DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Autoverkäufe in der Schweiz harzen – jetzt schöpft die Autobranche Hoffnung



New cars by VW, Skoda and Audi on a parking lot of car dealer Amag Group in Schinznach Bad in the canton of Aargau, Switzerland, pictured on March 10, 2009. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Neuwagen von VW, Skoda und Audi auf einem Parkplatz der Amag Gruppe in Schinznach Bad im Kanton Aargau, aufgenommen am 10. Maerz 2009. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

Für die Schweizer Neuwagenhändler war 2020 ein schwieriges Jahr und auch 2021 läuft nur schleppend an. Nun hofft die Branche auf neue Impulse durch die Wiedereröffnung der Verkaufsräume.

Das schlecht gelaufene Corona-Jahr 2020 findet für die Schweizer Autobranche auch in diesem Jahr bisher eine Fortsetzung. Im Februar hat die Anzahl neu zugelassener Autos gegenüber dem Vorjahresmonat erneut abgenommen. Mit nur 16'131 neuen Personenwagen wurden laut einer Mitteilung des Importverbands Auto-Schweiz im Vergleich zum noch kaum durch Corona belasteten Februar 2020 insgesamt knapp 3'000 Fahrzeuge weniger immatrikuliert.

Im Januar hatte das Minus mit gut 15'000 neuen Autos bereits knapp 20 Prozent betragen. Über das ganze Corona-Jahr 2020 hinweg lag das Minus bei knapp einem Viertel. Solch tiefe Zahlen hatte die Branche seit über zwei Jahrzehnten nicht mehr erlebt. Nun liegt der Schweizer Auto-Markt auch nach zwei Monaten im Jahr 2021 gemäss Auto-Schweiz erneut hinter den bereits schwachen Vorjahreszahlen zurück.

Hoffnung durch Öffnung

Mit der Öffnung der Schau- und Verkaufsräume per 1. März 2021 hofft Auto-Schweiz nun auf den Beginn einer einsetzenden Aufholjagd, «um den Rückstand möglichst bald in ein Plus umwandeln und das prognostizierte Ganzjahres-Niveau von 270'000 Neuimmatrikulationen doch noch erreichen zu können», heisst es in der Mitteilung vom Dienstag. Seit Montag dürfen Garagisten in der gesamten Schweiz nämlich ihre Verkaufsflächen wieder öffnen.

Noch im vergangenen Jahr seien die Einschläge während der ersten Corona-Welle zu gross gewesen, um sie im weiteren Jahresverlauf wieder kompensieren zu können, so Auto-Schweiz-Sprecher Christoph Wolnik. Dazu beigetragen hätten auch geschlossene Produktionswerke und ausgefallene Messen wie der Genfer Autosalon. (aeg/sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Automarken-Design früher vs heute

1 / 19
Automarken-Design früher vs heute
quelle: fca / fca
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

«Heeey, Babyyyy!» – So reagierst du künftig auf Catcalling

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Gefährlicher Streit auf den Strassen: Autofahrende ärgern sich über Critical Mass

Die Critical-Mass-Bewegung wächst – und verschärft den Konflikt zwischen Velo- und Autofahrenden auf den Strassen. Gruppen, die sich für Velo-Politik einsetzen, werden beleidigt oder gar mit dem Tod bedroht.

«Parasiten!», «Chetteliwixer», «Di grösste Vollidiote», «Fuck off 🤮», «Dumms grüens Saupack», «Mach dich ned peinlich», «Velofahrer gehören unter den LKW».

Willkommen auf der Facebook-Seite von Umverkehr, einer Umweltorganisation, die den Verkehr vermindern, umweltfreundlicher und platzsparender machen will. So beschreibt sich der Verein auf seiner Webseite. Aktuell plant er mit den Stadtklima-Initiativen in Basel, Bern, Genf, St. Gallen, Winterthur und Zürich, einen Teil des Strassenraums in …

Artikel lesen
Link zum Artikel