Wissen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Jeff Bezos und Elon Musk sind die umtriebigsten Akteure im Bereich der umstrittenen Minisatelliten. bild: ap photo/chris carlson montage: watson

Vermüllen Elon Musk und Jeff Bezos den Weltraum? Astronomen reden Klartext

Die Raumfahrt ist bedroht, warnen Wissenschaftler. Zehntausende private Minisatelliten sollen künftig um die Erde kreisen und die Welt mit Internet versorgen. Doch Astronomen sorgen sich, dass sie im Orbit zu tödlichen Geschossen werden könnten.

Saskia Leidinger / t-online



Ein Artikel von

T-Online

Das Internet kommt zukünftig aus dem All. Zumindest, wenn es nach Tech-Firmen wie Elon Musks SpaceX, Jeff Bezos' Amazon oder OneWeb geht. Zehntausende Mini- und Nanosatelliten sollen über der Erde kreisen und damit Internet auch in abgelegene Regionen bringen. Die Projekte sind umstritten.

Zukunft der Raumfahrt bedroht

Astronomen befürchten, dass sie keine Forschung mehr betreiben können, andere Experten befürchten, dass sich dadurch noch mehr Müll im Weltall ansammelt, also Objekte, die wie unkontrollierte Geschosse den Erdball umkreisen. Das Problem ist schon jetzt gravierend und bedroht die Zukunft der Raumfahrt. Eine Lösung ist nicht in Sicht, denn das Weltall ist ein nahezu rechtsfreier Raum.

Das SpaceX-System verspricht viele Vorteile

Einer der besonders umtriebigen Akteure im Bereich der Minisatelliten ist Elon Musk. Seine Firma SpaceX hat diesen Monat weitere 60 Minisatelliten in den Orbit gebracht. Damit sind jetzt 300 Sendestationen des Projekts «Starlink» im All.

Blick aus der SpaceX-Falcon-Rakete auf die Erde: 60 Satelliten können übereinandergestapelt ins Weltall gebracht werden.

Schon bald soll «Starlink» das Internet auch in die entlegensten Gebiete der Welt bringen. Neu daran ist, dass die Sendeeinheiten mit 260 Kilogramm Gewicht deutlich kleiner und leichter sind als bisherige Kommunikationssatelliten. Auch lassen sie sich aufgrund ihrer flachen Bauweise gut stapeln, sodass die «Falcon 9»-Rakete von SpaceX gleich mehrere Dutzend von ihnen pro Start transportieren kann.

Satelliten haben Vorteile gegenüber Sendemasten auf der Erde

Gegenüber Sendeanlagen auf der Erde bieten die kleinen Satelliten einen wichtigen Vorteil: Vom Orbit aus lässt sich die Welt mit vergleichsweise wenigen Stationen komplett abdecken. Während das Signal klassischer Sendemasten von hohen Häusern sowie Hügeln und Senken schnell blockiert wird, werden die Signale aus dem Weltall fast nie blockiert. Zudem wäre es völlig unwirtschaftlich, in dünn besiedelten Gebieten oder Wüsten Tausende Handymasten aufzustellen und diese per Kabel mit Strom und Netzanbindung zu versorgen.

Auch gegenüber klassischen Satelliten bietet das «Starlink»-Projekt Vorteile. Bisherige Internetsatelliten sind teilweise auf Umlaufbahnen bis zu 36'000 Kilometer über der Erde positioniert. Damit muss das Signal einen langen Weg zurücklegen, bis es auf der Erde ankommt. Nutzer haben dadurch eine vergleichsweise grosse Verzögerung (Latenz). Die «Starlink»-Satelliten bewegen sich dagegen in einer viel niedrigeren Umlaufbahn – etwa 550 Kilometer oberhalb des Meeresspiegels. Somit werden Signale schneller bearbeitet und die Zeitverzögerung ist geringer.

«Für uns ist das zukünftiger Weltraumschrott.»

Thomas Eversberg vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

In der ersten Ausbaustufe soll «Starlink» bereits mit 500 Satelliten im Orbit funktionieren. Doch für eine globale Abdeckung reicht das vermutlich bei Weitem nicht. Am Ende werde das Netzwerk aus zwölf- bis fünfzigtausend Satelliten bestehen, schätzen Experten.

