DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Der Mond erhellt die nebelverhangene Ebene in den Schwellenen in Gruesch im Vorderpraettigau, am Sonntag, 15. Dezember 2013. (KEYSTONE/Arno Balzarini) 
The moon lights up a foggy landscape in Gruesch, Canton of Grisons, Switzerland, Sunday, 15 December 2013. (KEYSTONE/Arno Balzarini)

Unser Mond ist ziemlich gross, doch er ist so weit weg, dass er am Himmel nur als kleine Scheibe erscheint. Bild: KEYSTONE

So sähen die Planeten am Nachthimmel aus, wenn sie so nah wie der Mond wären



Der Weltraum, unendliche Weiten. Selbst in unserem Sonnensystem, das nur ein Stäubchen ist im Vergleich zur Milchstrasse, sind die Distanzen so enorm, dass die Menschheit bisher nur gerade den nächsten Himmelskörper erreicht hat. Das ist der Mond, der in einer mittleren Entfernung von rund 385'000 Kilometern unseren Planeten umkreist.

Obwohl diese Distanz in kosmischen Massstäben nur ein Katzensprung ist, darf man sie nicht unterschätzen. Immerhin hätten sämtliche sieben anderen Planeten unseres Systems aneinandergereiht wie Murmeln zwischen der Erde und ihrem Trabanten Platz – selbst der Gigant Jupiter. Unser Mond ist übrigens mit einem Durchmesser von 3474 Kilometern der fünftgrösste aller Monde im Sonnensystem; trotzdem sehen wir ihn nur als relativ kleine Scheibe.

Wie aber würde der Nachthimmel aussehen, wenn sich an der Stelle des Mondes jeweils einer der Planeten befände? Die Unterschiede wären enorm: Während der kleine Merkur von der Grösse her kaum vom Mond zu unterscheiden wäre, würden die Gasriesen Jupiter und Saturn den Himmel komplett dominieren. Wir haben mit Photoshop ein wenig herumgebastelt, um dies zu illustrieren:

Mond

Nachthimmel über dem Bundeshaus mit verschiedenen Planeten anstelle des Mondes; Mond

Das vertraute Bild: Unser Trabant steht am Nachthimmel, hier über dem Bundeshaus in Bern. Bild: watson/Keystone

Merkur

Nachthimmel über dem Bundeshaus mit verschiedenen Planeten anstelle des Mondes; Merkur

Der sonnennächste Planet, Merkur, ist zugleich der kleinste. Obwohl er etwas grösser ist als der Mond, würde er am Himmel praktisch gleich gross erscheinen. Bild: watson/Keystone

Venus

Nachthimmel über dem Bundeshaus mit verschiedenen Planeten anstelle des Mondes; Venus

Die Venus gelangt auf ihrer Bahn der Erde von allen Planeten am nächsten. Sie ist nur wenig kleiner als die Erde (Durchmesser: 12'742 km) und wäre in Monddistanz deutlich grösser als dieser. Bild: watson/Keystone

Mars

Nachthimmel über dem Bundeshaus mit verschiedenen Planeten anstelle des Mondes; Mars

Der Rote Planet ist der äussere Nachbarplanet der Erde und viel kleiner als diese. Seine rötliche Scheibe wäre in Monddistanz minim grösser als jene des Mondes. Bild: watson/Keystone

Jupiter

Nachthimmel über dem Bundeshaus mit verschiedenen Planeten anstelle des Mondes; Jupiter

Der gigantische Gasplanet hat mehr Masse als alle sieben anderen Planeten zusammen. In Monddistanz würde er einen imposanten Teil des Nachthimmels bedecken. Allerdings würde die Erde dann um den Jupiter kreisen, nicht umgekehrt. Bild: watson/Keystone

Saturn

Nachthimmel über dem Bundeshaus mit verschiedenen Planeten anstelle des Mondes; Saturn

Der Saturn ist ebenfalls einer der äusseren Gasriesen im Sonnensystem. Er ist etwas kleiner als der Jupiter, doch seine Ringe würden sich in Monddistanz weithin über den irdischen Nachthimmel erstrecken. Bild: watson/Keystone

Uranus

Nachthimmel über dem Bundeshaus mit verschiedenen Planeten anstelle des Mondes; Uranus

Uranus ist minim grösser als sein äusserer Nachbar Neptun, hat aber aufgrund seiner geringeren Dichte etwas weniger Masse. Bild: watson/Keystone

Neptun

Nachthimmel über dem Bundeshaus mit verschiedenen Planeten anstelle des Mondes; Neptun

Der Neptun ist seit der Deklassierung von Pluto zum Zwergplaneten der sonnenfernste Planet unseres Systems. Er ist der Gasplanet mit der grössten Dichte. Bild: watson/Keystone

Bonus: Ganymed

Nachthimmel über dem Bundeshaus mit verschiedenen Planeten anstelle des Mondes; Jupitermond Ganymed

Der Begleiter des Jupiter ist der grösste Mond des Sonnensystems; er ist sogar grösser als der Merkur, hat aber weniger Masse als dieser. Bild: watson/Keystone

(dhr)

Ein besonderes Himmelsspektakel steht uns bevor

Video: srf

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Zauberhaft schön: Der Mond geht unter am Matterhorn

1 / 11
Zauberhaft schön: Der Mond geht unter am Matterhorn
quelle: keystone / valentin flauraud
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

So schön sieht ein «Blut-Blau-Super-Mond» aus

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Neuer Impfstoff offenbar gegen Corona und Grippe wirksam

Ein Piks als Schutz vor zwei Viruserkrankungen, die beide in den Herbst- und Wintermonaten Saison haben? Ein Unternehmen plant die EU-Zulassung eines solchen Impfstoffes noch in diesem Jahr.

Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Grippeschutzimpfung jedes Jahr Menschen über 60 Jahren, chronisch Kranken oder auch zum Beispiel dem Gesundheits- und Pflegepersonal. Diese Personengruppen wurden auch beim Start der Impfkampagne gegen das Coronavirus  priorisiert und gelten auch als die Risikogruppen, bei denen eine Nachimpfung nötig sein könnte.

Dies kann vielleicht bald in Kombination mit einem Grippeimpfstoff passieren. Das US-Unternehmen Novavax gilt als Vorreiter in der Erforschung …

Artikel lesen
Link zum Artikel