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ZUM 25. JAHRESTAG DES STARTS DES HUBBLE-WELTRAUMTELESKOPS HST AM FREITAG, 24. APRIL 2015, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - The Hubble Space Telescope is backdropped against black space as the Space Shuttle Columbia, with a crew of seven astronauts on board approached in this March 3, 2002 file photo. NASA engineers said  they know how to fix the broken Hubble Space Telescope: They have to wake up a backup data-handling system that hasn't been turned on since the telescope launched in 1990. On Wednesday Oct. 15, 2008 NASA will start a complicated remote-control fix of a major glitch that stopped the telescope from capturing and beaming down pictures. Hubble should be able to send stunning astronomy photos back to Earth by Friday, officials said. (KEYSTONE/AP Photo/NASA)

Das Hubble-Weltraumteleskopt (Aufnahme von 2015). Bild: AP NASA

«Hubble» wird 30! So sehr hat es unser Verständnis über den Kosmos verändert



Schwarze Löcher, ferne Galaxien, fremde Planeten: Das Weltraumteleskop «Hubble» hat unseren Blick auf den Kosmos umgekrempelt. Mit seinen oft spektakulär bunten Bildern hat das fliegende Observatorium nicht nur bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnisse geliefert, sondern ist auch Teil der Popkultur geworden. Vor 30 Jahren, am 24. April 1990, wurde «Hubble» vom Space Shuttle «Discovery» der US-Raumfahrtbehörde Nasa ins All gehievt. Einen Tag später wurde das Omnibus-grosse Observatorium in einer Höhe von 540 Kilometern im Orbit ausgesetzt.

Rund 1.3 Millionen Beobachtungen hat «Hubble» seitdem gemacht, mehr als 15 000 wissenschaftliche Veröffentlichungen sind daraus entstanden. «'Hubble' hat unsere Sicht auf das Universum auf dramatische Weise klarer gemacht», sagt «Hubble»-Veteran David Leckrone, viele Jahre leitender Nasa-Wissenschaftler des Projekts. Oberhalb der Erdatmosphäre hat «Hubble» stets klare Sicht und beste Beobachtungsbedingungen.

This composite image made available by NASA shows the galaxy NGC 4258, also known as M106, about 23 million light-years away from Earth. Two extra spiral arms glow in X-ray, optical, and radio light. These anomalous arms are not aligned with the plane of the galaxy. The data was captured by the NASA's Chandra X-ray Observatory, the National Science Foundation's Karl Jansky Very Large Array, the Hubble Space Telescope and the Spitzer Space Telescope. (NASA/CXC/JPL-Caltech/STScI/NSF/NRAO/VLA via AP)

Galaxie NGC 4258, auch bekannt als M106, etwa 23 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt. Bild: AP

Das Weltraumteleskop kann zahlreiche Erfolge auf nahezu allen Feldern der Astronomie verbuchen. Unter anderem hat es bestätigt, dass gigantische Schwarze Löcher in den Zentren von Galaxien hausen und sich der Kosmos immer schneller ausdehnt. Es hat diese Ausdehnungsgeschwindigkeit mit unerreichter Genauigkeit bestimmt, die sogenannten proto-planetaren Gas- und Staubscheiben entdeckt, aus denen sich neue Sterne und Planetensysteme bilden, und in die kosmische Frühgeschichte zurückgeblickt, fast bis zum Urknall.

Viele von «Hubbles» Forschungsfeldern waren noch gar nicht absehbar, als das Weltraumteleskop in den Orbit gebracht wurde. So waren 1990 unter anderem noch keine Planeten bei anderen Sternen bekannt. 2001 hat «Hubble» die erste Atmosphäre eines solchen Exoplaneten nachgewiesen und seitdem rund hundert Mal die Atmosphären ferner Planeten untersucht. Dabei konnte es Stoffe wie Natrium, Kalium und Wasserdampf entdecken.

epa04135035 A handout picture released 21 March 2014 of a new Hubble image centred on NGC 5793, a spiral galaxy over 150 million light-years away in the constellation of Libra. NGC 5793 is a Seyfert galaxy.  EPA/NASA, ESA, Hubble Heritage Team / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY

NGC 5793, eine Spiralgalaxie über 150 Millionen Lichtjahre entfernt, im Sternbild Waage. Bild: EPA/NASA / ESA / HUBBLE

«'Hubble' war das erste Instrument, dass uns diesen sehr, sehr einzigartigen Einblick gegeben hat», betonte Exoplanetenforscherin Nikol Lewis von der Cornell-Universität in Ithaca (US-Bundesstaat New York) kürzlich auf einem Jubiläumsseminar während der Jahrestagung der Amerikanischen Astronomischen Gesellschaft AAS. Das Weltraumteleskop habe damit «die Ära der vergleichenden Exoplanetologie eingeläutet».

Doch das Weltraumteleskop hat nicht nur Wissenschaftler begeistert. «'Hubble' hat das Universum zu den Menschen nach Hause gebracht», sagt Projektwissenschaftlerin Antonella Nota von der europäischen Raumfahrtagentur Esa. Die Europäer sind zu 15 Prozent an dem Weltraumteleskop beteiligt. «Es hat die Schönheit des Universums allen Menschen weltweit zugänglich gemacht, nicht nur als Privileg für wenige professionelle Astronomen.»

This new Hubble image, captured and released to celebrate the telescope’s 23rd year in orbit, shows part of the sky in the constellation of Orion (The Hunter). Rising like a giant seahorse from turbulent waves of dust and gas is the Horsehead Nebula, otherwise known as Barnard 33. This image shows the region in infrared light, which has longer wavelengths than visible light and can pierce through the dusty material that usually obscures the nebula’s inner regions. The result is a rather ethereal and fragile-looking structure, made of delicate folds of gas — very different to the nebula’s appearance in visible light.

Aufnahme des Pferdekopfnebel im Sternbild des Orion. Bild: ESA/Hubble

Die schillernd-schönen Aufnahmen des Weltraumteleskops finden sich längst auf Bechern und Bettwäsche, Postern und Werbeplakaten, in Kinofilmen und sogar Bibel-Kalendern. Das Teleskop selbst ist zu einem Synonym für Weltraumforschung geworden und eine feste Grösse in unserem Alltag. «'Hubble' ist vollkommen von der Popkultur absorbiert worden», sagt Leckrone. «Viele Menschen, die heute leben, waren nicht einmal geboren, als 'Hubble' gestartet wurde. Sie kennen keine Welt, in der 'Hubble' nicht existiert und nicht verlässlich und regelmässig beeindruckende wissenschaftliche Entdeckungen produziert.»

Einen grossen Anteil an der Popularität haben die Bilder. «Vor 'Hubble' war das Universum etwas langweiliger», erläuterte der PR-Chef des wissenschaftlichen Weltraumteleskop-Instituts (Space Telescope Science Institute, STScI) in Baltimore, Ray Villard, auf der AAS-Tagung. «Wir haben die Welt mit atemberaubenden Bildern überschwemmt, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Die Bilder sprechen die Öffentlichkeit auf einer visuellen und emotionalen Ebene an, die weit über das Verständnis für die Wissenschaft hinausgeht.»