Genau weiss man das nicht – überhaupt ist nur wenig über das Projekt bekannt, wie Thomas Eversberg vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) kritisiert: «Wir wissen wenig über die Satelliten und wir wissen wenig darüber, was Elon Musk vorhat.» Eversberg beobachtet erdnahe Objekte im Weltraum. Sein Urteil zu Elon Musks «Starlink»-Projekt ist eindeutig: «Für uns ist das zukünftiger Weltraumschrott.»

Bild

Nanosatelliten sind noch kleiner als die Starlink-Satelliten. Auch ihre Zahl nimmt weiter zu. bild: statista quelle: Nanosats.eu

Auch Amazon will eigene Satelliten

Und das Problem wird bald noch grösser: Neben SpaceX gibt es noch andere Firmen mit ähnlichen Plänen. Die Firma OneWeb plant zusammen mit Airbus mit 650 Satelliten und hat Anfang Februar 34 Stück in die Erdumlaufbahn gebracht. Auch Amazon will in das Geschäft einsteigen. Jeff Bezos' Konzern hat über 3'000 Satelliten genehmigen lassen. Aktuell ist der Konzern aber noch auf der Suche nach Mitarbeitern für das Projekt mit dem Namen «Kuiper».

Bild

Jeff Bezos, reichster Mann auf dem Planeten und «schlechtester Chef der Welt», ist fest entschlossen mit seinem Raumfahrtunternehmen Blue Origin den Mond zu kolonisieren. Milliardär-Kollege Elon Musk will gar auf den Mars. montage: watson

Astronomen fürchten um Forschungsarbeit

Bei allen Projekten sollen die Satelliten möglichst erdnah platziert werden. Astronomen sehen aber genau diese Erdnähe der Satelliten als kritisch an. Sie befürchten, dass astronomische Forschung von der Erde aus kaum noch möglich sein wird, da auf den Aufnahmen die Satelliten zu sehen sein werden. Für Aufsehen sorgte im November ein Tweet von Astronomin Clarae Martínez-Vázquez. Sie postete eine Aufnahme der Cerro-Tololo-Sternwarte in Chile. Auf dem Schwarz-Weiss-Bild seien die Spuren von 19 «Starlink»-Satelliten zu sehen.

Auch die Internationale Astronomische Union (IAU) schrieb in einem Statement, dass noch nicht abzusehen sei, wie sich Megakonstellationen von Satelliten, wie das «Starlink»-Projekt, auf die astronomische Forschungsarbeit auswirken. Die Europäische Südsternwarte hat mitgeteilt, dass sie aktuell Untersuchungen zum Thema durchführe. Für Thomas Eversberg vom DLR sind die teils drastischen Warnungen von Astronomen und Hobbyastronomen übertrieben. «Die Behauptung, dass mehr Satelliten als Sterne am Himmel zu sehen sind, stimmt nicht», sagt der Wissenschaftler.

Aufnahmen von «Starlink»: wie Perlen an einer Schnur

Denn hier komme man sich kaum in die Quere: In dem Bereich, in dem Astronomen die Sterne beobachten, das sei etwa 30 Grad über dem Horizont, würden nur 300 Satelliten fliegen. Zudem gebe es heute schon Software, die die Satellitenspuren aus den Bildern herausrechnet. Auch das getwitterte Bild, auf dem die Satelliten wie Perlen an einer Schnur erkennbar sind, trete laut IAU nur direkt nach dem Start auf. Danach verteilten sich die Satelliten auf ihre geplanten Positionen.

Around 19 Starlink satellites were imaged shortly after launch in November 2019 by DECam on the Blanco 4-meter telescope at the Cerro Tololo Inter-American Observatory (CTIO) by astronomers Clara Martínez-Vázquez and Cliff Johnson. The gaps in the satellite tracks are due to the gaps between the DECam CCD chips.

