zu vermeiden. Sie sind NICHT integriert, haben keine Chance es zu werden, denn die Unterdrückung wird ja sogar von öffentlichen Aemtern geduldet.
    • Ueli der Knecht 28.12.2019 19:56
      Highlight Highlight Vielleicht redest du einfach mal mit einer Kopftuch tragenden Frau, Hoci. Denn du behauptest hier einen Haufen Unsinn, der ausschliesslich auf deinen hasserfüllten und intoleranten Vorurteilen beruht. Vermutlich leidest du auch unter Islamophobie. Auch da würde es dir evtl. helfen, mal ein paar Muslime kennenzulernen und dich mit ihrer Religion auseinanderzusetzen. Du hast davon nämlich offensichtlich keine blassen Schimmer. Aber Lügen verbreitet kannst du gut.
  • züristone 28.12.2019 00:36
    Highlight Highlight Unterdrückung der Frau ist es eher,wenn Sie einen Job nicht erhält, nur weil sie ein Kopftuch trägt. Wenn sie kompetent, freundlich und gepflegt auftritt,dann spielt es doch keine Rolle ob sie ein Kopftuch trägt. Diese ganze Kopftuch Thematik finde ich generell etwas merkwürdig. Niemand regt sich im Alltag über eine Bäuerin oder eine Nonne mit Kopftuch, oder über einen Mann mit Kippa auf, weshalb ist das Kopftuch so ein Reizthema? Eine Burka oder Niqab hingegen finde ich auch problematisch.Ps: Sollte der Titel im letzten Abschnitt nicht „Wer das Kopftuch trägt, will NICHT provozieren“ heissen?
    • Saraina 29.12.2019 08:48
      Highlight Highlight Eine befreite Frau ist eine, die gleich viel verdient wie ein Mann bei derselben Leistung, die eine Wohnung mieten kann, und so in der Mehrheitsgesellschaft akzeptiert ist, dass sie, falls nötig, ihre Familie verlassen kann, ohne Nachteile befürchten zu müssen. Verbote und Einschüchterungen nützen einzig dazu, die Frauen ins Ghetto ihrer Gemeinschaft zu drängen, wie es übrigens bei den religiösen Jüdinnen bestens gelungen ist.
  • Menel 27.12.2019 19:54
    Highlight Highlight Ich bin der Meinung, Frauen sind mündige Menschen. Also finde ich es nicht sehr angemessen, ihnen vorzuschreiben, welche Kleidung sie tragen dürfen und welche nicht.
    • Hoci 28.12.2019 04:43
      Highlight Highlight Du hast es nicht verstanden. Das Kopftuch ist Ausdruck der Akzeptiertanz der Unterdrückung dieser Frau. Diese Frauen machen es nicht freiwillig, sie werden dazu von Männer, der muslimischen Gemeinde gezwungen. Ansonsten drohen Tod, Schläge, psychische massive Gewalt, totale brutalste Ausgrenzung. Gleichzeitig sind sie abhängig, werden völlig unselbsstöndig gehalten und von Vater gereicht. Sie haben wenig Chance sich zu befreien, nicht mal in Kopf. Das sie Angeben es freiwillig zu tragen liegt daran, dass sie konditioniert sind, Angst vor Ausgrenzung und schlimmerem haben, oft unbewusst.
    • Do not lie to mE 28.12.2019 08:34
      Highlight Highlight Menel:
      Also finde ich es nicht sehr angemessen, ihnen vorzuschreiben, welche Kleidung sie tragen dürfen und welche nicht.
      Bin ich Ihrer Meinung daher ist -
      Femen-Aktivistin Zana Ramadani „Das Kopftuch im Islam ein Symbol der Geschlechter-Apartheid“
    • Kruk 28.12.2019 16:04
      Highlight Highlight Hoci, meine sie das ernst? In den meisten Familien, gerade jene die in der Schweiz leben, gibt es sowohl Frauen die ein Kopftuch tragen wie auch solche die dies nicht tragen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Super8 27.12.2019 17:51
    Highlight Highlight Mir ist es herzlich egal ob jemand ein Kopftuch trâgt so lange ich das Gesicht sehe. Nonnen und alte Frauen in der Schweiz tragen manchmal auch Kopftuch. Wenn die Tûcher bunt sind finde ich es sogar erfrischend im sonst eher eintônigen Kleidungsstil hier.
  • Herbert Bichler 27.12.2019 17:05
    Highlight Highlight Ein Kopftuch ist in Ordnung. Sonst müssten auch die Halsketten mit Kreuzen verboten werden. Kopftücher sind auch nicht zwingend religiös, meine Grossmutter hatte seiner Zeit auch ab und zu ein Kopftuch getragen. Das ist nicht das Gleiche wie eine Gesichtsverschleierung.
    • Roland Bach 27.12.2019 18:57
      Highlight Highlight Kopftücher gehören in die Moschee beim gebet. Alles andere ist Kulturell geprägt und zeigt eine form vom Extremen, Islam. Die alles daran setzen das Frauen versteckt, verborgen und als Besitzt vom Mann angesehen werden.
      Ich hoffe das die schweizer irgenwann verstehen das das Kopftuch verboten gehört.
    • Hoci 28.12.2019 04:48
      Highlight Highlight Kopftücher haben nichts mit Religion nur mit der Unterdrpckung der Frau zu tun. Es ist leider ein sehr effektives Mittel (Frauen zu isolieren auszugrenzen und psychisch zu versklaven.
      Deshalb gibts in genug fundamentalistischen Ländern Sittenwächter und sogar gesetzlichen Zwang (Iran, saudi Arabien...) Im übrigen werden Frauen, die sich nicht daran halten gezielt im Sinne einer Bestrafung sex. Belästigt und zu Tode vergewaltigt (siehe zb Egypten) .
      Ja das kommt dir nicht zufällig bekannt vor, sie machen es hier auch.
  • ujay 27.12.2019 16:29
    Highlight Highlight Meine Güte....was für Probleme in der Schweiz. Zum Glück bin ich ausgewandert!
    • Lebenundlebenlassen 27.12.2019 17:06
      Highlight Highlight Aber trozdem am lesen was in der ex-Heimat los ist.. doch nicht ganz loslassen können..schade was..
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 27.12.2019 16:19
    Highlight Highlight Mal eine Frage an alle, die sich so wahnsinnig über den politischen Islam aufregen:
    Eigentlich müsste man dann auch das politische Christentum genau so aus unserer Politik verbannen.
    Ansonsten wäre das doch eine ziemlich hässliche Doppelmoral, oder?
    • Scott 27.12.2019 16:54
      Highlight Highlight @Bambubjörn
      Der politische Islam ist bekannt und wird in einigen arabischen Staaten gelebt.
      Geben Sie uns doch bitte ein Beispiel für das politische Christentum und welche Repressionen dort gleichermassen angewendet werden.
    • You will not be able to use your remote control. 27.12.2019 18:11
      Highlight Highlight Dem politischen Christentum verboten wir nicht die Kleider der Frauen: https://www.nzz.ch/schweiz/schweizer-geschichte/langlebige-angst-vor-den-jesuiten-1.18543972
    • glass9876 27.12.2019 18:34
      Highlight Highlight @ Scott: Abtreibungsverbote in den USA und in anderen christlichen Ländern?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Juliet Bravo 27.12.2019 15:38
    Highlight Highlight «Aus Sicht der Post gibt es in unserem Konzern keine Kontroverse zum Thema Kopftuch.»

    Na dann macht man einfach ein Problem draus, wie der Herr Lei. Darin ist seine Partei immer wieder Gut: Kreieren von Schein-Problemen, die die Wählerschaft trotz ihrer neoliberalen Umverteilungspolitik bei der Stange halten.
  • Dominik Treier 27.12.2019 15:34
    Highlight Highlight Ich weiss nicht wo genau das Problem liegt und alle, die sich hier darüber enervieren religiöse Symbole auf der Arbeit gehörten verboten, die möchte ich nur fragen, ob das auch für die Kreuzhalskette gilt?

    Ich wette das wäre für alle Kommentierer hier etwas ganz anderes und das finde ich wirklich lächerlich! Nicht mal zu seiner Abneigung dem Islam oder offenen Fremdenfeindlichkeit kann man stehen weil man ja dann so aussähe, wie man sich verhält; wie ein intolleranter, rassistischer Idiot!
    Gerade aus dem Mund eines SVPlers klingen Argumente wie Frauenrechte wie eine Farce!
    • Roland Bach 27.12.2019 19:06
      Highlight Highlight Kreuzhalskette und Kopftuch vergleichen ist idiotisch.
      Das Kopftuch ist ein Zeichen für einen politischen, extremen Islam. Je extremer ein islamischen Land mit der Durchsetzung von einem strengen Islam ist, desto mehr sehen sie dass das Kopftuch durchgesetzt wird.
      Afghanistan vor und nach den Taliban, Iran vor und nach der Islamischen revolution.

