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Die Geschichte des Bieres – in 9 animierten Grafiken 

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Wie das Bier entdeckt wurde. Und wie es seinen Weg in die Schweiz fand. Prost!

Irem Anan
Irem Anan

10'000 v.Chr.  Der Zufall

In China und im Gebiet des Fruchtbaren Halbmondes beginnen die Menschen, mit Sicheln aus Feuerstein Getreide zu sammeln. Irgendwann lässt jemand einen Getreidebrei zu lange stehen. Er beginnt zu gären ... eine Art Bier entsteht.

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3500 v.Chr. Die ältesten Überreste 

Nachgewiesen werden dem Bier ähnliche Substanzen zum ersten Mal auf dem Gebiet der heutigen Türkei. In der Tempelanlage von Göbekli Tepe entdecken Archäologen entsprechende Hinweise.

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Gleich geht's weiter mit der Geschichte des Biers, vorher ein kurzer Hinweis ...

Ob mild, ob herb: entdecke Bier.
Ob dir Bier schmeckt, entscheidest du allein. Mit unserer Bier-Übersicht findest du heraus, welches das richtige für dich ist. Hier entlang!
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1800 v.Chr. Das älteste Biergesetz

Kein Rausch ohne Gesetz: Die älteste Bierschankordnung der Welt stammt aus dem 18. Jahrhundert vor Chr. Sie ist Teil des Codex Hammurapi, einer babylonischen Ansammlung von Rechtssprüchen. Älter ist die erste Abbildungen von biertrinkenden Sumerer: Sie stammt aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. 

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550 Der Hopfen 

Archäologen finden in Deutschland Spuren von Hopfen in einem antiken Kelch. Der Kelch stammt aus dem 6. Jahrhundert. Richtig durchgesetzt hat sich das Hopfenbier aber erst rund 900 Jahre später.

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700 Die Mönche 

Die Mönche brauen Bier zuerst für den Eigenbedarf und für die hungrigen Besucher. Später verkaufen sie ihr qualitativ hochwertiges Bier preiswert. Den bürgerlichen Brauereien ist das ein Dorn im Auge. Teilweise wird deshalb der Verkauf von Klosterbier verboten. 

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1516 Das Reinheitsgebot entsteht

Weil sich die Menschen über qualitativ schlechtes Bier beklagen, erlässt Herzog Wilhem IV. von Bayern das Reinheitsgebot. Die bayerische Landesordnung von 1516 erlaubt für das Brauen des Bieres ausschliesslich Gerste, Hopfen und Wasser. Weizen und Roggen sind dem Bäcker vorbehalten. Das heutige Reinheitsgebot ist leicht grosszügiger. Es erlaubt: Malz, Hopfen, Hefe und Wasser. Es gilt in ganz Deutschland für untergäriges Bier.

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1850 Der Aufschwung 

Die Brauindustrie der Schweiz kommt mit der Industrialisierung so richtig in Schwung. Die Dampfeisenbahn sorgt für einen schnelleren Transport zwischen Getreideanbauern, Bierbrauern und Händlern, Kühlgeräte für eine Lagerung des Bieres ohne Qualitätsverlust.

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1935 Das Bierkartell

Vor dem zweiten Weltkrieg schliessen sich fast alle Brauereien der Schweiz im Bierkartell zusammen. Es erlaubt eine umfassende Marktregulierung. 56 Jahre besteht es, erst 1991 wird es zerschlagen.

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2017 Der Trend zur Kleinbrauerei

1990 gibt es in der Schweiz 32 Brauereien. Nach dem Ende des Bierkartells schiesst die Zahl in die Höhe: 2017 sind es bereits 869 registrierte Brauereien. Sie stellen über 1000 verschiedene Biere her.

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Weil ein Bier ohne Wurst einsam ist
Im Sommer grillieren wir, das ist klar. Aber wie macht man eigentlich selbst Würste? So!
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