Rund 19 Starlink-Satelliten wurden kurz nach dem Start im November 2019 in Chile aufgenommen. Bild: Cerro Tololo Inter-American Observatory/International Astronomical Union

Kollision mit Weltraumschrott zerstört Satelliten

Doch während sich die Astronomen über die Sichtbarkeit beschweren, befürchten Wissenschaftler des Weltraumlagezentrums im nordrhein-westfälischen Uedem ein viel gravierenderes Problem. «Wenn ein Teilchen Weltraumschrott, welches nur 1 Zentimeter gross ist, auf einen Satelliten trifft, dann zerstört es den Satelliten komplett, denn beide Objekte treffen mit über 50'000 Kilometern pro Stunde aufeinander», sagt Thomas Eversberg, der im Lagezentrum Weltraumschrott beobachtet. Die dadurch entstehenden Teilchen werden selbst wieder zu Weltraumschrott.

Bild

Zahlreiche Satelliten und Weltraumschrott kreisen um die Erde. billd: ESA quelle: ESA

«Weltraumschrott bedroht die Raumfahrt», sagt Eversberg. Laut einer Untersuchung der Technischen Universität Braunschweig wird bis zum Jahr 2100 so viel Weltraumschrott im Orbit sein, dass Raumfahrt unmöglich wird. Aktuell befinden sich über 150 Millionen dieser Teilchen im Orbit, die meisten sind kleiner als 1 Millimeter.

Kommunikation mit SpaceX funktioniert noch nicht

Aber selbst wenn die «Starlink»-Satelliten nicht zerstört werden, werden sie potenziell zu Weltraumschrott. Denn die Satelliten haben nur eine Lebensdauer von fünf Jahren. Laut SpaceX sollen die Satelliten dann in der Atmosphäre verglühen. Gelingt das nicht, müssten sie auf einem Orbit sprichwörtlich geparkt werden.

The photo provided by European Space Agency ESA shows an artists rendering of ESA's Aeolus satellite which will provide timely and accurate profiles of the world's winds and further information on aerosols and clouds. The Aeolus satellite, named after the keeper of the winds in Greek mythology, is scheduled to lift off Tuesday, Aug. 21, 2018 aboard an Ariane rocket from French Guiana at 6:20 p.m. (2120 GMT). (ESA via AP)

Der Erdbeobachtungssatellit Aeolus: Ein Satellit der europäischen Raumfahrtagentur ESA musste einem Starlink-Satelliten des Raumfahrtunternehmens SpaceX ausweichen. Bild: AP/ESA/ATG medialab

Und noch ein Problem zeigte sich bereits heute: Die Kommunikation zwischen Elon Musks Weltraumfirma SpaceX und anderen Weltraumorganisationen scheint schlecht zu funktionieren. Der ESA-Satellit «Aeolus» musste einem «Starlink»-Satelliten bereits ausweichen, obwohl der ESA-Satellit quasi Vorfahrt hatte. SpaceX antwortete nicht beziehungsweise zu spät und nur per E-Mail. Man habe ein Problem mit dem Nachrichtensystem gehabt, schrieb SpaceX als Erklärung. «Wenn es jetzt schon Probleme gibt, wie soll das erst mit Zehntausenden Satelliten werden?», fragt sich Thomas Eversberg vom DLR.

«Das Problem mit dem Weltraumschrott wird wohl ewig bleiben.»

Thomas Eversberg, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Trotz dieser problematischen Punkte darf Elon Musk rechtlich gesehen sein Projekt durchführen. Jeder könne Objekte ins Weltall schiessen, solang er sich an die Gesetze des Landes hält, erklärt Thomas Eversberg. «Ansonsten können Sie tun, was Sie wollen», sagt der Wissenschaftler weiter. Die Starts von «Starlink» wurden von der US-amerikanischen Kommunikationsbehörde FCC abgesegnet.

Und das Problem mit dem Weltraumschrott?

«Es ist wie mit dem Klimawandel. Tun wir jetzt nichts, bekommen wir ein Problem.»

Thomas Eversberg, DLR

Doch der Wissenschaftler sieht aktuell keine echte Lösung. Die Teilchen seien mit einer Grösse unter 1 Zentimeter zu klein und mit 27'000 Kilometern pro Stunde zu schnell, um diese abzufangen. «Das Problem mit dem Weltraumschrott wird wohl ewig bleiben», so Eversberg.