      Säkuläre Muslima würden nie im Leben ein Kopftuch anziehen, niemals.
      Nun vergleichen sie noch Mal was das Kreuz bedeutet.
    • Ueli der Knecht 28.12.2019 12:54
      Highlight Highlight Wie kommt es, dass islamophobe Menschen wie du plötzlich die Religion des Islams besser zu kennen glauben, wie alle Muslims zusammen?

      Du machst dich mit solchen Äusserungen doch selbst nur lächerlich. Du hast keine Ahnung von Islam. Im Gegenteil. Du bist islamophob, und alles was du darüber zu wissen glaubst, sind nur Vorurteile, die du von anderen Islamophoben aufschnappst, und die dir gerade in dein hasserfülltes Weltbild passen.

      Geh doch mal in eine Moschee; sprich mal mit Muslim*innen über Religion. Aber dafür bist du vermutlich zu feige. Beschäftigte dich mal mit der islamischen Kultur!
    • Ueli der Knecht 28.12.2019 12:57
      Highlight Highlight "Das Kopftuch ist ein Zeichen für einen politischen, extremen Islam. "

      Für Leute wie dich ist es e in solches Zeichen. Aber nicht für diejenigen, die das Kopftuch tragen. Das extreme Weltbild geht also vielmehr von dir aus, Roland Bach.

      Das Kopftuch ist ein Stück Stoff. Mehr nicht. Wenn du es derart extrem siehst, Roland Bach, dann ist das dein höchstpersönliches Problem. Es ist deine eklatante Intoleranz. Mehr nicht. Du bist hier der Extreme. Nicht die Frauen, die ein Kopftuch tragen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NaSkivaL 27.12.2019 15:30
    Highlight Highlight FASZINIEREND!
    > 200 Kommentare hier, die der Frau erklären oder vorschreiben, was sie zu tun hat.
    > 1 Kommentar beim Keller-Sutter-Artikel zu Tracker, wo es darum geht, die Frau zu schützen.

    Was sagt uns das? Ich wage nicht, es zu schreiben. Die Klügeren werden es selbst verstehen. Den anderen kann nicht geholfen werden.
    • Juliet Bravo 27.12.2019 16:44
      Highlight Highlight Scheinheiligkeit.
    • Roland Bach 27.12.2019 19:10
      Highlight Highlight Es geht darum das ein Symbol eines bösartigen, extremen Islam im statlich-öffentlichen Raum sichtbar ist und das die Schweiz sich von diese extremen Muslimen anlügen lässt und alles glaubt. Alles im Namen der "Toleranz".
      Aber wem erzähle ich das.
    • Ueli der Knecht 27.12.2019 19:44
      Highlight Highlight Es geht auch KKS nur um rechtspopulistische Stimmungsmache.

      Würde es ihr wirklich um den Schutz von Frauen, Männern und Kindern vor häuslicher Gewalt gehen, dann würde sie nicht solchen Mumpitz vorschlagen, der sich nur auf männliche Gewalt gegen Frauen fokussiert.

      Es sind nämlich auch viele Männer und vorallem viele Kinder Opfer. Denkt KKS an die Kinder? Ne!

      Da nützen ihre Tracking-Ideen noch weniger als wenn Frauen ihren Schutz selbst in die Hand nehmen müssen.

      Mein Kommentar zum KKS-Tracking-Artikel wurde einfach noch nicht freigeschaltet.

      KKS ist auch nur eine plumpe Rechtspopulistin.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ESta 27.12.2019 15:21
    Highlight Highlight Es liegt auf der Hand, dass bei allen Religionen es sich um nachvollziehbare Indoktrinationen von unschuldigen Kindern (Taufe, Beschneidung) handelt.
    Und zwar je nach Kulturkreis, in den man hineingeboren wird. Ein geographischer Zufall. Es geht unter keinem Titel um Religionsfreiheit, wie immer behauptet, sondern um fragwürdige Kinder-Gehirnwäsche mit im Christentum dem Fegfeuer, dem Teufel, der Hölle und dem Ziel-Himmel.
    Wären wir im Spital als Baby zufällig vertauscht worden, so würden wir uns heute einer anderen Religion zugehörig fühlen, einfach so, ohne weiteres Nachdenken!
    Denken?

    • Hoci 28.12.2019 05:03
      Highlight Highlight Die katholische Infoktrination war ist teils ist auch sehr schlimm und traumatisierend.
    • Citation Needed 28.12.2019 17:13
      Highlight Highlight ESta, Du hast absolut recht, wenn Du hervorhebst, wie alle zufällig zu jener religiösen Prägung kommen, die man danach geneigt ist, als die einzig Wahre anzunehmen (sofern man nicht vorher checkt, wie es sich mit kulturellen Prägungen und Normierungen verhält).
      Die teleologische Komponente Deiner Aussagen halte ich hingegen für falsch. Und das Ganze spricht doch auch nicht gegen Religionsfreiheit, die es v.A. deswegen braucht, weil kulturelle Prägungen so tief sitzen und weil die Haltlosigkeit und Leere die entstehen, wenn man sie gewaltsam ausmerzt, noch gefährlicher sind.
  • Prozessionsspinnerin 27.12.2019 15:16
    Highlight Highlight Natürlich möchten gewisse Firmen, dass die Mitarbeiter einheitlich aussehen, deshalb wäre es sinnvoll gleich Kopftücher für Alle anzuschaffen. Das sähe dann auch sehr sportlich aus.

    Die Firmen sollten sich an den Sportverbänden ein Beispiel nehmen; niemand hat sich so erfolgreich für die Frauenrechte eingesetzt. Noch 1972 durften die Volleyballerinnen kein Kopftuch tragen und waren den lüsternen Blicken geiler Machos schutzlos aus geliefert.
    Benutzer Bild
  • S.Potter 27.12.2019 15:06
    Highlight Highlight Ich werde aus Prinzip nie an eine Kasse oder einen Schalter gehen wenn eine Frau dahinter ein Kopftuch trägt. Solche religiösen Sybole habe bei uns nichts zu suchen.
    • L'enfer c'est les autres 27.12.2019 17:34
      Highlight Highlight Ich arbeite in der Pflege, mit Kopftuch. Was ist wichtiger, das Stück Stoff auf meinem Kopf oder mein Fachwissen und meine Empathie? Bis jetzt zum Glück wurde immer das zweite geschätzt, wahrscheinlich bin ich Ihnen noch nie begegnet.
    • Ueli der Knecht 27.12.2019 19:47
      Highlight Highlight Wer ist "bei uns"? Für mich sprichst du jedenfalls nicht. Und ebensowenig auch nicht für die meisten Schweizer.

      In diesem Sinne kann man dir nur raten, dich dorthin zu verkriechen, wo du "unter uns" bist.

      Bei uns haben solche intolerante Leute nichts zu suchen.
  • «Shippi» 27.12.2019 14:51
    Highlight Highlight Meine liebe Schweiz! Immer noch so zurückgeblieben und so engstirnig! Während es für die grosse Mehrheit der Unternehmen und Behörden in den USA, in Kanada, Grossbritannien und teilweise auch Frankreich, die Niederlande, Belgien und Deutschland kein Problem ist, ein Kopftuch zu tragen, macht man hierzulande wieder unnötig Panik. Das sind gläubige Frauen, die arbeiten wollen. Lasst sie doch! Seid nicht immer so hinterwäldlerisch, ein Kopftuch-Verbot ist gegen die Menschenrechte, genauso wie es das Minarettverbot ist. Wann kapiert man das endlich? ☹️
    • Watson, Parteiblatt der Linken 27.12.2019 15:48
      Highlight Highlight "ein Kopftuch-Verbot ist gegen die Menschenrechte, genauso wie es das Minarettverbot ist."

      Nein ist es nicht.

      https://www.welt.de/politik/deutschland/article149309204/Kopftuch-tragen-zaehlt-nicht-zu-den-Menschenrechten.html
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 27.12.2019 22:58
      Highlight Highlight Muss der Pseudojurist jetzt schon entscheide heranziehen, die nicht die Schweiz betreffen?
      Na los du Möchtegernanwalt. Leg uns gefälligst Urteile und Fälle aus der Schweiz vor.
      Oder ist das bei dir pathologisch, dass du dir krampfhaft versuchst etwas aus den Fingern zu saugen?
    • Ueli der Knecht 28.12.2019 00:05
      Highlight Highlight Eseirretor69: Ihr redet von verschiedenen Sachen.