This craggy fantasy mountaintop enshrouded by wispy clouds looks like a bizarre landscape from Tolkien’s The Lord of the Rings. The NASA/ESA Hubble Space Telescope image, which is even more dramatic than fiction, captures the chaotic activity atop a pillar of gas and dust, three light-years tall, which is being eaten away by the brilliant light from nearby bright stars. The pillar is also being assaulted from within, as infant stars buried inside it fire off jets of gas that can be seen streaming from towering peaks. This turbulent cosmic pinnacle lies within a tempestuous stellar nursery called the Carina Nebula, located 7500 light-years away in the southern constellation of Carina. The image celebrates the 20th anniversary of Hubble's launch and deployment into an orbit around the Earth. Scorching radiation and fast winds (streams of charged particles) from super-hot newborn stars in the nebula are shaping and compressing the pillar, causing new stars to form within it. Streamers of hot ionised gas can be seen flowing off the ridges of the structure, and wispy veils of gas and dust, illuminated by starlight, float around its towering peaks. The denser parts of the pillar are resisting being eroded by radiation. Nestled inside this dense mountain are fledgling stars. Long streamers of gas can be seen shooting in opposite directions from the pedestal at the top of the image. Another pair of jets is visible at another peak near the centre of the image. These jets, (known as HH 901 and HH 902, respectively, are signposts for new star birth and are launched by swirling gas and dust discs around the young stars, which allow material to slowly accrete onto the stellar surfaces. Hubble’s Wide Field Camera 3 observed the pillar on 1-2 February 2010. The colours in this composite image correspond to the glow of oxygen (blue), hydrogen and nitrogen (green), and sulphur (red).

Teilaufnahme des Carinanebels, etwa 7500 Lichtjahre entfernt im südlichen Teil des Sternenbilds Kiel des Schiffes. Bild: ESA/Hubble

Alle «Hubble»-Bilder sind in der Regel bearbeitet, allein schon, weil das Weltraumteleskop auch ultraviolettes und infrarotes Licht empfangen kann, das für das menschliche Auge nicht sichtbar ist. Nicht immer entsprechen also die Farben auf den Bildern den Farben in der Natur. Das sei auch nicht das Ziel, betonte Villard. Die Bildexperten legten gemeinsam mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern enormen Wert darauf, die Essenz eines astronomischen Objekts sichtbar zu machen.

Für die Popularität des Weltraumteleskops gibt es jedoch noch einen weiteren Grund: «Drama», sagte Villard. «'Hubbles' Geschichte liest sich wie ein Spielfilm-Skript. Sie hat einen Spannungsbogen.» Vor dem Start herrschte eine gespannte Erwartung an das einzigartige Teleskop, die kurz darauf Enttäuschung und Spott wich, als sich zeigte, dass der 2.4 Meter grosse Hauptspiegel so fehlerhaft war, dass er keine deutlich bessere Bildqualität ermöglichte als bodengebundene Teleskope. «Der Spiegel wurde sehr präzise gefertigt - nach einer falschen Formel», berichtete Leckrones Nachfolgerin Jennifer Wiseman auf der AAS-Tagung.

The NASA/ESA Hubble Space Telescope has provided images of Saturn in many colors, from black-and-white, to orange, to blue, green, and red. But in this picture, image processing specialists have worked to provide a crisp, extremely accurate view of Saturn, which highlights the planet's pastel colors. Bands of subtle colour - yellows, browns, grays - distinguish differences in the clouds over Saturn, the second largest planet in the solar system.

Ein Bild, bei dem die Forscher versucht haben, die Farben von Saturn möglichst akkurat einzufangen. Bild: ESA/Hubble

Es folgte eine ebenso originelle wie abenteuerliche Reparaturaktion, in der Nasa-Astronauten eine Korrekturoptik einsetzten – «Hubble» bekam eine Brille und damit nach mehr als drei Jahren seine volle Sehkraft. «Die anfängliche Geschichte des Scheiterns und der Wiederherstellung hat in der Öffentlichkeit einen Nerv getroffen wie keine andere Mission», sagt auch Esa-Forscherin Nota. «Es ist eine Geschichte von erstaunlichem menschlichem Einfallsreichtum, die zu einer Zusammenarbeit über Kontinente hinweg führte, an der verschiedenste Gruppen von Astronomen und Ingenieuren beteiligt waren, um eine Lösung zu finden, die die ursprünglichen Fähigkeiten wiederherstellen konnte.»