Verwendete Quellen:

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Wenn die Planeten am Nachthimmel so nah wie der Mond wären

Wir machen uns bald sesshaft auf dem Mond

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

44
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
44Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Locutus70 02.03.2020 02:56
    Highlight Highlight Thomas Eversberg scheint wirklich ziemlich verbittert, das das DLR in den letzten Jahrzehnten nicht wirklich etwas auf die Kette gebracht hat ^^
  • Hugeyun 01.03.2020 22:06
    Highlight Highlight Lebensdauer von 5 Jahren..
    Die sind bescheuert. Ist ja klar, dass das nichts wird und Weltraumschrott wird
  • Alnothur 01.03.2020 18:44
    Highlight Highlight Auf dieser Höhe kann man keine Satelliten "parken". Da gibt es auch kein Friedhofsorbit. Wäre auch völlig bescheuert, denn die Reibung ist so hoch, dass die Satelliten nach ein paar Jahren sowieso verglühen. Aber Hauptsache, man hat einen reisserischen Artikel geschrieben.
  • D(r)ummer 01.03.2020 18:34
    Highlight Highlight Wenn man heute raufschaut, sieht man in jedem Moment einen Satelliten.
    Es sind gerade mal mehr oder weniger 3000 oben.

    Und die wollen jetzt eine verzehnfachung, dazu noch in doppelter Ausführung.

    Die UNO muss denen das verbieten.
    Der ganze Himmel eingedeckt, nur um zwei Personen enorme Gewinne zu ermöglichen? Nein Danke.
  • leu84 01.03.2020 17:58
    Highlight Highlight Zuerst sollte man den Orbit rund um die Erde aufräumen. Die grossen Raumfahrtnationen und -Verbände haben die letzten 60 Jahre schon genug Weltraumschrott in den Orbit geschossen. Die schrottreifen Teile gefährden schon die zivilen Missionen oder auch uns nützliche Systeme.
  • Sandro Kifer 01.03.2020 17:07
    Highlight Highlight Lieber Müll im All als Müll in den eigenen vier Wälden.
  • Ton 01.03.2020 16:32
    Highlight Highlight Der Artikel informiert sehr einseitig. Die Satelliten von Musk sind sehr klein und fallen zurück in die Atmosphäre, wo sie verglühen. Von Schrott kann daher nicht die Rede sein.
    • Satan Claws 01.03.2020 16:53
      Highlight Highlight Der ESA Satellit Aeolus musste im September 2019 einem Starlink von von Musk ausweichen. Damals waren erst 62 von mehr als 10000 Starlink Satelliten oben.
    • Alnothur 01.03.2020 18:42
      Highlight Highlight @Satan Claws, der ist ja auch noch nicht Müll, sondern soll dort sein...
    • Ueli_DeSchwert 01.03.2020 19:32
      Highlight Highlight Ich verstehe die Blitzer nicht ganz. Unabhängig ob Musk, Nasa, Esa oder wer auch immer: Mini-Satelliten in 550km höhe werden durch die in leichtem Masse vorhandene äussere Atmosphäre konstant abgebremst. Wenn sie genügend Geschwindigkeit verloren haben verglühen sie in der Atmosphäre. Und bei 280kg ist es nicht möglich, dass Teile davon nicht verglühen.
      Was ist also die Meinung von euch Blitzern dazu?
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerHans 01.03.2020 16:27
    Highlight Highlight Jetzt haben die Nimby‘s auch den Weltraum für sich entdeckt! Jeder möchte weniger CO2, aber das Windrad in der Nachbarschaft oder auf Mobilität verzichten sollen die Andern. Weltraumschrott pfui, aber ohne GPS findet mancher kaum noch ins Nachbardorf. Und wenn Bezos und Musk noch was damit zu tun haben, kocht die Volksseele sowieso.
    Bis in ein paar Jahren hat man sich dann gewöhnt, dass man dank Starlink aus jeder Ecke der Welt seinen Instapost absetzen kann. Spätestens dann hat man sein Geschwätz von Gestern vergessen.
    • Satan Claws 01.03.2020 16:56
      Highlight Highlight @DerHans

      GPS besteht aus einem Verbund von 32 Satelliten.
    • ursus3000 01.03.2020 17:20
      Highlight Highlight Apfel mit Birnen vergleichen kannst Du , Du Jünger Musks
    • DerHans 01.03.2020 17:35
      Highlight Highlight @Satan ja dann können wir auf alle anderen Satelliten verzichten, die uns das tägliche Leben versüssen.