      Ein generelles Kopftuchverbot ist Menschenrechtswidrig, genauso wie es KeineSchlafmützeBeimFahren sagt. Es gibt darüber zahlreiche Urteile, wie zB. da:
      https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/kopftuchverbot-religionsfreiheit-egmr-emrk-gericht-zivilist/

      "Wie der EGMR nun entschied, verletzte Belgien dadurch die Religionsfreiheit der Frau, welche gemäß Art. 9 der Europäischen Menschenrechtskonvention geschützt sei. Als Zivilistin sei sie keine Repräsentantin des Staates und als solche auch nicht an das staatliche Neutralitätsgebot gebunden."
    Weitere Antworten anzeigen
  • René Obi (1) 27.12.2019 14:50
    Highlight Highlight Ich bin für Religionsfreiheit. Also eine Welt frei von Religionen, zumindest im öffentlichen Raum. Ernsthaft. Der Islam ist eine Religion, die enorm auf Symbole baut. Ebenso ist der Islam eine Religion, die sich ausbreiten möchte. So gehört auch die Verhüllung dazu. Sie kann als ein Symbol für die Islamisierung verstanden werden. Und darum fühle ich mich als liberaler und toleranter Mensch nicht ganz wohl bei Frauen, die dieses islamische Symbol mit sich herumtragen. Dass Allah das von den Gläubigen verlangt stimmt auf alle Fälle nicht. Im Koran steht nichts davon.
    • You will not be able to use your remote control. 27.12.2019 18:15
      Highlight Highlight > Also eine Welt frei von Religionen, zumindest im öffentlichen Raum. Ernsthaft.

      Wie stehst du zu Kirchen? Gipfelkreuze? .........
    • Menel 27.12.2019 19:46
      Highlight Highlight Und ich fühle mich in einer Welt nicht wirklich wohl, in dem Männer ständig zu wissen glauben, was für Frauen das beste ist. Man erreicht mit Verboten nicht nachhaltig etwas, sondern verhärtet damit nur Fronten.
    • Ueli der Knecht 27.12.2019 19:52
      Highlight Highlight " Im Koran steht nichts davon."

      Wenn du den Koran nicht liest, geschweige denn verstehst, kannst du natürlich immer behaupten, dass da nichts steht. Das stimmt nur einfach nicht.

      Immer wieder erstaunlich, wie islamophobe Leute plötzlich den Koran und den muslimischen Glauben besser zu kennen glauben, als alle Muslime zusammen.

      Warst du überhaupt schonmal in einer Moschee, René Obi? Hast du einen Koran zuhause? Kannst du arabisch? So wie es zu Zeiten von Mohammed gesprochen wurde?

      Nein? Aber alles besser wissen, eeh? Du bist einfach voll arrogant und respektlos. Du solltest dich ändern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • zuum 27.12.2019 14:49
    Highlight Highlight Die supertolerante Schweiz verliert immer mehr ihre eigene Identität.
    • aglio e olio 27.12.2019 18:48
      Highlight Highlight Ja, jetzt wo das Bankgeheimnis weg ist und sogar Frauen wählen dürfen.
    • Ueli der Knecht 27.12.2019 19:52
      Highlight Highlight Solange unsere Berge noch dastehen, haben wir doch nichts zu befürchten, zuum.
  • Yoshii 27.12.2019 14:31
    Highlight Highlight Spinned ihr? Es ist doch nur ein Tuch. Wer macht denn so ein Büro auf wegen eines Kleidungsstückes? Ich verstehe es nicht. Vielleicht möchte mir das ja jemand erklären, ohne einen Mensch oder deren Glaube direkt zu verurteilen.
    • S.Potter 27.12.2019 19:15
      Highlight Highlight Wenn dann alle schweizerinen dazu aufgerufen werden ein Kopftuch zu tragen frage ich dann wieder spinned ihr?
    • RETO1 27.12.2019 21:21
      Highlight Highlight Nein, es ist eben kein Kleidungsstück, das Kopftuch ist ein Symbol für Islamismus, für die Scharia,für Unterdrückung der Frau und Nichtanpassenwollen an unsere Werte
  • Ganymed69 27.12.2019 14:14
    Highlight Highlight Ob Kopftuch oder nicht, das ist mir eigentlich egal. Meine Toleranz hört aber da auf, wenn Mitarbeiter aus religiösen Gründen gewisse Arbeiten verweigern. So weit wie in England, darf es in der Schweiz nicht kommen.

    https://www.welt.de/vermischtes/article123253109/Muslimin-verweigert-Verkauf-von-Alkohol.html
    • Rabbi Jussuf 28.12.2019 01:07
      Highlight Highlight Soweit und noch viel weiter wird es aber kommen, wenn wir nicht endlich Gegensteuer geben.
    • Maracuja 28.12.2019 10:19
      Highlight Highlight @Rabbi Jussuf: Soweit und noch viel weiter wird es aber kommen, wenn wir nicht endlich Gegensteuer geben.

      Ausgerechnet in der Schweiz, einem Land mit sehr schwachem Kündigungsschutz für Arbeitnehmer?
  • Bert der Geologe 27.12.2019 13:43
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, wieso und wozu jemand seine Religion zur Schau stellen muss. Sowas ist mir völlig fremd. Trotzdem bin ich grundsätzlich gegen Verbote. Ich würde fordernd empfehlen, darauf zu verzichten, aber nicht verbieten.
  • Queen C 27.12.2019 13:33
    Highlight Highlight Warum nochmals tragen Muslimas Kopftücher?
    • Menel 27.12.2019 14:43
      Highlight Highlight ...und Jüdinnen Perücken, Christinnen lange Röcke und Kreuze, Hindufrauen ein Bindi auf der Stirn....usw....
      Als würde es darauf eine logische Antwort geben 😅
    • René Obi (1) 27.12.2019 14:44
      Highlight Highlight Im Koran steht es meines Wissens nicht.
    • Knäckebrot 27.12.2019 15:40
      Highlight Highlight Omar ibn Khattab, Mohammads Gefährte, wollte erfolglos, dass das Kopftuch getragen wird. Als O. eine von Muhammads Frauen beim toilettengang in der Nacht sah, rief er: "Ich erkenne dich, Sawda!" Danach wurde der Schleiervers offenbart. Quelle: Sahih al-Bukhari.

      In Sure 33:59 wird es damit begründet, damit man die Frauen a) als Gläubige Frauen erkennt und b) folglich nicht belästigt werden.

      Das ist ein Grund, warum sehr sehr strikte Musliminnen, diejenigen, die keinen tragen, als Schmutzige bezeichnen. Das zeigt die vielschichtigkeit des Themas, die kaum so einfach zu lösen ist...
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  • Randalf 27.12.2019 13:15
    Highlight Highlight
    Meine Mutter, wie auch meine Grossmutter trugen beide Kopftücher. Hat niemanden interressiert.

    So war das auf dem Land😉
    • CalibriLight 27.12.2019 13:30
      Highlight Highlight Früher war das auf dem Land so. Das hatte nichts mit Religion zu tun. Die Männer trugen fast alle Hüte oder Dächlikappen und heute nicht mehr.
    • Scott 27.12.2019 13:59
      Highlight Highlight Haben sie die Kopftücher denn auch während der Arbeit am Schalter getragen?
    • adi37 27.12.2019 14:29
      Highlight Highlight Randalf: Hast Du mal gesehen wie diese früheren Kopftücher der "Wäscherinnen" ausgesehen haben? Der Vergleich hinkt gewaltig!
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  • Sandro Kifer 27.12.2019 13:14
    Highlight Highlight Von mir aus können Muslimas auch Burkas tragen, solange sie dies freiwillig tun.
    • Roland Bach 27.12.2019 19:34
      Highlight Highlight Niemand trägt freiwillig eine Burka, in befreiten IS gebieten werden die Dinger von den Frauen verbrannt. Die dinger gehören verbotensie sind noch eine ganze Stufe schlimmer als Kopftücher.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 28.12.2019 09:19
      Highlight Highlight Was glaubst du eigentlich, was bei einem Verbot passiert?
      Sind Drogen verschwunden weil die verboten sind?
      Fährt niemand betrunken weil es verboten ist?
      Kleidungsverbote sind einfach nur sinnlose Aktionen für dümmliche Symbolpolitik ohne wirklichen Sinn.
  • Baumann moni 27.12.2019 13:05
    Highlight Highlight Echt cool. Den bei uns in der Bibel ob katholisch oder reformiert steht geschrieben daß wir auch vor Gottes Anblick ein Kopftuch tragen müssen. Und das haben die Menschen vergessen. Und in der Schweiz ist Glaubensfreiheit ist sogar in der Verfassung
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 27.12.2019 14:24
      Highlight Highlight Ha!
      Das nenne ich mal einen absoluten Volltreffer und ein peinliches Eigentor der mehrbesseren Christen.