Die Reparaturmission blieb nicht der einzige Flug zu «Hubble». Insgesamt fünf Mal flogen Astronauten zu dem elf Tonnen schweren Observatorium, um es bei spektakulären Manövern auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen, zuletzt 2009. Seit die Space Shuttles der Nasa 2011 eingemottet wurden, ist «Hubble» sich selbst überlassen. Das fliegende Observatorium sollte zwischenzeitlich dem begrenzten Budget zum Opfer fallen, die Mission wurde dann aber doch verlängert - im Moment «open end».

epa04456542 A undated handout image made available by NASA on 21 October 2014 showing part of the Large Magellanic Cloud (LMC), a small nearby galaxy that orbits our galaxy, the Milky Way, and appears as a blurred blob in our skies. The NASA/ESA Hubble Space Telescope has peeked many times into this galaxy, releasing stunning images of the whirling clouds of gas and sparkling stars (opo9944a, heic1301, potw1408a). This image shows part of the Tarantula Nebula's outskirts. This famously beautiful nebula, located within the LMC, is a frequent target for Hubble (heic1206, heic1402). In most images of the LMC the colour is completely different to that seen here. This is because, in this new image, a different set of filters was used. The customary R filter, which selects the red light, was replaced by a filter letting through the near-infrared light. In traditional images, the hydrogen gas appears pink because it shines most brightly in the red. Here however, other less prominent emission lines dominate in the blue and green filters. This data is part of the Archival Pure Parallel Project (APPP), a project that gathered together and processed over 1000 images taken using Hubble’s Wide Field Planetary Camera 2, obtained in parallel with other Hubble instruments. Much of the data in the project could be used to study a wide range of astronomical topics, including gravitational lensing and cosmic shear, exploring distant star-forming galaxies, supplementing observations in other wavelength ranges with optical data, and examining star populations from stellar heavyweights all the way down to solar-mass stars.  EPA/ESA/Hubble & NASA / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY

Teilaufnahme der Magellanschen Wolke. Die Magellansche Wolke besteht aus zwei irregulären Zwerggalaxien und befindet sich in der Nähe der Milchstrasse. Bild: EPA/ESA/Hubble & NASA

Auch wenn die Nasa im nächsten Jahr das nächste grosse Observatorium ins All bringen will, das «James Webb Space Telescope» (JWST), soll «Hubble» weiterarbeiten. Die beiden Teleskope ergänzten sich hervorragend, betonte Wiseman. «'Hubble' ist fantastisch in Form, technisch und wissenschaftlich.» Das Observatorium befinde sich derzeit am Gipfel seines wissenschaftlichen Ertrags. «Hubbles» Mission werde in den 2020er Jahren fortgeführt - «und wenn man optimistisch ist, vielleicht auch darüber hinaus». (sda/dpa)

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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • fools garden 20.04.2020 09:50
    Highlight Highlight Das Ganze ist definitiv größer als wir uns das in den 70er Jahren noch vorstellten und wir noch von Marsmenschen sprachen.
    Nun sind wir bei tausenden von millionen Lichtjahren und es wird immer noch größer.
    Als ich Jünger war hab ich versucht es zu Verstehn das hab ich mittlererweile aufgegeben, Faszienieren tut's mich immer noch.
  • crik 20.04.2020 02:26
    Highlight Highlight Und "unser" Claude Nicollier hat es für die Reparatur mit dem Space Shuttle eingefangen :)
  • Alnothur 19.04.2020 14:30
    Highlight Highlight "Aufnahme von 2015" - na das stimmt aber nicht, da ist euch ein Fehler unterlaufen ;)
    • Scasi 19.04.2020 18:58
      Highlight Highlight Das hab' ich mich auch gefragt. Oder wurde Hubble mit einem anderen Teleskop fotografiert? Gibts Infos dazu, @watson?
    • Alnothur 20.04.2020 18:40
      Highlight Highlight Selbst wenn, wäre das Foto trotzdem nicht von 2015. Diese Solarpanels auf dem Foto wurden vor mittlerweile Jahrzehnten bei einer Wartungsmission ersetzt.
  • eisenherz 19.04.2020 12:02
    Highlight Highlight Das aus vielen Hubble Bilder zusammengesetzte Ultra-Deep-Field-Bild finde ich auch ziemlich beeindruckend!

    Play Icon
  • Sagitarius 19.04.2020 09:01
    Highlight Highlight Danke sehr!

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