      @Ursus dass der Obernimby sich gegen Musk äussern muss war ja klar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DARTH OLAF 01.03.2020 16:21
    Highlight Highlight Gehts nur mir so, oder sieht Bezos als „Astronaut“ aus wie Dr. Evil?
    • Guy Inkognito 01.03.2020 17:51
      Highlight Highlight Hatte mich beim scrollen durch die Artikel auch gefragt ob ein neuer Austin Powers Film beworben wird.
  • S.Potter 01.03.2020 16:14
    Highlight Highlight Warum nur denke ich immer wenn ich Elon Musk sehe , an die James Bond Schurken?
    • leu84 01.03.2020 18:04
      Highlight Highlight Bezos wäre sowas wie Blofelds (nicht Waltz als Darsteller) Neffe. Musk ähnelt auch in etwa dem Le Chiffre. 😂
  • My Senf 01.03.2020 14:43
    Highlight Highlight Ich glaube China löst das Problem schon
    Da es um rechtsfreien Raum geht werden die zuerst mal einen Zerstörer hochschicken und dann ihre eigenen Satelliten raufjagen
    • Satan Claws 01.03.2020 14:53
      Highlight Highlight @My Senf

      Ein "Zerstörer" würde nur mehr Teilchen produzieren, ein Sammler wäre das Richtige.
    • My Senf 01.03.2020 19:04
      Highlight Highlight Da sie ja danach ihre hochjagen versteht es sich von selbst, dass sie die zerstörten vorher einsammeln
      Aber vorher einsammeln geht nicht, denn sonst (obwohl rechtsfreier Raum) wäre das Diebstahl

      Ich werd wohl in Zukunft alle 600 Zeichen brauchen müssen damit es für alle verständlich ist...
  • Stargoli 01.03.2020 14:20
    Highlight Highlight Haben die SpaceX Raketen eigentlich Elektroantrieb?😂
  • Calvin Whatison 01.03.2020 14:00
    Highlight Highlight Die Dekadenz des Menschen wird dessen Zerfall sein.

    Interessanter Artikel.🤔
  • Auric 01.03.2020 13:36
    Highlight Highlight Tja Herr Eversberg, ihre Aussage zu Klimawandel disqualifiziert sie leider.

    Und @alleswisser: Schaut euch an wie HOCH die Satelliten „fliegen“ und wie lange die so hoch bleiben KÖNNEN ohne Antrieb.

    • nokom 01.03.2020 16:43
      Highlight Highlight Du machst dich lächerlich.

      Zum Klimawandel:
      Begründe und belege deine Aussagen, dann wirst du ernst genommen.

      Zu den Satelliten:
      In deiner Äusserung finde ich die Aussage nicht. Es erscheint mir aber, dass du nicht verstanden hast, wieso Satelliten ihre Umlaufbahn beibehalten "ohne Antrieb". Lass mich es dir erklären:
      Man bringt den Satelliten auf eine Geschwindigkeit, sodass gilt:
      Gravitationskraft = Zentrifugalkraft (Trägheitskraft). Weil es im All keinen (Luft-)Widerstand gibt, bleibt dieses Gleichgewicht ohne Antrieb und somit behält der Satellit seine Bahn bei.
    • leu84 01.03.2020 18:07
      Highlight Highlight Nokom hat es sehr gut erklärt. Am Ende ist es Anwendung der Physik.
    • Lienat 01.03.2020 21:39
      Highlight Highlight @nokom: Ich bin voll bei Dir, was Auric's wirre Theorien zum Klimawandel angeht. Aber mit seiner Aussage zur "Lebensdauer" der Starlink-Satelliten hat er ausnahmsweise mal einen Glückstreffer gelandet. Im erdnahen Orbit befinden sich die Satelliten immer noch in der Atmosphäre (im Fall von Starlink an der Grenze zwischen Thermo- und Exosphäre). Dort ist die Luft zwar extrem dünn, aber immer noch vorhanden. Deshalb müssen erdnahe Satelliten regelmässig ihren Orbit mit Steuerdüsen wiederherstellen, wobei der Treibstoffvorrat oft die limitierende Grösse für die Einsatzdauer ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vecchia 01.03.2020 13:10
    Highlight Highlight "Aus den Augen, aus dem Sinn"...