      Fau Monika Baumann, ich verneige mich vor dir, für diesen Beitrag.
      Und ich muss gerade unglaublich darüber schmunzeln, wie du gerade sämtliche Schneeflöckchen, Islamhasser, Dummschwätzer und Schönwetterchristen mit diesem Beitrag schachmatt gesetzt hast.
      Mit ihrem eigenen Buch, auf welches sie sich gerne berufen.
    • Baccaralette 27.12.2019 14:51
      Highlight Highlight Frau Baumann, denken Sie ernsthaft, einer von diesen Galöris hat sich überhaupt jemals ernsthaft mit seiner eigenen, geschweige denn einer anderen Religion auseinander gesetzt??

      Nein. Wir schiessen nur gegen den Islamismus, von dem wir nichts verstehen.
    • genauleser 27.12.2019 16:49
      Highlight Highlight Entschuldigt, der muss fast sein:
      "...vor Gottes Anblick ein Kopftuch tragen müssen"
      Arbeitet Gott in der Post?
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  • Felix Meyer 27.12.2019 12:31
    Highlight Highlight "nachdem sich bei ihm mehrere Personen gemeldet haben, die sich an einer Frau mit Kopftuch in einer Poststelle störten."
    Für mich komplett unverständlich, wie man sich an einem normalen Kleidungsstück einer fremden Person so stören kann...
    • esclarmonde 27.12.2019 13:30
      Highlight Highlight Diese Leute könnten auch ganz einfach eine andere Postfiliale berücksichtigen. Müssen halt evtl. einen Umweg in Kauf nehmen.
    • Saraina 27.12.2019 19:59
      Highlight Highlight Immerhin haben die Glücklichen noch eine Poststelle!
    • Ueli der Knecht 27.12.2019 20:02
      Highlight Highlight Solche Frusthaufen sind manchmal wirklich ganz froh, wenn sie etwas finden, woran sie sich stören und gewaltig empören können.
  • Anded 27.12.2019 12:29
    Highlight Highlight In unserem Migros (ZH) hat’s eine freundliche Dame mit Kopftuch. Stoff ist fast identisch mit Uniform (war sicher ein gewisser Aufwand den zu finden und das Tuch zu nähen).
    Stört mich überhaupt nicht. Sie hat sich sehr wohl angepasst.
  • Cpt. Jeppesen 27.12.2019 12:09
    Highlight Highlight Lei kritisiert den Entscheid der Post. «Das Kopftuch ist kein religiöses Symbol. Es steht für die Unterdrückung der Frau»...

    Aha!

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    • Knäckebrot 27.12.2019 15:47
      Highlight Highlight Der Grund und die Botschaft, warum diese Bedeckung ursprünglich getragen werden müssen, ist sehr verschieden. Daher ist dieser - an sich originelle - Vergleich dennoch nicht ganz passend.
    • dorfne 27.12.2019 18:53
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Mutzli 28.12.2019 02:00
      Highlight Highlight @Knäckebrot
      "Der Grund und die Botschaft, warum diese Bedeckung ursprünglich getragen werden müssen, ist sehr verschieden"

      -> Was ist der denn Ihrer Ansicht nach?
      Nach meinem Verständnis det christ. theologischen Herleitung scheints ziemlich deckungsgleich. Salopp:Nonne=Braut Christi=Verheiratet + -> da nach römisch/paulus tradition unbedeckte haare unzüchtig/verführerisch=Haube aufs Haupt, als Zeichen der Ehe & Sittsamkeit.

      Vs. Z.B. Mönche in sehr ähnlichem Kontext (Klosterregeln etc.), aber ohne Ehe+Männer=Nix aufs Haupt oder sogar Tonsur
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spin Doctor of Medicine 27.12.2019 12:02
    Highlight Highlight Wo ist das Problem? Ein Kopftuch ist keine Gesichtsverhüllung. Und wenn religiöse Symbole im öffentlichen Dienst nichts zu suchen haben, müssen auch alle Kreuz-Anhänger weg.
    • Symbiose 27.12.2019 12:33
      Highlight Highlight Zudem haben unsere (Ur)Grossmütter früher auch alle Kopftücher getragen gehört also zur Schweizer Geschichte seit jeher.
    • Do not lie to mE 27.12.2019 13:33
      Highlight Highlight Weil im Iran hunderte Frauen im gefängniss sitzen, zum Teil mit sehr langen Haftstrafen.
      Weil es ein Symbole des politischen Islam sprisch Unterdrückung der Frauen ist.
    • Nathan der Weise 27.12.2019 14:16
      Highlight Highlight Unsere Präambel der Verfassung beginnt schon im Namen Gott des Allmächtigen.
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  • Posersalami 27.12.2019 11:57
    Highlight Highlight Wieso muss darüber überhaupt gesprochen werden? Wieso sollte das tragen eines Kopftuches stören?

    Verstehe ich nicht.
    • Knäckebrot 27.12.2019 15:50
      Highlight Highlight Ich denke, dass es ganz verschiedene Gründe gibt, warum es potentiell stört. Und ganz verschiedene Gründe, warum es potentiell Leute stört, die sich daran stören.

      Das macht dieses paradoxerweise äusserst banale und dennoch komplexe Thema so vielschichtig.

      Aus meiner Sicht gibt es unangebrachte Gründe, denen ich widersprechen würde und solche, die ich schon auch wichtig finde, dass man darüber sprechen sollte.
  • AvivaVonFlatter 27.12.2019 11:40
    Highlight Highlight Wer hier rumschreit man solle das gefälligst nicht öffentlich zur schau stellen...

    Ok..

    Nonnen etc => Hauben weg sofort!
    Alle Anderen => wehe ihr geht mit nem Kreuz oä umd den Hals arbeiten..

    Genau die arme Frau die da arbeitet ist bestimmt ganz furchtbar unterdrückt...
    Das gerade der bürgerliche SVP Heiri mit Unterdrückung der Frau ums eck kommt ist ein elender Witz!

    Ich vermute ihr seid doch neidisch, dass jemand der sich nicht *wiealle* anzieht eine tolle Stelle bei der Post gekriegt hat und Ihr immer noch an eurem Arbeitsplatz rumgurkt und dem Chef in den Arsch kriecht..

    • Baccaralette 27.12.2019 14:52
      Highlight Highlight Aviva, die geht nur arbeiten, weil der Alte zu Hause das ganze Geld versäuft..

      äh sorry, anderer Film. Vermutlich in die Moschee trägt, wofür auch immer..
    • Thendrw 27.12.2019 14:54
      Highlight Highlight Schon mal eine Nonne am Postschalter bei der Arbeit gesehen?
  • Thom Mulder 27.12.2019 11:32
    Highlight Highlight Ich bin ja sehr für die Akzeptanz und Toleranz anderer Kulturen. Aber nicht wenn es um Symbole der Unterdrückung und Macht geht. Islamische Frauen mögen sich daran gewöhnt sein ein Kopftuch zu tragen und es nicht mehr hinterfragen. Aber ihr Leben hier bei uns ist eine Chance für sie genau das zu tun und sich von negativen Traditionen zu lösen.
    • Garp 27.12.2019 13:10
      Highlight Highlight Und Du willst die Frauen befreien, indem Du den Frauen Vorschriften machen willst: Job oder Kopftuch.

      Was für eine Heuchelei.
    • Balikc 27.12.2019 14:13
      Highlight Highlight Sehe ich ziemlich ähnlich. Jedoch braucht ein Umdenken in solchen Dingen Zeit und bedingt Vertrauen in die Werte unserer Gesellschaft. Verbote und Ausgrenzung wirken daher nur kontraproduktiv.
    • Roland Bach 27.12.2019 20:06
      Highlight Highlight Ich denke nicht das das Gewand einer Nonne und Islamische Kopftücher den selben Hintergrund haben.
      Das Verbieten eines Politischen und Religiös extremistischen Symboles macht durchaus Sinn.
      Die Muslime selber wissen meist schon über die bedeutung bescheid, wenn sie sich weigern das Ding abzuziehen dann sieht man schon das nur schon die Anpassung, geschweige denn die Integration für den Arsch ist.
      Also keine Heuchlerei, Gesunder Menschenverstand.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DemonCore 27.12.2019 11:29
    Highlight Highlight SVP Mitglieder, die sich um Frauenrechte sorgen, sind etwa so glaubwürdig wie feministische Musliminnen.
  • CalibriLight 27.12.2019 11:11
    Highlight Highlight Mein Grosi hat auch ein Kopftuch getragen. Die Bäuerinnen, die in den 70er Jahren aus Anatolien zu uns kamen ebenso. Ihre Töchter dagegen haben das Kopftuch stolz abgelegt und waren froh, es nicht mehr tragen zu müssen. Deren Enkelinnen machen nun ein Statement daraus, das mir gar nicht gefällt.
    Trotzdem finde ich, dass sie es tragen dürfen, auch wenn ich es wirklich traurig finde, wenn man sich über seine Religion so definieren muss.
  • RhabarBär 27.12.2019 11:09
    Highlight Highlight Solange man das Gesicht der gegenüber stehenden Person erkennt, habe ich kein Problem mit einem Kopftuch. Bei den Jüdinnen trägt auch jede zweite oder dritte gemäss Zinut eine Perrücke und niemand stört sich daran. Soll doch jede machen, wie sie möchte.
  • Maracuja 27.12.2019 10:57
    Highlight Highlight Ich kenne persönlich eine sehr nette Muslima, die auf einem Amt arbeitet. Ich hoffe, diese Frau verliert nicht irgendwann den Job wegen Fanatikern, die Kopftuchträgerinnen nur in Putzjobs dulden. Eine Schalterangestellte bei der Post hat nicht die gleiche Funktion wie eine Lehrerin oder eine Richterin. Weitgehende Berufsverbote für Menschen, die religiöse Symbole tragen, sind nicht mit einer liberalen Gesellschaft vereinbar. Wer sich daran stört, dass Schalterangestellte Kopftuch, Kippa, Kreuzanhänger u.Ä. tragen, kann sich damit trösten, dass solche Jobs irgendwann automatisiert werden.
    • murrayB 27.12.2019 11:25
      Highlight Highlight Mit Einzelgeschichten lässt sich immer alles begründen...
    • Rabbi Jussuf 27.12.2019 11:42
      Highlight Highlight Maracuja
      Es handelt sich nicht um ein Berfusverbot. Wenn die Betreffenden einen speziellen Beruf wegen den eigenen "religiösen" Symbolen nicht ausüben können, so ist das allein deren Problem.

      "Religiös" in Anführungszeichen, weil das Kopftuch grad wie es am besten in eine Argumentation passt, als religiös oder überhaupt nicht als religiös angesehen wird.
    • Scott 27.12.2019 14:03
      Highlight Highlight Mit dem Tragen des Kopftuches bezeugen diese Frauen auch ihr Einverständnis mit dem politischen Islam. Fragen Sie bei der netten Frau doch mal nach.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 27.12.2019 10:54
    Highlight Highlight In der Schweiz nimmt die Konfession eher ab, trotzdem nutzen alle die religiösen Feiertage (Ostermontag, Karfreitag, Weihnachten, Sonntage etc.) Da die Religionsausübung geschützt wird, können Andersgläubige zusätzliche Freitage beim Arbeitgeber geltend machen. Aus meiner Sicht sollten vor allem solche Themen diskutiert werden, die sich auf die Arbeitsleistung auswirken und eine Ungleichbehandlung in der Belegschaft schaffen und nicht die eher nebensächlichen “Kleidervorschriften“.
    • DemonCore 27.12.2019 11:33
      Highlight Highlight Religiöse Feiertage abschaffen und zwei zusätzliche Wochen Ferien vorschreiben. Dann kann jeder genau dann frei nehmen wenn sein Wüstengott ihn braucht.
    • Rabbi Jussuf 27.12.2019 11:43
      Highlight Highlight Ungleichbehandlung in der Belegschaft
      Wenn etwas Ungleichheit schafft, dann ist es das Kopftuch!
    • Baccaralette 27.12.2019 14:54
      Highlight Highlight Rabbi - was ist mit den jüdischen Frauen, die Perücken tragen? Mhhh?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Balikc 27.12.2019 10:49
    Highlight Highlight Auch wenn es hier nicht um Burkas geht...
    Mit diesem Bild nimmt Banksy genau die Scheinheiligkeit dieser Debatte aufs Korn, in der sich konservative / reaktionäre Männer als Frauenrechtler aufspielen.
    Benutzer Bild
  • YoNoFui 27.12.2019 10:49
    Highlight Highlight So ironisch, wenn in diesem Artikel nur Männer zur Sprache kommen, obwohl sie selbst nicht ein Kopftuch tragen und trotzdem beurteilen, wie die Situation aussieht. Dem Artikel täte es gut, die Stimme der Frauen stärker zu gewichtigen. Wie soll ein Mann urteilen können, ob das Tragen des Kopftuches ein Symbol von Unterdrückung ist?
    • Frances Ryder 27.12.2019 11:20
      Highlight Highlight Nach dieser Logik sollte dann auch Frauen von allen Abstimmungen bezüglich Militär ausgeschlossen werden. Die müssen ja nicht ins Militär und können folglich nicht beurteilen, wie die Situation aussieht. Auch Rentner nicht mehr zählen bei Abstimmungen über Bildung, betrifft sie ja nicht mehr etc. etc.
    • DemonCore 27.12.2019 11:25
      Highlight Highlight Wieso sollte ein Mann das nicht beurteilen können? Ich denke objektive Fakten sind dem Verstand immer gleich zugänglich, unabhängig davon ob der in einem Frauen- oder Männerkopf sitzt.
    • Corto Maltese 27.12.2019 11:50
      Highlight Highlight Also zB indem man die Gelegenheit nutzt und die Person hinter dem Schalter freundlich fragt und ein Gespräch initiiert. Ich habe damit sehr gute Erfahrung gemacht, das Gegenüber waren immer sehr höflich und auskunftbereit.
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  • Oxymora 27.12.2019 10:47
    Highlight Highlight Ich finde den Entscheid der Post sehr vernünftig.

    “Der gelbe Riese begründet dies mit einem «verfassungsmässigen Anspruch auf Wahrung der Glaubens- und Gewissensfreiheit»
    «Chancengleichheit und Toleranz gegenüber anderen Kulturen und Religionen»“

    Ich nehme an, dass die pöstliche Chancengleichheit, Glaubens- und Gewissensfreiheit für alle Angestellten gilt.

    Viele Pastafari, sind davon ausgegangen, dass sie sich zwischen Nudelsieb und Postdienst entscheiden müssen. Schön das dem nicht mehr so ist.
    Benutzer Bild
    • Rabbi Jussuf 27.12.2019 11:47
      Highlight Highlight Das war auch so etwa mein erster Gedanke. Man stelle sich das mal lebhaft vor am Postschalter oder in einer Bank.
    • Prozessionsspinnerin 27.12.2019 12:09
      Highlight Highlight Oxymora gut, dass du das ansprichst.

      In der Armeeseelsorge hier zu Lande, ist die Situation extrem gravierend. Noch immer wir das FSM nicht ernst genommen.
      Zum Teil benehmen sich Vorgesetzte ganz offen pastafarianophob und es hat keine Konsequenzen.

      Andere Länder sind da viel fortschrittlicher.
      Benutzer Bild
    • Ueli der Knecht 27.12.2019 13:21
      Highlight Highlight Ich finde, dein Vergleich hinkt ziemlich.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Fliegendes_Spaghettimonster

      Vielmehr scheinst du die Kopftuch tragenden Frauen ins Lächerliche ziehen zu wollen.

      Ich nehme an, dass jemand, der tatsächlich ein Nudelsieb tragen will, weil er ein Pastafari sein will, von der Post gar nicht erst angestellt wird. Ebenso wie auch Leute mit einer intoleranten Gesinnung wie der deinigen.