    Das Weltraumschrottproblem besteht seit längerem - mit dem was in den letzten 60 Jahren ins All geschickt wurde.
    Nun werden sie aber in kurzer Zeit das Doppelte der aktuellen Menge raufschiessen. Dies obwohl man gar nicht weiss, wie die aktuelle Problematik zu lösen ist.

    "Nach mir die Sintflut!"
    Strategie bestens bekannt, wie bei Co2, Atommüll, Elektroschrott, Giftige Abwässer...


    https://www.br.de/themen/wissen/weltraumschrott-satelliten-bruchstuecke-100.html


    Habgier scheint die Hirnzellen des Homo sapiens zu schrotten.


  • Rethinking 01.03.2020 13:06
    Highlight Highlight Dem Mensch reicht es nicht die Welt zu zu müllen, er müllt auch noch das Weltall zu...
  • paule 01.03.2020 12:51
    Highlight Highlight Die reichen Herren würden gescheiter anständige Löhne auszahlen, als nach den Sternen zu greifen!
    • Zyniker haben es leichter 01.03.2020 15:32
      Highlight Highlight Diese bösen, reichen Herren beschäftigen hunderttausende und Ernähren so wohl Millionen... Und Du so?
  • Adumdum 01.03.2020 12:44
    Highlight Highlight Genau, es gibt momentan schon 750,000 Schrottteilchen da oben - und ein paar hundert Mini-Satelliten machen dann den grossen Unterschied.

    Das ist so, als in sich Atomforscher die an staatlichen Reaktoren seit Jahrzehnten arbeiten, dann über das Problem der Entsorgung klagen wenn es plötzlich billigere und bessere Atomreaktoren aus der Privatwirtschaft gibt.

    Oder sich die klassische Automobilindustrie über die Herstellung und Entsorgung von Batterien aufregt - weil Erdöl ja so ein sauberes Geschäft ist.

    Thema ist als solches wichtig und richtig. Der Ansatz aber extrem heuchlerisch.
    • ghawdex 01.03.2020 13:36
      Highlight Highlight Der Sternenhimmel wird aber dadurch nie mehr so zu sehen sein wie er mal war. Ohne Punkt und Strich Muster.
    • DerHans 01.03.2020 13:43
      Highlight Highlight Genau so ist es, aber Musk und Bezos bashen ist zur Zeit voll im Trend. Und wehe man stellt sich auf deren Seite, da wird man gleich als religiösen Jünger von Musk/Bezos hingestellt.
    • Satan Claws 01.03.2020 14:23
      Highlight Highlight https://www.deutschlandfunk.de/kollisionsgefahr-im-orbit-esa-satellit-musste-kurzfristig.676.de.html?dram:article_id=458012
    Weitere Antworten anzeigen
  • l'aglia 01.03.2020 12:28
    Highlight Highlight Kaum haben wir unsere Erde zugemüllt, brauchen wir Menschen eine neue Herausforderung und müllen das Weltall auch gleich zu. Bravo. Etwas Gutes hat es aber: wenn Raumfahrt unmöglich wird, erschwert es Aliens (vielleicht) die feindliche Übernahme unseres Planeten. Dann dürfen wir im Müll ersticken, statt Ausserirdischenfutter zu werden. Juchee.

Studie zeigt: Hunderte Millionen Menschen fliehen 2050 vor Klimawandel und Kriegen

Im Jahr 2050 könnte einer Studie zufolge der Lebensraum von mehr als einer Milliarde Menschen auf der Welt bedroht sein. Klimawandel, Konflikte und Unruhen könnten etliche dieser Menschen dazu drängen, ihre Heimatländer zu verlassen, wie eine Untersuchung des Institute for Economics and Peace prognostiziert, die am Mittwoch in London vorgestellt wurde.

Besonders bedrohte Hotspots sind demnach die afrikanische Sahelzone, weiter südlich liegende afrikanische Staaten wie Angola oder Madagaskar …

Artikel lesen
Link zum Artikel