      Aber von mir aus darfst du gerne ein Nudelsieb auf deinem Kopf tragen, Oxymora. Hauptsache du fühlst dich damit gut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kruk 27.12.2019 10:44
    Highlight Highlight Kein Zwang zum tragen, kein Zwang zum ablegen. Punkt.
  • Rikku 27.12.2019 10:42
    Highlight Highlight Unter meinen Kundinnen sind auch Muslimas mit Kopftuch. Z.B. die selbstbestimmte, modisch gekleidete Krankenschwester, die sich gut auf Deutsch verständigen kann. Oder die ältere Dame, die auch nach jahrelangem Aufenthalt in der Schweiz kein Deutsch spricht. Ihr Mann will nicht alles übersetzen, nimmt ihre Schmerzen nicht ernst und geht nicht mir ihr zum Arzt, auch wenn ich als Fachperson das dringend rate.
    Untersrückung durch Kopftuch? Oder durch den Ehemann?
    • TheRealSnakePlissken 27.12.2019 11:15
      Highlight Highlight Beides!
    • DemonCore 27.12.2019 11:35
      Highlight Highlight Befreit das Kopftuch die junge Frau? Oder eine aufgeschlossene Geisteshaltung?
  • Costi 27.12.2019 10:35
    Highlight Highlight Verstehe nicht wieso Leute reklamieren, wenn eine Verkäuferin ein Kopftuch trägt. Er ist doch in erster Linie der Mensch der entscheidend ist. Wir sollten uns etwas offener zeigen gegenüber anderen Kulturen. Genau das wünschten wir uns auch wenn wir in anderen Ländern sind. Gehen wir mit gutem Beispiel voran, ich glaube an uns Schweizer.
    • Ueli der Knecht 27.12.2019 14:05
      Highlight Highlight Für Landsleute wie dich muss ich mich als Schweizer total fremdschämen, Cédric. Zum Glück entspricht deine intolerante, hasserfüllte und fremdenfeindliche Halung nicht der schweizer Kultur.

      Ich empfehle dir dringendst, dich an deine eigenen Ratschläge zu halten, und dich endlich in der schweizer Gesellschaft zu integrieren, resp. dich an die hiesige, weltoffene, tolerante und vielfältige einheimische Kultur zu assimilieren.
    • Costi 27.12.2019 14:42
      Highlight Highlight Cédric, ich glaube Du verwechselst Ausgrenzung mit Toleranz. Dabei bist du wahrscheinlich der Erste der fuchsteufelswild wird, wenn im Urlaub der Reisebus 30min Verspätung hat, weil der Busfahrer einfach etwas anders Tickt als es nach Deiner Vorstellung sein sollte.

      Zum glück gibt es in der Schweiz noch viele die anders denken als Du. Denn ich erfahre in der Schweiz sehr wohl eine offene Gastgeberkultur. Ein guter Gastgeber behandelt seine Gäste respektvoll.
    • Knäckebrot 27.12.2019 16:20
      Highlight Highlight Cédrik was ist, wenn ich als seit Generationen schon Schweizer einen Lebensstil und Glaubensansichten haben, die der des Mainstreams nicht entsprechen?
      Ich spreche natürlich nicht von Dingen, die der Gesellschaft schaden.

      Bzw. inwiefern findest du Integration nicht konstruktiver statt Assimilation? (damit schliesse ich natürlich die pseudo-Integration aus, die den Europäern was vorgaukelt und sie hintendurch verachtet)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Balikc 27.12.2019 10:28
    Highlight Highlight Anlässlich einer feuchtfröhlichen Männerrunde hatte ich mal das Vergnügen, den Hermann "I-seich-id-Hose" Lei persönlich kennen zu lernen. Unvorstellbar, dass ausgerechnet er sich angeblich für Frauenrechte stark machen will.

    Ich finde den Hintergrund des Kopftuchs ja auch nicht toll. Die Frauen dafür zu bestrafen und aus der Öffentlichkeit zu verbannen, ist aber definitiv der falsche Weg.
    • Saraina 27.12.2019 20:06
      Highlight Highlight Ach, das ist ja DER Lei, der damals Hildebrand den Karrieresprung zu Blackrock erleichtert hat...
  • Heinzbond 27.12.2019 10:27
    Highlight Highlight Ist denn das kopftuch ein religiöses Symbol, oder nur ein verhaltens uster?
    Also bei sbb oder Post migros oder sonst wo ist es ir egal ob mit oder ohne kopftuch, mit Kreuz an der halskette, kippa oder gar satansanbeter, hauptsache er/sie /es macht seine Sache korrekt. Und besser als eine weisse kapuze auf alle Fälle...
  • troop5444 27.12.2019 10:24
    Highlight Highlight Wenn man eine Kopfbedeckung aus modischen Gründen tragen will, würde man damit bei Post und SBB nicht durchkommen.

    Als religiöses Symbol geht es dann aber: so werden alle unreligiösen und Angehörige anderer Religionen diskriminiert.
  • Sherlock_Holmes 27.12.2019 10:20
    Highlight Highlight An die REDAKTION:

    Ich bitte euch nochmals, den untersten Zwischentitel zu korrigieren:

    «Wer das Kopftuch trägt, will provozieren»

    versus Text:

    «War (sic!) das Kopftuch trägt, will WEDER provozieren NOCH eine politische Botschaft loswerden. Es ist eine persönliche religiöse Entscheidung.»

    Danke!

    • c_meier 27.12.2019 11:08
      Highlight Highlight ja ein Satz von diesem Zitat stimmt nicht, bitte korrigiert das
    • Julian Wermuth 27.12.2019 13:57
      Highlight Highlight Hey Sherlock.
      Merci für den Hinweis, wir haben's angepasst.
  • Baccaralette 27.12.2019 10:07
    Highlight Highlight Die SVP macht sich gegen die Unterdrückung der Frau stark? Was ist denn hier passiert? Aaaah, wenns einem in den Kram passt, tutet man in dieses Horn.

    Für mich ist es völlig unerheblich, wenn jemand ein Kopftuch trägt. Solang sich diese Person professionell im Beruf verhält, hat mich das nicht zu interessieren.

    Und nein - ich habe eine ganz persönliche Meinung zum Thema Kopftuch, die ich aber der Frau an der Kasse oder am Schalter nicht an den Kopf tätschen muss.

    Man fordert Integration, verweigert einer Muslima aber die Arbeit. Da sollte man sich schon noch mal Gedanken drüber machen.
    • DemonCore 27.12.2019 11:39
      Highlight Highlight Nanana... Niemandem wurde die Arbeit verweigert. Man kann auch ohne Kopftuch gut arbeiten.
    • Rabbi Jussuf 27.12.2019 11:55
      Highlight Highlight Niemand verweigert der Muslima die Arbeit. Das macht sie höchstselbst, wenn sie das Kopftuch nicht ablegen will.
      Wir sollten schon etwas sorgfältiger mit unserer Argumentation umgehen!
      Sowas geht nämlich schnell weiter: Es gibt bereits Fälle, wo ein Angestellter eines Supermarktes seine Arbeit nicht weiter machen kann, weil dort Schweinefleisch verkauft wird.
      Jetzt wird es vielleicht deutlich worauf das hinausläuft und wie absurd das Ganze wird.
    • Baccaralette 27.12.2019 14:25
      Highlight Highlight Nein - niemand stellt eine Frau nicht an, weil sie ein grosses Kreuz um den Hals trägt. Was auch Ausdruck ihrer persönlichen Religionsfreiheit ist.
  • dorfne 27.12.2019 10:00
    Highlight Highlight Mich würd ja interessieren, wie oft die männliche Verwandtschaft bei den Vorgesetzen auf der Matte steht, um wegen der Frauen Stress zu machen. Das darf sie nicht, jenes nicht. Uh da hats ja fremde
    Männer, denen die Kopftuchträgerinnen in die Augen schauen sollten und denen sie die Hand geben müssen.
    • Kruk 27.12.2019 10:25
      Highlight Highlight Schliesst du von dir auf andere oder hast du einfach eine blühende Fantasie?
    • Maracuja 27.12.2019 10:45
      Highlight Highlight Auch wenn es Ihr Vorstellungsvermögen übersteigt, sehr viele Kopftuchträgerinnen sind selbstständig. Ich kenne einige Muslimas, die das KV absolviert haben und glücklich sind, trotz Kopftuch eine Stelle gefunden zu haben, die der beruflichen Qualifikation entspricht. Manche sind sogar geschieden und sorgen alleine für ihre Familie.
    • Rabbi Jussuf 27.12.2019 11:57
      Highlight Highlight Maracuja
      Klar gibt es die. Die sind aber nicht das Problem.
      Was dorfne anspricht, habe zwar noch nicht gehört, ist aber sehr gut vorstellbar. In den Schulen läuft das ja bereits so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • one0one 27.12.2019 09:49
    Highlight Highlight Krass wie viele Leute, selbst hier auf Watson, soviel Wert auf eine Äusserlichkeit legen :/
    Hat mich schon damals bei der Diskussion um die Trainerhosen geschockt.
    Die Leute sollen ihren Job richtig machen und sauber! bei der Arbeit erscheinen. Da hab ich lieber jemanden in einem Jogginganzug als einen Schlipstraeger dessen Hemd durchnaesst ist und nach Schweiss stinkt. Ich bin uebrigens heute mit der Joggingbuxe im Buero, bisher stoerte sich noch niemand.. Kann aber auch daran liegen dass heute vorallem Kollegen nicht christlichen Glaubens arbeiten :P
    • Rabbi Jussuf 27.12.2019 11:58
      Highlight Highlight Äusserlichkeit?
      Das sehen Kopftuchträgerinnen aber ganz anders! sonst wäre es ja keine Sache, schnell das Tuch vom Kopf zu nehmen.
    • one0one 27.12.2019 21:06
      Highlight Highlight Ich finde Zwang generell falsch, egal ob religioes motiviert oder nicht.
      Aber ich sehe nicht ein warum ich einer Frau verbieten sollte ein Kopftuch zu tragen. Das ist nicht meine, deine oder die Entscheidung ihres Mannes. So sollte es zumindest sein.
      Wenn wir beginnen zu bestimmen was die Frau anzuziehen hat oder nicht machen wir ihr Leben sicher nicht besser sollte sie die Kopfbedeckung nicht aus freien Stuecken anziehen.

  • rodolofo 27.12.2019 09:45
    Highlight Highlight Stell Dir einfach vor, die Kassiererin mit Kopftuch sei eine katholische Nonne! Dann läuft die beengende Situation dieser "Begegnung der 3. Art" völlig problemlos unter "Vintage-Stile" (oder Science Fiction?)!
    Und dann kannst Du Dir auch noch selber helfen mit dem tröstlichen Gedanken, dass eine frömmlerisch-brave Kassiererin immer noch besser ist, als ein Self Scanning-Automat.
    • DemonCore 27.12.2019 11:42
      Highlight Highlight Katholische Nonnen sind glücklicherweise zahlenmässig eine vernachlässigbare Gruppe. Ihre Überzeugungen kollidieren auch etwas weniger mit den Errungenschaften einer westlichen Demokratie.
  • Multitalent 27.12.2019 09:30
    Highlight Highlight Die Schweiz ist offen für andere Kulturen, lässt aber seine eigene Verschwinden - traurig. Zeigeich öffentlich das ich ein Christ bin schaut man das als Provokation an - warum.? Oder kleide ich mich nicht wie es den Muslimen gefällt ist es Provokation - warum? Warum muss isch mich immer anpassen und die Fremden dürfen verlangen und machen was sie wollen. Genau diese wo null Akzeptanz gegenüber uns aufzeigen. Denk mal darüber nach. Warum dürfen wir in ihrem Land nicht auch die gleichen Recht verlangen? Darüber redet niemand. Nur immer geben und anpassen - einfach der falsche Weg.
    • Dragonlord 27.12.2019 10:37
      Highlight Highlight Schildere doch mal Deine konkreten persönlichen Erfahrungen im Detail.
      Wo meinst Du genau, dass die Schweiz ihre eigene Kultur verschwinden lässt?
      Wo schaut man es als Provokation an, wenn Du Dich öffentlich als Christ zeigst und wie sieht das aus?
      Wo schreibt Dir ein Muslim vor, wie Du Dich zu kleiden hast?
      Wo genau hast Du weniger Rechte als ein Fremder?
      Bitte präzisiere Deine hetzerischen Aussagen und belege diese mit Fakten.
    • IbGu 27.12.2019 10:45
      Highlight Highlight Weil wir hier seit Jahrhunderten keinen Krieg erlebt haben und uns als die Aposteln der Demokratie und der Menschenrechte darstellen, können und dürfen wir nicht das Gleiche von anderen Staaten verlangen.
      Obwohl wir uns als Mensch 2.0 geben, dürfen Frauen hier erst seit Anfang der 70‘er wählen.
      Erst seit 1988 darf eine Frau in der Schweiz ohne die Zustimmung des Ehemannes arbeiten gehen. Stand damals im ZGB so!
      Erst seit 1997 ist die Vergewaltigung in der Ehe strafbar, erst seit 2002/3 ist es ein Offizialdelikt.
    • Baccaralette 27.12.2019 10:53
      Highlight Highlight Oh Multitalent - bist von der Blick-Spalte rübergerutscht?
      Wo bitte wird dir denn vorgeschrieben, was du als Christ noch darfst? Und ich hoffe für dich, du gehst brav in die Kirche, jeden Sonntag zu und zu jedem christlichen Feiertag.
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  • Gondeli 27.12.2019 09:29
    Highlight Highlight «Bis sich die Leute nicht mehr umdrehen, wenn sie ein Kopftuch sehen, ist noch ein weiter Weg.»

    Solange der Islam das Christentum nicht akzeptiert, ist dieser Weg wirklich noch seeeehr weit...
    • Kruk 27.12.2019 10:47
      Highlight Highlight In vielen von Muslimen besiedelten Gebieten ist die Ablehnung gegenüber Christen weitaus geringer als aktuell die Ablehnung gegenüber Muslimen in Europa.
    • Clife 27.12.2019 10:57
      Highlight Highlight Als würde jeder Muslim jeden Christen mit dem Kreuz am Hals ächten und beleidigen...wie wärs mit Augen bzw. Ohren öffnen? Es gibt viele Muslime, die sich nicht mal an den Weihnachtsbäumen stören bzw. selbst Weihnachten feiern
    • foreva 27.12.2019 11:14
      Highlight Highlight @Kruk Genau das Gegenteil deiner Aussage ist korrekt.
      "Es finden die stärksten Christenverfolgungen in islamisch geprägten Ländern statt, wobei die Zahl der dokumentierten religiös motivierten Morde an Christen im Vergleich zum Vorjahr um ein Drittel anstieg."
      https://de.wikipedia.org/wiki/Christenverfolgung
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  • Asmodeus 27.12.2019 09:28
    Highlight Highlight Und weil die ganzen Islamophobiker hier drin bereits wieder hyperventilieren (Hat der Blick geschlossen?) Sorgen wir noch für zusätzliche Schnappatmung.

    Herrgott. Lasst Die Frauen doch Kopftuch tragen.
    Benutzer Bild
    • esclarmonde 27.12.2019 14:58
      Highlight Highlight Davon kannst du ausgehen. Wobei wohl noch andere geschlossen haben. Zeigt sich am Überhang der Blitze. 😏
  • NikolaiZH 27.12.2019 09:20
    Highlight Highlight Ich vermute keiner würde über ein Turban eines Sikhs oder einer Kippa sagen, aber bei den Muslimen wachen die Demagogen sofort auf
    • Baccaralette 27.12.2019 10:54
      Highlight Highlight Ja, das ist dann eben die Frage - wenn ein Sikh in Genf am Schalter stehen würde, müsste er seinen Turban ausziehen?
    • DemonCore 27.12.2019 11:58
      Highlight Highlight Wieviele Juden oder Sikhs kennst du, die unsere Lebensweise für so verabscheungswürdig halten, dass sie dazu aufrufen einen heiligen Krieg gegen uns zu führen?
    • Baccaralette 27.12.2019 14:48
      Highlight Highlight DemonCore - ich sag nur Indira Gandhi.

      Ah sorry, für Argumente und Fakten bist du ja nicht zu haben, schade.
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  • Rikku 27.12.2019 09:17
    Highlight Highlight Wenn ich als Kundin am Schalter stehe, will ich freundlich und kompetent bedient werden. Ob die Dame jetzt ein Kopftuch trägt oder der Herr die Haare blau gefärbt hat ist mir dabei herzlich egal.
  • Sherlock_Holmes 27.12.2019 09:17
    Highlight Highlight Beim unterste Zwischentitel lautet:

    «Wer das Kopftuch trägt, will provozieren»

    Im Text steht jedoch:

    «War (sic!) das Kopftuch trägt, will weder provozieren noch eine politische Botschaft loswerden. Es ist eine persönliche religiöse Entscheidung.»

    Dies sollte korrigiert werden, da die Aussage – noch zudem in einem Titel – ins Gegenteil verkehrt wird.

    Das Kopftuch polarisiert.

    Aus Sicht der Verfassung besitzt die Wahrung der Glaubens- u. Gewissensfreiheit ein hohes Gewicht.

    Aus Sicht eines säkularen Staates wird hingegen die neutrale Haltung betont. Diese ist aber nicht unbedingt liberal.
    • Sherlock_Holmes 27.12.2019 09:47
      Highlight Highlight Bei der Gewichtung der Grundrechte muss zwischen den persönlichen Rechten und der Funktion – insbesondere bei einer staatlichen Aufgabe – sorgfältig differenziert werden:

      Im Bereich der Erziehung ist diese Frage von besonderer Sensibilität.

      Der Staat garantiert und schützt die persönliche Integrität.

      Er legt gleichzeitig allgemein verbindliche Normen fest.

      Daher sind auch seine Beauftragten dazu verpflichtet.

      Religiöse und politische Symbole und Äusserungen dürfen daher nicht direkt in den Unterricht einfliessen, es sei denn sie stehen in einem fachlichen Kontext oder einer Diskussion.
    • Sherlock_Holmes 27.12.2019 10:05
      Highlight Highlight Bei einer öffentlichen, nicht staatlichen Aufgabe, steht – wie auch im Erziehungsbereich – die Funktion im Vordergrund.

      Wenn diese unabhängig von der persönlichen Haltung und Überzeugung uneingeschränkt ausgeführt werden kann, sind religiöse Symbole in der Regel akzeptiert.

      Bei Angehörigen des muslimischen Glaubens müssen jedoch in der Pflege aus hygienischen Gründen die Unterarme frei sein.

      Ärzte und Pflegende üben ihren Beruf unabhängig von Zugehörigkeit oder Ansehen aus.

      Das gleiche gilt für Angestellte im öffentlichen Dienst.

      Dennoch wird dies unterschiedlich gehandhabt.
    • dorfne 27.12.2019 10:10
      Highlight Highlight In unserer Verfassung steht auch: Mann und Frau sind gleichberechtigt. Kopftuch und noch stärker die Burka stehen für die Unterdrückung der Frau. Viele Kopftuchträgerinnen arbeiten, um die männliche Verwandtschaft finanziell zu unterstützen. Zum Dank werden sie von den Männern dann als Mensch zweiter Klasse behandelt.
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  • namib 27.12.2019 09:09
    Highlight Highlight Eine der Mitarbeiterinnen am Kiosk, an welchem ich oft einkaufe, trägt seit einigen Monaten Kopftuch und entsprechende Kleidung. Zugegeben: Am ersten Tag war ich etwas perplex. Sie ist aber nach wie vor sehr freundlich, hat ein gewinnendes Lächeln und versprüht gute Laune.
    Ich habe nicht den Eindruck, dass die Frau unter Zwang die Kleidung gewechselt hat und freue mich jedes Mal, wenn ich sie sehe.
    • Ricardo Tubbs 27.12.2019 10:21
      Highlight Highlight freiwillig wird sie sich nun sicher nicht verkleidet haben, wenn sie vorher normal angezogen war.
    • namib 27.12.2019 10:37
      Highlight Highlight An die Blitzer: Kennt ihr die Frau persönlich oder passt ganz einfach die Kombination Kopftuch plus Lächeln nicht in euer Weltbild?
      Das Leben muss schwierig sein mit einer solchen Einstellung. Ich bemitleide euch🤷🏻‍♂️
    • Pitefli 27.12.2019 13:13
      Highlight Highlight Ricardo, warum soll sie diese Entscheidung nicht freiwillig getroffen haben? Ich hab mal mit einer Fraue zusammen gearbeitet die sich mit fast 40 dazu entschlossen hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • der nörgler 27.12.2019 09:08
    Highlight Highlight Glaubensfreiheit bedeutet nur, dass man nicht zu einem Glauben gezwungen werden kann, sondern glauben darf, was man will.
    • Öpfel 27.12.2019 11:13
      Highlight Highlight Die Glaubens- und Gewissensfreiheit beinhaltet noch viel mehr als das. Unteranderem ist damit auch geschützt seinen Glauben nach aussen zu bekennen und zu praktizieren und dazu gehören auch religiöse Kleidungs- oder Schmuckstücke.
    • Watson, Parteiblatt der Linken 27.12.2019 11:37
      Highlight Highlight Ja in den eigenen vier Wänden.
    • Watson, Parteiblatt der Linken 27.12.2019 13:35
      Highlight Highlight @Öpfel mit der nötigen gesetzlichen Grundlage ist dies einschränkbar. Nur der Kerngehalt ist unantastbar. Niemand darf zu einer Relligion gezwungen werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ricardo Tubbs 27.12.2019 08:58
    Highlight Highlight bravo genf! privat sollen die frauen doch ihr kopftuch tragen, im job und vor allem dienstleistungssektor hat es absolut nichts verloren.

    • Holunderblütensirup 27.12.2019 09:50
      Highlight Highlight Soweit kommt es noch, das man im Privaten Bereich Kopftücher verbietet. Im IKEA gibt es auch immer noch Kunden (Krass gell) trotz man dort mit Kopftuch arbeiten darf.
    • DasGlow 27.12.2019 12:22
      Highlight Highlight Schön dass es Sie stört. Bleiben Sie doch einfach zu Hause dann haben andere, angenehmere Menschen schon mehr Platz. Danke!
    • Sarah Jane Bachmann 27.12.2019 12:25
      Highlight Highlight Wieso? Was jemand an hat ist mir massiv weniger wichtig als wie dieser jemand mich bedient, im Dienstleistungssektor. Ich möchte weder als Kundin noch als Angestellte auf meine Kopfbedeckung reduziert werden. Genauso wenig finde ich es in Ordnung dass ein Chef (meist männlich) entscheidet was für Absätze ich zu tragen habe. Er muss ja nicht darin arbeiten. Ausserdem waren Kopftücher auch hierzulande noch bei der Generation meiner Grossmutter völlig normal
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  • Grave 27.12.2019 08:55
    Highlight Highlight Von mir aus können sie auch mit affenkostümen, als weihnachtsmann, als clown oder was weiss ich verkleidet sein. Solange die arbeit richtig gemacht wird
    • Hier Name einfügen 27.12.2019 11:57
      Highlight Highlight Ich bim empört. Das heisst Weinachtsmann/-frau, meinetwegen auch Weihnachtsmensch. Sie Sexist Sie!
  • re-spectre 27.12.2019 08:48
    Highlight Highlight Ich finde Kopftücher extrem sexy. Bitte mehr davon!
    • dorfne 27.12.2019 10:18
      Highlight Highlight Es gibt offenbar Männer, die eine klammheimliche Freude empfinden, wenn bei uns eine Kultur einzieht, die die Frau als Leibeigene des Mannes behandelt.
    • re-spectre 27.12.2019 11:13
      Highlight Highlight nein dorfne, ich assoziiere das Kopftuch nicht einmal mit dem Islam. Ich finde diese Art Kopfbedeckung einfach sehr erotisch. Die Augen und das Gesicht kommen dadurch für mich einfach intensiver zur Geltung. Zudem beflügelt es meine Phantasie, wenn ich mir vorstelle, ihr das Tuch liebevoll zu entfernen und ihr zärtlich mit den Händen durch ihr Haar zu fahren. Vielleicht bin ich da etwas krank, aber ich finde es noch kränker, ein Kopftuch sofort mit dem Islam in Verbindung zu bringen, und es desshalb kategorisch abzulehnen.Lasst diese Frauen in Ruhe!
    • Pitefli 27.12.2019 13:22
      Highlight Highlight Dorfne du hast echt ein Problem.
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Vergiftete Böden und Kinderarbeit – was sich Schweizer Firmen im Ausland alles erlauben

Am 29. November stimmt die Schweiz über die Konzern-Initiative ab. Sie soll Schweizer Unternehmen bei Rechtsverstössen im Ausland stärker haftbar machen. Höchste Zeit also, um sich ein paar Beispiele von bis jetzt ungeahndeten Menschenrechts- und Umweltvergehen anzusehen.

Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung: Bereits am 29. November kann das Schweizer Stimmvolk erneut wählen gehen. Zum Beispiel über die Konzernverantwortungsintiative. Diese fordert, dass globale Konzerne mit Sitz in der Schweiz einem zwingenden Regelwerk unterstellt sind, wenn es um die Beachtung von Menschenrechten und Umweltschutz bei ihren weltweiten Tätigkeiten geht.

Oder einfach gesagt: Schweizer Unternehmen und ihre Tochterfirmen könnten für ihre Tätigkeiten im Ausland rechtlich …

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